Praxis der Personalentwicklung
Personalentwicklungsbedarf und -maßnahmen in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe aufgezeigt anhand einer Mitarbeiterbefragung
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Marco Bambach
- Abgabedatum: Februar 2003
- Umfang: 119 Seiten
- Dateigröße: 888,0 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Steinbeis-Hochschule Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7034-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7034-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7034-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bambach, Marco Februar 2003: Praxis der Personalentwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sozialorganisation, Altenpflege, Mitarbeiterführung, Mitarbeiterentwicklung, Pflegestand
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Bachelorarbeit von Marco Bambach
Zusammenfassung:
Die Bemühungen um maximale Pflegequalität und Maßnahmen zur Qualitätssicherung stehen in unmittelbaren Zusammenhang mit einer Professionalisierung in der Altenpflege. Eine höhere Pflegequalität baut auf mehr Fachkompetenz, einer qualifizierteren Ausbildung und eigenverantwortlichem Handeln. Die wachsende Bedeutung der Altenpflege und deren Stellenwert geht einher mit dem Wandel des Berufsbildes, der Modernisierung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Akademisierung des Pflegeberufes durch Pflegestudiengänge und Pflegeforschung. Der Autor ist der Auffassung, dass die bedarfsorientierte Umsetzung der in Unterkapitel 5.3 beschriebenen Personalentwicklungsmaßnahmen einen Teil dazu beisteuern, die Vision vom Profi in der Altenhilfe, dem Erscheinungsbild der stationären Altenpflege in der Öffentlichkeit und dem Interesse am Beruf Altenpflege, Geltung und positive Kraft geben. Bei der Umsetzung der Personalentwicklungsmaßnahmen sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Instrumente bzw. Maßnahmen stark an den Bedürfnissen der Einrichtung und den darin lebenden und arbeitenden Mitarbeitern ansetzen; ebenso die Anzahl und die Geschwindigkeit, in der diese Maßnahmen eingeführt werden. Jeder Mensch ist ein Individuum mit ganz persönlichen Merkmalen, Stärken und Schwächen.
Diese Individuen füllen das Unternehmerhaus, bilden also die Strukturen eines Unternehmens. So unterschiedlich die Mitarbeiter sind, so unterschiedlich ist auch das Unternehmen. Die Mitarbeiter sind auf dem aktuellen Stand ihres Handelns „abzuholen“ und von dort aus weiterzuentwickeln, in den Sparten, in denen der Bedarf am höchsten ist und am dringendsten ansteht. Ziel sollte sein, dem Mitarbeiter und der PE einen hohen Stellenwert einzuräumen. Der Weg dorthin kann von der Art und Zeit unterschiedlich verlaufen. Juchli verdeutlicht diesen Weg anhand des Umbruchprozesses in der Pflege und der Pflegekompetenz mit einem ansprechenden Bild: „Für die einen ist es eine Schnellstraße ohne Umweg, für andere ist es ein Wanderweg (die Fortbewegung ist eher langsam, dafür stetig), und für die dritten ist es ein Saumpfad. Ob so oder so, wichtig ist die Vorwärtsbewegung, und wichtig ist das bewusste Damit-Umgehen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | X | |
| Abkürzungsverzeichnis | XI | |
| 1. | Hinführung zum Thema | 1 |
| 1.1 | Aktualität des Themas | 1 |
| 1.2 | Karitative Organisationen | 2 |
| 1.3 | Marktentwicklung | 3 |
| 1.4 | Erkenntnisse aus der Studienarbeit | 6 |
| 1.5 | Forschungsfrage | 7 |
| 1.6 | Aufbau, Methodik und Quellen der Arbeit | 8 |
| 2. | Grundlagen | 10 |
| 2.1 | Mitarbeiterbefragung | 10 |
| 2.1.1 | Begriffsabgrenzung | 10 |
| 2.1.2 | Ziele | 11 |
| 2.1.3 | Formen | 12 |
| 2.2 | Personalentwicklung | 13 |
| 2.2.1 | Begriffsabgrenzung | 13 |
| 2.2.2 | Wertewandel | 13 |
| 2.2.3 | Ziele | 14 |
| 2.2.4 | Bedarfsanalyseinstrumente | 15 |
| 2.2.5 | Organisationsentwicklung | 16 |
| 2.2.6 | Qualitätsmanagement | 16 |
| 2.3 | Zusammenfassung | 17 |
| 3. | Mitarbeiterbefragung in der Praxis | 18 |
| 3.1 | Mitarbeiterbefragung in Altenhilfeeinrichtungen | 18 |
| 3.2 | Positionierung einer Mitarbeiterbefragung | 18 |
| 3.3 | Fragestellung und Zielsetzung | 21 |
| 3.4 | Forschungsfeld und Population | 21 |
| 3.4.1 | Die zu untersuchende Organisation | 21 |
| 3.4.2 | Organisationsaufbau und Ziele | 22 |
| 3.4.3 | Zur Population | 23 |
| 3.4.4 | Die Zielgruppe | 24 |
| 3.4.5 | Beteiligte Personen | 24 |
| 3.5 | Forschungsinstrument und Dokumentation | 25 |
| 3.5.1 | Zusammenstellen der Items | 25 |
| 3.5.2 | Der Fragebogen | 28 |
| 3.6 | Projektphasen und Prozessablauf | 30 |
| 3.6.1 | Phasen einer Mitarbeiterbefragung | 30 |
| 3.6.2 | Information | 32 |
| 3.6.3 | Datenerhebung | 33 |
| 3.7 | Auswertung | 33 |
| 3.7.1 | Datenaufbereitung | 33 |
| 3.7.2 | Beteiligungsquote | 35 |
| 3.7.3 | Kritische Würdigung des Projektablaufes | 37 |
| 4. | Ergebnisse und Schlussfolgerungen | 39 |
| 4.1 | Ergebnisse der Erhebung | 39 |
| 4.1.1 | Veröffentlichung der Ergebnisse | 39 |
| 4.1.2 | Ergebnisdarstellung | 39 |
| 4.2 | Ableiten von Schlussfolgerungen | 42 |
| 4.2.1 | Interpretation | 42 |
| 4.2.2 | Handlungsbedarf | 43 |
| 4.2.3 | Schlussfolgerungen | 43 |
| 4.3 | Evaluation | 48 |
| 5. | Bedarfsorientierte Personalentwicklungsmaßnahmen | 50 |
| 5.1 | Überblick Personalentwicklungsmaßnahmen | 50 |
| 5.2 | Der Ist-Stand der Personalentwicklung | 52 |
| 5.2.1 | Fort- und Weiterbildungsplanung | 52 |
| 5.2.2 | Supervision | 53 |
| 5.2.3 | Qualitätszirkel | 54 |
| 5.3 | Abgeleitete Maßnahmen | 55 |
| 5.3.1 | Einarbeitungshandbuch und Patenschaft | 55 |
| 5.3.2 | Stellenbeschreibungen | 58 |
| 5.3.3 | Konferenzstruktur | 58 |
| 5.3.4 | Innerbetriebliches Vorschlagswesen | 59 |
| 5.3.5 | Gesundheitsförderung | 60 |
| 5.3.6 | Der Mitarbeiter als Kunde | 61 |
| 5.3.7 | Führungsverhalten | 64 |
| 5.3.8 | Mitarbeitergespräch | 66 |
| 5.3.9 | Zielvereinbarung und Mitarbeiterbeurteilung | 68 |
| 5.4 | Kritische Würdigung der Umsetzung | 70 |
| 5.5 | Zusammenfassung | 71 |
| 6. | Fazit | 72 |
| 6.1 | Erkenntnisse | 72 |
| 6.2 | Ausblick | 73 |
| Literaturverzeichnis | 76 | |
| Anhang | 80 |
umgesetzten Maßnahmen der MAB aufzuzeigen.133 Da bei dieser Nutzenberechnung kein direkter Zusammenhang zwischen dem Faktor Mitarbeiterzufriedenheit und der gestiegenen Produktivität hergestellt werden kann, ist der Autor der Meinung, dass diese Nutzenermittlung nur unter Vorbehalt zu sehen und mehr als Nutzenschätzung zu deklarieren ist. Bungard134 stellt fest, dass in vielen Unternehmen noch keine systematische Beurteilung des Nutzens von MAB erfolgt und daher noch Bedarf nach geeigneten Vorgehensweisen besteht. Eine Hilfestellung leistet hierbei sicherlich der Einbezug von Qualitätskriterien, die eine MAB erfüllen sollte: • • • Klares und transparentes Zielsystem. Ziele sollten in Zusammenhang mit den Unternehmenszielen stehen. Unternehmensleitung ist überzeugt von der Notwendigkeit und sollte den Prozess der MAB unterstützen. [...]
Ebenso, wie die Veränderungsmaßnahmen einer Erfolgskontrolle unterliegen, ist der gesamte Prozess der Befragung am Ende einer MAB zu evaluieren, also einer sachgerechten Bewertung zu unterziehen.130 In der Literatur131 trifft man häufig auf die Meinung, dass, um den Erfolg einer MAB zu evaluieren, die Ergebnisse der nächsten MAB mit denen der vorausgegangenen zu vergleichen sind. Borg132 sieht diese Sichtweise als viel zu eng. Für ihn ist der Nutzen einer MAB eng mit der Zieldefinition der eingangs durchgeführten Positionierung verbunden; d.h. den Erfolg von Projekten kann man grundsätzlich daran messen, ob die festgelegten Ziele erreicht worden sind oder zumindest andere positive Effekte aufgewiesen werden konnten. Eine andere Möglichkeit, den Nutzen zu quantifizieren, besteht darin, die gestiegene Produktivität, die Abnahme der Fehlzeiten, etc. als Auswirkung erhöhter Mitarbeiterzufriedenheit infolge der [...]
Die Frage nach der Güte der Einarbeitung wird in diesem Fragekomplex nochmals etwas verändert aufgegriffen. Die Beurteilung der persönlich erfahrenen Einarbeitung in der Caritas-Einrichtung bezeichnen die Mitarbeiter als gut. Jedoch ist ein Drittel der Mitarbeiter mit der empfangenen Einarbeitung nicht zufrieden, wie es Frage 8.6 zeigt. • Bewertung Qualitätsmanagement Den Bezug, den die Mitarbeiter zum Qualitätsmanagement des Hauses haben, ist als ausgezeichnet zu bewerten (Frage 9.1, 9.2). Aber auch hier wird Kritik am Ablauf der Besprechungen laut (Frage 9.5). Dem Wunsch nach mehr Schulungen auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements kann sicherlich durch die CaritasEinrichtung entsprochen und dieser bei der nächsten Fortbildungsplanung integriert werden (Frage 9.6). Planung und Information im Haus insgesamt Der Informationsfluss im Haus scheint stark zu „stottern“. Die Informationen, so die Ableitung, werden nicht frühzeitig und durchgängig an alle Mitarbeiter weitergegeben, wie die Fragen 10.1, 10.3 aufzeigen. Diese Problematik ist auch bei den Fragen 3.3 und 3.4 erkennbar, die sich mit Besprechungszeiten beschäftigen und gleichgelagerte Defizite widerspiegeln. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832470340
Arbeit zitieren:
Bambach, Marco Februar 2003: Praxis der Personalentwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Sozialorganisation, Altenpflege, Mitarbeiterführung, Mitarbeiterentwicklung, Pflegestand




