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Der Weg zur variablen Vergütung auf Grundlage von Zielvereinbarungen

Der Weg zur variablen Vergütung auf Grundlage von Zielvereinbarungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sabine Pfeiffer
  • Abgabedatum: Juni 2004
  • Umfang: 156 Seiten
  • Dateigröße: 7,1 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8369-2
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8369-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pfeiffer, Sabine Juni 2004: Der Weg zur variablen Vergütung auf Grundlage von Zielvereinbarungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Motivation, Anreizsysteme, Vergütungsmodelle, Tarif, Lohn

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Diplomarbeit von Sabine Pfeiffer

Problemstellung:

„Die Vergütungspolitik deutscher Unternehmen befindet sich seit Mitte der 90er Jahre in einem tiefgreifenden Wandel.“ Früher wurden die Mitarbeiter überwiegend als „Kostenverursacher“ gesehen. Heute setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Mitarbeiter „Gewinnproduzenten“ darstellen. Durch ihre Arbeit leisten sie wertvolle Beiträge zur Erreichung der Unternehmensziele. Dementsprechend sollte sich dies in der Mitarbeitervergütung niederschlagen.

In vielen Unternehmen wird bereits mit variablen Entgeltbestandteilen gearbeitet, aber die konkrete Ausgestaltung ist schwierig. Mit Hilfe von Zielbonussystemen bietet sich eine Gestaltungsform von variabler Vergütung an, welche die Erreichung von Unternehmens- und Teamzielen sowie individuellen Zielen belohnt. In dieser Arbeit wird auf variable Vergütung verbunden mit einem Zielvereinbarungssystem eingegangen.

Gang der Untersuchung:

Ziel ist es, den Weg von der Zielvereinbarung hin zur variablen Vergütung darzustellen. Im Vorfeld wird dabei auf die verschiedenen Motivationstheorien und den Zusammenhang zwischen Leistungsanreizen und Arbeitsleistung eingegangen.

Im zweiten Schritt werden die Grundlagen von Zielvereinbarungen näher betrachtet. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Führung mit Zielen gelegt und das Management by Objectives sowie das Balance Scorecard-System vorgestellt.

Des Weiteren wird im Rahmen dieser Arbeit auf die Gestaltungsformen von variabler Vergütung eingegangen. Hier liegt der Fokus besonders auf den verschiedenen Vergütungsmethoden und den rechtlichen Aspekten.

Nachdem vorab auf die Gestaltungsformen variabler Vergütung eingegangen wurde, erfolgt nun eine systematische Erläuterung des Weges und der Einführung von variabler Vergütung. Anhand von zwei Beispielen wird der Einführungsprozess in der Praxis dargestellt. Es wurde dabei je ein Beispiel aus dem tariflichen und außertariflichen Bereich gewählt.

Zum Abschluss dieser Arbeit erfolgt die Vorstellung einer Software, mit deren Hilfe variable Vergütung in einem Unternehmen eingeführt und realisiert werden kann.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 6
1.1 Problemstellung 6
1.2 Aufbau der Diplomarbeit 6
2. Warum arbeitet der Mensch? 8
2.1 Motivation 8
2.1.1 Begriffsbestimmung 8
2.1.2 Grundlagen der Motivation 8
2.1.2.1 Motivation - ein beobachtbares Verhalten 8
2.1.2.2 Motivation - Begriff für direktes Erleben 9
2.1.3 Theorien der Motivation 9
2.1.3.1 Inhaltstheorien der Motivation 9
2.1.3.1.1 Bedürfnishierarchie von Maslow 10
2.1.3.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg 11
2.1.3.2 Prozesstheorien der Motivation 13
2.1.3.2.1 Zielsetzungstheorie von Locke 14
2.1.3.2.2 Rückkopplungsmodell von Porter und Lawler 14
2.1.3.2.3 Zusammenfassung 15
2.1.3.3 Aktionstheorien der Motivation nach Comelli und Rosenstiel 15
2.2 Anreizsysteme 16
2.2.1 Definition 16
2.2.2 Leistungsanreize 16
3. Analyse der Grundlagen von Zielvereinbarungen 20
3.1 Was versteht man unter dem Begriff Zielvereinbarungen? 20
3.2 Management by Objectives (MbO) 21
3.3 Balance Scorecard 22
3.4 Führen mit Zielen 24
3.4.1 Gründe für Führung mit Zielen 25
3.4.2 Zielbildungsprozess 27
3.4.3 Das Zielvereinbarungsgespräch 29
3.4.4 Das Abschlussgespräch 31
3.4.4.1 Bestimmung des Zielerreichungsgrades 31
3.4.4.2 Ursachenanalyse 32
3.4.4.3 Beurteilung des Mitarbeiters 32
3.5 Teamziele 32
3.5.1 Prämienverteilung im Team 33
4. Analyse der Gestaltungsformen variabler Vergütung 34
4.1 Was verbirgt sich hinter dem Begriff variable Vergütung? 34
4.2 Voraussetzungen für variable Vergütung 35
4.2.1 Leistungsorientierung 35
4.2.2 Objektivität 35
4.2.3 Gerechtigkeit 36
4.2.4 Transparenz 36
4.3 Vergütungssysteme 36
4.3.1 Prämie 36
4.3.1.1 Prämienarten 36
4.3.1.1.1 Mengenleistungsprämien 37
4.3.1.1.2 Qualitätsprämien 37
4.3.1.1.3 Nutzungsprämien 37
4.3.2 Bonus 37
4.3.3 Zielvereinbarung 38
4.3.4 Incentive 38
4.3.5 Provision 38
4.3.6 Tantieme 39
4.4 rechtliche Aspekte 39
4.4.1 rechtliche Aspekte bei Zielvereinbarungen 39
4.4.1.1 Allgemeine Rechte des Betriebsrates 40
4.4.1.1.1 Mitbestimmung bei Ordnung und Verhaltens im Betrieb 40
4.4.1.1.2 Technische Kontrolleinrichtungen 41
4.4.2 Rechte des Betriebsrates bei der Zielvereinbarung als Entgeltgrundsatz 41
4.4.2.1 Zielvereinbarungen als Bestandteil eines Leistungsbeurteilungssystems 41
4.4.2.2 Zielvereinbarungssysteme verbunden mit Entgeltsystemen 42
4.4.3 Fazit 43
4.5 Variable Vergütung im Tarifbereich 43
4.5.1 Besonderheiten bei der Gestaltung variabler Vergütung im Tarifbereich 43
4.5.2 Aufbau des variablen Anteils 44
4.5.3 Kriterien der Erfolgsbewertung 45
4.6 Das Pro und Contra variabler Vergütung 45
4.7 Kritische Betrachtung des Faktors Motivation 47
5. Der Weg zur variablen Vergütung 50
5.1 Überblick über die Vorgehensweise bei der Entwicklung und Implementierung von variabler Vergütung 50
5.2 Information der Beteiligten 51
5.2.1 Information der Mitarbeiter 51
5.2.2 Information der Führungskräfte 52
5.2.3 Qualifikation der Führungskräfte 52
5.3 Finanzierung eines variablen Vergütungssystems 53
5.4 Voraussetzungen für akzeptierte variable Vergütung 54
5.5 Handhabungsprobleme bei variabler Vergütung 55
5.5.1 Beispiele für Handhabungsprobleme in der Praxis 56
6. Einführung eines variablen Vergütungssystems 57
6.1 Einleitung 57
6.2 Die Einführung von variabler Vergütung im außertariflichen Bereich in einem Dienstleistungsunternehmen 58
6.2.1 Das Unternehmen 58
6.2.2 Die Ausgangssituation 58
6.2.3 Die Zielsetzung 58
6.2.3.1 Realisationsziele des Unternehmens 58
6.2.4 Die Projektorganisation 59
6.2.4.1 Ziele der frühen Einbeziehung: 59
6.2.5 Das Zielvereinbarungssystem 60
6.2.5.1 Erreichung der oben genannten Ziele durch folgende Maßnahmen: 60
6.2.5.2 Wesentliche Gestaltungsmerkmale des variablen Vergütungssystems auf Basis eines Zielvereinbarungssystems: 61
6.2.6 Die Finanzierung 62
6.2.6.1 Auswahl folgender Finanzierungswege: 62
6.2.7 Die Information und Schulung der Mitarbeiter 63
6.2.8 Die Zielerreichung und das Entgelt 63
6.2.9 Das Fazit 65
6.3 Entgelttarifvertrag und Einführung des Neuen Bewertungs- und Bezahlungssystems (NBBS) bei der Deutschen Telekom AG - als Beispiel für den tariflichen Bereich 67
6.3.1 Ausgangssituation 67
6.3.1.1 DPG-Positionen zum Neuen Bewertungs- und Bezahlungssystem auf Grundlage tarifpolitischer Grundsätze 67
6.3.1.2 Ziele des Neuen Bewertungs- und Bezahlungssystems 68
6.3.1.3 Besondere Neuerungen 68
6.3.2 Zielvereinbarungspraxis nach Einführung des NBBS 68
6.3.3 Variable Entgelte und sonstige Entgeltbestandteile 69
6.3.3.1 Das ergebnisbezogene Entgelt 70
6.3.3.2 ergebnisbezogenes Entgelt im Vertrieb 70
6.3.3.3 Das Leistungsentgelt 71
6.3.3.4 Sonstige Entgeltbestandteile 71
6.3.4 Grundsätzliches Entgeltaufbau 71
6.3.5 Das Eingruppierungsverfahren 73
6.3.6 Das Bewertungs- und Implementierungsverfahren 75
6.3.7 Vereinfachtes Verfahren 77
6.3.8 Besondere Regelungen 79
6.3.8.1 Sonstiges 79
6.3.9 Fazit 79
7. Das Vergütungssoftwaresystem „BonusPro“ 81
7.1 Einleitung 81
7.2 Funktionsweise von BonusPro 83
7.2.1 Aufnahme der Mitarbeiterdaten 83
7.2.1.1 Eintragen der Stammdaten 84
7.2.1.2 Eintragen der Gehaltsdaten 85
7.2.1.3 Eintragen der Anmeldedaten 86
7.3 Zielvereinbarungen 88
7.4 Analyse 93
8. Resümee 101
9. Abkürzungsverzeichnis 103
10. Anhang 105
11. Literaturverzeichnis 149

Automatisiert erstellter Textauszug:

(1) Die Budgets Leistungsentgelt werden auf Basis der Organisationseinheiten (Betriebe im Sinne des Zuordnungstarifvertrages) budgetgruppen- bzw. entgeltgruppenbezogen gebildet. Die Entgeltgruppen T1, T2, TI1 und TI2 erhalten ein gemeinsames Budget, die weiteren Regelentgeltgruppen erhalten jeweils ein eigenes Budget. Zu den Stichtagen 31. März und 30. September wird der maßgebliche Prozentsatz gemäß § 16 Absatz 2 auf die monatliche Bruttoentgeltsumme aller Arbeitnehmer einer Entgeltgruppe der betreffenden Organisationseinheit bezogen. Der sich ergebende Betrag multipliziert mit dem Faktor sechs bildet das Budget der Organisationseinheit je Entgeltgruppe. (2) In die Feststellung der maßgeblichen Bruttoentgeltsumme werden folgende Entgeltbestandteile einbezogen: - Regelmäßiges Monatsentgelt nach § 7 - Funktionszulage nach § 44 bzw. § 22 TV SR - Umstellungszulagen gemäß den §§ 13, 14 bzw. 15 TV SR (3) Nicht ausgeschöpfte Budgetanteile werden auf das folgende Budget übertragen. Budgetüberschreitungen werden auf das folgende Budget angerechnet. Budgetüberschreitungen im Zusammenhang mit der Konfliktregelung gemäß § 18 führen nur dann zu einer Anrechnung auf das folgende Budget, wenn die Geringfügigkeitsgrenze in Höhe von einem Prozent des Budgets der Organisationseinheit überschritten wird. Wird diese Grenze überschritten, erfolgt die Anrechnung auf das folgende Budget budgetgruppenbzw. entgeltgruppenbezogen. (4) Für den Fall, dass die Tarifvertragsparteien für einzelne Bereiche oder in Gänze vereinbaren, anstelle des Abschnittes IV, Unterabschnitt I, die Regelungen des Abschnittes IV, Unterabschnitt II anzuwenden , wird das Budget Leistungsentgelt anteilig oder in Gänze übertragen. Im Zusammenhang mit diesem Systemwechsel wird die Verausgabungssicherung des aufgebauten [...]

(4) Die Zahlung des individuellen Leistungsentgeltes an den einzelnen Arbeitnehmer erfolgt als halbjährliche Zahlung im Dezember bzw. Juni. (5) Leistungsentgelt wird nicht für diejenigen Monate gezahlt, für die kein Entgeltanspruch besteht. Bei einem Wechsel innerhalb des Konzerns, beim Eintritt in den Ruhestand sowie bei Inanspruchnahme des tarifvertraglichen Überbrückungsgeldes wird das Leistungsentgelt auf der Basis der zuletzt für die betreffende Organisationseinheit und Entgeltgruppe ermittelten Punktwertes unter Zugrundelegung der letzten Leistungsbeurteilung des wechselnden Arbeitnehmers anteilig zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Unternehmen gezahlt. Gleiches gilt beim Tod des Arbeitnehmers. Im Übrigen besteht ein Anspruch auf Leistungsentgelt nicht für Arbeitnehmer, die vor dem jeweiligen Zahlmonat aus dem Unternehmen ausscheiden. (6) Bei Neueinstellungen erfolgt die Zahlung des Leistungsentgeltes anteilmäßig für volle Kalendermonate ab dem Zeitpunkt der Einstellung. Hierbei gilt folgende Auszahlungsregelung: Die erste Zahlung erfolgt als Einmalzahlung in dem der Beurteilung folgenden Kalendermonats, es sei denn, der nächste allgemeine Zahlungszeitraum ist nicht mehr als drei Monate entfernt. In diesem Fall erfolgt eine Auszahlung zum allgemeinen Auszahlungstermin. Ein weiterer Einmalbetrag für die der Beurteilung folgenden Kalendermonate erfolgt zum nächsten regelmäßigen Zahlungstermin. (7) Bei Teilzeitbeschäftigten wird das Leistungsentgelt anteilig entsprechend dem Verhältnis der durchschnittlichen individuellen Wochenarbeitszeit zur regelmäßigen Wochenarbeitszeit im jeweiligen Kalenderhalbjahr gezahlt. [...]

(1) Im Oktober werden die Punktzahlen der Leistungsbeurteilungen aller an einem Budget je Organisationseinheit und Entgeltgruppe beteiligten Arbeitnehmer addiert. Das Ergebnis bildet die Gesamtpunktzahl. Das jeweils zu den Stichtagen 31. März und 30. September zur Verfügung stehende Budget wird durch die Gesamtpunktzahl dividiert. Ergebnis ist der Punktwert in Euro je Organisationseinheit und Entgeltgruppe. Ergebnisse des Beanstandungsverfahrens haben keine Auswirkungen auf die Ermittlung des Punktwertes zum Stichtag. Sie finden lediglich bei der Ermittlung der individuellen Höhe des Leistungsentgeltes des Arbeitnehmers Berücksichtigung (Erhöhung oder Verringerung des individuellen Leistungsentgeltes). Die Punktwerte in Euro werden in der Organisationseinheit veröffentlicht. (2) Das Leistungsentgelt des Arbeitnehmers wird nach folgender Formel berechnet: [...]

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Arbeit zitieren:
Pfeiffer, Sabine Juni 2004: Der Weg zur variablen Vergütung auf Grundlage von Zielvereinbarungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Motivation, Anreizsysteme, Vergütungsmodelle, Tarif, Lohn

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