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Die virtuelle Hauptversammlung als Instrument zur Entwicklung der Corporate Governance

Die virtuelle Hauptversammlung als Instrument zur Entwicklung der Corporate Governance
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Natalie Bussian
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 92 Seiten
  • Dateigröße: 4,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Wiesbaden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3103-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3103-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3103-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bussian, Natalie Oktober 2000: Die virtuelle Hauptversammlung als Instrument zur Entwicklung der Corporate Governance, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: proxy voting, Coporate Governance, electronic voting, virtuelle Hauptversammlung, Hauptversammlung

Diplomarbeit von Natalie Bussian

Problemstellung:

Der Begriff der Corporate Governance entstammt dem anglo-amerikanischem Raum und ist heute international gebräuchlich. Im engeren Sinne bezeichnet Corporate Governance den rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Konzerns.

Das Überwachungssystem bzw. die Corporate Governance einer deutschen Aktiengesellschaft wird durch die drei Organe Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung und deren Aufgabenverteilung im Aktiengesetz bestimmt.

Neben der Aufgabenverteilung des Vorstands und des Aufsichtsrats sind auch die Aktionärsrechte im Aktiengesetz geregelt.

Hierbei wird einerseits das Auskunftsrecht durch den Vorstand und andererseits die Stimmrechtsausübung als das wesentliche Recht in der Hauptversammlung geregelt.

Die Aktionäre sollen laut Aktiengesetz mittels ihres Stimmrechts u.a. die Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder in der Hauptversammlung bestimmen und somit durch den Aufsichtsrat ihre Eigentümeraufsicht über den Vorstand bzw. das Management und dessen Tätigkeit ausüben.

Diese Möglichkeit der Stimmrechtsausübung durch die Aktionäre wird in Deutschland bisher jedoch nur geringfügig genutzt.

Die Hauptversammlung zeichnet eine geringe Präsenz und daraus resultierende fehlende Stimmrechtsausübung durch die Aktionäre aus.

Anstelle der Aktionäre sind es hauptsächlich Depotbanken, die den entscheidenden Einfluß ausüben und die Delegation der Kontrollrechte an einzelne Personen im Aufsichtsrat bestimmen.

Durch die fehlende Einflußnahme und die vernachlässigte Kontrollausübung der Aktionäre kommt es in der Corporate Governance zu einem Kontrollvakuum.

Anhand des Vergleiches der hiesigen Hauptversammlungen mit den US-amerikanischen, in welchen das Stimmrecht elektronisch durch sogenannte „Proxies“ bzw. Stimmrechtsvertreter wahrgenommen werden kann, sollen die neuen Anforderungen an die Hauptversammlungen in Deutschland geklärt werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, inwiefern den Aktionären für die Kontrollausübung eine Erleichterung bei der Stimmrechtsausübung geboten werden kann und welche Rolle die transparente und effiziente Informationsverbreitung durch das Unternehmen für die sachgerechte Stimmrechtsausübung einnimmt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Einführung und Problemstellung 1
1.2 Gang der Untersuchung 3
2. Corporate Governance im internationalen Vergleich 4
2.1 Grundsätze ordnungmäßiger Überwachung 4
2.1.1 The OECD Principles of Corporate Governance als internationaler Standard 7
2.1.2 Leitlinien für die Corporate Governance in Deutschland 9
2.2 Das amerikanische Board-System 11
2.2.1 Verhältnis der Organe zueinander 13
2.2.2 Aufgaben des Audit Committee 14
2.3 Das dreigliedrige System der Corporate Governance in Deutschland 15
2.3.1 Verhältnis der Organe zueinander 17
2.3.2 Die Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats 17
2.4 Abschließender Vergleich der Corporate Governance in den USA und in Deutschland 19
3. Die Hauptversammlung als Aufsichtsorgan der Corporate Governance 25
3.1 Das Shareholders' Meeting in den USA 25
3.2 Die originäre Hauptversammlung in Deutschland 26
3.3 Die Rolle des Aktionärs in der Hauptversammlung 28
3.3.1 Stimmrechtsausübung des Aktionärs in Deutschland 31
3.3.2 Stimmrechtsübertragung an Kreditinstitute 34
3.3.3 Ursprung der Stimmrechtsausübung in den USA 37
3.4 Einfluß des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich 39
4. Hauptversammlung und Neue Medien 44
4.1 Die Entwicklung der virtuellen Hauptversammlung 44
4.1.1 Erfahrungen in den USA hinsichtlich virtueller Hauptversammlung 46
4.1.2 Anwendung der virtuellen Hauptversammlung in Deutschland 48
4.2 Elektronische Stimmrechtsausübung durch den Aktionär 49
4.2.1 Referentenentwurf des Gesetzes zur Namensaktie und zur Erleichterung der Stimmrechtsausübung 51
4.2.2 Electronic Proxy Voting in den USA 53
4.3 Anforderungen an die virtuelle Hauptversammlung in Deutschland 55
4.3.1 Zusammenfassende rechtliche Rahmenbedingungen für die virtuelle Hauptversammlung 57
4.3.2 Derzeitige technische Möglichkeiten der virtuellen Hauptversammlung 58
5. Zusammenfassung und kritische Würdigung der Ergebnisse 60
Anhangverzeichnis 64
Literaturverzeichnis 75
Einzelschriften 75
Beiträge aus Zeitschriften und Zeitungen 77
Sammelwerke 80
Verzeichnis der Internet-Quellen 81
Quellenverzeichnis 82
Firmenverzeichnis 83

Arbeit zitieren:
Bussian, Natalie Oktober 2000: Die virtuelle Hauptversammlung als Instrument zur Entwicklung der Corporate Governance, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
proxy voting, Coporate Governance, electronic voting, virtuelle Hauptversammlung, Hauptversammlung

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