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E-Commerce und Web-Usability

Kriterien, Wichtigkeit und Bewertungsmethoden des Web-Auftritts für das Unternehmen im Zeitalter der Internet Economy

E-Commerce und Web-Usability
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Falco Münch
  • Abgabedatum: Januar 2001
  • Umfang: 119 Seiten
  • Dateigröße: 695,2 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Pforzheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6362-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6362-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6362-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Münch, Falco Januar 2001: E-Commerce und Web-Usability, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Business, Usability, Internet

Diplomarbeit von Falco Münch

Zusammenfassung:

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Unternehmens ist die Kommunikation und Interaktion mit dem Markt. Online geschieht dies mit dem Web-Auftritt.

Das Ziel der Diplomarbeit ist die Extrapolation der Wichtigkeit eines qualitativ-hochwertigen Web-Auftritts als Basis für den kommerziellen Online-Erfolg eines Unternehmens.

Hauptbestandteil ist dabei die Vermittlung eines Einblicks in den Bereich der sogenannten Web-Usability-Forschung, deren erklärtes Ziel es ist, den Nutzen von Websites für deren Benutzer zu maximieren. Im Zuge dessen werden vor allem Hintergründe, Kriterien und Verfahren zur Website-Bewertung nach den Erkenntnissen der Usability-Forschung dargestellt.

Weiterhin erfolgt die theoretische Untersuchung vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels, den das Phänomen Internet als populärste Ausprägung des allgegenwärtigen Prozesses der Digitalisierung und Vernetzung herbeiführt.

Vorab wird deshalb der Einfluss des Internet auf Wirtschaft und Gesellschaft analysiert. Der Fokus richtet sich dabei auf die wirtschaftlichen Veränderungen, die in den Entwicklungen E-Commerce und E-Business ihren Niederschlag finden. Integraler Bestandteil ist dabei die Beleuchtung der Situation, mit der sich Märkte und Unternehmen konfrontiert sehen.

Angesichts der enormen wirtschaftlichen Tragweite der E-Commerce-Thematik, werden zur diesbezüglichen Illustration ausgewählte Ergebnisse zahlreicher Studien präsentiert, welche den allumfassenden revolutionären Charakter der Entwicklung verdeutlichen.

Wir leben in einer Zeit, die von elektronischer Vernetzung geprägt ist. Wirtschaft und Unternehmen reagieren auf die Online-Revolution mit der zunehmenden Verlagerung wirtschaftlicher Prozesse ins Internet und bestimmen sie dadurch maßgeblich mit.

Schlagworte wie E-Commerce und E-Business verheißen immenses kommerzielles Potenzial. Als Konsequenz findet ein regelrechter Online-Run der Unternehmen statt. Denn das Internet bzw. seine konsumpotente Nutzerschaft ist mittlerweile über das Stadium der kritischen Masse hinausgewachsen. Wachstumsraten von jährlich über 100% machen das World Wide Web einerseits zu einem effizienten Medium zur Erreichung von Zielgruppen, andererseits zu einem attraktiven Markt mit einer riesigen Anzahl an potenziellen Kunden.

Trotz dieser Tatsache scheint seitens vieler Unternehmen (noch?) ein Mangel an Verständnis dafür zu herrschen, wie wichtig in diesem Zusammenhang der eigene Web-Auftritt als zentrale Online-Schnittstelle im Unternehmen-Kunden-Verhältnis ist.

Somit soll mittels dieser Arbeit sowohl zu diesem Verständnis beigetragen werden, als auch Aspekte und Möglichkeiten der Optimierung von Web-Präsenzen aufgezeigt werden.

In Zusammenarbeit mit der GfK Marktforschung in Nürnberg dient diese Arbeit u.a. als Vorstudie. Vor dem Hintergrund der Entwicklung eines Tools zur Website-Evaluation seitens der GfK sollen vorab zentrale Kriterien und Methoden zur Bewertung von Websites ermittelt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3
1. Themenbeschreibung 4
1.1 Themenbegründung 4
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 4
2. Die Online-Revolution 7
2.1 E-Commerce: Wirtschaft im Wandel 7
2.1.1 Begriffe und Definitionen 7
2.1.2 Der E-Commerce-Markt und seine Entwicklung 10
2.1.3 Zwei Branchenbeispiele 18
2.1.4 Auswirkungen auf die Unternehmen 21
2.1.5 Das Modell der Internet Economy 27
2.1.6 Fazit 30
2.2 Eine Gesellschaft geht online 32
2.3 Die Psychologie des Internet 35
2.3.1 Psychologische Motive des Users für die Internetnutzung 35
2.3.2 Typologien von Internet-Usern 38
3. Web-Usability 43
3.1 Einleitung 43
3.1.1 Das Internet als Markt 43
3.1.2 Der Wert des Web-Auftritts im Internet-Markt 45
3.2 Usability: Definitionen und Hintergrund 48
3.3 Usability-Maßstab 51
3.4 Usability-Kriterien 52
3.4.1 Forderungen nach ISO 9241 Teil 10 52
3.4.2 WWW-Styleguides 57
3.5 Usability Engineering 61
3.5.1 Zieledefinition 62
3.5.2 Usability Testing 65
3.5.2.1 Heuristische Evaluation 65
3.5.2.2 Cognitive Walkthrough 71
3.5.2.3 Nachbetrachtung und Vergleich der Methoden 76
3.6 Usability Metrics 78
3.6.1 Allgemeine Messwerte 78
3.6.2 Spezielle Messwerte 80
4. Zusammenfassung und Ausblick 83
Literaturverzeichnis 86
Anhang 93
1. Sammlung von (Web-)Usability-Heuristiken 93
2. Usability-Checkliste zur Basis-Evaluation von Websites 118
Erklärung 120

Automatisiert erstellter Textauszug:

- 45 sich für Unternehmen die Gelegenheit, sich vom Rest des Marktes durch kommunikationsund produktionsbezogenes Customizing entscheidend zu differenzieren, was wiederum Druck auf die Massenmärkte ausübt. ⇒ Das Internet reduziert Markteintrittsbarrieren auf ein Minimum: Jeder kann mit jedem konkurrieren, es herrscht Chancengleichheit. Deshalb können Unternehmen, die bisher einen regional begrenzten Markt versorgten, in direkte Konkurrenz mit international operierenden Firmen treten. Kleinunternehmen können dabei u.a. durch höhere Flexibilität profitieren. Allerdings verschwinden auch bis dato bestehende geographische Marktnischen. Dadurch geraten regionale Anbieter, die daraus ihre Existenzberechtigung abgeleitet haben, zunehmend in Bedrängnis. ⇒ Die Kundenbeziehung im Internet ist weitgehend anonym und unverbindlich. In Verbindung mit der attestierten Ungeduld des WebUsers80 und der virtuellen Nähe der Mitbewerber erweist sich eine wirksame und langfristige Kundenbindung als Basis für den OnlineGeschäftserfolg als schwer zu realisieren. Die so entstehende Gefahr einer Bindungsunwilligkeit des Kunden versetzt diesen in eine gestärkte Machtposition innerhalb des Anbieter-NachfragerVerhältnisses. [...]

- 44 Abwicklung des Verkaufs und alles, was diesbezüglich anfällt, ermöglicht letztendlich also Güter- und Geldverkehr.77 Das Internet erscheint wegen seiner globalen Verfügbarkeit und seines rasanten Wachstums als ein expandierender Markt, in dem Standorte von untergeordneter Bedeutung sind. Für das Internet selbst ist dies zwar richtig, doch für die Distribution von materiellen Produkten bleiben die Wege auf der Welt immer gleich lang und müssen überwunden werden. So ist das Internet besonders für solche Produkte, die nicht der physischen Auslieferung bedürfen (wie Informationen, Bankgeschäfte oder gewisse Dienstleistungen) eher als ein Markt anzusehen als für „dingliche“ Produkte. Für diese stellt das Netz nur den Teil des Marktes dar, der die Verbindung zwischen Anbieter und Nachfrager knüpft, nicht aber den, der den endgültigen Austausch der Leistungen erlaubt. Somit ist final festzuhalten, dass E-Commerce sowohl direkt OnlineUmsätze (die Güter-Distribution erfolgt online) als auch Offline-Umsätze (die Güter-Distribution erfolgt nicht online) generiert. In der Tat ist das Internet ein Markt mit besonderen Eigenschaften. Diese unterscheiden es einerseits in besonderer Weise von herkömmlichen Märkten und beeinflussen andererseits den OnlineWettbewerb maßgeblich:78 ⇒ Es herrscht ein hohe Markttransparenz: Wettbewerber sind nicht räumlich voneinander getrennt, sondern „nur einen Mausklick“ entfernt. Somit sind die sogenannten Switching costs - die Kosten, die für das Aufsuchen eines Konkurrenten entstehen79 - im Vergleich zur physischen Welt minimal. Im Internet können deshalb Angebote verschiedener Anbieter schnell und effizient miteinander verglichen werden. ⇒ Die Interaktionsmöglichkeiten des Internet wirken sich drastisch auf die Anbieter-Nachfrager-Beziehung aus: Nachfrager können problemlos Informationen über sämtliche sich im Markt befindlichen Angebote einholen, während Anbieter die Möglichkeit haben, den Nachfrager aktiv an der Leistungsgestaltung teilhaben zu lassen. Daraus ergibt [...]

Ziel der vorangegangenen Kapitel war es, die zentrale Rolle des Internet und seinen Einfluss auf die gegenwärtige und zukünftige Gesellschaft darzustellen. Die Betonung lag dabei auf den allgemeinen wirtschaftlichen Veränderungen, welche das Internet in Form von E-Commerce und EBusiness für die Unternehmen herbeiführt. In diesem Kapitel soll nun zunächst der Zusammenhang zwischen den Themen E-Commerce und (Web-)Usability hergestellt werden. Anschließend werden im speziellen qualitative Aspekte der InternetPräsenz als Ausgangsbasis für den potenziellen Online-Erfolg eines im ECommerce tätigen Unternehmens diskutiert. Bevor allerdings auf die Usability-Thematik vollständig eingegangen wird, soll zunächst die Beantwortung folgender Frage im Mittelpunkt stehen: Wie wichtig ist überhaupt die Qualität des Web-Auftritts als zentrale Schnittstelle im Unternehmen-Kunden-Verhältnis auf dem Online-Markt? [...]

Arbeit zitieren:
Münch, Falco Januar 2001: E-Commerce und Web-Usability, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Business, Usability, Internet

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