Warum rentieren sich Aktien besser als Anleihen?
- Art: Seminararbeit
- Autor: Matthias Heiden
- Abgabedatum: Januar 1998
- Umfang: 31 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1530-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1530-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1530-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Heiden, Matthias Januar 1998: Warum rentieren sich Aktien besser als Anleihen?, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Risk-free rate puzzle, Capital Asset Pricing Model (CAPM), Equity premium puzzle, Arbitrage Pricing Model (APT), Renditevergleiche
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Seminararbeit von Matthias Heiden
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit geht der Frage nach, ob und warum Aktien höher rentieren als Anleihen.
In einem ersten allgemeineren Teil werden kurz die wichtigsten (kapitalmarkt-) theoretischen Grundlagen erörtert. Dem Leser wird theoretisch dargelegt, warum Aktien höhere Renditen als Anleihen erwarten lassen. Einzelne Renditeeinflußgrößen der jeweiligen Anlageart werden nicht näher betrachtet. Nach theoretischer Vorbereitung wird der Leser mit den empirischen Fakten konfrontiert, die für langfristige Anlagezeiträume eine Risikoprämie von Aktien gegenüber Anleihen belegen. Anschließend werden mit dem Capital Asset Pricing Model (CAPM), dem Consumption-based CAPM und der Arbitrage Pricing Theory drei wesentliche theoretische Ansätze zur Erklärung dieser Risikoprämie erläutert.
Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der Risikoprämie in der empirischen Wirtschaftsforschung und diskutiert anhand der vorliegenden Literatur die Frage, ob die historisch zu beobachtende Überlegenheit der langfristigen Aktienanlage in ihrer Höhe modellhaft exakt erfaßt werden kann. Im Zentrum dieses zweiten Teils steht das sogenannte Equity Premium Puzzle sowie das Risk-Free Rate Puzzle und die hierzu in der Literatur bisher aufgezeigten bedeutendsten Lösungsansätze.
Die Arbeit gelangt zu dem Schluß, daß ein allseits theoretisch akzeptiertes Modell, zur simultanen Lösung der beiden Puzzles noch aussteht.
Das Thema ist nicht nur aus theoretischer Sicht interessant sondern im Zuge der Shareholder Value-Bewegung auch von zunehmender Bedeutung für den Praktiker, der z.B. versucht, risikoadäquate Eigenkapitalkosten zu bestimmen, zeigt die Arbeit doch gewisse Schwächen der gängigen Berechnungsmethoden risikoadäquater Eigenkapitalkosten bei der Abbildung der Kapitalmarktrealitäten auf. Ähnlich interessant dürfte die Arbeit für Portfoliomanager und Analysten sein.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| Symbolverzeichnis | VII | |
| I. | Risikoprämie versus Renditeparadoxie | 1 |
| A. | Die Investitionsentscheidung des Kapitalanlegers | 1 |
| 1. | Das Anlegermotiv | 1 |
| 2. | Der risikoscheue Investor | 1 |
| B. | Der Risikobegriff auf Kapitalmärkten | 2 |
| 1. | Einordnung des Risikobegriffs in den Rahmen von Renditevergleichen | 2 |
| 2. | Risikodiversifikation | 2 |
| 3. | Das Risiko bei Aktien | 3 |
| 4. | Das Risiko bei Anleihen | 3 |
| C. | Die historische Risikoprämie bei Aktien | 3 |
| II. | Kapitalmarkttheoretische Erklärungsansätze der Risikoprämie bei Aktien | 4 |
| A. | Capital Asset Pricing Model (CAPM) | 4 |
| 1. | Modellprämissen | 4 |
| 2. | Die Modellgleichung und ihre Interpretation | 5 |
| 3. | Testbarkeit | 5 |
| B. | Das Consumption-based CAPM (CCAPM) als wichtigste CAPM-Variation | 5 |
| 1. | Modellprämissen | 5 |
| 2. | Die Modellgleichung und ihre Interpretation | 6 |
| 3. | Testbarkeit | 6 |
| C. | Arbitrage Pricing Theory (APT) | 6 |
| 1. | Modellprämissen | 6 |
| 2. | Die Modellgleichung und ihre Interpretation | 7 |
| 3. | Testbarkeit | 7 |
| a. | Allgemeine Ergebnisse | 7 |
| b. | U.S.- amerikanische versus deutsche APT Faktoren | 7 |
| III. | Die Risikoprämie in der empirischen Wirtschaftsforschung | 8 |
| A. | Das Equity Premium Puzzle (EPP) | 8 |
| 1. | Problemstellung | 8 |
| a. | Die statistische Ausgangsbasis | 8 |
| b. | Der Lösungsversuch und seine Implikationen | 8 |
| 2. | Lösungsansätze für das Equity Premium Puzzle | 10 |
| a. | Transaktionskostenunterschiede | 10 |
| b. | Hohe Risikoaversion | 10 |
| c. | Monetäre Erklärung | 11 |
| B. | Das Risk-Free Rate Puzzle (RFP) | 12 |
| 1. | Problemstellung | 12 |
| 2. | Lösungsansätze für das Risk-Free Rate Puzzle | 12 |
| a. | General Expected Utility (GEU) | 12 |
| b. | Habit Formation | 13 |
| c. | Borrowing and short sale constraints | 13 |
| IV. | Abschließende Wertung | 14 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832415303
Arbeit zitieren:
Heiden, Matthias Januar 1998: Warum rentieren sich Aktien besser als Anleihen?, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Risk-free rate puzzle, Capital Asset Pricing Model (CAPM), Equity premium puzzle, Arbitrage Pricing Model (APT), Renditevergleiche



