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Elektronische Zahlungssysteme

Verbreitung und Akzeptanz im B2C Bereich

Elektronische Zahlungssysteme
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stephanie Kretschmar
  • Abgabedatum: März 2005
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 3,9 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8737-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8737-9 P
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kretschmar, Stephanie März 2005: Elektronische Zahlungssysteme, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kreditkarte, Electronic Cash, Geldkarte, Secure Socket Layer-SSL, Secure Electronic Transaction

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Diplomarbeit von Stephanie Kretschmar

Einleitung:

Elektronische Zahlungssysteme spielen heutzutage eine entscheidende Rolle. Neben Flexibilität und Verfügbarkeit geben sie dem Kunden im B2C Bereich ein gewisses Maß an Freiheit. Mit der freien Entscheidung, aus verschiedenen elektronischen Zahlungssystemen wählen zu können, stellt sich nicht nur für Kunden, sondern auch für Händler die Frage nach dem geeignetsten Zahlungssystem. Welches der elektronischen Zahlungssysteme ist aber das sicherste und beste? Gibt es überhaupt ein bestes Zahlungssystem oder macht nur die richtige Kombination verschiedener Zahlungssysteme das beste Zahlungssystem aus? Spielt es bei der Auswahl des besten Zahlungssystems eine Rolle, ob der Händler seine Ware in einem Geschäft mit Öffnungszeiten oder über das Internet verkauft?

Mittlerweile gibt es ein breites Spektrum an verschiedenen Zahlungssystemen. Einige können sich durchsetzen, andere nicht. Warum ist dies so? Warum genießen einige Zahlungssysteme weltweite Akzeptanz und andere verschwinden eine Woche nach der Einführung wieder? Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Anforderungen ein elektronisches Zahlungssystem erfüllen muss, um weltweite Akzeptanz im B2C Bereich zu bekommen. In diesem Rahmen werden klassische elektronische Zahlungssysteme vorgestellt, bewertet und verglichen.

Dabei wird auf rechtliche Grundlagen und die wirtschaftliche Bedeutung für Händler und Kunden eingegangen. Die Bewertung erfolgt anhand vorher festgelegter Kriterien, so dass sich Kunden, Händler und Portalbetreiber ein Bild von den verschiedenen elektronischen Zahlungssystemen machen können. So kann jeder individuell nach seinen Bedürfnissen entscheiden, welches das geeignetste Zahlungssystem für ihn ist.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit besteht aus 6 Kapiteln, beginnend mit Kapitel 1, das die Zielsetzung und die Motivation beschreibt. Anschließend erfolgt der Ablauf der Umsetzung. Kapitel 2 erläutert die Grundlagen elektronischer Zahlungssysteme und deren Funktionen. Des Weiteren werden die klassischen Zahlungssysteme, um die es in dieser Arbeit geht, vorgestellt und erklärt.

Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Rechtsgrundlagen elektronischer Zahlungssysteme, wobei hier besonderer Wert auf die entsprechenden Datenschutzrichtlinien gelegt wird. Zum Schluss des Kapitels werden die einzelnen elektronischen Zahlungssysteme nach Bereichen aufgeteilt und noch einmal im Hinblick auf die Rechtsgrundlagen analysiert.

Kapitel 4 befasst sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung elektronischer Zahlungssysteme für Händler und Kunden. Hierbei werden vor allem die Vor- und Nachteile für Händler und Kunden behandelt.

Kapitel 5 betrachtet die Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme. Hierfür werden die elektronischen Zahlungssysteme, gegliedert nach Bereichen, in den einzelnen Anforderungen bewertet.

Nach der Bewertung erfolgen ein Vergleich aller genannten elektronischen Zahlungssysteme und die Auswertung einer für diese Arbeit angefertigten Umfrage. Kapitel 6 enthält eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis VII
Glossar VIII
1. Einleitung 1
2. Technologie der Zahlungssysteme 2
2.1 Verschlüsselungsverfahren 2
2.1.1 Symmetrische Verschlüsselungsverfahren 3
2.1.2 Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren 4
2.1.3 Hybride Verschlüsselungsverfahren 5
2.1.4 RSA 6
2.1.4.1 RSA- Algorithmus 6
2.1.4.2 RSA- Verschlüsselung 7
2.1.4.3 RSA- Entschlüsselung 8
2.1.5 Public Key Infrastructure - PKI 9
2.1.5.1 Zertifizierungsstellen 10
2.1.5.2 Kerberos 11
2.2 Authentifizierungsverfahren 12
2.2.1 Digitale Signaturen 13
2.2.2 Challenge Response 14
2.2.3 Persönliche Identifikationsnummer – PIN 15
2.3 Elektronische Zahlungssysteme mit Terminals 15
2.3.1 Electronic Cash 16
2.3.2 Point of Sale ohne Zahlungsgarantie – POZ 17
2.3.3 Elektronisches Lastschriftverfahren 18
2.3.4 Geldkarte 20
2.3.4.1 Zahlungen im Handel 21
2.3.4.2 Zahlungen im Internet 21
2.3.4.3 Verbreitung 22
2.3.4.4 Kosten 23
2.3.5 Kreditkarte 23
2.3.5.1 Technische Voraussetzungen 24
2.3.5.2 Kosten 24
2.3.5.3 Authentifizierung 25
2.4 Elektronische Zahlungssysteme im Internet 26
2.4.1 Kreditkarte 26
2.4.1.1 Secure Socket Layer - SSL 27
2.4.1.1.1 Technische Voraussetzungen und Kosten 27
2.4.1.1.2 Kommunikation 28
2.4.1.1.3 Authentifizierung 28
2.4.1.2 Secure Electronic Transaction – SET 29
2.4.1.2.1 Technische Voraussetzungen und Registrierung 30
2.4.1.2.2 Kommunikation 32
2.4.1.2.3 Authentifizierung 34
2.4.2 Lastschriftverfahren 34
2.4.2.1 Virtuelle Terminals 35
2.4.2.2 Automatisierte Anwendungen 36
3. Rechtlicher Rahmen 37
3.1 Elektronische Signatur 37
3.1.1 Herkömmliche elektronische Signatur 38
3.1.2 Fortgeschrittene elektronische Signatur 38
3.1.3 Qualifizierte elektronische Signatur 38
3.1.4 Beweiskraft von elektronischen Signaturen 39
3.2 Datenschutz 39
3.2.1 Grenzüberschreitender Datenaustausch 40
3.2.2 Bundesdatenschutzgesetz – BDSG 40
3.2.2.1 Begriffserklärungen 41
3.2.2.1.1 Personenbezogene Daten - § 3 Abs. 1 BDSG 41
3.2.2.1.2 Dateien - § 3 Abs. 2 BDSG 41
3.2.2.1.3 Datenerhebung - § 3 Abs. 4 BDSG 41
3.2.2.1.4 Speichern, Verändern, Übermitteln, Löschen, Sperren und Nutzen von Daten - § 3 Abs. 5 & 6 BDSG 42
3.2.2.1.5 Anonymisieren und Pseudonymisieren - § 3 Abs. 7 BDSG 42
3.2.2.1.6 Verantwortliche Stelle, Empfänger, Dritte - § 3 Abs. 8 & 9 BDSG 42
3.2.2.2 Wichtige Paragraphen für elektronische Zahlungssysteme 43
3.2.2.2.1 Vorschriften für mobile Speicher- und Verarbeitungsmedien 43
3.2.2.2.2 Automatische Verarbeitung personenbezogener Daten 44
3.2.2.2.3 Verantwortliche für die Einhaltung des Datenschutzes 44
3.3 Elektronische Zahlungssysteme 44
3.3.1 Rechtsgrundlagen für Kreditkarten 45
3.3.2 Rechtsgrundlagen für Lastschriftverfahren 45
3.3.3 Rechtsgrundlagen für die Geldkarte 46
4. Wirtschaftliche Bedeutung 47
4.1 Unternehmen 47
4.1.1 Rationalisierung 48
4.1.2 Umsatzsteigerung 48
4.1.3 Kosteneinsparungen 49
4.1.3.1 Transaktionskosten 49
4.1.3.2 Kostenreduzierung durch Virtuelle Terminals 50
4.1.3.3 Kosteneinsparungen durch automatisierte Prozesse 50
4.1.4 Sicherheit 51
4.1.4.1 Magnetstreifenkarten 52
4.1.4.2 Persönliche Identifikationsnummer – PIN 53
4.1.4.3 Geldkarte 53
4.1.5 Verlässlichkeit 54
4.1.6 Steigerung der Serviceleistungen 54
4.2 Kunden 55
4.2.1 Flexibilität 55
4.2.2 Verfügbarkeit 55
4.2.3 Anonymität 56
5. Akzeptanz und Affinität 57
5.1 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme 58
5.1.1 Verbreitung und Marktdurchdringung 59
5.1.2 Sicherheit 59
5.1.3 Zahlungszeitpunkt 59
5.1.4 Zahlungsbereich 60
5.1.5 Kosten 60
5.1.6 Anonymität 60
5.1.7 Bedienbarkeit 60
5.1.8 Geschwindigkeit 61
5.1.9 Skalierbarkeit 61
5.1.10 Stornierungsmöglichkeiten 61
5.1.11 Absicherung im Schadensfall 61
5.2 Bewertung elektronischer Zahlungssysteme 62
5.2.1 Kreditkartenzahlung 62
5.2.1.1 Verbreitung und Marktdurchdringung 62
5.2.1.2 Sicherheit 63
5.2.1.3 Zahlungszeitpunkt 64
5.2.1.4 Zahlungsbereich 64
5.2.1.5 Kosten 64
5.2.1.6 Anonymität 65
5.2.1.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit 65
5.2.1.8 Skalierbarkeit 65
5.2.1.9 Stornierungsmöglichkeiten 65
5.2.1.10 Absicherung im Schadensfall 66
5.2.1.11 Zusammenfassung 66
5.2.2 Lastschriftverfahren 67
5.2.2.1 Verbreitung und Marktdurchdringung 67
5.2.2.2 Sicherheit 68
5.2.2.3 Zahlungszeitpunkt 68
5.2.2.4 Zahlungsbereich 69
5.2.2.5 Kosten 69
5.2.2.6 Anonymität 69
5.2.2.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit 69
5.2.2.8 Skalierbarkeit 70
5.2.2.9 Stornierungsmöglichkeiten 70
5.2.2.10 Absicherung im Schadensfall 70
5.2.2.11 Zusammenfassung 70
5.2.3 Geldkarte 71
5.2.3.1 Verbreitung und Marktdurchdringung 71
5.2.3.2 Sicherheit 71
5.2.3.3 Zahlungszeitpunkt 72
5.2.3.4 Zahlungsbereich 72
5.2.3.5 Kosten 72
5.2.3.6 Anonymität 73
5.2.3.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit 73
5.2.3.8 Skalierbarkeit 73
5.2.3.9 Stornierungsmöglichkeiten 73
5.2.3.10 Absicherung im Schadensfall 73
5.2.3.11 Zusammenfassung 74
5.2.4 Vergleich elektronischer Zahlungssysteme 74
5.3 Umfrageergebnis 76
5.3.1 Aufbau der Umfrage 76
5.3.2 Ergebnisse der Umfrage 77
5.3.3 Zusammenfassung 83
6. Fazit 84
Literaturverzeichnis 86

Automatisiert erstellter Textauszug:

3.2.2.1.4 Speichern, Verändern, Übermitteln, Löschen, Sperren und Nutzen von Daten - § 3 Abs. 5 & 6 BDSG Mit dem Erfassen personenbezogener Daten beginnt die Speicherung von Daten und reicht bis hin zur Aufbewahrung. Während dieser Zeit können Daten verändert, übermittelt, gelöscht und gesperrt werden. Die Änderung von personenbezogenen Daten umfasst auch das Entfernen einzelner Dateninformationen aus einem bestimmten Kontext beziehungsweise das Einfügen von Daten in einen anderen Kontext, während bei der Übermittlung von personenbezogenen Daten die direkte Einsicht gemeint ist und nicht nur die Bereitstellung von Informationen. Wenn bei Daten Markierungen, Codierungen oder Zusätze hinzugefügt werden, soll dies in der Regel die Weiterverarbeitung oder Nutzung bestimmter Daten verhindern. In der Regel handelt es sich um so genannte Sperrvermerke, die die Originaldaten vor Veränderungen schützen.97 [...]

3.2.2.1.3 Datenerhebung - § 3 Abs. 4 BDSG Mit der Datenerhebung ist die Beschaffung von Daten gemeint. Allerdings wird hier von einer direkten Erfassung von Daten ausgegangen, die zum Beispiel durch Umfragen gesammelt werden. Daten, die zufällig auffallen, fallen nicht in das Bundesdatenschutzgesetz. Des Weiteren unterteilt das Bundesdatenschutzgesetz die Datenbeschaffung in den öffentlichen und nicht öffentlichen Bereich. Im öffentlichen Bereich werden oftmals Daten erfasst, damit entsprechende Aufgaben und Leistungen für die betroffene Person erfüllt werden. Deshalb wird diese Form der Datenerfassung als direkte Datenerfassung angesehen, auch wenn die Datenerfassung nicht direkt über die betroffene Person, sondern über Dritte erfolgt. Dies setzt allerdings voraus, dass der befragte Dritte Auskunft über den Grund der Datenerfassung und die geltenden Vorschriften bekommt. Im nicht öffentlichen Bereich ist die Datenerfassung erlaubt, solange die Daten zur Auftragsausführung benötigt werden.96 [...]

Ist dies im Falle einer digitalen Signatur wirklich gewährleistet? Die digitale Signatur muss im Rahmen der Echtheitsfunktion sicherstellen, dass nur das signiert wird, was auf dem Monitor zu sehen ist. Mit entsprechender Software, zum Beispiel dem so genannten Viewer bei der digitalen Signatur, ist dies sogar fälschungssicher. Die Abschlussfunktion wird mit der Erstellung des Hash- Wertes erreicht, da eine nachträgliche Manipulation hiermit erkannt wird. Die Identitätsfunktion wird bei digitalen Signaturen nur bei geheimen Schlüsseln gewährleistet. Sobald ein Schlüssel gestohlen wird, ist die Identität nicht mehr eindeutig feststellbar. Die Warnfunktion soll sicherstellen, dass mit der Unterschrift eine Aktion veranlasst wird. Im Falle von elektronischen Signaturen kann die Bestätigung auch durch Dritte, zum Beispiel durch Viren, ausgeführt werden.82 [...]

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Arbeit zitieren:
Kretschmar, Stephanie März 2005: Elektronische Zahlungssysteme, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
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