Bachelor + Master Publishing
765 Bachelorarbeiten, 508 Masterarbeiten, 10.071 Diplomarbeiten

Anbindung von Lieferanten an ein Krankenhausinformationssystem am Beispiel ORBIS

Beschreibung der technischen Möglichkeiten und betriebswirtschaftlichen Vorteile

Anbindung von Lieferanten an ein Krankenhausinformationssystem am Beispiel ORBIS
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Drebing
  • Abgabedatum: Mai 2002
  • Umfang: 81 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8121-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8121-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8121-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Drebing, Thomas Mai 2002: Anbindung von Lieferanten an ein Krankenhausinformationssystem am Beispiel ORBIS, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Krankenhaus, Logistik, Materialwirtschaft, E-Procurement, Einkauf

Diplomarbeit von Thomas Drebing

Einleitung:

Wenn es gilt, die vom Gesundheitsstrukturgesetz geforderten Kostensenkungen zu erzielen, ohne den medizinischen Versorgungsaufwand herabzusetzen, müssen die logistischen und administrativen Beziehungen zwischen allen Beteiligten wie Medizinprodukte- und Pharmaindustrie, Großhandel, Fachhandel, Apotheken sowie Krankenhäuser optimiert werden.

Ob es darum geht, Bestellung für Medikamente schnell zu platzieren oder Rechnungen für Verbrauchsmaterial papierlos zu erhalten - der unternehmensübergreifende elektronische Datenaustausch nimmt bei allen Firmen und Organisationen des Gesundheitswesens einen immer höheren Stellenwert ein.

Demgegenüber ist es erstaunlich festzustellen, dass die meisten Krankenhäuser E-Commerce im engeren Sinne derzeit nicht nutzen. Nach einer Untersuchung des Centrums für Krankenhausmanagement an der Universität Münster (Prof. Dr. Wilfried von Eiff) verfügen zwar alle der rund 2.260 Krankenhäuser über einen Internet-Anschluss, die Frage ist aber, wie dieser genutzt wird. Meistens ist er dem ärztlichen Personal für medizinische Recherchen vorbehalten. Die Untersuchung zeigt weiter auf, dass 75 Prozent der Krankenhäuser mittlerweile einen eigenen Internet-Auftritt haben, aber nur 5 Prozent der befragten Krankenhäuser haben vage Vorstellungen über die Nutzung des Internets für Lieferabrufe oder Preisvergleiche.

Das Thema E-commerce steckt also in den meiste Krankenhäusern noch in den Kinderschuhen. Dies wird sich aber sehr bald ändern – und ändern müssen. Dabei wird es nicht darum gehen, über die Bildung von Einkaufsgemeinschaften den Druck auf die Herstellerpreise weiter zu erhöhen. Vielmehr kommt es darauf an, dass Krankenhäuser und Industrie in Kooperation und Partnerschaft das Thema E-commerce angehen, um für beide Seiten eine Win-Win-Situation zu erzielen. Denn durch eine Optimierung der Geschäftsprozesse, durch effizientere und schnellere Abläufe und reibungslose und durchgängige Datenübertragung könnten alle - Hersteller, Händler und Abnehmer – profitieren. Dabei wird die Frage der technischen Standards sicherlich von großem Interesse, aber nicht entscheidend sein. EDI, Web-EDI. XML – gleich welcher technische Standard genutzt wird, es wird Plattformen und Transformer geben, um auf einer gemeinsamen Ebene miteinander elektronisch kommunizieren zu können.

Das Internet wird also ganz sicher nicht nur zum Kommunikationsmedium, sondern auch zum normalen Vertriebskanal für die Unternehmen und Beschaffungskanal für Krankenhäuser werden. Im Bereich Internet und E-Commerce ist es dabei von besonderer Bedeutung, strategische Partnerschaft und Kooperation einzugehen.

Wer Angst vor Partnerschaften hat, solle das Thema E-commerce erst gar nicht angehen. Man muss ich dann aber auch nicht wundern, wenn es bald heißt: It´s E-business or out of business“.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit den Möglichkeiten einerseits Lieferanten und Hersteller von Medikal- und Pharmazeutischen Erzeugnissen und andererseits Krankenhäuser unter der genannten Zielsetzung zusammen zu bringen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Allgemeine Informationen zu Krankenhausinformations-Systemen 3
2.1 Geschichtliche Entwicklung des Einsatzes von EDV in Krankenhäusern 3
2.2 Aufbau eines modernen Krankenhausinformations-Systems 4
3. Grundlegende Informationen zum Krankenhausinformations-System ORBIS 6
3.1 Firmenhistorie des KIS Anbieters ORBIS 6
3.2 Aufbau des KIS ORBIS 6
3.3 Funktionsumfang der ORBIS Materialwirtschaft 9
3.3.1 Basis- und Stammdaten 9
3.3.2 Geschäftsprozesse 11
4. Voraussetzungen zum Verständnis der Krankenhausbranche 15
4.1 Unterschiedliche Perspektiven von Ärzten und Ökonomen 15
4.2 Betriebswirtschaftliche Entwicklung im Krankenhausbereich vor und nach dem Gesundheitsstrukturgesetz 16
5. Grundlegende Definitionen und Begriffsbestimmungen 21
5.1 Definition von Schnittstellen 21
5.2 Datenstandards und Datenintegrität 21
5.3 Offene Standards 21
5.4 E-commerce 23
5.5 XML; HTML 28
5.5.1 Wertung und Bedeutung der XML-Technologie gegenüber EDI 34
6. Problemfelder 37
7. Lösungsansätze 41
7.1 Plattformen und Portale 41
7.2 Anbieterkontrollierte Marktveranstaltungen 41
7.3 Nachfragerkontrollierte Systeme 42
7.4 Der „Neutrale Dritte“ 43
7.5 Der „Neutrale Dritte“ als Systemintegrator 45
8. Anbindung von Krankenhausinformations-Systemen mit Hilfe der Produktpalette es Anbieters Medical Columbus 52
8.1 Unternehmensprofil und Zielsetzung des Anbieters Medical Columbus 52
8.2 Die Produktpalette des Anbieters Medical Columbus 53
8.2.1 MC Navigator 53
8.2.2 MC Communicator 54
8.2.3 MC Transactor 55
8.2.4 MC Terminal 56
8.3 Vorbedingungen zur Nutzung der Komponenten 57
8.4 Anbindung des KIS ORBIS an die Produktpalette des Anbieters Medical Columbus 60
8.4.1 Stammdaten 60
8.4.2 Geschäftsprozesse 61
9. Schlussbetrachtung 64
Literaturverzeichnis V

Arbeit zitieren:
Drebing, Thomas Mai 2002: Anbindung von Lieferanten an ein Krankenhausinformationssystem am Beispiel ORBIS, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Krankenhaus, Logistik, Materialwirtschaft, E-Procurement, Einkauf

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren