Vom konventionellen zum internetbasierten Ausschreibungsprozess unter Nutzung von SAP EBP und SAP BW
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Hülsmann
- Abgabedatum: Februar 2002
- Umfang: 137 Seiten
- Dateigröße: 5,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5462-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5462-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5462-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Hülsmann, Michael Februar 2002: Vom konventionellen zum internetbasierten Ausschreibungsprozess unter Nutzung von SAP EBP und SAP BW, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: e-Procurement, Ausschreibungen
In den Warenkorb
48,00 €
Diplomarbeit von Michael Hülsmann
Einleitung:
Die Entwicklung der elektronischen Kommunikation schreitet rasant voran und verändert zusehends unser individuelles und geschäftliches Kommunikationsverhalten. Durch den Einsatz des Internets entstehen neue Geschäftsmodelle und -beziehungen, die vollständig elektronisch abgewickelt werden können. Wir sprechen von e-Business, e-Commerce, e-Procurement oder der e-Economy, die einen immer größeren Stellenwert in unserer Geschäftstätigkeit einnimmt.
Die enorme Bedeutung des e-Business liegt einerseits in der Rationalisierung der Geschäftsprozesse und andererseits in der Erschließung neuer Märkte und in der Anpassung an das sich verändernde Kauf- und Kommunikationsverhalten von Kundschaft und Konsumenten. Dieser Entwicklung kann sich kein Unternehmen verschließen, will es langfristig seine Attraktivität und Rentabilität bewahren.
Viele Unternehmen haben erkannt, dass der Einsatz des Internets in der Beschaffung das Potential mit sich bringt, Prozesse zu optimieren und damit nicht zuletzt die Kosten zu senken. Eine gute Beschaffung basiert auf einer effizienten Übermittlung der Produktdaten an die Versorgungskette. Doch insbesondere der herkömmliche Ausschreibungsprozess ist ein zeit- und arbeitsintensiver Vorgang.
Die vorliegende Arbeit hat daher das Ziel, einen Überblick über die Rationalisierungs- bzw. Verbesserungspotentiale des konventionellen, papierbasierten Ausschreibungsprozesses zu verschaffen.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | I | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | V | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VII | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 2. | GRUNDLAGEN DER BESCHAFFUNG | 4 |
| 2.1 | DER EINKAUF IM WANDEL DER ZEIT | 4 |
| 2.1.1 | Traditionelle Ausrichtung des Einkaufs | 4 |
| 2.1.2 | Wandel der Rahmenbedingungen | 4 |
| 2.1.3 | Neuausrichtung des Einkaufs | 5 |
| 2.2 | DIE AUSSCHREIBUNG ALS BESCHAFFUNGSINSTRUMENT DES UNTERNEHMENS | 7 |
| 2.2.1 | Definition | 7 |
| 2.2.2 | Die Ausschreibungsobjekte | 8 |
| 2.2.3 | Bedarfsentstehung der Ausschreibungsobjekte | 11 |
| 3. | DER KONVENTIONELLE PAPIERBASIERTE AUSSCHREIBUNGSPROZESS | 11 |
| 3.1 | BEDARFSERMITTLUNG | 12 |
| 3.2 | BIETERAUSWAHL | 13 |
| 3.3 | AUSSCHREIBUNG VERFASSEN | 14 |
| 3.4 | PUBLIKATION | 14 |
| 3.5 | MAHNEN UND ERINNERN | 14 |
| 3.6 | ANGEBOTSEINGANG | 15 |
| 3.7 | ANGEBOTSVERGLEICH | 15 |
| 3.8 | NACHVERHANDLUNG | 15 |
| 3.9 | VERGABE | 15 |
| 3.10 | SCHWÄCHEN | 16 |
| 3.11 | OPTIMIERUNGSANSÄTZE | 18 |
| 4. | DER OPTIMIERTE AUSSCHREIBUNGSPROZESS UNTER NUTZUNG VON SAP R/3 | 19 |
| 4.1 | VORBEMERKUNGEN | 19 |
| 4.2 | VORAUSSETZUNGEN | 19 |
| 4.3 | ALLGEMEINE FUNKTIONEN | 19 |
| 4.4 | BEDARFSERMITTLUNG | 20 |
| 4.5 | LIEFERANTENAUSWAHL | 22 |
| 4.5.1 | Infosatz | 22 |
| 4.5.2 | Orderbuch | 23 |
| 4.5.3 | Lieferantenbeurteilung | 23 |
| 4.6 | ANFRAGE ERFASSEN | 24 |
| 4.7 | PUBLIKATION | 25 |
| 4.8 | MAHNEN UND ERINNERN | 26 |
| 4.9 | ANGEBOTSEINGANG | 26 |
| 4.10 | ANGEBOT ERFASSEN | 26 |
| 4.11 | ANGEBOTSVERGLEICH | 27 |
| 4.11.1 | Voraussetzungen Preisspiegel | 27 |
| 4.11.2 | Vergleichsmöglichkeiten | 28 |
| 4.11.3 | Weitere Informationen | 29 |
| 4.12 | NACHVERHANDLUNG | 30 |
| 4.13 | VERGABE | 30 |
| 4.14 | STÄRKEN | 30 |
| 4.15 | SCHWÄCHEN | 31 |
| 4.16 | OPTIMIERUNGSANSÄTZE | 32 |
| 5. | DIE OPTIMIERTE, INTERNETBASIERTE AUSSCHREIBUNGSABWICKLUNG MIT DEM EBP | 33 |
| 5.1 | ÜBERBLICK EBP | 33 |
| 5.2 | AUSSCHREIBUNGSSZENARIEN | 34 |
| 5.2.1 | Offene Ausschreibung | 34 |
| 5.2.2 | Nicht offene Ausschreibung | 34 |
| 5.3 | ALLGEMEINER FUNKTIONSÜBERBLICK | 34 |
| 5.3.1 | Einkäuferfunktionen | 35 |
| 5.3.2 | Bieterfunktionen | 39 |
| 5.4 | DER AUSSCHREIBUNGSPROZESS DER NICHT OFFENENAUSSCHREIBUNG | 41 |
| 5.4.1 | Voraussetzungen | 41 |
| 5.4.2 | Bedarfsermittlung | 42 |
| 5.4.3 | Bieterauswahl | 43 |
| 5.4.4 | Ausschreibung verfassen | 43 |
| 5.4.5 | Publikation | 45 |
| 5.4.6 | Mahnen und Erinnern | 46 |
| 5.4.7 | Angebotspflege durch den Bieter | 46 |
| 5.4.8 | Angebotseingang | 47 |
| 5.4.9 | Angebotsvergleich | 48 |
| 5.4.10 | Nachverhandlungen | 48 |
| 5.4.11 | Bieter überarbeitet sein Angebot | 49 |
| 5.4.12 | Vergabe | 49 |
| 5.4.13 | Stärken | 50 |
| 5.4.14 | Schwächen | 51 |
| 5.4.15 | Optimierungsansätze | 51 |
| 6. | ABWICKLUNG DER OFFENEN AUSSCHREIBUNG AM PRAXISBEISPIEL „PORTUM“ | 52 |
| 6.1 | PROFIL DES UNTERNEHMENS | 52 |
| 6.1.1 | Beschaffungslösungen | 52 |
| 6.1.2 | Applikationen | 53 |
| 6.2 | INTEGRATION EBP UND ESS | 53 |
| 6.3 | AUSSCHREIBUNGSABWICKLUNG | 54 |
| 6.3.1 | Voraussetzungen | 55 |
| 6.3.2 | Bedarfsermittlung - Verfassen der Ausschreibung | 55 |
| 6.3.3 | Ausschreibungsteilnehmer | 56 |
| 6.3.4 | Angebotspflege durch den Bieter | 56 |
| 6.3.5 | Angebotsvergleich | 57 |
| 6.3.6 | Nachverhandlung | 57 |
| 6.3.7 | Vergabe | 59 |
| 6.3.8 | Alternative Abhandlung | 59 |
| 7. | AUSWERTUNGENMIT DEM BW | 61 |
| 7.1 | ÜBERBLICK | 61 |
| 7.1.1 | Datenbereitstellung | 62 |
| 7.1.2 | Datenanforderung | 63 |
| 7.1.3 | Datenhaltung | 64 |
| 7.2 | INTEGRATION EBP UND BW | 65 |
| 7.3 | REPORTING | 66 |
| 7.3.1 | Grundaufbau eines Reports bzw. der entsprechendenQuery | 66 |
| 7.3.2 | Auswertung von Ausschreibungen und Angeboten | 68 |
| 7.3.3 | Lieferantenbeurteilung | 75 |
| 8. | SCHLUSSBETRACHTUNG | 76 |
| ANHANG | 79 | |
| I. | GLOSSAR ALLGEMEIN | 79 |
| II. | GLOSSAR SAP UMFELD | 85 |
| III. | UMSETZUNG EINES APO-BEDARFS IN EINE AUSSCHREIBUNG IM EBP -KURZÜBERBLICK | 92 |
| IV. | LITERATURVERZEICHNIS | 93 |
| V. | MELDUNGEN DER SAP | 98 |
| VI. | TRANSAKTIONSSCHRITTE AUSSCHREIBUNG ANLEGENOHNE GLIEDERUNG EBP | 99 |
| VII. | TRANSAKTIONSSCHRITTE AUSSCHREIBUNG ANLEGEN MIT GLIEDERUNG EBP | 104 |
| VIII. | TRANSAKTIONSSCHRITTE ANGEBOT PFLEGEN DURCH BIETER EBP | 110 |
| IX. | TRANSAKTIONSSCHRITTE ANGEBOT OFFLINE PFLEGEN DURCH BIETER EBP | 113 |
| X. | TRANSAKTIONSSCHRITTE NACH ANGEBOTSEINGANG EBP | 115 |
| XI. | TRANSAKTIONSSCHRITTE UMWANDLUNG IN EINKAUFSAUKTION EBP | 118 |
| XII. | TRANSAKTIONSSCHRITTE AUSWERTUNG VON AUSSCHREIBUNGEN BW/EBP | 122 |
| XIII. | TRANSAKTIONSSCHRITTE FORMULIERUNG EINER BEDINGUNG BW | 123 |
| XIV. | TRANSAKTIONSSCHRITTE FORMULIERUNG EINER EXCEPTION BW | 125 |
| XV. | EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG | 127 |
Anlagen: Ermöglicht das Hinzufügen von Anlagen, z.B. technische Zeichnungen auf Kopf-, Gliederungs- und Positionsebene /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Status: Hier kann der aktuelle Status, z.B. „Beleg unvollständig“, der Ausschreibung angezeigt werden /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Positionen: Der Anwender hat die Möglichkeit, die Ausschreibung mit oder ohne Positionen anzulegen. Ausschreibungen werden mit Positionen verfasst, um Lieferkonditionen für bestimmte Materialien zu bestimmen. Die Bezeichnung der zu beschaffenden Produkte kann aus einem Katalog oder als „Freitext“ eingepflegt werden. Alternativ dazu ist es möglich in den Positionsdetails auch Produkte aus dem Produktstamm zu übernehmen, d.h. Materialien, die aus einem Backend-System überspielt wurden. Auch bei der Positionsanlage gibt es Grunddaten, die zu pflegen sind. Hierzu zählen z.B. Liefertermine, Mengen der einzelnen Positionen oder die Produktkategorie, sofern die Ausschreibung gegliedert ist. Ohne Positionsanlage dient die Ausschreibung der Beschaffung zusätzlicher Informationen oder Dokumente von Bietern /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Produktdaten aktualisieren: Diese Funktion steht in der Positionsanlage zur Verfügung. Sofern Produktdaten während der Anlage einer Ausschreibung von anderer Stelle geändert werden, bietet diese Funktion einen Abgleich an /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. [...]
Gliederung: Hiermit kann man komplexe Ausschreibungen auf bis zu fünf Ebenen, mit beliebig vielen Positionen auf jeder Ebene, abbilden /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Grunddaten: In diesem Register werden die Grunddaten der Ausschreibung erfasst. Grunddaten sind z.B. Ausschreibungsname, Angebotsfrist, Eröffnungsdatum, Anforderer, Warenempfänger, Anlieferstelle und Produktkategorie auf Kopfebene, die anzugeben ist, sofern die Ausschreibung nicht gegliedert ist. Ebenfalls wird hier ausgewählt, ob es sich um eine offene oder nicht offene Ausschreibung handelt /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Langtext: Über den Langtext können erklärende Texte für den Bieter verfasst werden. Langtexte können auf Kopf-, Gliederungs- und Positionsebene angelegt werden /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Partner/Angebote: Beim Erfassen einer Ausschreibung ist in diesem Register die Funktion der Bieterauswahl bei nicht offenen Ausschreibungen, bzw. die Auswahl des Portals bei offenen Ausschreibungen gegeben. Nach Angebotseingang können in diesem Register die eingegangenen Angebote eingesehen bzw. geprüft werden /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. Checkliste: In der Checkliste werden keine Daten der Ausschreibung erfasst. Vielmehr nennt die Checkliste die zur fehlerfreien Sicherung der Ausschreibung notwendigen Aktionen. So muss z.B. immer ein Bieter gepflegt sein /HEL 01b, Suchbegriff: Bearbeiten von Ausschreibungen/. [...]
Der Prozess der Nachverhandlung muss vereinfacht werden, um eine geringere Personalbindung zu realisieren. Hierzu kann es evtl. sinnvoll sein, nur das Preisniveau eines Lieferanten zu bestimmen und nicht jedes Produkt einzeln auszuschreiben. Der Erfassungsaufwand muss noch weiter verringert werden. Evtl. ist es möglich ihn an den Bieter zu übertragen. Die Integration mit dem Lieferanten sollte vorangetrieben werden, um eine Verkürzung der Ausschreibungsdauer zu realisieren. Sowohl der Angebotseingang als auch das Verschicken der Anfrage sollte auf elektronischem Wege abgewickelt werden. Hierdurch würden z.B. Portokosten entfallen und der Zeitaufwand verringert. Um eine bessere Beschaffungsmarkttransparenz zu erzielen, sollten Möglichkeiten zur Identifikation potentieller neuer Lieferanten erarbeitet werden. Das kann z.B. durch Nutzung [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832454623
Arbeit zitieren:
Hülsmann, Michael Februar 2002: Vom konventionellen zum internetbasierten Ausschreibungsprozess unter Nutzung von SAP EBP und SAP BW, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
e-Procurement, Ausschreibungen



