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Der qualitative Personalbedarf an Fach- und Führungskräften

Möglichkeiten und Grenzen reliabler und valider Ermittlung

Der qualitative Personalbedarf an Fach- und Führungskräften
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jens Weidemann
  • Abgabedatum: September 2000
  • Umfang: 109 Seiten
  • Dateigröße: 5,6 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4153-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4153-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4153-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weidemann, Jens September 2000: Der qualitative Personalbedarf an Fach- und Führungskräften, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Fachkräftequalifikation, Wissensmanagement, Unternehmenserfolg, Führungskräftequalifikation, Generalisten

Diplomarbeit von Jens Weidemann

Problemstellung:

Die Ermittlung des Personalbedarfs gehört zu den wichtigsten personalwirtschaftlichen Aufgaben einer Unternehmung. Hierbei bestehen Ansätze der quantitativen schon weitaus länger als die der qualitativen Personalbedarfsplanung. Auf den qualitativen Personalbedarf an Fach- und Führungskräften wird in dieser Arbeit eingegangen.

Zur Bearbeitung des Themas ist es notwendig, dieses zunächst in Einzelprobleme zu subsumieren. Grundsätzlich muss im Voraus Klarheit über die begriffliche Abgrenzung wichtiger Definitionen herrschen. Definitionen sind notwendig, um eine allgemeine Diskussionsgrundlage zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. Weiterhin ist die Einordnung der qualitativen Personalbedarfsplanung in die Unternehmensplanung zum generellen Verständnis des Gesamtzusammenhangs unerlässlich. Oft wird der Unternehmenserfolg in einem kausalen Zusammenhang mit den Kompetenzen der Mitarbeiter gesehen. Hierbei soll eine entsprechende analytische Beurteilung erfolgen. In einer Zeit, die geprägt wird durch gesellschaftliche, technologische und strukturelle Veränderungen, treten Schwierigkeiten in der Planung und Ermittlung des qualitativen Personalbedarfs, insbesondere der Fach- und Führungskräfte auf. Es müssen Führungskräftequalifikationen im Kontext von diesen Veränderungen untersucht werden. Der situative Aspekt tritt immer mehr in den Vordergrund.

Die in der Literatur bzw. sonstigen Veröffentlichungen eingebrachten Gedanken, die den Einfluss von Veränderungen hinsichtlich des Kompetenzbedarfs an Mitarbeiter wiederspiegeln, sollen kritisch erörtert werden. Hierbei gilt es auch neue Anforderungskonzepte aufzuzeigen. Mögliche Ansätze für die Entwicklung zukünftiger Kompetenzen müssen in diesem Zusammenhang ebenfalls Erwähnung finden. Veränderte Bedingungen bringen neue oder veränderte Anforderungen für Fach- und Führungskräfte hervor. Generalisten könnten möglicherweise in Zukunft den Anforderungen eher gerecht werden als Spezialisten. In vielen Betrachtungen neuerer Ansätze zu Fach- und Führungskräftequalifikationen spielt das Wissensmanagement eine wichtige Rolle. Dieses soll hierbei näher erläutert und beurteilt werden.

Gang der Untersuchung:

Wie schon erwähnt, sind am Anfang der Betrachtungen wichtige Definitionen, wie die der Fach- und Führungskraft, der Personalplanung bzw. der qualitativen Personalbedarfsplanung, zu klären. Weiterhin muss die qualitative Personalbedarfsplanung in die gesamte Unternehmensplanung eingeordnet werden. Dies wird im 2. Kapitel dargestellt.

Im 3. Kapitel werden Grundlagen, die im Zusammenhang mit der qualitativen Personalbedarfsplanung stehen erläutert. Dabei wird auf Ziel, Gegenstand, Methodik sowie Aufgaben- und Anforderungsermittlung eingegangen.

Das 4. Kapitel befasst sich mit dem qualitativen Personalbedarf aus gegenwärtiger Sicht. Hier werden mögliche Ansätze der Anforderungsermittlung aufgezeigt und bewertet. Des Weiteren werden neue Herausforderungen für die Unternehmen, die Einbindung der Unternehmensstrategie in die qualitative Personalbedarfsplanung sowie Probleme und Schwierigkeiten der qualitativen Bedarfsermittlung erläutert. Der Einfluss, den die strukturellen, gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen auf zukünftige Anforderungen und der daraus abgeleiteten Qualifikationen haben, wird hier ebenso diskutiert wie die Entwicklung des Kompetenzbedarfs für Fach- und Führungskräfte. Weiterhin werden grundlegende Führungskompetenzen betrachtet. Innovationen werden oft als entscheidender Faktor des Unternehmenserfolgs genannt. Konsequenzen, die sich daraus für die Fach- und Führungskräfte, hier speziell Naturwissenschaftler und Ingenieure, ergeben, sind tiefgreifend erörtert. In einem weiteren Abschnitt ist die Einbindung des Wissensmanagements mit den entsprechend geforderten Qualifikationen im Zusammenhang mit dem Gesamtunternehmen und der daraus resultierenden Wettbewerbsfähigkeit dargestellt. Die zunehmende Bedeutung des Generalisten darf in diesem Rahmen nicht vergessen werden. Hier werden auf Grundlage einer Befragung Qualifikationen aufgezeigt, die unterschiedlich stark in ihrer Gewichtung, je nach Branche, Unternehmensgröße etc., von Führungskräften erwartet werden. Im Verlauf der gesamten Bearbeitung wird immer wieder auf den Zusammenhang von Kompetenzen und Unternehmenserfolg eingegangen.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf offene Fragen beschließen die Arbeit im 5. Kapitel.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis VI
1. Problemstellung und Ablauf der Bearbeitung 1
2. Definitionen und Einordnung der qualitativen Personalbedarfsplanung in die Unternehmensplanung 3
3. Grundlagen qualitativer Personalbedarfsplanung 5
3.1 Ziel und Gegenstand der qualitativen Personalbedarfsplanung 6
3.2 Methodik der qualitativen Personalbedarfsplanung 6
3.3 Die Basis der qualitativen Personalbedarfsplanung 9
3.4 Prognosen zukünftiger Aufgaben und Tätigkeitsfelder 10
3.5 Möglichkeiten der Ermittlung von Anforderungen zukünftiger Aufgaben und Tätigkeitsfelder sowie der daraus abgeleiteten Qualifikationen 12
3.5.1 Anforderungsprofil 15
3.5.2 Grundsätze für die Ableitung von Anforderungsmerkmalen 17
3.5.3 Verhaltensorientierte Merkmale 17
3.5.4 Kenntnisse und Fähigkeiten 18
3.6 Bündelung von Anforderungen und Aufgaben 19
3.7 Zusammenfassung 21
4. Qualitativer Personalbedarf aus heutiger Sicht 22
4.1 Verhaltensorientierter Ansatz versus Fähigkeitsansatz 22
4.2 Herausforderungen für industrielle Unternehmen und Einbindung in die strategische Unternehmensführung 24
4.2.1 Strategisch orientierte qualitative Personalbedarfsplanung 26
4.2.2 Veränderung der Tätigkeitsbereiche und der damit verbundenen Qualifikationsanforderungen 27
4.3 Der Einfluss des strukturellen, gesellschaftlichen und technologischen Wandels 29
4.3.1 Strukturelle Veränderungen 29
4.3.1.1 Technologische Integration 30
4.3.1.2 Funktionale Integration 31
4.3.1.3 Prozessuale Integration 32
4.3.1.4 Enthierarchisierung 32
4.3.2 Gesellschaftliche Veränderungen 33
4.3.3 Technologische Veränderungen 35
4.4 Führungskompetenzen 37
4.4.1 Fachliche Kompetenzen 38
4.4.2 Methodische Kompetenzen 38
4.4.3 Soziale Kompetenzen 39
4.5 Die Entwicklung des Qualifikations- und Kompetenzbedarfs für industrielle Fachkräfte 41
4.5.1 Neue Kompetenzen für veränderte Anforderungen 41
4.5.2 Die Bedeutung sozialer Kompetenz für neue Anforderungen 43
4.5.3 Die Bedeutung emotionaler Kompetenz 45
4.5.4 Persönliche Kompetenzen als Bestandteil der emotionalen Kompetenz 46
4.6 Veränderter Kompetenzbedarf an Fach- und Führungskräften 48
4.6.1 Kompetenzen zur Innovation 48
4.6.2 Die handlungsorientierte Kompetenz als Referenzmodell 49
4.6.2.1 Kompetenzdefizite von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren 51
4.6.2.2 Ansatzpunkte für eine zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung 53
4.6.3 Wandel im Denken der Ingenieure und Naturwissenschaftler 55
4.6.3.1 Unternehmerische Perspektive 58
4.6.3.2 Internationale Ausrichtung 58
4.6.3.3 Kundennutzen - Orientierung 59
4.6.3.4 Funktionsübergreifendes Arbeiten 59
4.6.3.5 Grenzverständnis 60
4.6.4 Das Wissensmanagement 60
4.6.4.1 Ziele des persönlichen Wissensmanagements 62
4.6.4.2 Strategie 63
4.6.4.2.1 Information als ökonomische Ressource und Management als Wissensarbeit 63
4.6.4.2.2 Das eigene Wissensprofil 65
4.6.4.3 Instrumente 67
4.6.4.4 Der Zusammenhang von Zielen, Strategien und Instrumenten 68
4.7 Spezialist versus Generalist 69
4.7.1 Generalisten - Qualifikationen nach Meinungen von befragten Spitzenführungskräften 70
4.7.1.1 Interdisziplinäres Denken und Handeln 73
4.7.1.2 Konzeptionelle Gesamtsicht 73
4.7.1.3 Menschenführung und Motivation 75
4.7.1.4 Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft 76
4.7.1.5 Marktorientierung 78
4.7.1.6 Sachkompetenz 78
4.7.1.7 Wirtschaftliches Grundverständnis 78
4.7.1.8 Kreativität für neue Lösungen 79
4.7.1.9 Lernfähigkeit und Flexibilität 79
4.7.1.10 Entscheidungen treffen / Verantwortung übernehmen 80
4.7.1.11 Kooperations- und Kompromissfähigkeit 80
4.7.1.12 Organisationsfähigkeit 81
4.7.1.13 Technologisch vorausdenken 81
4.7.1.14 Methodenwissen 82
4.7.1.15 Persönliche Eigenschaften 82
4.7.1.16 Zusätzliche Qualifikationen 83
4.7.2 Qualifikationsschwerpunkte 84
4.7.2.1 Qualifikationsschwerpunkte nach Branchen 84
4.7.2.2 Qualifikationsschwerpunkte nach Unternehmensgröße 86
4.7.2.3 Qualifikationsschwerpunkte nach Positionsgruppen 87
4.7.2.4 Qualifikationsschwerpunkte nach den Charakteristika des Systems der Strategischen Unternehmensführung 88
4.8 Individuelle Fähigkeiten zukünftiger Führungskräfte 89
4.8.1 Mobilisierung kollektiven Wissens 90
4.8.2 Networking 91
4.8.3 Portfolio Work 92
4.8.4 Konzeptualisieren und vernetzt denken 93
4.8.5 Unternehmerische Innovation 93
5. Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick 94
6. Literaturverzeichnis 97

Arbeit zitieren:
Weidemann, Jens September 2000: Der qualitative Personalbedarf an Fach- und Führungskräften, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Fachkräftequalifikation, Wissensmanagement, Unternehmenserfolg, Führungskräftequalifikation, Generalisten

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