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Auswirkungen des Image ausgewählter Parfummarken auf das Bewertungsverhalten bezüglich ihres Duftes und ihrer Verpackung

Videounterstützte Verhaltensanalyse und Befragung junger Frauen

Auswirkungen des Image ausgewählter Parfummarken auf das Bewertungsverhalten bezüglich ihres Duftes und ihrer Verpackung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marta Johanna Henkel
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 103 Seiten
  • Dateigröße: 881,0 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6900-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6900-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6900-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Henkel, Marta Johanna Januar 2003: Auswirkungen des Image ausgewählter Parfummarken auf das Bewertungsverhalten bezüglich ihres Duftes und ihrer Verpackung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Imagebildung, Markenbildung, Produktpräferenzen, Verhaltensanalyse, Werbung

Diplomarbeit von Marta Johanna Henkel

Zusammenfassung:

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welches Image drei aus-gewählte Parfummarken haben und wie sich Präferenzen bzgl. dieser Marken auf das Verhalten von Versuchspersonen in einer Konfrontationssituation mit dem jeweiligen Parfum auswirken. Für die Untersuchung wurden drei Parfums ausgewählt: Chanel Nr.5, Kölnisch Wasser und Naomagic.

In der Pilotstudie wurden 130 Personen zu verschiedenen Aspekten dieser Parfums befragt; mit dieser Befragung sollte das Image der Marken erfasst werden.

Ergebnisse der Pilotstudie waren Ausgangspunkt für die Hauptuntersuchung, in der insgesamt 225 junge Frauen bis 33 Jahren befragt und beobachtet wurden.

Es wurde postuliert, dass das Verhalten einer Versuchsperson davon abhängt, ob sie mit einem attraktiven oder einem unattraktiven Parfum zu tun hat, d.h. dass sie das attraktivere Parfum länger und häufiger anfasst, daran länger und häufiger riecht und es häufiger auf die Haut aufträgt. Zu diesem Zwecke wurden die drei Parfums umgefüllt, so dass sich neun Bedingungen ergaben: drei Parfums in Originalflaschen und in jeweils zwei anderen. Pro Bedingung wurden 25 Versuchspersonen beobachtet und befragt.

Es ergaben sich keine signifikanten Unterschiede bzgl. der Verhaltensbeobachtung, die klare Tendenzen aufweisen würden, es haben sich jedoch mehrere Tendenzen gebildet bzgl. der abgefragten Präferenzen und Urteile.

Inhaltsverzeichnis:

1 Einführung 7
2 Theoretischer Hintergrund 10
2.1 Bedeutung von Parfumgebrauch 10
2.2 Modetrends in der heutigen Gesellschaft 12
2.3 Kaufpräferenz und Kaufentscheidung 15
2.4 Frühere Untersuchungen zum Thema Urteilsbildung 18
2.5 Konfrontation mit einem Objekt: Motivation und Emotion 21
2.6 Die im Experiment benutzten Parfums 25
3 Kritische Anmerkungen 27
3.1 Generalisierung der Präferenzen 27
3.2 Imageerfassung 28
4 Fragestellung und Hypothesengenerierung 29
4.1 Pilotstudie 29
4.2 Hauptuntersuchung 30
5 Methode 31
5.1 Empirie I: Pilotstudie 31
5.2 Empirie II: Hauptuntersuchung 39
5.3 Auswertung 44
6 Ergebnisse der Verhaltensbeobachtung 51
6.1 Profile der Parfums 52
6.2 Unterschiede in Gruppenprofilen: Duft vs. Verpackung 58
6.3 Hypothesenüberprüfung 60
6.4 Hypothesenverifizierung 61
7 Ergebnisse der Imagebefragung 64
7.1 Präferenzprofile der jeweiligen Bedingungen 64
7.2 Präferenzergebnisse der gruppierten Düfte 70
7.3 Präferenzergebnisse der gruppierten, durch Flakons vertretenen Marken 72
7.4 Zusammenhang zwischen dem Verhalten einem Produkt gegenüber und den angegebenen Präferenzen 73
8 Diskussion und Ausblick 75
8.1 Interpretation der Ergebnisse 75
8.2 Ungeklärte Variablen 78
8.3 Kritische Anmerkungen 79
8.4 Ausblick 80
9 Literaturverzeichnis 82
10 Anhang 85

Automatisiert erstellter Textauszug:

5.2.4 Versuchsaufbau und -ablauf Der Versuch dauerte ca. 15 Minuten. Die Versuchsperson ging in einen videoüberwachten Raum, ohne von der Überwachung Bescheid zu wissen. Auf dem Tisch befand sich eine Flasche mit einem Duftwasser. An der rechten Seite des Tisches lag ein Fragebogen mit einem Papierstreifen. Links lag die Instruktion. Das Parfum wurde per Zufall jeder Versuchsperson zugeordnet. Zuerst bekam die Versuchsperson die Instruktion zum Durchlesen und wurde darauf hingewiesen, dass sie sooft und solange an dem Parfum in der Flasche riechen kann, wie sie es möchte, dass sie das Parfum auf dem Papierstreifen, bzw. auch auf sich selbst riechen darf. Danach sollte sie sich ein Bild vom Parfum machen und Fragebogen I ausfüllen. Nachdem Fragebogen I ausgefühlt worden war, bekam die Versuchsperson Fragebogen II zum Ausfüllen, der auch in der Pilotstudie benutzt wurde. Die Versuchsperson wurde darauf hingewiesen, dass sie nur eine Antwortalternative ankreuzen darf. Jede Versuchsperson bekam nur einen Duft zum Riechen, um die Messwiederholung zu vermeiden. Während der Versuchsdurchführung befand sich der Versuchsleiter in demselben Raum. Das Verhalten der Versuchsperson wurde auf Video aufgenommen. [...]

42 5.2.3.2Versuchsmaterial Zu Versuchszwecken wurden drei Eau de Toilette der Marke Chanel Nr.5, Naomagic und Kölnisch Wasser benutzt, verpackt jeweils in Originalflakons und jeweils in die Flakons der anderen Marke (3 x 3 Design). Die Flakons wurden nach dem im oben beschriebenen Schema kodiert, um zwischen den Düften differenzieren zu können. Zum Beurteilen des Duftes bekamen die Versuchspersonen Papierstreifen. Jede Versuchsperson erhielt einen Fragebogen zum Ausfüllen (siehe Anhang), auf dem sich zusätzlich die Versuchspersonennummer und die Kodierungszahl befanden. Das Verhalten der Versuchspersonen wurde auf Videoband aufgenommen. Die Videobänder wurden nach dem Experiment mit Hilfe des Observer-Programms ausgewertet. Die übrigen im Fragebogen abgefragten Daten wurden in SPSS eingegeben und berechnet. [...]

41 5.2.2 Versuchspersonen Der Versuch zu Duftpräferenzen wurde im Fachbereich Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster durchgeführt. Es wurden ausschließlich weibliche Versuchspersonen bis zum Alter von 33 Jahren angeworben, damit die Population, auf die Ergebnisse zu generalisieren wären, konstant vertreten wird. Da es sowohl zwischen den beiden Geschlechtern als auch zwischen verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Duft- sowie Markenpräferenzen gibt, hat man sich für diese Stichprobe entschieden, die auch im Fachbereich Psychologie am häufigsten vertreten wird. Aus dem oben beschriebenen Design ergaben sich neun Bedingungen, zu denen jeweils 25 Versuchspersonen nach dem Zufallsprinzip zugewiesen wurden, so dass insgesamt eine Stichprobe von 225 weiblichen Versuchspersonen untersucht wurde. [...]

Arbeit zitieren:
Henkel, Marta Johanna Januar 2003: Auswirkungen des Image ausgewählter Parfummarken auf das Bewertungsverhalten bezüglich ihres Duftes und ihrer Verpackung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Imagebildung, Markenbildung, Produktpräferenzen, Verhaltensanalyse, Werbung

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