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Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien

Am Beispiel des Nachrichtenmagazins Stern

Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Mirko Hasseier
  • Abgabedatum: Januar 2005
  • Umfang: 50 Seiten
  • Dateigröße: 284,7 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8652-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8652-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8652-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hasseier, Mirko Januar 2005: Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Medien, Zeitschriften, Internet, Vertrieb, Neukundengewinnung

Bachelorarbeit von Mirko Hasseier

Zusammenfassung:

In den Anfangsjahren des Internets gab es bei Verlagen in Deutschland die Befürchtung, dass der Online-Vertriebsweg die klassischen Vertriebswege kannibalisieren würde. Mittlerweile hat sich der Online-Vertrieb neben den klassischen Vertriebswegen etabliert und ist zu einer festen und eigenständigen Größe herangewachsen. Besonders in Bezug auf die Neukundengewinnung durch Abonnements.

Die Abonnementauflage bildet innerhalb der Gesamtauflage von Zeitschriftenverlagen eine stabile und kalkulierbare Größe. Daher ist es wichtig, Kunden zu gewinnen und für einen längeren Zeitraum an das Unternehmen zu binden. Aus der Kundenbindung ergeben sich für Zeitschriftenverlage Potenziale, die aus Wiederkäufen, Cross-Selling und positiver Mund-zu-Mund-Werbung resultieren.

Zeitschriftenverlage in Deutschland setzen verstärkt auf das Medium Online zur Neukundengewinnung, da das Internet über Eigenschaften verfügt, die die klassischen Offline-Medien nicht besitzen. Über das Internet lassen sich neue Zielgruppen gewinnen und auch regionale Märkte wie die neuen Bundesländer erschließen. Dabei sind rechtliche Vorschriften einzuhalten, außerdem muss darauf geachtet werden, dass auf den Nutzer zugeschnittene Zahlungsformen angeboten werden.

Bei den Werbemitteln ist zu konstatieren, dass diese um ein Vielfaches kostengünstiger sind als Werbeformen aus den Offline-Medien. Der Werbeerfolg im Internet ist messbar, im Speziellen durch Online-basierte Abrechnungsmodelle. Zusätzlich findet im Internet ein Imagetransfer statt, der unabhängig von den so genannten Klicks erzielt wird.

Zeitschriftenverlage, die sich in Zukunft durch Erfolg im Internet auszeichnen wollen, müssen sich der Innovationsgeschwindigkeit im Internet anpassen. Innovationen mit einschneidender Tragweite treten in kürzeren und zunehmend diskontinuierlichen Abständen auf.

Inhaltsverzeichnis:

Abstract II
Abstract in deutscher Sprache II
Abstract in englischer Sprache III
Abbildungsverzeichnis IV
Inhaltsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Zielstellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 1
2. Medienunternehmen 2
2.1 Vorbemerkungen zu Medienunternehmen 2
2.2 Zeitschriftenverlage 3
2.2.1 Typologie der Zeitschriftenverlage 3
2.2.2 Fachzeitschriften 3
2.2.3 Publikumszeitschriften 3
2.2.4 Wertschöpfungskette der Zeitschriftenverlage 4
2.2.5 Erlösformen von Zeitschriftenverlagen 5
2.3 Internetunternehmen 7
2.3.1 Die Entstehung des Internets 7
2.3.2 Typologie von Internetunternehmen 7
2.3.3 Spezifika des Mediums Internet 9
2.3.4 Erlösformen für Internetunternehmen 9
2.4 Zeitschriftenverlage und Internetaktivitäten 11
3. Neukundengewinnung in Zeitschriftenverlagen 13
3.1 Neukundengewinnung als Bestandteil der Kundenbeziehungen 13
3.1.1 Der Kundenbindungsprozess 13
3.1.1.1 Kundenakquisitionsphase 14
3.1.1.2 Kundenbindungsphase 14
3.1.1.3 Kundenrückgewinnungsphase 16
3.2 Ziele der Neukundengewinnung 16
3.3 Produktdifferenzierung als Instrument der Neukundengewinnung 17
3.4 Vertriebsstrukturen der Zeitschriftenverlage 18
3.5 Direktmarketing als Instrument der Neukundengewinnung 20
4. Neukundengewinnung für Zeitschriften im Internet 23
4.1 Ziele der Neukundengewinnung im Internet 23
4.2 Online-Marketing 26
4.3 Zahlungsverkehr 28
4.4 Rechtliche Bedingungen 29
5. Neukundengewinnung für stern im Internet 31
5.1 Der Zeitschriftentitel stern 31
5.2 Neukundengewinnung des stern am Beispiel „Alternative Medizin“ 32
5.2.1 Die Kampagne 32
5.2.2 Organisationsstruktur 33
5.2.3 Umsetzung 33
5.2.4 Ergebnis und Fazit der Kampagne 34
6. Zusammenfassung 37
Quellenverzeichnis 38
Monographien und Sammelwerke 38
Internet 39
Studien 42
Vorträge 42

Automatisiert erstellter Textauszug:

Schenkende) bestellt und bezahlt das Abonnement. Der Beschenkte erhält die regelmäßige Lieferung. Verlage stellen dem Besteller in der Regel dabei eine Geschenkurkunde zur Verfügung, mit der dieser dem Beschenkten die Lieferung ankündigt.“69 Studenten-Abonnement. Dieses richtet sich an Studierende, die zu einem Vorzugspreis halbjährlich oder jährlich beliefert werden. Prämien- und Probe-/Mini-Abonnement. Bei der Prämienwerbung empfiehlt der Werber einen neuen Abonnenten. Werber und Geworbener dürfen nicht identisch sein. Der Werber erhält für sein Engagement eine Prämie. Der Wert der Prämie darf eine Jahresabonnementgebühr nicht überschreiten. Beim Probe-/Mini-Abonnements handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Lieferung von Zeitschriften, bei der als Anreiz eine Zugabe angeboten wird.70 In den VDZ-Wettbewerbsregeln werden der Lieferzeitraum und der Preis konkretisiert, es handelt sich dabei um eine dreimonatige Lieferung, und der Preis darf nicht unter 35% des kumulierten Einzelheftpreises liegen.71 ProbeAbonnements sind meist mit einer negativen Option verbunden, d.h. wenn der Besteller nach Erhalt des letzten Heftes des Probe-Abonnements die Bestellung nicht absagt, wird er in eine regelmäßige Belieferung [...]

Kundenbasis, da ein höherer Anteil des Gesamtumsatzes mit Stammkunden erzielt wird und Kunden weniger stark auf Konkurrenzmaßnahmen reagieren. Durch Cross-Selling erhöhen sich die Umsätze, da das Kerngeschäft auf andere Leistungen ausgedehnt wird. So können z.B. Kunden der Zeitschrift „Brigitte“ auch Titel wie „Brigitte Young Miss“ oder „Brigitte Woman“ aus der Markenfamilie angeboten werden. Die Weiterempfehlungen erfolgen meist durch Mund-zu-Mund-Werbung. Kunden tendieren dazu, ihre gewonnenen positiven, neutralen oder negativen Erfahrungen und Erlebnisse mit einem Produkt an Dritte weiterzugeben.60 Werden positive Erfahrungen übermittelt, so erhöht sich die Chance beim Empfänger der Information, dass er die Zeitschrift kaufen wird. Die Übermittlung von negativen Erlebnissen verringert beim Empfänger die Kaufbereitschaft. Allgemein lässt sich sagen, dass bei Mund-zu-MundWerbung negative Erfahrungen an größere Personenkreise getragen werden als positive Erfahrungen. Zufriedene Kunden teilen ihre Erfahrungen im Durchschnitt drei Personen mit, unzufriedene Kunden hingegen kommunizieren ihren Unmut durchschnittlich an neun bis zehn Personen.61 Zeitschriftenverlage haben die kostenlose Werbung für sich instrumentalisiert. Einen erheblichen Anteil der Neukundengewinnung erfolgt durch Mund-zuMund-Werbung in Form der so genannten Freundschaftswerbung bzw. durch „Leser werben Leser“. Dadurch ergeben sich möglicherweise Einsparpotenziale bei der Neukundenakquisition.62 Zufriedene Kunden mit hoher Loyalität zum Unternehmen weisen eine niedrige Preissensibilität auf. Eigene Preiserhöhungen und Preissenkungen der Konkurrenz werden durch diese niedrige Preissensibilität abgefangen. Das Unternehmen kann bei einem festen Kundenstamm höhere Preise für bewiesene Vertrauenswürdigkeit fordern.63 [...]

Aus Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität resultiert Kundenbindung, die sich in Wiederkäufen, Cross-Selling56 und Weiterempfehlungen zeigt. Als Kundenzufriedenheit werden die emotionalen Reaktionen der Kunden auf die Inanspruchnahme unternehmerischer Leistungen bezeichnet. Es ist ein Qualitätsurteil, was zum einen von der Kundenerwartung vor dem Kauf und zum anderen von der tatsächlichen Erfahrung mit der angebotenen Leistung abhängt.57 Kunden, die mit dem Leistungsergebnis eines Unternehmens unzufrieden sind, streben keine Kundenbeziehung an, sondern werden sich nach besseren Geschäftsbeziehungen umschauen. Es sei denn, das Unternehmen besitzt eine monopolartige Marktposition. Kundenloyalität erweist sich durch ein grundsätzliches Vertrauensverhältnis, eine allgemein positive Einstellung und Akzeptanz des Kunden hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Anbieters.58 Ein loyaler Kunde hat eine geringe Wechselbereitschaft und wird sich in der nächsten Konsumsituation wieder für das Produkt bzw. für Leistungen des Unternehmens entscheiden. Die Wiederkaufrate stellt nicht nur die Rückflüsse aus geleisteten Beziehungsinvestitionen sicher, sondern setzt Ressourcen frei, die für andere Kundenakquisitionen verwendet werden können.59 Die Kosten für die [...]

Arbeit zitieren:
Hasseier, Mirko Januar 2005: Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Medien, Zeitschriften, Internet, Vertrieb, Neukundengewinnung

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