Neue Trends und Marketingkonzeptionen im Wellnesstourismus
Eine Analyse von Kurorten und ausgesuchten Hotels der Bundesländer Rheinlandpfalz und Brandenburg
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Mirko Zibuschka
- Abgabedatum: Februar 2003
- Umfang: 186 Seiten
- Dateigröße: 13,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6746-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6746-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6746-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Zibuschka, Mirko Februar 2003: Neue Trends und Marketingkonzeptionen im Wellnesstourismus, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wellness, Wellneskonzept, Internetmarketing, Marketingkonzeptionierungsprozess
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Diplomarbeit von Mirko Zibuschka
Problemstellung:
„Wellness“ ist schon seit einigen Jahren ein Begriff, der nicht nur in der wissenschaftlichen Literatur immer häufiger Verwendung findet. „Wellness“ ist in aller Munde und so hat sich auch ein eigenständiger touristischer Zweig - der Wellnesstourismus - entwickelt. Dieser Bereich befindet sich im Wachstum, nicht nur aus demographischen Gründen, sondern gerade weil der heutige Tourist immer neue und höhere Qualitätsanforderungen an die Tourismusbranche stellt.
Aus „Fitness“ wird „Wellness“ lautete in den achtziger Jahren eine Zukunftsprognose des Freizeitforschers Horst Opaschowski. Diese hat sich erfüllt: Der Mensch ist im Gesundheitsfieber und die Wellness-Welle breitet sich jenseits von Krankenhausimage, Sozialversicherung und chronischen Leiden immer weiter aus.
Wellness umfaßt ein breites Spektrum von Angeboten, unter denen sich traditionelle Heilkünste aus Asien, bewährte Bewegungstherapien und Wohlfühl-Wochenenden ebenso zusammenfassen lassen wie fettreduzierte Kost, sphärische Harfenklänge oder Ohrkerzen zur Entspannung. Wellness ist eine neue Lebensart, die auf leistungsorientierte, gestreßte Menschen zielt, die ihrem Alltag entfliehen möchten. Das Zukunftsinstitut in Frankfurt/Main erklärt „Wellness“ zu einer gesellschaftlichen Bewegung, die sich durch aktive, gesundheitsbewußte Lebensführung auszeichnet. Ziel ist es, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.
Jeder fünfte geht im Urlaub auf die Suche nach Wellnessangeboten und möchte gezielt etwas für die eigene Gesundheit tun. Hochgerechnet ergibt sich eine Summe von rund zwölf Millionen potentiellen Wellness-Urlaubern, bei denen Sonne und mediterranes Flair eine untergeordnete Rolle spielen. In Deutschland haben 1,7 Prozent (ca. 1 Mio.) der Bevölkerung über 14 Jahren im Zeitraum von 1998 bis 2000 mindestens einmal einen Wellness-Urlaub gemacht. Zehn Prozent, das entspricht über zehn Mio. Bundesbürgern, planten im Jahr 2001, in den nächsten drei Jahren einen Wellness-Urlaub durchzuführen. Das Interesse an einem Wellness-Urlaub hat von dem Jahr 1999 bis 2002 um 125% zugenommen.
Schon die alten Römer würdigten den Einklang von Geist und Körper mit dem Ausspruch: „Mens sana in corpore sano“ was so viel bedeutet wie „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Und dieser Gedanke hat sich bis heute bewahrheitet. Wer sich gut fühlt, dem geht es auch gut - und umgekehrt. Gesund zu bleiben ist in vielen Bereichen nicht die Aufgabe des Arztes, sondern obliegt der Verantwortung des Einzelnen. Viele Leiden, vor allem die Zivilisationskrankheiten entstehen aus einem „Zuviel“. Durch richtige Ernährung und entsprechender Bewegung lassen sie sich größten Teils vermeiden. Dies ist in das Bewußtsein der Menschen gerückt und so zeigte sich in den letzten Jahren ein klarer Trend: Der Wunsch nach Fitness, Wohlbefinden und Wellness. Hier tat sich eine Chance für die Tourismusbranche auf - es hieß den Zeitgeist einzufangen und im Marketing umzusetzen. Inzwischen stellen sich ganze Regionen auf diesen Trend ein. Die Bäderdreiecke im Chiemgau und Tirol sind nur einige Beispiele, die sich dem ganzheitlichen Wohlbefinden widmen.
Ziel dieser Arbeit ist es „Neue Trends“ im Wellnesstourismus zu identifizieren und zu analysieren. Dabei stellt sich die Frage, ob nur „alter Wein in neuen Schläuchen“ verkauft wird, oder ob es sich wirklich um „Neuerungen“ handelt, bzw. eine Kombination von alten und neuen Behandlungsarten. Desweiteren widmet sich die folgende Untersuchung dem Aspekt, wie und durch wen diese neuen Trends entstehen und wie sich diese im Markt verbreiten. Hier wird die Verzahnung mit dem Marketing relevant und somit ist das Marketing ein weiterer wichtiger Baustein dieser Arbeit. Folglich werden die verschiedenen Marketingkonzeptionen zahlreicher touristischer Anbieter untersucht und miteinander verglichen.
Dabei treten wichtige Fragen auf, die es zu klären gilt, wie z. B. „Welche Auswirkungen haben die Ereignisse des 11. Septembers 2001 auf den Deutschlandtourismus?“, „Besteht eine Konkurrenz zwischen privaten den kommunalen Wellnessanbietern?“, „Ist das Personal im Wellnessbereich gut ausgebildet und hoch qualifiziert?“. Desweiteren sind für diese Arbeit folgende Punkte von Interesse: Die Analyse von Alleinstellungsmerkmalen, die Konkurrenzsituation im Ort und Umland, die Zufriedenheit der Wellnessanbieter bezüglich der Auslastung und des Umsatzes, die Beschäftigungsstruktur und die Nutzung neuer Medien.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit ist in sechs Teilkomplexe gegliedert. Gegenstand des ersten Kapitels - der Einleitung - ist es die Themenwahl zu begründen und Zielsetzung sowie Aufbau der vorliegenden Arbeit zu erläutern.
Im zweiten Teil werden die theoretischen Grundlagen erläutert. Termini wie „Trend“, „Tourismus“ und „Wellness“ werden erörtert. In einem zweiten Schritt wird der Begriff „Wellness-Tourismus“ definiert und von anderen Arten des Tourismus abgegrenzt. Zudem wird die Entwicklung des Gesundheitswesens in der BRD und der DDR erläutert. Diese Erklärung ist wichtig, damit deutlich wird, wie die teilweise erheblichen Differenzen im Wellness-Tourismus zwischen Rheinland-Pfalz und Brandenburg entstehen konnten.
Im dritten Kapitel wird auf die Grundlagen des Marketings im Wellnesstourismus eingegangen. Hier sind eine Vielzahl von Handlungsalternativen zu erläutern, die in der Analyse (vierter Teil) wieder aufgegriffen werden. Dieser Marketingkomplex zeigt unter anderem die Chancen und Risiken durch die Nutzung „neuer Medien“ auf. Anhand der Kombination der Bereiche „Marketing“, „Trends“ und „neue Medien“ besteht die Möglichkeit zu analysieren, wie neue Trends generiert - und mit Hilfe welcher Medien diese vermarktet werden. Dies ist besonders im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen im Wellnesstourismus sehr interessant.
Der vierte Teil - die Analyse - ist der Schwerpunkt der vorliegenden Studie. Hier werden zunächst die empirischen Grundlagen und die statistische Vorgehensweise erläutert. Anschließend werden die Kurorte sowie ausgesuchte Hotels von Rheinland-Pfalz und Brandenburg vorgestellt. Zuletzt folgt eine Auswertung der vorliegenden Daten. Die empirischen Erhebungen wurden im Rahmen von Expertengesprächen durchgeführt. Gesprächspartner waren: Vertreter der Kurorte, Hotelbetreiber und Vertreter touristischer Institutionen auf Landesebene. Eine umfangreiche Auswertung von Prospekt- und Informationsmaterial untermauert die Ergebnisse der Expertengespräche. Für ein besseres Verständnis des Untersuchungsgegenstandes wird ein Überblick über Aufbau und Methodik der vorliegenden Studie gegeben.
Zunächst wurde eine ausführliche Literaturauswertung zu den Themen Wellness, Trends und Marketing durchgeführt. Die Literaturauswertung erfolgte parallel zur Internetrecherche, mit deren Hilfe die Kurorte und Hotels mit Wellnessangebot ermittelt wurden. Im Anschluß erfolgte die Prospektauswertung und die qualitative Auswertung der untersuchten Kurorte und Hotelbetriebe, basierend auf 33 Expertengesprächen und der eigenen subjektiven Beobachtungen. Im Zusammenhang mit dem Begriff „Wellness“ werden Fachtermini verwendet, die im Wellness-Lexikon im Anhang erläutert werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Kartenverzeichnis | V | |
| Verzeichnis der Fotografien | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VIII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Aufbau und Inhalt der Arbeit | 3 |
| 2. | Theoretische Grundlagen | 5 |
| 2.1 | Grundlagen des Wellnesstourismus | 5 |
| 2.1.1 | Definition Trend | 5 |
| 2.1.2 | Definition Tourismus | 6 |
| 2.1.3 | Definition Wellness | 7 |
| 1.2 | Definition und Abgrenzung des Wellness-Tourismus | 10 |
| 2.2.1 | Definition Gesundheitstourismus | 10 |
| 2.2.2 | Definition Wellness-Tourismus | 12 |
| 2.3 | Das Produkt „Wellness“ | 14 |
| 2.3.1 | Produktbestandteile und deren Träger | 14 |
| 2.3.2 | Produktspezifische Besonderheiten | 15 |
| 2.4 | Der Wellnessmarkt | 16 |
| 2.4.1 | Besonderheiten des Marktes | 16 |
| 2.5 | Allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen | 22 |
| 2.6 | Potentiale des Wellnesstourismus | 24 |
| 3. | Grundlagen des Marketings im Wellnesstourismus | 27 |
| 3.1 | Wesen und Bedeutung des Marketings | 27 |
| 3.1.1 | Definition Marketing | 27 |
| 3.1.2 | Einordnung des Tourismus-Marketing in das Modell des allgemeinen Marketing | 29 |
| 3.2 | Die Marketingkonzeption | 32 |
| 3.2.1 | Begriff und Inhalt der Marketingkonzeption | 32 |
| 3.2.2 | Funktion und Ziel der Marketingkonzeption | 34 |
| 3.2.3 | Kriterien zur Zielerfüllung der Marketingkonzeption | 34 |
| 3.3 | Strategische Marketingziele | 35 |
| 3.3.1 | Strategische Unternehmensziele | 35 |
| 3.3.2 | Wesen und Arten von Marketingzielen | 36 |
| 3.4 | Die Marketingstrategie | 38 |
| 3.4.1 | Definition der Marketingstrategie | 38 |
| 3.4.2 | Arten von Marketingstrategien | 38 |
| 3.5 | Strategisches Marketing-Mix | 41 |
| 3.5.1 | Begriff und Bedeutung des Marketing-Mix | 41 |
| 3.5.2 | Beziehungen zwischen den Marketinginstrumentarien | 41 |
| 3.6 | Taktisches und operatives Marketing | 41 |
| 3.6.1 | Taktisches Marketing als Gestaltung des Marketing-Mix | 41 |
| 3.6.2 | Operatives Marketing | 47 |
| 3.7 | Neue Herausforderungen für das Marketing | 48 |
| 3.7.1 | Allgemeine neue Herausforderungen | 48 |
| 3.7.2 | Chancen und Risiken der Internetnutzung | 49 |
| 4. | Analyse der Kurorte und ausgesuchter Hotels mit Wellnessangebot in Rheinland-Pfalz und Brandenburg | 53 |
| 4.1 | Allgemeine methodische Vorgehensweise | 53 |
| 4.2 | Analyse der Kurorte in Rheinland-Pfalz | 56 |
| 4.2.1 | Einzelanalyse der Kurorte | 56 |
| 4.2.2 | Gesamtanalyse der Kurorte | 79 |
| 4.3 | Analyse der Kurorte in Brandenburg | 89 |
| 4.3.1 | Einzelanalyse der Kurorte | 89 |
| 4.3.2 | Gesamtanalyse der Kurorte | 100 |
| 4.4 | Analyse ausgesuchter Hotels mit Wellnessangebot in Rheinland-Pfalz und Brandenburg | 109 |
| 4.4.1 | Einzelanalyse der Hotels | 109 |
| 4.4.2 | Gesamtanalyse der Hotels | 125 |
| 5. | Zusammenfassung | 139 |
| 6. | Fazit | 142 |
| 7. | Literaturverzeichnis | 144 |
| 8. | Anhang | 162 |
Die meisten Nennungen, insgesamt vier, hatte die „zunehmende Individualisierung des Angebotes“. Danach folgte das „steigende Qualitätsbewußtsein“ bzw. „Ansprüche der Gäste“ und „asiatische Therapien“. Kombinationen mit „regionalen Produkten“ und „präventives Wellness“ wurden ebenfalls häufig genannt. „Naturnahe Angebote“ und „Wellnessfrühstück“ hatten jeweils eine Nennung. Das „Wellnessfrühstück“, in Bad Saarow praktiziert, ist eine Kombination aus speziellen Anwendungen und einem Vitalfrühstück. Nach meiner Meinung ist dieses Angebot sehr innovativ und es soll neue Zielgruppen ansprechen. Ein wichtiger Aspekt im Bezug auf Trends ist die Mentalität der Gäste. Hier ist ein Unterschied zwischen Bürgern der Neuen und Alten Bundesländern festzustellen. In Brandenburg sind viele ältere Menschen mit dem Wellnessbegriff nicht vertraut. Besonders ganzheitliche Wellnessangebote finden weniger Akzeptanz als in den Alten Bundesländern. Dies merkt man vor allem an der Wahl der Speisen: Die Nachfrage nach Reduktionskost und Vitalfood ist gering.135 Statt dessen liegen traditionelle Gerichte und Angebote, bei denen die Gäste passiv entspannen können, in der Gunst der Kunden. Die jüngeren Brandenburger sind „Wellness“ gegenüber aufgeschlossener. Bei dieser Gästegruppe werden Anwendungen, die ein aktives Verhalten und eine Bewußtseinsveränderung bedingen, häufiger nachgefragt. Im Osten Deutschlands muß demnach das Wissen und die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit noch weiter entwickelt werden (mündliche Mitteilung Herr Winter). [...]
Es bestehen in diesem Punkt, aufgrund der Struktur des Gesundheitswesens in der DDR, im Vergleich zu den Alten Bundesländern unterschiedliche Ausgangssituationen.132 Die Gesamtheit der Kurorte in der DDR war auf stationäre Kuren ausgerichtet. Alle brandenburgischen Kurorte befinden sich noch in einem Prozeß der „Neuausrichtung“ des Angebotes. Die Neuausrichtung ist geprägt von Elementen des Wellness- und Gesundheitstourismus, sie wird unter Einbeziehung der kurörtlichen Heilmittel vollzogen. Bestätigt wird dies dadurch, daß sich alle Kurorte durch Wellnessund Gesundheitsangebote in Kombination mit den kurörtlichen Heilmitteln am Markt hervorheben möchten. Es wird sich bei der Angebotserstellung an den Kundenwünschen orientiert. 4.3.2.2.3 Analyse der Konkurrenzsituation Im Gesundheits- und Wellnesstourismus sind die Kurorte Brandenburgs aufgrund einer Eigenprofilierung des Kurorte- und Bäderverbandes sehr gut spezialisiert. Sie stellen aufgrund ihres differenzierten Angebotes keine gegenseitige Konkurrenz dar. Lediglich in der Stadt Bad Freienwalde existieren zwei Praxen für Physiotherapie, die im Bereich des Kurwesens bzw. des Gesundheitstourismus eine Konkurrenz für das kommunale Angebot darstellen können. Insgesamt betrachtet besteht keine Konkurrenz zwischen kommunalen und privaten Wellnessanbietern. Allerdings befindet sich der Wellness- und Gesundheitstourismus noch in der Aufbauphase, was bedeutet, daß eine mögliche Konkurrenz ausgehend von potentiellen Wellnessanbietern besteht. [...]
Die Kurorte in Brandenburg haben, ähnlich wie die in Rheinland-Pfalz, eine lange Tradition. Nach der Wiedervereinigung wurde eine Vielzahl von Maßnahmen durchgeführt, um die Angebote der Kurorte den neuen Marktherausforderungen anzupassen. Allerdings setzte diese Entwicklung im Vergleich zu den anderen Neuen Bundesländern spät ein und die touristische Entwicklung wurde in einigen Kurorten „verschlafen“.131 Auch mit einer Entwicklung von Angeboten im Wellnessbereich wurde recht spät begonnen. So wurde 1995 in Buckow das Angebot eines Kurhotels mit 45 Betten um Massagen und Bäder erweitert. Im Jahre 1996 folgte, ebenfalls in Buckow, die Eröffnung einer Beautyfarm mit Sauna und Übernachtungsmöglichkeit für acht Personen. Ob es sich hier jedoch um ein „ganzheitliches Wellnessangebot“ handelt ist fraglich. Im Jahre 1998 wurde in Bad Saarow und Bad [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832467463
Arbeit zitieren:
Zibuschka, Mirko Februar 2003: Neue Trends und Marketingkonzeptionen im Wellnesstourismus, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wellness, Wellneskonzept, Internetmarketing, Marketingkonzeptionierungsprozess




