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Über die multi-level Synthese von EXOR-Schaltkreisen

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Über die multi-level Synthese von EXOR-Schaltkreisen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tonja Pfeiffer, Stefan Eckrich
  • Abgabedatum: April 1996
  • Umfang: 310 Seiten
  • Dateigröße: 9,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0644-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0644-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0644-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tonja Pfeiffer, Stefan Eckrich April 1996: Über die multi-level Synthese von EXOR-Schaltkreisen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: BDD, Entscheidungsdiagramme, EXOR-Schaltkreise, Logiksynthese, Testbarkeit

Diplomarbeit von Tonja Pfeiffer, Stefan Eckrich

Zusammenfassung:

In dieser Arbeit wurde ein neues Verfahren zur Synthese kombinatorischer Schaltkreise auf der Grundlage von OKFDDs vorgestellt. Die durch OKFDDs repräsentierten Funktionen wurden mit Hilfe von Abhängigkeitsmatrizen dargestellt. Die Definition der Abhängigkeiten verlangt eine neue kanonische Darstellung für OKFDDs, quasireduzierte und bezüglich einer BMM -- Reihenfolge partiell quasireduzierte OKFDDs. Deren Kanonizität wurde in dieser Arbeit nachgewiesen.

Die einzelnen Abhängigkeitsmatrizen werden mit Booleschen Matrix Multiplikationen verknüpft. Diese Boolschen Matrix Multiplikationen werden dann in Teilschaltkreise umgesetzt. Dabei hat die Reihefolge, in der die Booleschen Matrix Multiplikationen ausgeführt werden, Einfluss auf die Schaltkreisdimensionen.

Unser Verfahren zur Schalkreissynthese liefert ohne großen Mehraufwand für OBDDs Schaltkreise in Zwei -- Weg Logik. Für OKFDDs wurden Aussagen über die Funktionalität der zusätzlichen Ausgänge getroffen.

Praktische Untersuchungen ergaben, daß Schaltkreise mit geringer Tiefe, guter Testbarkeit und einem vertretbaren Zuwachs an Größe erzeugt werden können. Die erzeugten Schaltkreise wurden mit den von anderen Verfahren erzeugten Schaltkreisen verglichen. Sie sind etwas größer als die von SIS erzeugten Schaltkreise aber deutlich kleiner als die von ESPRESSO erzeugten Schaltkreise. Die Tiefe der erzeugten Schaltkreise ist sehr viel kleiner als die Tiefe der mit SIS erzeugten Schaltkreise, sie ist sogar etwas kleiner als die Tiefe der mit ESPRESSO erzeugten Schaltkreise. Die Testbarkeit der erzeugten Schaltkreise ist vergleichbar mit der Testbarkeit der von SIS erzeugten Schaltkreise.

Ein weiterer großer Vorteil ergibt sich durch die zugrundeliegende Datenstruktur, denn es konnte für alle Benchmark Schaltkreise ein OKFDD gefunden werden und daraus ein Schaltkreis synthetisiert werden. SIS und ESPRESSO führten für einige Benchmark Schaltkreise zu keinen Ergebnissen.

Aufgrund der bisherigen Untersuchungen lässt sich sagen, dass das vorgestellte Syntheseverfahren über Abhängigkeiten eine echte Alternative zu den bisher bekannten Verfahren darstellt.

Zukünftige Aufgaben bestehen darin, die praktischen Untersuchungen, welchen Einfluss die Reihenfolge der Booleschen Matrix Multiplikationen auf die zu erzeugenden Schaltkreise hat, weiterzuführen. Ausgangspunkt für diese Untersuchungen sollten quasireduzierte OKFDDs ohne Komplementmarken sein.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Boolesche Funktionen und Entscheidungsdiagramme 3
2.1 Einleitung 3
2.2 Grundlegende Definitionen 3
2.3 Abhängigkeiten und quasireduzierte OKFDDs 11
3. Die Abhängigkeit zur terminalen Null 21
3.1 Die allgemeine T - Funktion 21
3.2 Die Q -Funktion 23
3.3 Nicht komplette OKFDDs 27
4. OKFDD basierte Schaltkreissynthese 31
4.1 Die OKFDD - Darstellung über Abhängigkeiten 31
4.2 Beschreibung von Schaltkreisen 33
4.3 Verschiedene OKFDD - Schaltkreise 35
4.3.1 Von Abhängigkeiten zu Schaltkreisen 35
4.3.2 Die Knotenersetzung 37
4.3.3 Knotenersetzung und Abhängigkeit 38
4.3.4 Schaltkreise logarithmischer Tiefe 40
4.3.5 Oder und exklusiv-Oder Operation / Abhängikeit 42
4.4 Verbesserungen der Schaltkreissynthese 46
4.4.1 Levelübergreifende Kanten 46
4.4.2 Erkennung redundanter Gatter 50
4.5 Effizienz der Synthese 53
4.5.1 Komplementmarken entfernen 54
4.5.2 Vollständiges Quasireduzieren 55
4.5.3 Partielles Quasireduzieren 56
4.5.4 Die Erzeugung der Schaltkreisbeschreibungen 57
4.5.5 Die Gesamtlaufzeit 60
5 Die BMM - Reihenfolge 63
5.1 Speicherung einer BMM - Reihenfolge 64
5.2 Streng lineare BMM - Reihenfolge 65
5.3 Logarithmische Tiefe 66
5.4 Strategien zu besseren Freilosverteilungen 67
5.4.1 Die Matrixketten Multiplikation 67
5.4.2 Der Freilos Algorithmus 70
5.4.3 Zufällige Verteilung der Freilose 72
6. Größe der Schaltkreise 75
6.1 Vollständige Schaltkreise 75
6.2 Reduzierte Schaltkreise 77
6.3 Beeinflussung von OKFDDs 79
6.4 Beeinflussung der Schaltkreisgröße 80
6.4.1 Gatteranzahl als Kostenmaß 81
6.4.2 Matrixbelegung als Kostenmaß 82
6.4.3 Probleme bei der Implementierung 83
7. Datenstrukturen für OKFDDs und Schaltkreise 85
7.1 Eine Datenstruktur für OKFDDs 85
7.2 Eine Datenstruktur zur Schaltkreisbeschreibung 88
8. Implementierung der Schaltkreissynthese 91
8.1 Systemkompatiblität 91
8.2 Implementierung der Datenstruktur zur Synthese in C++ 92
8.3 Vorbereitungen 94
8.3.1 Entfernen der Komplementmarken 95
8.3.2 Quasireduzieren 97
8.4 Erzeugen von Schaltkreis - Beschreibungen 103
8.4.1 Parameter 104
8.4.2 Zellnamenskonventionen 108
8.4.3 Eine Klasse für Abhängigkeitsmatrizen 110
8.4.4 Primäre Abhängigkeitsmatrizen 111
8.4.5 Sekundäre Abhängigkeitsmatrizen 112
8.4.6 Terminale Abhängigkeitsmatrizen 114
8.4.7 Abschließende Optimierungen 115
8.5 Verifizieren der Korrektheit 116
8.5.1 Verifizieren der Vorbereitungen an den OKFDDs 117
8.5.2 Verifizieren der erzeugten Schaltkreise 117
8.6 Öffentliche Variablen und Funktionen 119
8.6.1 Elementvariablen der Klasse OKFDD_to_TC 119
8.6.2 Methoden der Klasse OKFDD_to_TC 123
8.6.3 Hilfsfunktionen und globale Konstrukte 129
8.6.4 Eine besondere Boolesche Matrixklasse 133
8.6.5 Eine Klasse ganzzahliger Matrizen 135
8.6.6 Die Klasse der Abhängigkeitsmatrizen 136
9. Ein Synthesebeispiel 139
10. Messergebnisse 147
10.1 Größenveränderung an OKFDDs und OBDDs 149
10.2 Belegung der Abhängigkeitsmatrizen 155
10.3 Vergleich der Synthesemethoden 158
10.3.1 Auswirkungen der BMM-Reihenfolgen 158
10.3.2 Vergleich zwischen OKFDD und OBDD 163
10.3.3 Logiktyp und Schaltkreisgröße 166
10.3.4 Vergleich mit anderen Synthesemethoden 169
10.4 Synthesezeiten 180
10.5 Gatteranzahl in vollständigen Schaltkreisen 184
10.6 Sifting nach geringsten BMM - Kosten 186
11. Zusammenfassung 189
A. Listing 191
A.1 Das Makefile 191
A.2 main.h 191
A.3 main.c 193
A.4 step.h 197
A.5 step.c 211
B. Listing der Messprogramme 283
B.1 Größe der DDs 283
B.1.1 Absolute Knotenzahlen 283
B.1.2 Größenwachstum 285
B.2 Zeilenbelegung der Abhängigkeitsmatrizen 287
B.3 Vergleich OKFDDs und OBDDs 289
Literaturverzeichnis 291

Arbeit zitieren:
Tonja Pfeiffer, Stefan Eckrich April 1996: Über die multi-level Synthese von EXOR-Schaltkreisen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
BDD, Entscheidungsdiagramme, EXOR-Schaltkreise, Logiksynthese, Testbarkeit

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