Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Die virtuelle Stadt

Ein Konzept zur Steigerung der Bürger- und Kundenzufriedenheit unter Einsatz von interregionalen Netzwerken

Die virtuelle Stadt
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Joachim Stenneken
  • Abgabedatum: August 1998
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 750,4 KB
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Gelsenkirchen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2020-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2020-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2020-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stenneken, Joachim August 1998: Die virtuelle Stadt, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Virtuelle Stadt, Netzwerke, Kundenzufriedenheit

Diplomarbeit von Joachim Stenneken

Einleitung:

Das Internet bietet als technologische Plattform viele Gestaltungsmöglichkeiten, sowohl informationsorientierte als auch transaktionsorientierte Konzepte zu entwickeln und Wege zur Realisation der Konzepte zu finden. Die Aufgabenstellung dieser Arbeit besteht darin, ein Konzept auf der Basis dieser Technologie zu entwickeln, das unter Berücksichtigung der hohen technologischen Entwicklungsgeschwindigkeit möglichst zukunftssicher eine Steigerung der Bürger- und Kundenzufriedenheit bewirken kann. Der Einsatz von interregionalen Netzwerken ermöglicht dabei die Fokussierung auf die Bedürfnisse von Bürgern und Kunden einerseits innerhalb einer Region und andererseits auch im Hinblick auf überregionale Bedürfnisse. Vor diesem Hintergrund wird daher zunächst die Zielsetzung der Arbeit konkretisiert und anschließend der Aufbau der Arbeit kurz skizziert.

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts einer virtuellen Stadt, mit der die Zufriedenheit von privaten Endverbrauchern öffentlicher Dienstleistungen sowie kommerzieller Angebote von Gütern und Dienstleistungen unter dem Einsatz von interregionalen Netzwerken gesteigert werden kann. Einerseits kann vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklung des Internet durch die Kombination des Online-Shoppings mit dem Konzept von virtuellen Städten hinsichtlich des virtuellen Einkaufs eine erfolgversprechende Lösung für die Realisation der in Deutschland noch eher zurückhaltenden Nutzung von kommerziellen Online-Angeboten gefunden werden. Andererseits kann die Zufriedenheit von Bürgern durch das Angebot von öffentlichen Dienstleistungen im gleichen Zusammenhang gesteigert werden.

Als Vision für diese virtuelle Stadt kann der Bürger einer realen Stadt die Angebote seiner sowie auch anderer Städte von zu Hause aus in Anspruch nehmen und die Vorteile seines Zugangs zum Internet optimal nutzen. Die Zufriedenheit der Bürger und Kunden kann somit gesteigert werden. Das Konzept der virtuellen Stadt soll durch die Integration von realen Bedürfnissen und virtueller Umgebung eine dauerhafte Bindung des Nutzers an das Konzept ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 6
1.1 Zielsetzung der Arbeit 6
1.2 Aufbau der Arbeit 7
2. Das Internet 8
2.1 Struktur und Besonderheiten 8
2.2 Neue Betätigungsfelder durch das Internet und zukünftige Entwicklungen 10
2.3 Der Bezug des Internet zu anderen absatzpolitischen Instrumenten 13
3. Marketing im Internet - Implikationen für den mediengerechten Marketing-Mix 14
3.1 Die Nutzer des Internet und Ableitung einer allgemeinen Zielgruppendefinition 14
3.2 Begrenzte produktpolitische Gestaltungsmöglichkeiten 16
3.3 Die Umsetzung der Preisdifferenzierung über den neuen Transaktionskanal 17
3.4 Kosteneinsparungspotentiale in der Distribution 18
3.5 Besondere Anforderungen elektronischer Medien an die Kommunikation 19
4. Strategieschema für eine virtuelle Stadt 21
4.1 Die wachsende Bedeutung der Stadtmetapher für den Kundennutzen 21
4.2 Steigerungspotentiale bei der Bürger- und Kundenzufriedenheit 22
4.2.1 Die Steigerung der Bürgerzufriedenheit 23
4.2.2 Die Steigerung der Kundenzufriedenheit 24
4.3 Die Fokussierung auf den privaten Endverbraucher 25
4.4 Branchenselektion nach Zielgruppen 25
4.4.1 Die Branchen aus dem Non-profit-Bereich 26
4.4.2 Kommerzielle Dienstleistungsbranchen 26
4.4.3 Die Branchen aus dem Konsumgüterbereich 27
4.5 Die Entwicklung von der reinen Informationsbeschaffung zum virtuellen Einkauf 29
4.6 Virtuelle Städte und Gemeinden - derzeitiger Entwicklungsstand 29
4.6.1 Leistungsangebote von Städten und Gemeinden im Internet 29
4.6.2 Virtuelle Städte im Vergleich: Amsterdam, Berlin und London 32
4.7 Probleme bei der Kommerzialisierung des Internet 38
4.7.1 Probleme bei der Datensicherheit im Internet 38
4.7.2 Probleme und Lösungsansätze beim Zahlungsverkehr über das Internet 39
4.7.3 Akzeptanz des Online-Geschäftsverkehrs beim Anbieter 41
4.7.4 Akzeptanz des Online-Geschäftsverkehrs beim Kunden 42
5. Entwicklung des Soll-Konzepts für eine virtuelle Stadt 42
5.1 Die Struktur der virtuellen Stadt 42
5.1.1 Anforderungen an die Nutzerfreundlichkeit 43
5.1.2 Die virtuelle Stadt als offenes System 43
5.1.3 Aufbau der Stadt-Struktur 44
5.1.4 Entwurf eines Stadtplans der virtuellen Stadt 47
5.1.5 Substantielle Inhalte von Web-Sites der Leistungsanbieter 49
5.2 Die virtuelle Stadt als Instrument für das Direktmarketing 49
5.2.1 Die Erfassung der Daten der virtuellen Bewohner 50
5.2.2 Die gezielte Direktansprache der virtuellen Bewohner per E-mail 51
5.2.3 Direkte Bestellung und Zahlungsabwicklung mit Hilfe von Online-Katalogen 52
5.3 Die virtuelle Stadt im Marketing-Mix der Leistungsanbieter 53
5.3.1 Optionen der Preisdifferenzierung 53
5.3.2 Voraussetzungen für eine just in time - Distribution 54
5.3.3 Wettbewerbsvorteile durch zielgerichtete Kommunikation 55
5.4 Entwurf des Verkaufskonzepts 56
5.4.1 Anforderungen an eine einheitliche Konzeptumsetzung für unterschiedliche Städte 56
5.4.2 Die virtuelle Stadt als Standard- oder Individualsoftware 57
5.4.3 Bestandteile einer konkreten Angebotsgestaltung 58
6. Die "Euregio-Mall" - eine beispielhafte Konzeptumsetzung 59
6.1 "Euregio-Mall" - Ein Beispiel für ein interregionales Netzwerk 59
6.2 Die teilnehmenden Leistungsanbieter aus den Branchen 62
6.2.1 Organisationen aus dem Non-profit-Bereich 62
6.2.2 Anbieter aus dem Dienstleistungsbereich 62
6.2.3 Anbieter aus dem Konsumgüterbereich 63
6.3 Die Zuordnung der Leistungsanbieter auf die Struktur der virtuellen Stadt 63
6.4 Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Beispielstadt 64
7. Die Adaptierbarkeit des virtuellen Rasters auf Städte mit vergleichbaren Strukturen 70
8. Zusammenfassung 71
9. Literaturverzeichnis 74
10. Anhang 76

Automatisiert erstellter Textauszug:

1.2 Aufbau der Arbeit Die Arbeit ist in acht Teile gegliedert und behandelt nach der Einleitung im Kapitel „ Das Internet“ zunächst die Struktur und die Besonderheiten des Internet, um dann neue geschäftliche Betätigungsfelder und Zukunftsperspektiven durch das Internet aufzuzeigen. Das Thema der Arbeit nimmt hierbei einen wachsenden Stellenwert ein. Das Internet wird danach zu anderen absatzpolitischen Instrumenten abgegrenzt. Auf die Eignung dieses Instruments für das Marketing und dessen Auswirkungen auf die Gestaltungsmöglichkeiten in Hinsicht auf einen mediengerechten Marketing-Mix wird im dritten Kapitel näher eingegangen. Zunächst wird dafür ein Profil der Internet-Nutzer beschrieben und eine allgemeine Zielgruppendefinition daraus abgeleitet. Daraufhin werden mögliche Gestaltungsoptionen für die Instrumente des Marketing-Mixes auch hinsichtlich der rechtlichen Situation erörtert. In den ersten drei Kapiteln wird damit neben der Zielsetzung der Arbeit auch ein grundlegendes Verständnis für das Internet als solches und als Instrument für Marketing-Aktivitäten geschaffen. Dieses Verständnis ist wichtig, um im folgenden strategische Implikationen aufzeigen und darauf aufbauend ein Sollkonzept für die Realisation der Zielsetzung entwickeln zu können. Im vierten Kapitel wird ein Strategieschema für die virtuelle Stadt in Form einer Situationsanalyse beschrieben, die zunächst darlegt, warum das Konzept einer virtuellen Stadt für das Online-Shopping besonders geeignet ist. Dazu verdeutlicht der Autor zunächst die wachsende Bedeutung der Stadtmetapher für den Kundennutzen, um anschließend Steigerungspotentiale für die Zufriedenheit der Bürger und Kunden aufzuzeigen. Darauf folgt eine Abgrenzung der Dimension einer virtuellen Stadt, bei welcher dem privaten Endverbraucher als Kunden zentrale Bedeutung zukommt. Eine Branchenselektion nach Zielgruppen schließt sich an, um eine Ausgangsbasis für die Integration potentieller Anbieter aus den Branchen zu schaffen. Bei diesem Konzept einer virtuellen Stadt handelt es sich um eine in dieser Form noch nicht realisierte Geschäftsidee, weshalb dann die bisherige Entwicklung des Internet vom reinen Informationsmedium bis zum virtuellen Einkauf aufgezeigt und danach die derzeitige Entwicklung bei virtuellen Städten und Gemeinden dargestellt wird. Bevor Kapitel 5 mit der Entwicklung eines Sollkonzepts für eine virtuelle Stadt beginnt, werden noch verschiedene Blickwinkel auf die Probleme gerichtet, die bei der Ausweitung des Online-Geschäftsverkehrs vorhanden sind und gelöst werden müssen. Somit ist ein Strategieschema für dieses Sollkonzept bereitet, auf dem das fünfte Kapitel aufbaut, indem es mit der Entwicklung der Struktur der virtuellen Stadt beginnt. Bevor der Aufbau der Stadtstruktur und die Inhalte der virtuellen Stadt skizziert werden, beschreibt der Autor Anforderungen an die Nutzerfreundlichkeit und definiert die virtuelle Stadt als offenes System. Daraufhin wird die virtuelle Stadt als Medi- [...]

1.1 Zielsetzung der Arbeit Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts einer virtuellen Stadt, mit der die Zufriedenheit von privaten Endverbrauchern öffentlicher Dienstleistungen sowie kommerzieller Angebote von Gütern und Dienstleistungen unter dem Einsatz von interregionalen Netzwerken gesteigert werden kann. Einerseits kann vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklung des Internet durch die Kombination des Online-Shoppings mit dem Konzept von virtuellen Städten hinsichtlich des virtuellen Einkaufs eine erfolgversprechende Lösung für die Realisation der in Deutschland noch eher zurückhaltenden Nutzung von kommerziellen Online-Angeboten gefunden werden. Andererseits kann die Zufriedenheit von Bürgern durch das Angebot von öffentlichen Dienstleistungen im gleichen Zusammenhang gesteigert werden. Als Vision für diese virtuelle Stadt kann der Bürger einer realen Stadt die Angebote seiner sowie auch anderer Städte von zu Hause aus in Anspruch nehmen und die Vorteile seines Zugangs zum Internet optimal nutzen. Die Zufriedenheit der Bürger und Kunden kann somit gesteigert werden. Das Konzept der virtuellen Stadt soll durch die Integration von realen Bedürfnissen und virtueller Umgebung eine dauerhafte Bindung des Nutzers an das Konzept ermöglichen. [...]

Das Internet bietet als technologische Plattform viele Gestaltungsmöglichkeiten, sowohl informationsorientierte als auch transaktionsorientierte Konzepte zu entwickeln und Wege zur Realisation der Konzepte zu finden. Die Aufgabenstellung dieser Arbeit besteht darin, ein Konzept auf der Basis dieser Technologie zu entwickeln, das unter Berücksichtigung der hohen technologischen Entwicklungsgeschwindigkeit möglichst zukunftssicher eine Steigerung der Bürger- und Kundenzufriedenheit bewirken kann. Der Einsatz von interregionalen Netzwerken ermöglicht dabei die Fokussierung auf die Bedürfnisse von Bürgern und Kunden einerseits innerhalb einer Region und andererseits auch im Hinblick auf überregionale Bedürfnisse. Vor diesem Hintergrund wird daher zunächst die Zielsetzung der Arbeit konkretisiert und anschließend der Aufbau der Arbeit kurz skizziert. [...]

Arbeit zitieren:
Stenneken, Joachim August 1998: Die virtuelle Stadt, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Virtuelle Stadt, Netzwerke, Kundenzufriedenheit

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren