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Das Mammakarzinom

Derzeitige Präventionsmöglichkeiten in Deutschland

Das Mammakarzinom
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Janine Strube
  • Abgabedatum: Mai 2003
  • Umfang: 130 Seiten
  • Dateigröße: 50,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7530-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7530-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7530-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Strube, Janine Mai 2003: Das Mammakarzinom, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Brustkrebs, Früherkennung, Hormonersatztherapie, Ernährung, Mammographie-Screening

Diplomarbeit von Janine Strube

Einleitung:

Im Laufe ihres Lebens erkrankt etwa jede zehnte bis zwölfte Frau an Brustkrebs. In Deutschland wird die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen auf etwa 46.000 geschätzt. Ca. 65 Prozent aller Brustkrebspatientinnen versterben infolge ihrer Erkrankung. Das Mammakarzinom stellt somit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. Auf Grund dieser Situation ist die umfassende Aufklärung über das Mammakarzinom von höchster Bedeutung.

Trotz seiner Häufigkeit zählt Brustkrebs in Deutschland noch immer zu einem Tabuthema. Gefühle der Unsicherheit und der Angst vor allem vor Schmerz, Isolation und Tod sind unter der weiblichen Bevölkerung allgegenwärtig. Vor allem der mögliche Verlust der Mammae, das Symbol der Weiblichkeit, veranlasst viele Frauen dazu, diese Krankheit vollständig aus ihrem Alltag zu verdrängen.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, Frauen ausführlich über das Krankheitsbild des Mammakarzinoms zu informieren und mögliche Risikofaktoren aufzuzeigen. Bei der Vermittlung primärer und sekundärer Präventionsmöglichkeiten darf eine kritische Auseinandersetzung jedoch nicht unberücksichtigt bleiben.

Seit 1972 gewähren die gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern eine Krebsfrüherkennungsuntersuchung der Brust. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist ein Rückgang der Brustkrebssterblichkeit in Deutschland dennoch nicht erkennbar. In absehbarer Zeit soll deshalb allen gesunden Frauen im Rahmen der Brustkrebs-Früherkennung ein Zugang zu einem regelmäßigen Mammographie Screening gewährleistet werden. Leitgedanke der Programmoptimierung ist eine Reduzierung der Brustkrebssterblichkeit um mindestens 30 Prozent. Kann die Mortalität des Mammakarzinoms durch ein Screening aber tatsächlich langfristig gesenkt werden? Stellt das Mammographie-Screening eine geeignete Form der Brustkrebsfrüherkennung dar? Oder bestehen alternative Möglichkeiten, die bei der Einführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms zu berücksichtigen sind?

Auch die Hormongabe in den Wechseljahren, die unteranderem die Erkrankungsgefahr eines Mammakarzinoms senken soll, lässt einige Fragen offen, die es als dringend zu beantworten gilt:

So sprechen Ergebnisse einer in den USA durchgeführten Studie gegen eine Hormongabe in den Wechseljahren. Das entstehende Gesundheitsrisiko, speziell das einer Brustkrebserkrankung, erwies sich durch diese Präparate eindeutig als zu hoch. Doch wie begründen die Experten die Fortsetzung der Hormontherapien bei gesunden postmenopausalen Frauen in Deutschland? Welche gesundheitlichen Vorteile sprechen für eine Einnahme dieser Hormonkombination? Kann das Risiko einer Brustkrebserkrankung möglicherweise den Nutzen eines generellen präventiven Gesundheitsschutzes überwiegen? Um Frauen vollständig über derzeitige Risikofaktoren und Früherkennungsmaßnahmen aufklären zu können, ist eine genaue Einschätzung der Präventionsmaßnahmen unerlässlich.

Die vorliegende Arbeit richtet sich dementsprechend an alle interessierten oder betroffenen Frauen, die sich über derzeitige Präventionsmöglichkeiten informieren möchten und bereit sind, die tabuisierte Krebserkrankung der Brust in ein öffentliches, gesellschaftliches Thema zu verwandeln.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Krebs 3
2.1 Ursachen der Krebsentstehung 4
2.2 Datengrundlage 5
2.3 Krebs in Deutschland 8
3. Epidemiologische Daten zum Brustkrebs 9
3.1 Brustkrebsinzidenz in Deutschland und Europa 9
3.2 Brustkrebsmortalität in Deutschland und Europa 13
4. Das Mammakarzinom 15
4.1 Die weibliche Brust - Aufbau und Funktion 15
4.2 Pathologische Anatomie des Mammakarzinoms 18
4.2.1 Histologische Einteilung 18
4.2.1.1 Nicht-invasive Mammakarzinome 19
4.2.1.2 Invasive Mammakarzinome 20
4.2.1.3 Das Paget- und inflammatorische Mammakarzinom 22
4.2.2 Krebsklassifikation des Tumors 23
5. Maßnahmen der Prävention 24
5.1 Erläuterung und Überblick 24
5.2 Individuelle Risikobewertung 26
5.2.1 Genetische Einflüsse 26
5.2.1.1 Individuelle Entscheidung 29
5.2.1.2 Problematik 30
5.2.2 Reproduktive Faktoren 31
5.2.3 Endogene und exogene hormonelle Einflüsse 32
5.2.4 Stillverhalten 33
5.2.5 Vorausgehende Brusterkrankungen 34
5.2.6 Sozioökonomischer Status 35
5.3 Primäre Prävention des Mammakarzinoms durch ernährungsbedingte Faktoren 37
5.3.1 Primäre Risikoreduktion durch Vermeidung brustkrebsfördernder Faktoren 38
5.3.1.1 Fehlerernährung 38
5.3.1.2 Übergewicht 39
5.3.1.3 Bewegungsmangel 41
5.3.1.4 Alkohol 42
5.3.2 Primäre Präventionsmaßnahmen am Beispiel einer gesunden Ernährung 43
5.3.2.1 Aktuelle Situation 43
5.3.2.2 Ernährungsempfehlungen zur Senkung des Krebsrisikos 45
5.3.2.2.1 Antioxidativer Schutz durch Vitamine und Spurenelemente 47
5.3.2.2.2 Risikosenkungen durch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe 52
5.3.3 Ratschläge für die Praxis 55
5.3.3.1 Grundsätzliche Aspekte 55
5.3.3.2 Lebensmittelauswahl 56
5.3.3.3 Lebensmittelverarbeitung 58
5.4 Primäre Prävention des Mammakarzinoms durch umweltbedingte Faktoren 60
5.4.1 Vitamin D 60
5.4.2 Ionisierende Strahlung 62
5.4.2.1 Natürliche und künstliche Strahlenexposition 62
5.4.2.2 Einfluss der ionisierenden Strahlung auf die Brustkrebsentstehung 63
5.4.2.3 Tabakkonsum und mögliche Konsequenzen auf das Brustkrebsrisiko 65
5.5 Möglichkeiten der Sekundärprävention 68
5.5.1 Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland 69
5.5.1.1 Selbstuntersuchung der Brust 70
5.5.1.2 Ärztliche Untersuchung 72
5.5.1.3 Bildgebende Verfahren beim Mamakarzinom 73
5.5.1.3.1 Mammographie 73
5.5.1.3.2 Mammographie-Screening als Reihenuntersuchung - Die Diskussion 75
5.5.1.3.2.1 Randomisierte Studien zur Bewertung des Screenings 75
5.5.1.3.2.2 Das Früherkennungsprogramm in Deutschland 77
5.5.1.3.2.3 Modellerprobung 79
5.5.1.3.2.4 Mammographie-Screening unter Kritik 80
5.5.1.3.2.5 Strahlenbelastung 82
5.5.1.3.2.6 Vorschläge 85
5.6 Risiken durch Hormongabe bei gesunden Frauen 86
5.6.1 Hormoneinnahme Antibaby Pille 86
5.6.2 Hormontherapie in den Wechseljahren 89
5.6.2.1 Erläuterung des Klimakteriums 89
5.6.2.2 Hormontherapie als „Präventionsmedizin“ 91
5.6.2.3 Die Women's Health Initiative 93
5.6.2.4 Risiken von Östrogen plus Gestagen bei gesunden postmenopausalen Frauen 95
5.6.2.5 Situation in Deutschland 96
5.6.2.6 Schlussfolgerung 98
6. Zusammenfassung 99
Quellenverzeichnis
Anhang

Arbeit zitieren:
Strube, Janine Mai 2003: Das Mammakarzinom, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Brustkrebs, Früherkennung, Hormonersatztherapie, Ernährung, Mammographie-Screening

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