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Das technische und strategische Potential von SVG als standardisierte Grafik-Technologie für grafikorientierte Browser-Anwendungen bei DEKRA

Das technische und strategische Potential von SVG als standardisierte Grafik-Technologie für grafikorientierte Browser-Anwendungen bei DEKRA
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Niko Mahle
  • Abgabedatum: Mai 2004
  • Umfang: 76 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8166-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8166-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8166-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mahle, Niko Mai 2004: Das technische und strategische Potential von SVG als standardisierte Grafik-Technologie für grafikorientierte Browser-Anwendungen bei DEKRA, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Webgrafiken, skalierbare Vektorgrafiken, XML, Systementwicklung

Diplomarbeit von Niko Mahle

Einleitung:

Das Internet vermochte in jüngster Vergangenheit wie kein anderes Medium zuvor die Kommunikations- und Informationsstrukturen zu revolutionieren. Basierend auf dem rasanten, technologischen Fortschritt entwickelte sich das Internet zu einem unverzichtbaren Bestandteil der modernen Informationsgesellschaft.

Die fortwährenden, technologischen Neuerungen führten zu maßgeblichen Veränderungen im Erscheinungsbild des World Wide Webs. Präsentierte es sich vor einigen Jahren rein textbasiert und statisch, so stellt es heute ein Sammelsurium unterschiedlicher, multimedialer Inhalte mit einem wesentlich höheren Maß an Dynamik und Lebendigkeit dar. Diese immense Vielfalt an Formaten und Werkzeugen machen die Erstellung und Wiederverwendung der elektronischen Grafiken aufwendig und teuer.

Bisher mangelte es daher im Web an einem offenen, standardisierten Vektorgrafikformat, das dieses Problem lösen könnte. Aus diesem Grunde verabschiedete das World Wide Web Consortium im Jahre 2001 einen XML- basierten Standard namens Scalable Vector Graphics (SVG).

Laut einigen Ideologen, handelt es sich bei diesem vektorbasierten, zweidimensionalen Grafikformatstandard um The Next Big Thing. Dabei stellt sich die Frage: Entwickelt sich SVG in Zukunft zum Killer von Macromedia Flash oder zur Totgeburt? Gemäß dem Motto Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte eröffnen SVG- Dokumente aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen und Leistungen vollkommen neuartige Möglichkeiten.

Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, einen Gesamtüberblick über die SVG- Technologie aufzuzeigen. Die Darstellung erfüllt die Aufgabe, im Rahmen der permanenten Überarbeitung der IT- Architektur der DEKRA AG, eine Antwort auf die Frage zu finden, inwieweit die SVG- Technologie geeignet ist, die steigenden Anforderungen hinsichtlich anspruchsvoller Grafik in browsergestützten Applikationen als Standard- Technik abzudecken.

Um das Ziel zu erreichen, wird der Unterschied von Pixel- und Vektorgrafik herausgearbeitet und das SVG- Konzept vorgestellt. Eine Markt- und Softwareanalyse sowie eine Trend- und Entwicklungsabschätzung erweitern die bislang rein technische Betrachtung. Die Darstellung der Einbindungsmöglichkeiten in die Entwicklungsumgebungen bei DEKRA sowie der Potentiale des SVG- Einsatzes in den DEKRA-Dienstleistungen runden das Bild ab und liefern ein aussagefähiges Kriterienbündel für die Bewertung dieses modernen, technologischen Ansatzes.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
2. Webgrafiken 2
2.1 Grafiken im Internet 2
2.2 Anforderungen an Dateiformate im Internet 3
2.3 Pixelgrafikformate 4
2.4 Vektorgrafikformate 6
2.5 Vektorgrafikformat von Flash 6
2.6 Vektorgrafik vs. Pixelgrafik 7
3. Skalierbare Vektor Grafik – SVG 8
3.1 Freier Standard 8
3.2 Terminologie 9
3.3 Entstehungsgeschichte 10
3.4 Bezug zu XML und XSLT 11
3.5 Aufbau eines SVG- Dokuments 13
3.6 Einsatzschwerpunkte im Web 14
3.7 Schwesterentwicklungen von SVG 15
3.8 Vergleich SVG als Alternative zu Flash 17
4. Technische Leistungen und Funktionen von SVG 18
4.1 Pfade und Formen 18
4.2 Textuelle Leistungen 20
4.3 Qualität der Grafik bei Skalierung 21
4.4 Farben 21
4.5 CSS- Unterstützung 22
4.6 Document Object Model (DOM) 23
4.7 Animationen 24
4.8 Dynamik und Interaktivität 25
4.9 Multimedia 26
4.10 Komprimierung 27
4.11 (Derzeitige) Grenzen von SVG 27
5. Software für SVG 29
5.1 Marktbetrachtungen, Trends, Entwicklungen 29
5.2 Zeichenprogramme 31
5.3 Autorenwerkzeuge 31
5.4 Viewer 32
5.5 Konverter 33
6. Einbindung von SVG in Entwicklungswerkzeuge der DEKRA 34
6.1 Einbindung von SVG in HTML 34
6.2 Einbindung von PHP 35
6.3 Einbindung von Java/JSP 36
6.4 SVG und Lotus Notes 38
7. Einsatzpotential von SVG für Produktion und Marketing bei DEKRA 38
7.1 Gegenwärtiger Zustand 38
7.2 Potentialbewertung und Perspektiven 39
8. Zusammenfassung und Ausblick 42
Anhang 43
Literatur 61

Automatisiert erstellter Textauszug:

Durch die Skalierung werden die mathematisch beschriebenen Vektoren auf dem Ausgabegerät ohne jeglichen Qualitätsverlust vergrößert oder verkleinert (wie schon auf Seite 8, in Abbildung 2 dargestellt). Die Grafik wird mit einem Skalierungsfaktor belegt und neu berechnet. Interessant ist dies vor allem für Landkarten oder andere Grafiken, die größere Flächen mit vielen Details darstellen müssen. Beim SVG- Viewer von Adobe wird das Zoomen über das Kontextmenü der Grafik gesteuert und ermöglicht so jedem Benutzer ein einfacheres Handling als bei Flash. Durch das Feature wird die Zugänglichkeit der Seite auch für Benutzer mit Sehbehinderungen einfacher. Der Einsatz der SVG- Technologie gehört somit zu einem verantwortungsbewussten Webdesign und gewinnt in Zeiten der von der Bundesregierung geforderten Barrierefreiheit im Internet91 mehr und mehr an Bedeutung. [...]

Ein enormer Vorteil von SVG gegenüber anderen Grafikformaten ist die große Gestaltungsfreiheit im Bezug auf Texte, die durch das Element <text> definiert werden. Der textliche Inhalt wird für externe Applikationen zugänglich und indexierbar gemacht und stellt somit ein revolutionäres Prinzip im Bereich der Webgrafik dar.88 Dabei wird jeder Text als Text und nicht als Grafik behandelt. Er bleibt in einer Grafik markierbar und als Information erhalten. Suchmaschinen sind mittels automatisierter Skripte in der Lage, Sites zu besuchen und Textinformationen aufzuspüren, die in die Suchmaschine übernommen werden. Eine komplett mit Flash erstellte Seite gibt dagegen keinerlei Informationen an die Suchmaschine weiter, da es nur Grafiken und keinen Text erhält. Da SVG momentan noch keinen automatischen Textfluss unterstützt wird mit der SVG Version 1.2 das Textelement <TextFlow> eingeführt, mit dem mehrzeiliger Text möglich ist und SVG zu einer interaktiven Informationsplattform weiter entwickelt.89 Ein Beispiel, um einen Text auszugeben, könnte folgender Code sein: [...]

Ein Kreis wird durch einen Radius mit darauf konstruierter Rundung dargestellt.84 Die Attribute für den Kreis sind die horizontale und vertikale Position des Kreismittelpunktes c und der Radius r. Beispiel: <circle cx="10" cy="10" r="50"/> Die Ellipse hat für die Höhe und Breite jeweils unabhängige Werte. Sie wird durch 2 Radien (X-Achse und Y-Achse) sowie die Position des Mittelpunktes definiert. Beispiel: <ellipse rx="100" ry="50" cx="150" cy="60"/> Ein Pfad ist eine Punkt- zu- Punkt- Verbindung, mit der komplexe, unregelmäßige Formen und Kurven, Bewegungen von Animationen und Texte gezeichnet werden können.85 In dem Attribut d werden alle Punkte für den Pfad eingetragen. Der Verlauf des Pfades wird mittels Koordinaten und Befehlen beschreiben. Der Befehl wird mit einem Buchstaben im Code abgekürzt. So wird z.B. ein Dreieck so beschrieben: <path d="M30 5 L100 60 L0 60"/> Der Startpunkt hat die Koordinaten 30/5. Durch das L-Kommando wird eine Linie zu den Koordinaten 100/60 und 0/60 gezeichnet. Durch den Befehl C (CurveTo) ist es möglich, so genannte Bézierkurven zu zeichnen. Das sind Linien, die durch einen oder mehrere Punkte abgelenkt werden, und so eine bestimmte Krümmung entwickeln.86 Eine Linie ist ein gerader Pfad mit Anfangs- und Endpunkt und stellt eine Verbindung zwischen genau 2 Punkten dar.87 Beispiel: <line x1="10" y1="20" x2="120" y2="150"/> In SVG gibt es zwei verschiedene Arten von Polygonen Polyline und Polygon. Bei dem Polygon sind Start- und Endpunkt miteinander verknüpft, bei dem Polyline nicht. Beide enthalten einen wichtiges Attribut: Points, aus denen das Polygon besteht. Beispiel: <polyline points="10,10 50,42 154,154 250,164 300,164"/> [...]

Arbeit zitieren:
Mahle, Niko Mai 2004: Das technische und strategische Potential von SVG als standardisierte Grafik-Technologie für grafikorientierte Browser-Anwendungen bei DEKRA, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Webgrafiken, skalierbare Vektorgrafiken, XML, Systementwicklung

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