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Das wertorientierte und wachstumsgenerierende Management von Wissen in Strategischen Allianzen

Das wertorientierte und wachstumsgenerierende Management von Wissen in Strategischen Allianzen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Arens
  • Abgabedatum: August 2000
  • Umfang: 142 Seiten
  • Dateigröße: 11,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3152-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3152-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3152-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Arens, Marc August 2000: Das wertorientierte und wachstumsgenerierende Management von Wissen in Strategischen Allianzen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Balanced Scorecard, Absorptive Capacity, Interorganisationale Schnittstellen, Wissensmanagement, Wertorientierung

Diplomarbeit von Marc Arens

Zusammenfassung:

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, mittels eines Vorgehens, das den drei unten beschriebenen Wissenschaftszielen gerecht wird, aufzuzeigen, wie Wissen innerhalb Strategischer Allianzen gemanagt werden kann, um für die beteiligten Partner Wachstum zu generieren und einen Mehrwert zu schaffen. Hierzu erfolgt zuerst eine Erläuterung der Ziele der Wissenschaft. Anschließend werden die folgenden Inhalte und das gewählte Vorgehen dieser Arbeit kurz skizziert. Schließlich wird aufgezeigt, welche Inhalte diesen Zielen Rechnung tragen.

Der Betriebswirtschaftslehre liegen drei Wissenschaftsziele zugrunde. Diese sind das Deskriptive, das Theoretische und das Pragmatische. Aufgabe des zuerst genannten ist die Beschreibung, Abgrenzung und Systematisierung eines Gegenstandes, Problems oder einer gegenwärtigen bzw. einer vergangenen Situation. Der Sinn eines solchen Vorgehens ist es, ein Bild der Realität und ein Fundament für das anschließende theoretische Wissenschaftsziel zu schaffen. Kann ein beobachtetes reales Phänomen erklärt werden, so wird es möglich, Bausteine für eine Theorie bereitzustellen. Theorien sind notwendig, da sie die Kardinalvoraussetzung zur Lösung von Problemen sind. Erklärungen oder Theorien sind mögliche Antworten auf solche Fragen, mit denen Ursachen und dadurch Ansatzpunkte für die Gestaltung identifiziert werden können. Sie liefern also die Grundlage für das gestaltende, pragmatische Wissenschaftsziel. Dieses soll dem Streben des Menschen nach einer Lageverbesserung zumindest ansatzweise gerecht werden.

Vorliegende Arbeit besteht aus sechs Kapiteln. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den begrifflichen Grundlagen der Themenkomplexe Lernende Organisation und Wissensmanagement. Vor dem Hintergrund, dass es sowohl in der Literatur als auch in der Praxis des Öfteren divergierende Interpretationen dieser Begriffe gibt, ist es nicht das Ziel, eine Wertung vorzunehmen. Vielmehr soll ein gemeinsames und für diese Arbeit gültiges Verständnis der verwendeten Terminologie geschaffen werden, um eine möglichst effiziente Zuführung auf den noch vorzustellenden Ansatz zu ermöglichen. Hierbei werden zuerst die Termini der Lernenden Organisation und des Wissens beschrieben. Im Anschluss wird darauf aufbauend der Begriff Wissensmanagement erläutert und in einen Zusammenhang mit der Lernenden Organisation gebracht.

Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Kooperationsform der Strategischen Allianz, zunächst jedoch noch ohne auf das Management von Wissen einzugehen. Es werden Begriff, Ziele, Erfolgsfaktoren und das Management Strategischer Allianzen betrachtet. Eine kritische Betrachtung schließt sich an.

Das darauf folgende Kapitel verbindet die in Kapitel 2 und 3 erarbeiteten Grundlagen miteinander und erörtert, wie Wissen als Bindeglied von Unternehmen im Rahmen einer Strategischen Allianz fungieren kann. Dabei wird zunächst auf die Voraussetzungen von Wissensallianzen eingegangen. Anschließend wird aufgezeigt, wie Wissen interorganisational transferiert bzw. wie es an der Wissensschnittstelle (WSS) gemanagt werden kann.

Im Rahmen des fünften Kapitels werden Ansatzpunkte vorgestellt, mit denen Wissen interorganisational, wertorientiert und wachstumsgenerierend gemanagt werden kann. Hierzu wird davon ausgegangen, dass jeder Allianzpartner bereits über eine Balanced Scorecard verfügt. Die Scorecards dieser Kooperationspartner werden über die Wissensperspektiven auf unterschiedliche Art miteinander verknüpft. Der Erläuterung dieser Gedanken geht eine kurze Betrachtung sowohl bestehender wertbezogener Ansätze als auch der Funktionsweise der in der Praxis vielfach eingesetzten Balanced Scorecard voraus. Sie werden dann miteinander verwoben, um den eigenen Ansatz zu untermauern.

Mit den Kapitel 1 bis 4 werden dabei die Probleme und Erkenntnisse der Wissenschaft zu den jeweiligen Themenkomplexen zusammengetragen. Hiermit wird dem deskriptiven Ziel der Wissenschaft Rechnung getragen. In Kapitel 5 werden hierauf aufbauend einige Ansatzpunkte aufgezeigt, wie theoretisch mit den in der Praxis eingesetzten Instrumentarien eine Verbesserung erzielt werden könnte. Damit, als auch mit der anschließenden Diskussion der Praktikabilität dieser Ansatzpunkte in der Praxis, soll sowohl dem theoretischen als auch dem pragmatischen Ziel der Wissenschaft Rechnung getragen werden.

Die Schlussbetrachtung der Arbeit fasst die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal zusammen und wirft abschließend im Rahmen einer möglichen Weiterentwicklung der Themenkomplexe einen Blick in die Zukunft.

Inhaltsverzeichnis:

I. INHALTSVERZEICHNIS II
II. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
III. ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
1. EINLEITUNG IN DIE THEMATIK 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 ZIEL DER ARBEIT UND VORGEHENSWEISE 3
2. UNTERNEHMEN ALS LERNENDE ORGANISATIONEN 7
2.1 DIE LERNENDE ORGANISATION. 7
2.1.1 Theorie der Lernenden Organisation 8
2.1.1.1 Lernebenen 8
2.1.1.2 Lernarten 12
2.1.1.3 Lernphasen 14
2.1.2 Ansatz der Lernenden Organisation 15
2.1.3 Definition der Lernenden Organisation 17
2.2 WISSEN UND SEINE DIMENSIONEN 18
2.2.1 Zeichen, Daten, Information und Wissen 18
2.2.2 Dimensionen des Wissens 19
2.3 WISSENSMANAGEMENT UND DIE LERNENDE ORGANISATION 22
2.3.1 Begriff und Bausteine des Wissensmanagements 22
2.3.2 Wissensmanagement in der Lernenden Organisation 25
2.3.3 Wissensmanagement als Voraussetzung für (Kern-) Kompetenzen und als Kernkompetenz zugleich 27
3. STRATEGISCHE ALLIANZEN 29
3.1 BEGRIFF, DEFINITION UND ABGRENZUNG 29
3.1.1 Merkmale und Definition der Strategischen Allianz 29
3.1.2 Allianzformen 32
3.1.3 Abgrenzung der Strategischen Allianz vom Strategischen Netzwerk 35
3.1.4 Theoretische Erklärungsansätze für Strategische Allianzen 36
3.1.4.1 Die Neue Institutionelle Ökonomie 37
3.1.4.2 Die Spieltheorie 39
3.2 ZIELE UND ERFOLGSFAKTOREN STRATEGISCHER ALLIANZEN 40
3.3 DAS MANAGEMENT VON STRATEGISCHEN ALLIANZEN 45
3.4 KRITISCHE BETRACHTUNG STRATEGISCHER ALLIANZEN 48
4. STRATEGISCHE ALLIANZEN UND WISSENSMANAGEMENT (WISSENSALLIANZEN) 50
4.1 VORAUSSETZUNGEN UND DETERMINANTEN VON WISSENSALLIANZEN 51
4.2 DAS INTERORGANISATIONALE MANAGEMENT VON WISSEN BEI WISSENSALLIANZEN 54
4.2.1 Der interorganisationale Wissenstransfer 55
4.2.1.1 Grundlagen des Wissenstransfers 55
4.2.1.2 Besonderheiten des Wissenstransfers bei Wissensallianzen 58
4.2.1.3 Aspekte des Wissenstransfers und des Wissensmanagements auf der Allianzebene 63
4.2.1.4 Aspekte des Wissenstransfers und des Wissensmanagements zwischen Mutterunternehmen und Allianz. 66
4.2.2 Interorganisationale Schnittstellen 69
4.2.2.1 Grundlagen von Schnittstellen 69
4.2.2.2 Besonderheiten interorganisationaler Schnittstellen von Wissensallianzen 71
4.2.2.3 Grundsätze des Schnittstellenmanagements 73
4.2.2.4 Das Management von Wissen an den Schnittstellen der Wissensallianz und Ansatzpunkte einer organisationalen Gestaltung 75
4.3 KRITISCHE BETRACHTUNG VON WISSENSALLIANZEN 79
5. KONZEPTION ZUM WERTORIENTIERTEN UND WACHSTUMSGENERIERENDEN MANAGEMENT VON WISSEN IN STRATEGISCHEN ALLIANZEN 82
5.1 ERWARTUNGEN UND ZIELE EINER KONZEPTION ZUM INTERORGANISATIONALEN MANAGEMENT VON WISSEN 82
5.2 WERTORIENTIERUNG UND WACHSTUM 83
5.3 DIE BALANCED SCORECARD ALS INSTRUMENTARIUM ZUM WERTORIENTIERTEN UND WACHSTUMSGENERIERENDEN MANAGEMENT VON WISSEN IN STRATEGISCHEN ALLIANZEN 86
5.3.1 Grundlagen der Balanced Scorecard 86
5.3.2 Der Zusammenhang zwischen Wissen(smanagement), Wertsteigerung und Wachstum in der Balanced Scorecard 90
5.3.3 Verknüpfungsmöglichkeiten von Wissensperspektiven der Allianzpartner 92
5.3.3.1 Die geteilte Wissensperspektive 93
5.3.3.2 Die Verknüpfung über die Wissensperspektive der Allianz 95
5.3.3.3 Die Verwendung eines ‚Compilers' 97
5.4 KRITISCHE BETRACHTUNG DER VERKNÜPFUNG VON WISSENSPERSPEKTIVEN 99
6. SCHLUßBETRACHTUNG UND AUSBLICK 101
IV. ANHANG VIII
V. LITERATURVERZEICHNIS XIV

Arbeit zitieren:
Arens, Marc August 2000: Das wertorientierte und wachstumsgenerierende Management von Wissen in Strategischen Allianzen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Balanced Scorecard, Absorptive Capacity, Interorganisationale Schnittstellen, Wissensmanagement, Wertorientierung

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