Bachelor + Master Publishing
765 Bachelorarbeiten, 508 Masterarbeiten, 10.071 Diplomarbeiten

Externe Personalgewinnung

Von den klassischen Suchwegen bis zum online-Recruiting

Externe Personalgewinnung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sven Lohberg
  • Abgabedatum: Dezember 2002
  • Umfang: 132 Seiten
  • Dateigröße: 13,2 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6453-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6453-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6453-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lohberg, Sven Dezember 2002: Externe Personalgewinnung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalbeschaffung, E-Recruiting, Arbeitsamt, Stellenanzeigen, Jobbörsen

Diplomarbeit von Sven Lohberg

Zusammenfassung:

Nachdem Unternehmen vor allen Dingen in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg in die technische Weiterentwicklung ihrer Geräte und Maschinen investierten, so wurde das Humankapital, also die Mitarbeiter der Unternehmen, mehr und mehr zum wettbewerbsentscheidenden Faktor in den letzten Jahrzehnten und rückte damit in das Blickfeld der betrieblichen Planung.

Dabei kommt der externen Personalbeschaffung entscheidende Bedeutung zu, gerade wenn der Personalbedarf eines Unternehmens nicht qualifiziert aus den eigenen Reihen gedeckt werden kann.

Doch die Möglichkeiten der externen Personalgewinnung sind vielfältiger und unübersichtlicher als noch vor einigen Jahren geworden. Reichte es früher aus das Arbeitsamt einzuschalten oder eine Stellenanzeige in einer Zeitung aufzugeben, so haben heute der Wegfall des Vermittlungsmonopols der Bundesanstalt für Arbeit und vor allen Dingen das Medium Internet dafür gesorgt, dass es für erfolgreiche Personalbeschaffung keine einheitlichen Vorgehensstrukturen mehr gibt.

Ziel der Diplomarbeit ist es deshalb, die meistgenutzten Wege der Personalgewinnung darzustellen, zu quantifizieren und näher zu analysieren.

Dabei erfolgt nach einem kurzen, einleitenden Überblick über die gegebenen Methoden der aktiven und passiven Personalgewinnung zuerst eine genauere Betrachtung der so genannten klassischen Suchwege. Dieses wären die Schaltung von Stellenanzeigen, die Suche über das Arbeitsamt sowie die Einschaltung von Personalberatern jeglicher Couleur. Personalexperten bezeichnen diese Suchwege zwar mittlerweile als überaltert, doch sind die genannten Methoden noch immer quantitativ von hoher Bedeutung und weisen ferner noch viele Vorteile auf, die näher erklärt werden.

Das Hauptaugenmerk der Diplomarbeit liegt aber auf dem Online-Recruiting, also der Betrachtung der onlinegestützen Personalgewinnungsmöglichkeiten über das Medium Internet. Es werden Jobbörsen verschiedenster Art und Funktionsweise vorgestellt und zudem Arbeitgeber-Stellenportale unter die Lupe genommen.

Ferner soll eine Falluntersuchung der größten deutschen Jobbörse, nämlich der des Arbeitsamtes, Stärken, Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten einer Internetjobbörse exemplarisch aufzeigen.

Abschließend wird im letzten Kapitel als Resümee festgehalten, dass es in Zukunft auf einen ausgewogenen Rekrutierungsmix in Abhängigkeit von der Stellenvakanz ankommt. Rekrutierungsmix bedeutet hierbei die Nutzung mehrerer Personalbeschaffungsmethoden in unterschiedlicher quantitativer Ausprägung.

Es ergibt sich ebenfalls die Schlussfolgerung, dass es eine Verschiebung von den klassischen Stellenanzeigen in Zeitungen zum Online-Recruiting geben wird, wobei diese Entwicklung aber langsamer von statten geht, als ursprünglich angenommen.

Die Zukunft des Marktführers Arbeitsamt als Personalbeschaffungsfaktor wird in erster Linie von politischen Vorgaben und personeller Ausstattung, aber auch von der konsequenten Weiterentwicklung des Online-Angebotes abhängen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis V
0. Externe Personalgewinnung oder wie findenUnternehmen die richtigen Mitarbeiter? (Ziele - Aufbau - Ergebnisse der Diplomarbeit) 1
1. Überblick über die betriebliche Personalbeschaffung 3
1.1 Aufgaben und betriebliche Einordnung des Personalwesens 3
1.2 Personalbeschaffung: Ziele und Märkte 4
1.3 Interne und externe Personalbeschaffung 5
1.4 Arten der externen Personalgewinnung 7
1.5 Passive Personalgewinnung 8
1.5.1 Eigenbewerbung; Initiativbewerbung 8
1.5.2 Bewerberkartei 9
1.5.3 Eigene Homepage 9
1.5.4 Praktika 10
1.5.5 Inkubatoren 10
1.5.6 Personalimageanzeigen/Hochschulmarketing 10
1.5.7 Fachmessen, Konferenzen 11
1.6 Aktive Personalgewinnung 11
1.6.1 Zeitarbeit, Personalleasing 12
1.6.2 Stellenanzeigen 13
1.6.3 Jobbörsen(Internet) 14
1.6.4 Eigene Homepage 15
1.6.5 Anwerbung durch Mitarbeiter/Personalnetzwerke 16
1.6.6 Arbeitsamt 16
1.6.7 Personalberater, Headhunter, private Arbeitsvermittler 17
2. Die Stellenanzeige 18
2.1 Vorüberlegungen bei der Suche via Stellenanzeige 19
2.1.2 Zielgruppenanalyse 19
2.1.2 Anzeigenträger 20
2.1.2 Anzeigetermin 21
2.1.4 Anzeigearten 22
2.2 Rahmenbedingungen einer Stellenanzeige 23
2.2.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen einer Stellenanzeige 23
2.2.2 Kosten einer Stellenanzeige 24
2.2.3 Quantitative Bedeutung von Stellenanzeigen 25
2.3 Die 5Ws einer Stellenanzeige 26
2.4 Das Mix-Modell 30
2.5 Der AIDA- Ansatz 32
2.6 Die Eckpfeiler- Theorie 33
2.6.1 Glaubwürdigkeit 34
2.6.2 Bewerbernähe 36
2.6.3 Kommunikationsstil 36
2.6.4 Erscheinungsbild 37
2.7 Praktische Beispiele 38
2.7.1 Stellenanzeige Call-On 39
2.7.2 Stellenanzeige Key Account Manager 40
2.7.3 Stellenanzeige Ikea 42
2.7.4 Stellenanzeige Grothe & Hartmann 44
3. Das Arbeitsamt 45
3.1 Das Arbeitsamt als Makler 46
3.2 Das Arbeitsamt als Beratungs- und Informationseinrichtung 51
3.3 Das Arbeitsamt als betriebswirtschaftlicher Faktor 52
4. Andere Suchwege 55
4.1 Private Arbeitsvermittler 55
4.2 Personalberater 57
4.3 Headhunter 60
4.4 Zeitarbeit 63
4.5 Sonstige Beschaffungsarten 67
4.5.1 Firmenaushänge 67
4.5.2 Mediengestützte Suche 67
4.5.3 Absolventenkatalog 68
4.5.4 Kontakt mit Bildungsträgern 68
4.5.5 Persönliche Beziehungen 69
5. E-Recruiting 69
5.1 Bedeutung des E-Recruiting 69
5.2 Nicht-Kommerzielle Jobbörsen 77
5.3 Kommerzielle Jobbörsen 79
5.3.1 Die Jobbörse jobpilot.de 82
5.3.2 Die Jobbörse worlwidejobs.de 84
5.4 Medien-Transformatoren 86
5.5 Arbeitgeber-Stellenportale 87
5.5.1 Das Stellenportal von SAP 90
5.5.2 Das Stellenportal von Siemens 93
5.6 Sonstige Suchformen 97
5.6.1 Bewerberdatenbänke 97
5.6.2 Newsgroups 97
5.6.3 Web-Kataloge 98
5.6.4 Job-Robots 98
5.6.5 Traffic-Partnerships 99
5.7 Jobbörsen in den U.S.A 99
5.7.1 AMERICA`S JOBBANK 101
5.7.2 careerbuilder.com 102
5.7.3 Monster 103
5.7.4 Cool Works und cooljobs.com 105
6. Das Fallbeispiel AA online 106
6.1 AIS (Arbeitgeber-Stellen-Service) 108
6.2 SIS (Stellen-Informations-Service) 112
6.3 Informationsmöglichkeiten bei AA online 114
6.4 „Der virtuelle Arbeitsmarkt“ 116
7. Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten der externen Personalbeschaffung 117
Literaturverzeichnis 120
Quellenverzeichnis 122

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Begriff Headhunter kommt aus dem englischen und bedeutet Kopfjäger. Darunter wird die Direktansprache von noch beschäftigten Bewerbern durch den Headhunter verstanden, die für eine vakante Position im beauftragenden Unternehmen in Frage kommen. Diese Form der Personalgewinnung, die auch Executive Search genannt wird, kommt in der Regel nur für Positionen ab einem Jahresgehalt von 60.000 Euro zum Tragen. Für die Besetzung anderer Stellen versprechen herkömmliche Suchwege mehr Erfolg oder die Kosten der Einschaltung eines Headhunters wären einfach zu groß. Da viele Personalberater das Headhunting als Methode zur Aufspürung geeigneter Bewerber benutzen, liegen die Kosten der Headhunter in demselben Spektrum wie die der Personalberater, nämlich bei bis zu 30 % eines Bruttojahresverdienstes der zu besetzenden Position. In Deutschland gibt es ca. 6000 professionelle Headhunter, die einen Jahresumsatz von 250-500 Millionen Euro erwirtschaften. Bestimmte Situation machen es notwendig einen Headhunter einzuschalten. Solche Situationen können sein: Eine Top-Kraft aus der 1.Führungsebene (Geschäftsführer Vorstand, Aufsichtsrat) wird gesucht. Das suchende Unternehmen verfügt über einen geringen Bekanntheitsgrad. Es werden sehr spezifische Kenntnisse gefordert. Es besteht eine enger Markt für die gewünschte Kraft (z.B. SAP-Berater oder Spezialist aus der IT-Branche). Hat sich das Unternehmen für die Einschaltung eines Headhunters entschieden, so ist die Frage, wie sie den Kontakt zu einem seriösen Headhunter aufnehmen kann. Anlaufpunkt kann, wie bei den Personalberatern, der BDU sein, da viele Personalberater auch die Direktansprache von Bewerbern als eine Leistungsform anbieten. Auch das Internet bietet hier eine reichhaltige Auswahl an Kontaktmöglichkeiten. Diese reichen von der kostenpflichtigen Versendung einer Adressenliste von Headhuntern bis zur Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme zu Executive Searcher. 91 [...]

Ηat sich ein Unternehmen dazu entschlossen, einen Personalberater einzuschalten, ist es sicherlich schwierig, die Arbeit eines Beraters einzuschätzen, den das Unternehmen nicht kennt. Es ist unbedingt erforderlich vorab Referenzen über den Personalberater einzuholen, sei es durch die Anforderung einer Referenzliste des Personalberaters oder durch Informationseinholung beim BDU oder anderen Verbänden, die einen Überblick über den Personalberatermarkt haben. So kann die Fachkompetenz, die Erfahrung, der berufliche Hintergrund und die Professionalität eruiert werden. Auch ist es anzuraten, einen schriftlichen Personalberatervertrag zu schließen, der wesentliche Inhalte wie Umfang der Tätigkeit, Höhe des Honorars und anderer Kosten sowie Haftungs- und Garantiefragen regelt. 86 Die oben aufgeführten Vorteile, die der externe Personalbeschaffungsweg des Personalberaters bietet, haben natürlich ihren Preis. Im Allgemeinen wird das Entgelt des Beraters mit 25-30 % des angestrebten Bruttojahresgehaltes für die zu besetzende Position angesetzt. In der Regel erfolgt dafür eine kostenlose Ersatzbeschaffung, wenn der eingestellte Kandidat sich als nicht geeignet herausstellen sollte oder innerhalb der ersten 6 Monate aus dem Unternehmen ausscheidet. 87 Die Kunden der Personalberater kommen überwiegend aus der Industrie (53 %), gefolgt vom Handel (19 %) und den Banken und Versicherungen (10,5 %). 88 Der Trend bei der Einschaltung von Personalberatern geht zur ganzheitlichen Personalberatung, d.h. dass sich die Betreuung des Personalberaters auf alle Phasen des Beschaffungsvorgangs erstreckt. Hierbei nimmt natürlich die Suche nach dem geeigneten Kandidaten für die zu besetzende Position den Hauptanteil ein. Dabei stehen dem Personalberater die Möglichkeit der Direktansprache (Executive Search) und die Anzeigensuche zur Verfügung. Der überwiegende Teil der Personalberater bevorzugt die Direktansprache und wird als Headhunter aktiv (siehe dazu Kapitel 4.3). Dennoch kann die anzeigengestützte Suche ein paar Vorteile aufweisen. Erstens wird durch eine Personalberateranzeige ein viel breiterer Personenkreis als durch eine Direktansprache auf die Stellenvakanz aufmerksam. Betrachtet man zum Beispiel die Samstagsausgaben der FAZ, so nehmen große Personalberateranzeigen vielen Seiten des Stellenteils in Beschlag. Weiterhin ist die Suchdauer bei einer Stellenanzeige kürzer als bei der Direktansprache. [...]

rungselement von 4% aller Unternehmen genutzt. 85 Wann ist es jedoch sinnvoll einen Personalberater einzuschalten? Wie oben bereits erwähnt, eignet sich die Einschaltung des Personalberaters insbesondere bei der Suche nach Fach- und Führungskräften, sei es aus dem Grund, dass eine Direktansprache von potentiellen Bewerbern notwendig ist oder der Berater durch Branchenkontakte leichter den Kontakt zu den entsprechenden Bewerbern herstellen kann. Weitere Gründe für die Einschaltung eines Personalberaters, die auch für andere Arbeitskräfte als Fach- und Führungskräfte gelten, sind: die ausgeschriebene Position konnte nicht über eine Anzeige besetzt werden, es wird ein Bewerber mit einer spezifischen Qualifikation gesucht, das Unternehmen legt Wert auf Diskretion (z.B. weil der momentane Stelleninhaber nichts von der Suche erfahren soll), Zeitersparnis, es ist kein Personalbereich vorhanden oder die Personalabteilung ist ausgelastet (partielles Outsourcing des Personalrecruitings), es soll ein Imageverlust durch mehrmaliges Schalten von Anzeigen vermieden werden, Fehlerreduktion bei Personalauswahlentscheidungen durch höhere Objektivität. [...]

Arbeit zitieren:
Lohberg, Sven Dezember 2002: Externe Personalgewinnung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalbeschaffung, E-Recruiting, Arbeitsamt, Stellenanzeigen, Jobbörsen

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren