Bachelor + Master Publishing
765 Bachelorarbeiten, 508 Masterarbeiten, 10.071 Diplomarbeiten

Evaluation von Rehabilitations-Sport nach Apoplex

Evaluation von Rehabilitations-Sport nach Apoplex
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Sandra Bölle
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 352 Seiten
  • Dateigröße: 2,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9081-2
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9081-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bölle, Sandra Mai 2005: Evaluation von Rehabilitations-Sport nach Apoplex, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Nachsorge, Sporttherapie, Neurologische Rehabilitation, Schlaganfall, Vernetzung

In den Warenkorb
74,00 €

Dissertation / Doktorarbeit von Sandra Bölle

Einleitung:

Der Schlaganfall ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und malignen Tumoren weltweit eine der häufigsten Todesursachen und stellt in Deutschland mit schätzungsweise 500.000 Betroffenen die häufigste Ursache für dauerhafte Behinderungen dar. Zudem gehört er in den Industrieländern mit seinen Langzeitfolgen zu den teuersten Krankheit überhaupt. Aus Sicht der Gesundheitsökonomen resultieren hieraus bereits jetzt enorme und gesellschaftliche und ökonomische Probleme. Es wird geschätzt, dass ca. 40% aller überlebenden Schlaganfallbetroffenen1 eine aktive Rehabilitation benötigen.

Entscheidend für den Erfolg und das Outcome der Rehabilitation nach Schlaganfall ist zum einen eine möglichst zügige und umfassende sowie nahtlose Versorgung. Hier gilt es, besonders die Schnittstellen, die sich durch die Zuständigkeiten der verschiedensten an der Rehabilitation beteiligten Institutionen ergeben, zu minimieren. Zum anderen ist es auf Grund der zum Teil irreversiblen Schädigungen notwendig, die Rehabilitation auch in der Nachsorge nach Abschluss der Anschlussheilbehandlung (AHB) möglichst lebenslang in Wohnortnähe weiter fortzuführen. Während in der Akut- und Anschlussheilbehandlung in den letzten Jahren mit der nahezu flächendeckenden Einrichtung der Stroke Units große Fortschritte erzielt wurden, besteht nach wie vor ein Versorgungsdefizit nach Beendigung der AHB.

Bewegungstherapie nach Schlaganfall mit ihren Elementen der Physiotherapie, Ergo- und Sporttherapie gehört in den Akutkliniken sowie Einrichtungen der stationären und ambulanten Rehabilitation heute zum Standardprogramm der neurologischen Therapie. Hier steht eine möglichst umfassende Wiederherstellung und Kompensation verlorengegangener physischer und psycho-sozialer Fähigkeiten im Vordergrund. Weit weniger eingeführt ist der nachfolgende Rehabilitations- Sport auf der Wohnortebene.

In der vorliegenden Arbeit soll gezeigt werden, dass der ambulante indikationsspezifische und wohnortnahe Rehabilitations-Sport eine sehr effektive und effiziente Möglichkeit darstellen kann, um das sog. „Behandlungsloch“ in der Nachsorge auszufüllen und so dem o.g. Versorgungsdefizit entgegenzuwirken.

Der Rehabilitations-Sport wirkt ganzheitlich dem bio-psycho-sozialen salutogenetischen Modell folgend. Ziel ist es, neben der Stabilisierung und Verbesserung der motorischen Fähig- und Fertigkeiten, eine gesellschaftlich-soziale Integration und Teilhabe zu gewährleisten. Zusätzlich soll der Rehabilitations-Sport durch den Austausch unter Gleichbetroffenen im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe“ wirksam werden, um somit zu einer überdauernden Gesundheits- und Krankheitskompetenz zu verhelfen.

Um diesen Bedarf zu decken und die Wirksamkeit solcher Maßnahmen zu evaluieren, wurde das Projekt „Rehabilitations-Sport nach Schlaganfall“ initiiert. Die vorliegende Arbeit befasst sich zunächst mit der Epidemiologie, den Risikofaktoren und der Pathogenese (Kapitel 2, 3 und 4). Die sich daran anschließende Literaturbesprechung erfolgt auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes. Es folgt eine ausführliche Darstellung der Rehabilitation in der gesamten Versorgungskette nach Apoplex (Kapitel 6). Besondere Berücksichtigung findet hier die Behandlung auf den Stroke Units im Rahmen der Akut- und Frühversorgung (Kapitel 7). Innerhalb der Anschlussheilbehandlung und der Nachsorge werden insbesondere bewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen sowie der Rehabilitations-Sport dargestellt (Kapitel 10). Des weiteren werden hier Parameter wie die Lebensqualität und Depressivität nach Schlaganfall beschrieben.

Im zweiten Teil wird das Design, das Assessment und die Ergebnisse des Projekts „Rehabilitations-Sport nach Schlaganfall“ dargestellt (Kapitel 11). Abschließend erfolgt die Diskussion der Ergebnisse sowie die Zusammenfassung und der Ausblick (Kapitel 12 und 13).

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungen VII
1. Einleitung 1
2. Epidemiologie des Apoplex 3
2.1 Inzidenz und Prävalenz 3
2.2 Mortalität 6
3. Risikofaktoren für den Apoplex 9
3.1 Beeinflussbare Risikofaktoren 10
3.1.1 Arterielle Hypertonie 11
3.1.2 Übergewicht 12
3.1.3 Ernährung 14
3.1.4 Körperliche Aktivitäten und Sport als Risikofaktor 16
3.1.5 Nikotin 17
3.1.6 Alkohol 17
3.1.7 Hypercholesterinämie 18
3.1.8 Diabetes mellitus 21
3.2 Nichtbeeinflußbare Risikofaktoren 22
3.2.1 Alter 22
3.2.2 Geschlecht 22
3.2.3 Rasse 23
3.2.4 Zusammenfassung 24
4. Pathogenese des Apoplex 25
4.1 Störungen der Struktur und Funktion (Impairment) 27
4.2 Störungen der Aktivitäten 28
4.3 Störungen der Partizipation 31
5. Sportliche Aktivitäten als Primärprävention bei Apoplex 34
5.1 Sportliche Aktivitäten zur Reduzierung des Apoplex-Risikos 34
5.2 Bewegungsmangel als Risikofaktor 35
5.3 Empfehlungen für Intensitäten und Dauer sportlicher Aktivitäten 38
6. Die Versorgungskette in der Rehabilitation nach Apoplex 40
6.1 Prinzipien der Rehabilitation nach Apoplex 41
6.1.1 Gesetzliche Verankerung der Rehabilitation im Sozialgesetzbuch IX 42
6.1.2 Das Teilhabekonzept der Weltgesundheitsorganisation 44
6.2 Akutphase nach Apoplex 46
6.2.1 Zuordnung zum BAR-Phasenmodell: Phase A 46
6.3 Frührehabilitation nach Apoplex 47
6.3.1 Zuordnung zum BAR Phasenmodell: Phase B 48
6.3.2 Therapeutisches Konzept in der Akut- und Frührehabilitation 49
6.3.3 Therapeutisches Team in der Akut- und Frühphase 51
6.3.3.1 Maßnahmen der Pflege 52
6.3.3.2 Maßnahmen der Physiotherapie 54
6.3.3.3 Maßnahmen der Ergotherapie 55
6.3.3.4 Maßnahmen der Logopädie 57
6.4 Die stationäre, teilstationäre und ambulante Anschlussheilbehandlung nach Apoplex 59
6.4.1 Zuordnung zum BAR-Phasenmodell: Phase C-D 59
6.4.2 Zuweisung zur ambulanten, teilstationären oder stationären Rehabilitation 60
6.4.3 Therapeutisches Team in der Anschlussheilbehandlung 63
6.5 Die ambulante wohnortnahe Nachsorge nach Apoplex 64
6.5.1 Zuordnung zum BAR-Phasenmodell: Phase E-F 65
6.5.2 Therapeutisches Konzept in der Nachsorge 66
6.5.3 Therapeutisches Team in der Nachsorge 68
6.5.4 Ziele des ambulanten Rehabilitations-Sports 71
6.5.5 Selbsthilfegruppen 72
7. Stroke Units 74
7.1 Stroke Units in Skandinavien 75
7.2 Stroke Units in Deutschland 78
7.2.1 Therapeutisches Team und materielle Ausstattung 82
7.2.2 Therapeutisches Konzept 83
7.2.3 Kritik an dem Konzept „Stroke Unit“ 85
7.3 Effektivität der Stroke Units 89
7.4 Effizienz der Stroke Units 90
8. Schnittstellen in der Rehabilitation nach Apoplex 92
8.1 Akutphase: Schnittstelle „Notfallmanagement und Krankenhauseinweisung“ 94
8.2 Anschlussheilbehandlung: Schnittstelle „Akutkrankenhaus und Anschlussheilbehandlung“ 97
8.3 Nachsorge: Schnittstelle „Entlassung aus der Anschlussheilbehandlung und Nachsorge“ 100
9. Netzwerke 102
9.1 Netzwerke im Bereich der Notfall- und Akutphase 102
9.2 Netzwerke im Bereich der Akut- und Rehabilitationsklinik 103
9.3 Netzwerke im Bereich der Nachsorge 103
9.4 Übergreifende Netzwerke 104
9.5 Informationsplattformen 105
10. Bewegungstherapie und Rehabilitations-Sport in der Tertiärprävention nach Apoplex 107
10.1 Physiotherapeutische Methoden 109
10.1.1 Bewegungsinduktionstherapie nach Taub 110
10.1.2 Basale Stimulation 113
10.1.3 Das Bobath-Konzept 115
10.1.4 Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) 116
10.1.5 Das Perfetti-Konzept – kognitiv-therapeutisches Üben 117
10.1.6 Das Affolter-Konzept 118
10.1.7 Die Methode nach Brunnstrøm 119
10.1.8 Repetitives (sensomotorisches) Training 119
10.1.9 Akupunktur und Elektrotherapie 121
10.2 Gangtraining 124
10.2.1 Gangtraining auf dem Laufband 126
10.2.1.1 Laufbandtraining im Rahmen der Anschlußheilbehandlung 127
10.2.1.2 Laufbandtraining im Rahmen der Nachsorge 128
10.2.2 Gangtraining auf dem Hesse-Trainer 129
10.3 Sporttherapeutische Maßnahmen und Rehabilitations-Sport 131
10.3.1 Sporttherapeutische Maßnahmen in der Anschlussheilbehandlung 132
10.3.2 Bewegungstherapie und Rehabilitations-Sport in der Nachsorge 134
10.3.2.1 Effektivität von Rehabilitations-Sport in der Nachsorge 135
10.3.2.2 Krafttraining 136
10.3.2.3 Kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining 138
10.3.2.4 Koordinatives Training – posturales und dynamisches Gleichgewicht 139
10.4 Sturz- und Frakturrisiko nach Apoplex 140
10.4.1 Sturzhäufigkeit während der Akut- und Anschlussheilbehandlung 140
10.4.2 Sturzhäufigkeit im Alltag 141
10.4.3 Reduktion der Knochendichte nach Apoplex 142
10.4.4 Frakturen als Komplikation nach Apoplex 143
10.4.4.1 Frakturhäufigkeit und Lokalisation 143
10.4.5 Erhöhung der Knochendichte durch sportliche Aktivität 144
10.4.6 Sturzprophylaxe 144
10.5 Post-Stroke-Depressionen 146
10.5.1 Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Post-Stroke-Depressionen 149
10.5.2 Erhöhtes Mortalitätsrisiko durch Depressionen 152
10.6 Gesundheitsbezogene Lebensqualität nach Apoplex 153
10.6.1 Einflussfaktoren auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität 154
10.6.2 Lebensqualität in der Akutphase nach Apoplex 155
10.6.3 Lebensqualität in der Anschlussheilbehandlung nach Apoplex 156
10.6.4 Lebensqualität in der Nachsorge nach Apoplex 157
10.6.5 Kritik an der Erfassung von Lebensqualität nach Apoplex 158
10.7 Intensität von bewegungstherapeutischen Maßnahmen 160
11. Evaluation von Rehabilitations-Sport nach Apoplex 163
11.1 Fragestellungen und Hypothesen 163
11.2 Studiendesign 164
11.2.1 Untersuchungsdurchführung 166
11.2.2 Untersuchungsverfahren 166
11.2.2.1 Anamnesefragebogen 167
11.2.2.2 Laufbanduntersuchung 167
11.2.2.3 Erhebung der Krankheitskontrollüberzeugungen 169
11.2.2.4 Erhebung der Depressivität 170
11.2.2.5 Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität 171
11.2.2.6 Erhebung der motorischen Leistungsfähigkeit 173
11.2.3 Auswertung und statistische Verfahren 174
11.3 Ergebnisdarstellung 177
11.3.1 Untersuchungsgut 177
11.3.2 Laufbanduntersuchung 180
11.3.3 Krankheitskontrollüberzeugungen 180
11.3.4 Depressivität 182
11.3.5 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 182
11.3.6 Motorische Leistungsfähigkeit 187
11.4 Ergebnisdarstellung nach Schadens-Lokalisation 189
11.4.1 Laufbanduntersuchung 189
11.4.2 Krankheitskontrollüberzeugungen 189
11.4.3 Depressivität 191
11.4.4 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 191
11.4.5 Motorische Leistungsfähigkeit 196
11.5 Ergebnisdarstellung nach Zeitpunkt des Insults 198
11.5.1 Laufbanduntersuchung 198
11.5.2 Krankheitskontrollüberzeugungen 199
11.5.3 Depressivität 200
11.5.4 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 201
11.5.5 Motorische Leistungsfähigkeit 206
11.6 Ergebnisdarstellung nach Hilfsmittelabhängigkeit 208
11.6.1 Laufbanduntersuchung 208
11.6.2 Krankheitskontrollüberzeugungen 208
11.6.3 Depressivität 210
11.6.4 Gesundheitsbezogene Lebensqualität 210
11.6.5 Motorische Leistungsfähigkeit 215
11.7 Zusammenfassung der Ergebnisse 217
12. Diskussion 219
12.1 Diskussion des Studiendesigns und der Testinstrumentarien 219
12.2 Ergebnisdiskussion 228
12.2.1 Veränderungshypothesen 228
12.2.2 Zusammenhangshypothesen 242
13. Zusammenfassung und Ausblick 252
14. Literaturverzeichnis 258
Anhang 321

Automatisiert erstellter Textauszug:

10.1.7 Die Methode nach Brunnstrøm Das 1951 von Signe Brunnstrøm entwickelte ebenfalls nicht evidenzbasierte Konzept zur Hemiplegiebehandlung zielt primär darauf ab, subkortikale Reaktionen zu stimulieren und sie willentlich kontrollierbar zu machen (Hummelsheim et al. 1995). Im Vordergrund steht hier die Stimulation von tonischen Flexions- und Extensionssynergien der Extremitäten von proximal nach distal unter Verwendung posturaler Reaktionen. Hierzu werden vor allem Reflexe, wie z.B. der tonische Nacken-, Labyrinth- und Lumbalreflex sowie das Tapping (fazilitierende mechanische Hautstimulierung) und die propriozeptive Stimulation der Synergisten durch Druck, Zug und Widerstand genutzt. Sobald die willkürliche Durchführung einer durch Reflexe ausgelösten Bewegung möglich ist, wird diese in verschiedenen Ausgangsstellungen unter Einbeziehung weiterer Muskeln geübt und mit der antagonistischen Synergie verbunden (Hummelsheim 1996a,150f.). Als ein Nachteil wird bei der Brunnstrøm-Methode genannt, daß das Stehen, Gehen und die statische sowie dynamische Gleichgewichtsfähigkeit erst spät mit in das Training einbezogen wird. [...]

10.1.5 Das Perfetti-Konzept – kognitiv-therapeutisches Üben Das in den 60er Jahren von C. Perfetti entwickelte Konzept basiert auf der Grundannahme, daß kognitive Prozesse, die bei einer Bewegung im Gehirn ablaufen, für die Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sind. Je besser es gelingt, die kognitiven Fähigkeiten wiederherzustellen, desto besser ist auch die Bewegungsfähigkeit und die Bewegungskontrolle (Perfetti 1997). Kognitiv-therapeutische Übungen nach Perfetti werden sowohl in der Ergo-, als auch in der Physiotherapie und Logopädie durchgeführt (Fujak et al. 2001). Im Gegensatz zur Bobath-Therapie werden aber keine Bewegungsmanöver von außen ohne oder nur mit vager Mitarbeit des Patienten angewendet. Der Einsatz von aktiven Bewegungen dient dem Patienten zur bewußten Aufnahme von sensiblen Informationen, um sensomotorische Probleme zu lösen (wie das vergleichende Erkennen von Positionen, Bewegungsbahnen, Widerständen, Gewichten, etc.). Er lernt so über organisierte Prozesse im ZNS physiologisches Bewegungsverhalten selbst zu aktivieren. Neuropsychologische Funktionen wie Gedächtnisleistungen, Merkfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen sowie aphasische Störungen werden mittrainiert und verbessert. [...]

10.1.4 Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) Mit dem von H. Kabat und M. Knott entwickelten Konzept der PNF soll das neuromuskuläre Zusammenspiel auf spinaler und zentraler Ebene fazilitiert und verbessert werden (Mourta-Rupp 1998). In der Behandlung bei Schlaganfallpatienten werden über die Stimulation der Proprio- und Exterozeptoren (z.B. Druck/Zug) synergistische Aktivierungsmuster ausgelöst, um eine Kontraktion einzelner paretischer Muskeln zu erreichen. Weitere übergeordnete Zielsetzungen sind Schmerzlinderung, Detonisierung, Tonusregulierung, Wahrnehmung, Mobilisation, Stabilisierung sowie die Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination (Mourta-Rupp 1998). Die an der Körperdiagonalen orientierten dreidimensionalen Bewegungen (Ab-/Adduktion; Außen/Innenrotation; Flexion/Extension) laufen in vorgegebenen Mustern („Pattern“) von kranial nach kaudal und von proximal nach distal ab. Diese werden je nach Funktionsfähigkeit vom Therapeuten geführt oder unterstützt (Mourta-Rupp 1998). Ein Nachteil dieser Technik kann in dem Auslösen von unphysiologischen assoziierten Reaktionen und in einer Zunahme der Spastik bestehen (Hummelsheim 1996a,151). Beim Vergleich unterschiedlicher Fazilitationsmethoden miteinander wird festgestellt, daß eine willkürliche Innervation des Zielmuskels am stärksten fazilitatorisch wirkt (Hummelsheim et al. 1995). Auf Grundlage dieser Studie emp116 [...]

In den Warenkorb
74,00 €

Arbeit zitieren:
Bölle, Sandra Mai 2005: Evaluation von Rehabilitations-Sport nach Apoplex, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Nachsorge, Sporttherapie, Neurologische Rehabilitation, Schlaganfall, Vernetzung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren