Der Steuerberater im Internet
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Mario Zengel
- Abgabedatum: Februar 2000
- Umfang: 80 Seiten
- Dateigröße: 5,6 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9245-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9245-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9245-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Zengel, Mario Februar 2000: Der Steuerberater im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Steuern, Abgabe, Marketing
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Diplomarbeit von Mario Zengel
Zusammenfassung:
Allein durch die Präsenz im Netz, ergeben sich für den innovativen Steuerberater jede Menge Vorteile, derer sich jeder marketingorientierte Kanzleiinhaber bewusst sein sollte. Um nur einige zu nennen möchte ich mich auf die meiner Meinung nach wichtigsten beschränken:
- Der Service für die Mandanten wird verbessert z.B. durch Bereitstellung aktueller Informationen. Dies kann durch eine Seite erfolgen, wie ich sie z.B. auf meiner Musterkanzlei-Homepage durch die Seite „Steuertips“ realisiert habe. Hier erfährt der Surfer einige Tricks und Kniffe wie er mehr vom Finanzamt zurückholt oder wie er mit der Neuregelung des 630,-- DM Gesetz umgehen muss.
- Darstellung der Identität und der Unternehmenskultur der Kanzlei gegenüber der interessierten Öffentlichkeit (Corporate Identity).
- Erschließung neuer Tätigkeitsfelder bei bestehenden Mandanten. Eigene Mandanten wissen oftmals nicht über die gesamte Angebotspalette ihres Steuerberaters Bescheid. Hier kann sich der Mandant über alle Beratungsgebiete seiner Kanzlei informieren und spezielle Punkte nachfragen.
- Erschließung neuer Kundenkreise und Schaffung von Kontaktmöglichkeiten zu potentiellen Mandanten.
Einer der Hauptgründe warum jeder Steuerberater seine eigene Internetpräsenz realisieren sollte, ist die Möglichkeit neue Mandate zu erlangen. War es dem steuerberatenden Beruf bisher nicht gestattet Werbung zu betreiben, so wurde durch die Neuregelung des § 57a StBG die Möglichkeiten dafür geschaffen. Potentielle Mandanten informieren sich hier über die Schwerpunkte der einzelnen Kanzleien und wählen sich so den kompetentesten Berater aus.
- Engagement, Präsenz und Innovationsbereitschaft zeigen, um Wettbewerbsnachteile gegenüber Konkurrenten zu vermeiden. Die Zahl der Steuerberater, die sich im Netz engagieren steigt von Tag zu Tag. Umdenken ist angesagt. Veraltete Denkweise müssen abgelegt werden und die neu gewonnene Freiheit für innovative Marketingmöglichkeiten genutzt werden.
- Weiterentwicklung des Personalmarketing (z.B. Stellenangebote im Internet, Möglichkeit zu Online-Bewerbung). Schaut man sich die Seiten von Arthur Andersen an gelangt man anhand einiger Hyperlinks zu der Möglichkeit der Online-Bewerbung. Im Gegensatz zu der traditionellen Bewerbung ist diese Art der ersten Kontaktaufnahme sehr einfach und unkompliziert. Lebenslauf und Anschreiben erhält die Personalabteilung binnen Sekunden und kann postwendend darauf reagieren. Das neue Zeitalter ist eingeläutet und in Zukunft werden die Einstellungsgespräche per Webcam geführt. Vorerst wird sich dies natürlich nicht so schnell wie gewünscht umsetzen lassen, aber viele Firmen haben schon positive Erfahrungen gemacht und setzen weiterhin auf die Online-Bewerbung.
- Begleitung der Mandanten bei der Erschließung innovativer Tätigkeitsfelder (z.B. Electronic Commerce) Im Bereich der E-Commerce-Beratung erhält jeder Berater die Chance neue Mandate zu akquirieren und sein Produktkatalog aufzustocken. E-Commerce ist der Wachstumsmarkt Nummer Eins! 1999 wurden über sechs Milliarden Mark über das Web umgesetzt. Kanzleien müssen sich hier den veränderten Anforderungen ihrer Mandanten anpassen. Denn über mögliche steuerliche Konsequenzen muss der serviceorientierte Kanzleiinhaber schon im voraus Bescheid wissen.
- Zusammenarbeit mit anderen Berufsträgern oder Unternehmen (auch regional oder international verteilt) bis hin zur Bildung virtueller Unternehmen. Eine Kooperation einer Kanzleien in München mit einer in Hamburg ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Durch sich ergänzende Schwerpunkte werden die Mandanten an die andere Kanzlei vermittelt, welche man zwar nicht selbst qualifiziert beraten kann aber auch nicht verlieren will. Im Gegenzug überträgt die kooperierende Partnerkanzlei wieder ihrerseits Mandanten zurück. So müssen keine Mandanten verloren gehen und neue Mandate werden an Land gezogen.
Ein Vorteil der das Internet zu bieten hat wird die Welt der Steuerberatung von Grund auf ändern und einen Ausweg aus den unzähligen und unhandlichen Belegen aufweisen. Jeder, der schon eine Steuererklärung angefertigt oder die Finanzbuchhaltung für ein Unternehmen erstellt hat, kennt das Durcheinander von kleinen und winzigsten Belegen mit denen man sich herum ärgern muss. Abhilfe schafft hier das Internet mit der Möglichkeit Dateien in Form von elektronischen Belegen an E-Mails zu hängen.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Steuerfachangestellter S erstellt die Einkommensteuererklärung für den Mandanten M. Die Belege erhält S von M per E-Mail. D.h. M behält die Belege bei sich zu Hause und sendet lediglich die eingescanten Belege in Form von elektronischen Dateien an seine Kanzlei. Die Authentizität der Belege wird per digitaler Signatur festgestellt. Die Eigenschaft des Internet als Übermittlungsmedium kann hier also arbeitserleichternd genutzt werden.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | DAS INTERNET | 7 |
| 1.1 | Historie und Grundlagen | 7 |
| 1.2 | Dienste im Internet | 10 |
| 1.2.1 | Das World Wide Web | 10 |
| 1.2.2 | 12 | |
| 1.2.3 | FTP | 15 |
| 1.2.4 | Newsgroups | 16 |
| 1.2.5 | Mailing Listen | 17 |
| 1.3 | Sicherheit | 18 |
| 1.4 | Aktuelle Umfrage | 20 |
| 1.5 | Die Zukunft | 21 |
| 2. | MARKETING EINES STEUERBERATERS | 23 |
| 2.1 | Einführung in das Kanzleimarketing | 23 |
| 2.2 | Instrumente des Kanzleimarketing | 25 |
| 2.2.1 | Produktpolitik | 25 |
| 2.2.2 | Honorarpolitik | 25 |
| 2.2.3 | Kommunikationspolitik | 28 |
| 2.2.4 | Empfehlungsmarketing | 37 |
| 3. | RECHTLICHE VORAUSSETZUNGEN | 39 |
| 3.1 | Einführung | 39 |
| 3.2 | Einschränkungen | 39 |
| 3.3 | Konkrete Beispiele für die Homepage eines Steuerberaters | 42 |
| 4. | PRAKTISCHE UMSETZUNG | 45 |
| 4.1 | Planung | 45 |
| 4.2 | Entwurf | 47 |
| 4.3 | Fertigstellung | 47 |
| 4.4 | Die Musterkanzlei | 48 |
| 4.5 | Grundlagen Frontpage 97 | 50 |
| 5. | VORTEILE FÜR DEN STEUERBERATER | 53 |
| 5.1 | Vorteile durch die Homepage | 53 |
| 5.2 | Vorteile durch den Internet-Anschluß | 55 |
| 5.2.1 | Beleglos | 55 |
| 5.2.2 | Digitale Signatur | 56 |
| 5.2.3 | Arbeitsteilung | 56 |
| 5.2.4 | Telearbeit | 58 |
| 5.2.5 | Informationsbeschaffung | 59 |
| 5.2.6 | E-Mail-Versand | 61 |
| INDEX | 62 | |
| GLOSSAR | 66 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 73 | |
| AUSDRUCKE DER MUSTERKANZLEI | 75 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832492458
Arbeit zitieren:
Zengel, Mario Februar 2000: Der Steuerberater im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag




