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Deutsche Telenovelas

Ein Unterhaltungsformat im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen

Deutsche Telenovelas
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Simone Spaniol
  • Abgabedatum: Februar 2006
  • Umfang: 162 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
  • Bibliografie: ca. 127
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9968-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9968-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9968-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Spaniol, Simone Februar 2006: Deutsche Telenovelas, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Telenovela, Daily Soap, Serie, TV, Verliebt in Berlin

Magisterarbeit von Simone Spaniol

Zusammenfassung:

Mit dem Begriff der „Telenovela“ weiß in Deutschland bis vor ungefähr zwei Jahren noch fast niemand etwas anzufangen. Seit dem 01.11.04, dem Sendestart von Bianca – Wege zum Glück im ZDF, ist dies anders geworden: Die „Telenovela“ ist in aller Munde und wird in den Medien sowie unter den Zuschauern wie selbstverständlich immer wieder verwendet. Nach dem erfolgreichen Start der ersten Telenovela im ZDF folgen schnell weitere Projekte anderer Sender, u.a. von Sat.1. Im Februar 05 startet schließlich die erste private Telenovela, Verliebt in Berlin. Auch diese Sendung erzielt schon nach kurzer Zeit sehr hohe Einschaltquoten.

Die Erfolgswelle, die durch die ersten beiden deutschen Telenovelas ausgelöst wird, führt zu einem regelrechten Boom des neuen Formats, verdeutlicht in weiteren Planungen anderer Sender sowie mehreren Neustarts in der ARD und im ZDF. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Arbeit existieren sechs verschiedene deutsche Telenovelas, weitere sind bereits in Planung. Diese Situation bildet die Ausgangsbasis für die Untersuchungen in der vorliegenden Arbeit.

Der aktuelle Telenovela-Boom in Deutschland wirft zahlreiche Fragestellungen auf und kann von unterschiedlichen Perspektiven aus betrachtet und analysiert werden. Dieser Arbeit liegen insbesondere die folgenden zwei Fragestellungen zugrunde:

Wodurch zeichnen sich die deutschen Telenovelas aus und welche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten lassen sich in einem Vergleich auf mehreren Ebenen feststellen? Auf welche Ursachen sind diese zurückzuführen? Worin sind die Ursachen für den plötzlichen Telenovela-Boom in Deutschland zu sehen?

Betrachtet man die Tatsache, dass die Übernahme von lateinamerikanischen Sendungen in den 80er und 90er Jahren keinen Erfolg erzielt hat, so stellt sich die Frage, weshalb die Telenovelas zum heutigen Zeitpunkt eine so immense Publikumsakzeptanz erreichen können. Diese Fragestellung ist aus zwei Gründen gerechtfertigt: Zum einen werden Telenovelas im öffentlichen Diskurs immer wieder als qualitativ mangelhafte und übertrieben kitschige Geschichten verurteilt.

Zum anderen kann man im deutschen Fernsehen in den letzten Jahren eine Entwicklung weg von der Fiktion hin zu mehr Realität beobachten. Dies drückt sich beispielsweise in einer zunehmenden Anzahl an Gerichtsshows, Doku-Soaps, Reality-Shows usw. aus. Die Einführung der Telenovelas als fiktionales Unterhaltungsangebot steht völlig im Gegensatz zu dieser Entwicklung. Dennoch scheinen die Programmverantwortlichen damit den Nerv der Zeit getroffen zu haben.

Die bedeutendsten Erfolgsfaktoren für den Telenovela-Trend lassen sich in Vorteile auf der Rezeptionsseite und auf der Produktionsseite aufteilen. Auf der Rezeptionsseite liegen die Bedingungen für die hohen Einschaltquoten in bestimmten äußeren Gegebenheiten sowie Eigenschaften der Telenovela selbst und den erzählten Geschichten. Diese Eigenschaften werden in der vorliegenden Arbeit benannt und mit daraus entstehenden Funktionen für die Zuschauer verknüpft.

Aber nicht nur bei den Zuschauern, auch bei den Fernsehsendern und damit den Produzenten erfreut sich die Telenovela wachsender Popularität. Für diese Tatsache sind hauptsächlich ökonomische und rationale Vorteile verantwortlich. Welchen ökonomischen Profit die Sender aus den Telenovelas im Gegensatz zu anderen Sendungen ziehen, wird in der vorliegenden Arbeit ebenso erläutert. Wie man an dieser Aufteilung bereits erkennen kann, stehen insbesondere die Produktions- und die Rezeptionsseite im Fokus der Beobachtungen. Diese Aufteilung wird bei dem Vergleich der Telenovelas untereinander konsequent eingehalten.

Die Notwendigkeit und damit die Legitimation eines Vergleichs zwischen den deutschen Telenovelas ergibt sich vor allen Dingen aus einer auffälligen Tatsache: Das Format der Telenovela entsteht in Lateinamerika ursprünglich als kommerzielles Format, das hauptsächlich dazu dient, Zuschauer zu binden und auf diese Weise Werbezeit zu verkaufen. Betrachtet man die Verteilung der deutschen Telenovelas auf die einzelnen Sender, so fällt auf, dass fünf der sechs Telenovelas von öffentlich-rechtlichen, und damit nicht-kommerziellen, Fernsehanstalten gesendet werden , wohingegen lediglich eine auf einem privaten Sender ausgestrahlt wird. Als Folge dieser Beobachtung lassen sich mehrere Fragen formulieren:

Welche Differenzen, aber auch Gemeinsamkeiten lassen sich zwischen den deutschen Telenovelas, insbesondere zwischen den öffentlich-rechtlichen und der einen privaten Telenovela, feststellen?

Welche Ziele und Strategien verfolgen sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Fernsehsender mit der Konzeption und Ausstrahlung der deutschen Telenovelas und inwiefern unterscheiden bzw. ähneln sich diese?

Lassen sich die beobachteten Unterschiede auf allgemeine Unterschiede in der Organisation und den Zielsetzungen zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendern zurückführen?

Führen die beobachteten Differenzen zu dem Schluss, dass die Telenovelas unterschieden werden müssen nach einem öffentlich-rechtlichen und einem spzifisch privaten Format oder stellen alle Telenovelas ein und dasselbe Format in lediglich unterschiedlicher Ausrichtung auf verschiedene Zuschauergruppen dar?

Ergänzend zur Betachtung von Produktions- und Rezeptionsseite werden auch ästhetische und dramaturgische Aspekte des Inhalts und der Darstellung einbezogen. Die deskriptive Beschreibung geht jedoch nicht weiter in die Tiefe von Detailanalysen einzelner Folgen, sondern betrachtet die Geschichten und Darstellungen der Telenovelas als Ganzes und im Überblick. Diese etwas oberflächliche Perspektive ist zur Beantwortung der formulierten Fragestellungen durchaus ausreichend. Zudem existieren hinsichtlich des Aufbaus und der erzählten Geschichten deutliche formale Vorgaben der lateinamerikanischen Vorbilder, die zwar auf unterschiedliche Arten ausgelegt und umgesetzt werden können, gleichzeitig aber mit großer Wahrscheinlichkeit zu lediglich geringen Differenzen führen.

Die Handlungsoptionen auf der Produktions- und Planungsseite sind demgegenüber weit vielfältiger, so dass sich Unterschiede zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendern in diesen Bereichen möglicherweise deutlicher manifestieren werden und damit auch unterschiedliche Auswirkungen auf den Rezeptionssektor ausüben. Ob diese zunächst als These formulierte Ansicht wirklich zutrifft, wird im Verlauf der vorliegenden Arbeit ebenso näher betrachtet werden wie die formulierten und an das Phänomen der deutschen Telenovela geknüpften Fragen. Anhand dieser Vorgaben ergibt sich für die vorliegende Arbeit der im Folgenden in Kürze erläuterte Aufbau.

Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die in sinnvoller Verknüpfung zu einer Untersuchung der oben entwickelten Fragestellungen hinführen und an deren Ende eine abschließende Bewertung steht. In einem ersten Abschnitt werden die geschichtlichen und theoretischen Hintergründe des Formats der Telenovela beschrieben (Kap. 2, 3 und 4).

Darauf aufbauend erfolgen die Bestandsaufnahme von lateinamerikanischen Telenovelas im deutschen Fernsehen sowie ein Überblick über die aktuellen deutschen Telenovelas nach Handlung, beteiligten Personen und weiteren besonderen Merkmalen (Kap. 5).

Der anschließende Abschnitt gliedert sich entsprechend der Fokussierung in die zwei großen Bereiche der Produktions- und der Rezeptionsseite (Kap. 6 und 7). Zunächst werden die Produktionsbedingungen der einzelnen deutschen Telenovelas beschrieben.

Im Anschluss daran wird die Planung und Positionierung der Telenovelas im deutschen Fernsehprogramm nach unterschiedlichen Aspekten analysiert. Damit in einem direkten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang steht die Rezeption der Telenovelas. In diesem Abschnitt werden der Verlauf und die Verteilung der Einschaltquoten dargestellt und die Zusammensetzung des Publikums analysiert. Am Ende dieses Kapitels wird die Frage beantwortet, welche äußeren Umstände und welche charakteristischen Eigenschaften die Faszination an dem neuen Format der Telenovelas begründen.

In einem letzten Abschnitt werden schließlich die Ergebnisse aller Beobachtungen zusammengetragen und in einem Vergleich auf verschiedenen Ebenen gegenübergestellt (Kap. 8). Dabei werden die zugrundeliegenden Fragestellungen wieder aufgegriffen und einer abschließenden Bewertung zugeführt.

Am Ende dieser Arbeit steht schlussendlich ein Ausblick in die mögliche Zukunft der deutschen Telenovelas.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
TABELLENVERZEICHNIS V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VII
1. EINLEITUNG 1
1.1 AUSGANGSSITUATION 1
1.2 FRAGESTELLUNGEN 2
1.3 GLIEDERUNG DER ARBEIT 5
2. DIE TELENOVELA 6
2.1 DEFINITION DER TELENOVELA 6
2.2 GESCHICHTE DER TELENOVELA IN LATEINAMERIKA 7
2.2.1 MEXIKO 9
2.2.2 BRASILIEN 11
3. THEMEN, FIGUREN UND AUFBAU 13
3.1 THEMEN IN EINER TELENOVELA 13
3.2 DIE FIGUREN 15
3.2.1 DIE HELDIN 16
3.2.2 DER HELD 17
3.2.3 DER ODER DIE BÖSE 18
3.2.4 DIE NEBENFIGUREN 18
3.3 DER AUFBAU 20
3.3.1 BEISPIEL BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 22
4. EINORDNUNG UND ABGRENZUNG ZU ANDEREN FORMATEN 24
4.1 DAS FEUILLETON 24
4.2 DAS MÄRCHEN 25
4.3 DAS MELODRAMA 26
4.4 DIE SOAP OPERA 27
4.5 ZUORDNUNG ZU EINEM FORMAT 31
4.6 GENREEINORDNUNG 33
5. TELENOVELAS IM DEUTSCHEN FERNSEHEN 35
5.1 EXPORTE AUS LATEINAMERIKA 35
5.2 DIE DEUTSCHEN TELENOVELAS 38
5.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 39
5.2.1.1 HANDLUNG 39
5.2.1.2 CHARAKTERE 40
5.2.1.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 41
5.2.2 VERLIEBT IN BERLIN 42
5.2.2.1 HANDLUNG 42
5.2.2.2 CHARAKTERE 43
5.2.2.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 44
5.2.3 STURM DER LIEBE 45
5.2.3.1 HANDLUNG 45
5.2.3.2 CHARAKTERE 46
5.2.3.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 46
5.2.4 JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 47
5.2.4.1 HANDLUNG 48
5.2.4.2 CHARAKTERE 48
5.2.4.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 49
5.2.5 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 50
5.2.5.1 HANDLUNG 50
5.2.5.2 CHARAKTERE 51
5.2.5.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 52
5.2.6 LEBEN FÜR DIE LIEBE 53
5.2.6.1 HANDLUNG 53
5.2.6.2 CHARAKTERE 54
5.2.6.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 54
6. DIE PRODUKTIONSSEITE 56
6.1 DER DEUTSCHE FERNSEHMARKT 56
6.1.1 KONKURRENZSITUATION 56
6.1.2 EIGENPRODUKTION VS. KAUFPRODUKTION 59
6.2 DIE TELENOVELA-PRODUKTION 61
6.2.1 DIE PRODUKTION DER TELENOVELAS IN LATEINAMERIKA 61
6.2.2 DIE PRODUKTION DER DEUTSCHEN TELENOVELAS 63
6.2.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 64
6.2.2.2 VERLIEBT IN BERLIN 64
6.2.2.3 STURM DER LIEBE 65
6.2.2.4 JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 66
6.2.2.5 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 66
6.2.2.6 LEBEN FÜR DIE LIEBE 67
6.3 TELENOVELAS IM ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN UND IM PRIVATEN FERNSEHPROGRAMM 67
6.3.1 PROGRAMMPLANUNG 67
6.3.2 DIE DEUTSCHEN TELENOVELAS IM FERNSEHPROGRAMM 71
6.3.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK UND JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 71
6.3.2.2 VERLIEBT IN BERLIN 72
6.3.2.3 STURM DER LIEBE 74
6.3.2.4 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 75
6.3.2.5 LEBEN FÜR DIE LIEBE 76
7. DIE REZEPTIONSSEITE 78
7.1 MARKTANTEILE UND EINSCHALTQUOTEN DER DEUTSCHEN TELENOVELAS 78
7.1.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 79
7.1.2 VERLIEBT IN BERLIN 81
7.1.3 STURM DER LIEBE 82
7.1.4 JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 84
7.1.5 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 86
7.2 DAS TELENOVELA-PUBLIKUM 88
7.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 88
7.2.2 STURM DER LIEBE 90
7.2.3 VERLIEBT IN BERLIN 90
7.3 FASZINATION TELENOVELA 92
7.3.1 THEMEN UND AUFBAU 92
7.3.2 AUSSTRAHLUNGSRHYTHMUS 93
7.3.3 FRAUEN IN HANDLUNGSBESTIMMENDEN ROLLEN 94
7.3.4 GÖTTINNENPERSPEKTIVE 94
7.3.5 INTERPERSONALE KOMMUNIKATION 94
7.3.6 FOLGEKOMMUNIKATION 94
7.3.7 EMOTIONALE INTENSITÄT UND PARASOZIALE FUNKTIONEN 95
7.3.8 UNTERHALTUNG 96
7.3.9 IDENTIFIKATION 97
7.3.10 ESKAPISMUS 98
7.3.11 LEBENSBEDINGUNGEN 98
8. FAZIT UND DISKUSSION 100
8.1 ZIELSETZUNGEN DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN UND DER PRIVATEN FERNSEHSENDER 100
8.2 VERGLEICH DER DEUTSCHEN TELENOVELAS NACH INHALT, DARSTELLUNG UND CHARAKTEREN 103
8.2.1 HAUPTPERSON 103
8.2.2 HANDLUNGSORT UND ZEIT 104
8.2.3 DARSTELLUNG UND ANMUTUNG 105
8.2.4 AUßENAUFNAHMEN 105
8.2.5 AUFBAU UND AUSSTRAHLUNGSRHYTHMUS 106
8.2.6 TITELSONG 107
8.2.7 FAZIT 107
8.3 VERGLEICH DER DEUTSCHEN TELENOVELAS AUF DER PRODUKTIONSSEITE 108
8.3.1 PRODUKTIONSFIRMA UND HERSTELLUNGSORT 108
8.3.2 BESONDERE DREHBEDINGUNGEN 109
8.3.3 KONKURRENZSITUATION 110
8.3.4 PLANUNGSSTRATEGIEN DER SENDER 110
8.3.5 ROLLE DER WERBUNG 112
8.3.6 FAZIT 114
8.4 VERGLEICH DER DEUTSCHEN TELENOVELAS AUF DER REZEPTIONSSEITE 115
8.4.1 EINSCHALTQUOTEN ZU BEGINN UND IM WEITEREN VERLAUF 115
8.4.2 ZUSAMMENSETZUNG DER ZUSCHAUER NACH ALTER UND GESCHLECHT 120
8.4.3 DEMOGRAFISCHE MERKMALE DER ZUSCHAUER 120
8.4.4 FAZIT 121
8.5 DEUTSCHE TELENOVELAS ALS UNTERHALTUNGSFORMAT IM ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN UND PRIVATEN FERNSEHEN 123
8.6 DIE ZUKUNFT DER DEUTSCHEN TELENOVELAS 126
LITERATURVERZEICHNIS 130
ANHANG 139

INHALTSVERZEICHNIS I
TABELLENVERZEICHNIS V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VII
1. EINLEITUNG 1
1.1 AUSGANGSSITUATION 1
1.2 FRAGESTELLUNGEN 2
1.3 GLIEDERUNG DER ARBEIT 5
2. DIE TELENOVELA 6
2.1 DEFINITION DER TELENOVELA 6
2.2 GESCHICHTE DER TELENOVELA IN LATEINAMERIKA 7
2.2.1 MEXIKO 9
2.2.2 BRASILIEN 11
3. THEMEN, FIGUREN UND AUFBAU 13
3.1 THEMEN IN EINER TELENOVELA 13
3.2 DIE FIGUREN 15
3.2.1 DIE HELDIN 16
3.2.2 DER HELD 17
3.2.3 DER ODER DIE BÖSE 18
3.2.4 DIE NEBENFIGUREN 18
3.3 DER AUFBAU 20
3.3.1 BEISPIEL BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 22
4. EINORDNUNG UND ABGRENZUNG ZU ANDEREN FORMATEN 24
4.1 DAS FEUILLETON 24
4.2 DAS MÄRCHEN 25
4.3 DAS MELODRAMA 26
4.4 DIE SOAP OPERA 27
4.5 ZUORDNUNG ZU EINEM FORMAT 31
4.6 GENREEINORDNUNG 33
5. TELENOVELAS IM DEUTSCHEN FERNSEHEN 35
5.1 EXPORTE AUS LATEINAMERIKA 35
5.2 DIE DEUTSCHEN TELENOVELAS 38
5.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 39
5.2.1.1 HANDLUNG 39
5.2.1.2 CHARAKTERE 40
5.2.1.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 41
5.2.2 VERLIEBT IN BERLIN 42
5.2.2.1 HANDLUNG 42
5.2.2.2 CHARAKTERE 43
5.2.2.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 44
5.2.3 STURM DER LIEBE 45
5.2.3.1 HANDLUNG 45
5.2.3.2 CHARAKTERE 46
5.2.3.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 46
5.2.4 JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 47
5.2.4.1 HANDLUNG 48
5.2.4.2 CHARAKTERE 48
5.2.4.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 49
5.2.5 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 50
5.2.5.1 HANDLUNG 50
5.2.5.2 CHARAKTERE 51
5.2.5.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 52
5.2.6 LEBEN FÜR DIE LIEBE 53
5.2.6.1 HANDLUNG 53
5.2.6.2 CHARAKTERE 54
5.2.6.3 DARSTELLUNG UND BESONDERHEITEN 54
6. DIE PRODUKTIONSSEITE 56
6.1 DER DEUTSCHE FERNSEHMARKT 56
6.1.1 KONKURRENZSITUATION 56
6.1.2 EIGENPRODUKTION VS. KAUFPRODUKTION 59
6.2 DIE TELENOVELA-PRODUKTION 61
6.2.1 DIE PRODUKTION DER TELENOVELAS IN LATEINAMERIKA 61
6.2.2 DIE PRODUKTION DER DEUTSCHEN TELENOVELAS 63
6.2.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 64
6.2.2.2 VERLIEBT IN BERLIN 64
6.2.2.3 STURM DER LIEBE 65
6.2.2.4 JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 66
6.2.2.5 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 66
6.2.2.6 LEBEN FÜR DIE LIEBE 67
6.3 TELENOVELAS IM ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN UND IM PRIVATEN FERNSEHPROGRAMM 67
6.3.1 PROGRAMMPLANUNG 67
6.3.2 DIE DEUTSCHEN TELENOVELAS IM FERNSEHPROGRAMM 71
6.3.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK UND JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 71
6.3.2.2 VERLIEBT IN BERLIN 72
6.3.2.3 STURM DER LIEBE 74
6.3.2.4 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 75
6.3.2.5 LEBEN FÜR DIE LIEBE 76
7. DIE REZEPTIONSSEITE 78
7.1 MARKTANTEILE UND EINSCHALTQUOTEN DER DEUTSCHEN TELENOVELAS 78
7.1.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 79
7.1.2 VERLIEBT IN BERLIN 81
7.1.3 STURM DER LIEBE 82
7.1.4 JULIA – WEGE ZUM GLÜCK 84
7.1.5 SOPHIE – BRAUT WIDER WILLEN 86
7.2 DAS TELENOVELA-PUBLIKUM 88
7.2.1 BIANCA – WEGE ZUM GLÜCK 88
7.2.2 STURM DER LIEBE 90
7.2.3 VERLIEBT IN BERLIN 90
7.3 FASZINATION TELENOVELA 92
7.3.1 THEMEN UND AUFBAU 92
7.3.2 AUSSTRAHLUNGSRHYTHMUS 93
7.3.3 FRAUEN IN HANDLUNGSBESTIMMENDEN ROLLEN 94
7.3.4 GÖTTINNENPERSPEKTIVE 94
7.3.5 INTERPERSONALE KOMMUNIKATION 94
7.3.6 FOLGEKOMMUNIKATION 94
7.3.7 EMOTIONALE INTENSITÄT UND PARASOZIALE FUNKTIONEN 95
7.3.8 UNTERHALTUNG 96
7.3.9 IDENTIFIKATION 97
7.3.10 ESKAPISMUS 98
7.3.11 LEBENSBEDINGUNGEN 98
8. FAZIT UND DISKUSSION 100
8.1 ZIELSETZUNGEN DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN UND DER PRIVATEN FERNSEHSENDER 100
8.2 VERGLEICH DER DEUTSCHEN TELENOVELAS NACH INHALT, DARSTELLUNG UND CHARAKTEREN 103
8.2.1 HAUPTPERSON 103
8.2.2 HANDLUNGSORT UND ZEIT 104
8.2.3 DARSTELLUNG UND ANMUTUNG 105
8.2.4 AUßENAUFNAHMEN 105
8.2.5 AUFBAU UND AUSSTRAHLUNGSRHYTHMUS 106
8.2.6 TITELSONG 107
8.2.7 FAZIT 107
8.3 VERGLEICH DER DEUTSCHEN TELENOVELAS AUF DER PRODUKTIONSSEITE 108
8.3.1 PRODUKTIONSFIRMA UND HERSTELLUNGSORT 108
8.3.2 BESONDERE DREHBEDINGUNGEN 109
8.3.3 KONKURRENZSITUATION 110
8.3.4 PLANUNGSSTRATEGIEN DER SENDER 110
8.3.5 ROLLE DER WERBUNG 112
8.3.6 FAZIT 114
8.4 VERGLEICH DER DEUTSCHEN TELENOVELAS AUF DER REZEPTIONSSEITE 115
8.4.1 EINSCHALTQUOTEN ZU BEGINN UND IM WEITEREN VERLAUF 115
8.4.2 ZUSAMMENSETZUNG DER ZUSCHAUER NACH ALTER UND GESCHLECHT 120
8.4.3 DEMOGRAFISCHE MERKMALE DER ZUSCHAUER 120
8.4.4 FAZIT 121
8.5 DEUTSCHE TELENOVELAS ALS UNTERHALTUNGSFORMAT IM ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN UND PRIVATEN FERNSEHEN 123
8.6 DIE ZUKUNFT DER DEUTSCHEN TELENOVELAS 126
LITERATURVERZEICHNIS 130
ANHANG 139

Kapitel: 3.2 Die Figuren:

Ebenso wichtig wie die Handlung einer Telenovela sind die beteiligten Figuren. Ihre Charaktere und die Interaktion zwischen ihnen sind die Träger der Handlung und treiben sie voran. Dabei finden sie sich stets in Liebesbeziehungen oder familiären Beziehungen verstrickt, innerhalb derer sie ihre Probleme und Konflikte mit anderen Charakteren besprechen.

Bei den deutschen Produktionen variiert der Hauptcast an Figuren zwischen 16 (Leben für die Liebe) und 23 (Verliebt in Berlin) Personen. Für die lateinamerikanischen Sendungen ist dagegen eine Anzahl zwischen 30 und 60 Figuren üblich. Die Figuren repräsentieren unterschiedliche Altersklassen, vom Teenager- bis zum Rentenalter. Sie gehören allen gesellschaftlichen Klassen an, Schwerpunkt ist jedoch die Zugehörigkeit zur Mittelschicht. Auf diese Weise können sich die Zuschauer am besten mit den Figuren identifizieren.

Die Charaktere zeichnen sich durch eine oberflächliche Darstellung aus, deren Inneres vom Äußeren ablesbar ist. Meist kann der Zuschauer die Personen anhand ihres Äußeren als gut oder böse einstufen. Die Polarisierung in zwei Gruppen, „die Guten“ und „die Bösen“, ist ein weiteres Merkmal der Charaktere in Telenovelas. Dabei sind die Personen auf eine moralische Position festgelegt, die sie während der Handlung in aller Regel nicht verändern können.

In den Telenovelas spielen überwiegend weibliche Personen eine Rolle. Auch wenn es scheint, als wären die weiblichen Hauptpersonen abhängig von ihrer Liebe zu einem Mann, so stellen sie sich doch im Endeffekt als starke und selbstbewusste Persönlichkeiten heraus. Die männlichen Figuren zeichnen sich dagegen durch eine besondere Feinfühligkeit gegenüber ihren Frauen aus, auf deren Bedürfnisse sie immer wieder eingehen. Die Frauen aus der Oberschicht gehen meistens keiner geregelten beruflichen Tätigkeit nach – wenn doch, dann sind sie als Beraterinnen ihres Mannes in dessen Firma tätig oder beschäftigen sich mit weiblichen Stereotypen wie Mode, Kosmetik oder sonstiger Pflege.

Beispiele hierfür sind Ariane Wellinghoff (Bianca – Wege zum Glück), die sich teilweise in der Bank ihres Mannes engagiert, und Sophie von Brahmberg (Verliebt in Berlin), die als ehemaliges Model ihr Wissen immer wieder in die Geschehnisse der Modefirma „Kerima Moda“ einbringen möchte. Einige von ihnen engagieren sich auch ehrenamtlich, wie beispielsweise Charlotte Saalfeld (Sturm der Liebe), die nach einer eigenen Krebserkrankung eine Krebsstiftung gegründet hat. Im Detail folgt die Figurenkonstellation dem typisch melodramatischen Muster mit Heldin, Held und den Bösen. Ihnen werden einige Nebenfiguren zur Seite gestellt, die aber nicht dieselbe Bedeutung erlangen.

Automatisiert erstellter Textauszug:

produktionsserver der zeitgleiche Zugriff auf das gesamte Material für den Schnitt und die weitere Verarbeitung ermöglicht. 6.2.2.4 Julia – Wege zum Glück Der Produktionsprozess der zweiten ZDF-Telenovela Julia ähnelt dem bereits bewährten Konzept, das auch bei Bianca verwendet wird.148 Da auch hier die Grundy Ufa verantwortliche Produktionsfirma ist, finden die Dreharbeiten seit dem 01.08.05 an 20 Sets in drei Studios mit insgesamt 1500 Quadratmetern in Babelsberg sowie an zwei Außenschauplätzen, dem Anwesen der Familie Gravenberg und dem Haus von Tobias Becker, in Potsdam und Umgebung statt. Auch für Julia entsteht jeden Tag eine 45-minütige Folge. Die Vorlagen liefert ein 13-köpfiges Autorenteam unter der Leitung von Petra Bodenbach. Insgesamt schreiben sie pro Woche die Drehbücher für fünf neue Folgen. Das Team der Regisseure wird für Julia im Vergleich zu Bianca erweitert und besteht nun aus neun Personen. Gedreht wird mit drei Kameras, die nicht nur eine Szene aus verschiedenen Blickwinkeln aufnehmen, sondern auf diese Weise auch ein kontinuierliches und chronologisches Spiel ermöglichen. Dabei arbeiten zwei Teams parallel: Eines davon dreht fünf Tage im Studio, das andere vier Tage im Außendreh. Im Studio werden pro Woche etwa 110 Szenen (170 Minuten) abgedreht, im Außendreh etwa 45 (40 Minuten).149 Daraus entstehen wöchentlich fünf neue fertige Kapitel. Insgesamt sind an der Produktion 150 Personen beteiligt, die gleichzeitig an 50 verschiedenen Kapiteln der Telenovela arbeiten. 6.2.2.5 Sophie – Braut wider Willen Auch die ARD verlässt sich für ihre zweite Telenovela auf das Können der Grundy Ufa.150 Gedreht wird Sophie wie Verliebt in Berlin in Berlin Adlershof seit dem 09.09.05. Die Vorbereitungen für die insgesamt 24 Spielorte nehmen drei Monate in Anspruch. Da für Sophie zwei Außenschauplätze, ein historischer Marktplatz und eine Schlossruine, als Kulisse im Studio gebaut werden müssen, breitet sich die Produktion in zwei Studios und einer Halle auf insgesamt 2600 Quadratmetern aus. Dort entsteht täglich eine neue Folge von 23 Minuten. An der Produktion sind sechs Regisseure beteiligt. Alles in allem lassen die Angaben die schlussfolgernde Annahme zu, dass die Dreharbeiten ähnlich organisiert sind wie bei den anderen Telenovelas der Grundy Ufa. [...]

lin wird jeden Tag eine Folge gedreht, wobei der zeitliche Druck hier nicht ganz so hoch sein dürfte. Mit 24 Minuten pro Folge liegt die Telenovela nur wenig über dem täglichen Drehpensum einer Soap Opera. Im Vergleich zu Bianca sind die einzelnen Teams deutlich erweitert worden. Dem Autorenteam stehen zwei Chefautoren voran, und als beteiligte Regisseure werden insgesamt dreizehn verschiedene Personen angegeben. Eine weitere Neuerung im Vergleich zu Bianca liegt in den verwendeten Kulissen. Dies sind sogenannte 360-Grad-Kulissen, das heißt, in ihnen kann von allen Seiten gedreht werden. So kann man die Schauspieler ohne größeren Set-Umbau aus jedem Winkel filmen. 6.2.2.3 Sturm der Liebe Die ARD-Telenovela ist die einzige der sechs deutschen Telenovelas, die nicht von der Grundy Ufa sondern im Auftrag der ARD Degeto von der Bavaria Film gedreht wird.146 Dementsprechend finden die Dreharbeiten im Studio auf dem Bavaria-Filmgelände in Bayern bzw. im oberbayerischen Umkreis der das Hotel Fürstenhof repräsentierenden Privatvilla statt. Die Umsetzung von der Planung bis zum Drehbeginn erfordert nur zwei Monate. Nach den Vorbereitungen im Juni 05 werden im Juli teilweise im Schichtbetrieb die Studiokulissen gebaut, damit am 01.08.05 mit den Dreharbeiten begonnen werden kann. Auf insgesamt ca. 1000 Quadratmetern und den verschiedenen Außenschauplätzen entsteht dort am Tag 48 Minuten sendefertiges Material. Insgesamt sind neben den Schauspielern 150 Personen an der Herstellung beteiligt. Fast 40 Autoren sind für die Geschichten um Laura Mahler und Alexander Saalfeld verantwortlich. Gedreht wird unter der Aufsicht von sechs Regisseuren mit insgesamt fünf Kameras, innen drei, außen zwei. Das hat den Vorteil, dass eine Szene aus verschiedenen Perspektiven gleichzeitig aufgezeichnet werden kann und nicht wiederholt werden muss. Zum Produktionsalltag äußert sich Produzentin Bea Schmidt: [...]

6.2.2.1 Bianca – Wege zum Glück Vorläufer für diese bisher unbekannte Art der industriellen Produktion in Deutschland ist Bianca – Wege zum Glück.144 Während bislang in der Daily-Soap-Produktion lediglich maximal 23 Minuten sendefertiges Material pro Tag hergestellt wurde, müssen die Produzenten von Bianca 45 Minuten pro Tag liefern. Gleichzeitig liegt der Anteil der aufwändigen Außenaufnahmen um einiges höher als bei den Soaps. Diese Vorgaben bedingen des Öfteren Arbeitstage von mehr als 12 Stunden. Gedreht wird Bianca in insgesamt 224 Folgen zwischen dem 26.07.04 und dem 16.07.05 von der Grundy Ufa in zwei Studios in Babelsberg und der Umgebung von Potsdam. Insgesamt sind über 100 Mitarbeiter als Kulissenbauer, Techniker, Requisiteure, Maler, Maskenbildner u.ä. an der Herstellung der Telenovela beteiligt. Um das hohe Pensum erfüllen zu können, haben die Produzenten zwei Teams gebildet, die parallel jeweils im Studio (5 Tage) und im Außendreh (4 Tage) arbeiten. So entstehen aus nur fünf Arbeitstagen neun Drehtage, aus denen fünf vollständige Kapitel hervorgehen. Zum Team gehören vier Regisseure, von denen jeweils zwei sich aktuell um Studio- und Außendreh kümmern, während die anderen beiden sich auf die folgenden fünf Kapitel vorbereiten. In der gleichen Woche werden bereits gedrehte Folgen in der Postproduktion abgeschlossen und die Drehbücher um fünf Folgen weiter geschrieben. An den Drehbüchern arbeiten insgesamt 12 Autoren unter der Aufsicht des Chefautors Rasi Levinas. Dabei ist jeder Autor aktiv am gesamten Entstehungsprozess eines Kapitels beteiligt.Auch den Schauspielern werden beim Dreh besondere Eigenschaften abverlangt. Sie müssen neben den anstrengenden Drehtagen am Wochenende ihren Text für die nächsten Folgen lernen. Auf diese Art und Weise erreicht Bianca als erste Sendung in der Produktion einen Grad an Arbeitsteilung, wie er bisher im deutschen Fernsehen noch nicht bekannt ist. Trotz allem muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Telenovela als Ganzes immer im Blick bleibt, was zudem einen hohen Aufwand an Kommunikation und Koordination der einzelnen Abteilungen erfordert. 6.2.2.2 Verliebt in Berlin Wie Bianca wird auch Verliebt in Berlin von der Grundy Ufa Produktions GmbH zusammen mit der Pheonix Film produziert.145 Seit Herbst 04 laufen die Vorbereitungen, Drehbeginn war Dezember 04. In zwei Studiohallen in Berlin Adlershof sind in Zusammenarbeit von über 80 Personen die Kulissen entstanden. Auch für Verliebt in Ber- [...]

Arbeit zitieren:
Spaniol, Simone Februar 2006: Deutsche Telenovelas, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Telenovela, Daily Soap, Serie, TV, Verliebt in Berlin

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