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Konzeption und Implementierung einer Enterprise Application

Simulationsschicht in eine webbasierte Enterprise Application Integration (EAI) Applikation am Beispiel der SAPMarkets Internet Sales-Lösung

Konzeption und Implementierung einer Enterprise Application
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thilo Brandt
  • Abgabedatum: November 2001
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 860,1 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Mannheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6328-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6328-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6328-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Brandt, Thilo November 2001: Konzeption und Implementierung einer Enterprise Application, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SAP Internet Sales, CRM, Customer Relationship Management, e-Selling, SAP

Diplomarbeit von Thilo Brandt

Problemstellung:

Internet Sales ist eine e-Selling Lösung der Firma SAPMarkets Inc. zur Nutzung des Internets als strategischen Verkaufskanal. Durch die Einbindung in eine Customer Relationship Management-Umgebung (CRM) stellt Internet Sales die Möglichkeit zur Überwachung einzelner Prozessschritte aus dem gesamten e-Selling-Prozess zur Verfügung. Neben dem Erstellen von Kundenprofilen und der Produktkonfiguration können u.a. Auftragsverwaltung und Zahlungsvorgänge überwacht werden.

Internet Sales ist eine Client/Server-Anwendung, die überwiegend mit Java-Technologien implementiert wurde. Basierend auf dem Enterprise Application Integration (EAI) Konzept wird für diese Anwendung zum Beispiel ein SAP-System zur Datenhaltung und zur Steuerung betriebswirtschaftlicher Abläufe benötigt.

Um den Einsatz der Internet Sales Lösung für Partnerfirmen, die ohne Enterprise Application arbeiten, ermöglichen zu können, ist eine Simulationsschicht als quasi Enterprise Application-Ersatz notwendig, welche die für die Anwendung relevanten betriebswirtschaftlichen Abläufe der Anwendung simuliert und deren Testdaten verarbeitet.

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, ein Konzept zur Integration einer Simulationsschicht in die Internet Sales Lösung zu erstellen und deren Implementierung über eine unabhängige Ablauflogik, basierend auf den in der Enterprise Application - Anwendung existierenden Funktionen zu realisieren. Die Simulationsschicht soll als austauschbares Modul in dieInternet Sales Lösung integriert werden.

Inhaltsverzeichnis:

Kurzfassung 2
Inhaltsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 7
1. Einleitung 9
1.1 Motivation 9
1.2 Vorgehen 10
2. Enterprise Application Integration (EAI) 11
2.1 Die SAPMarkets Internet Sales Lösung 14
2.1.1 Business-to-Customer (B2C) Szenario 14
2.1.2 Business-to-Business (B2B) Szenario 14
2.1.3 Komponenten und Funktionen 15
2.2 Die Geschäftsprozesse 16
2.2.1 Geschäftsprozess Bestellvorgang (B2B) 17
2.2.2 Geschäftsprozess Bestellstatus-Prüfung (B2B) 18
2.3 EAI – Integration von Geschäftsprozessen im Unternehmen und unternehmensübergreifend 20
2.3.1 Integrationsformen der EAI 21
2.3.2 Technologien zur EAI-Integration 22
3. Technologien zur Realisierung 26
3.1 Extensible Markup Language (XML) 26
3.1.1 Das Prinzip der Auszeichnungssprachen 26
3.1.2 Die Auszeichnungssprache XML 28
3.1.3 Die Dokumenttypdefinition (DTD) 30
3.1.4 XML Schema 31
3.1.5 Stärken und Schwächen von XML 31
3.1.6 XML-Parser 33
3.1.6.1 Simple API for XML (SAX) 33
3.1.6.2 Document Object Model (DOM) 34
3.1.6.3 SAX und DOM im Vergleich 35
3.2 Java 2 Enterprise Edition (J2EE) Plattform 36
3.2.1 Architektur 36
3.2.2 Komponenten in einer J2EE-Anwendung 39
3.2.3 Web-Applikationen 40
3.2.3.1 Struktur einer Web-Applikation 41
3.2.3.2 Deployment-Deskriptoren für Web-Applikationen 42
3.2.4 Die Tomcat-Referenzimplementierung 43
3.2.4.1 Architektur 43
3.2.4.2 Tomcat-Funktionen 44
3.3 Entwurfsmuster (Designpattern) 45
3.3.1 Entwurfsmuster Abstrakte Fabrik (Abstract Factory) 46
3.3.2 Entwurfsmuster Erbauer (Builder) 48
3.3.3 Entwurfsmuster Proxy 50
4. Realisierung einer Enterprise Application-Simulationsschicht (EAS) 52
4.1 Anforderungen und Spezifikation 52
4.1.1 Anforderungen aus Anwendersicht 52
4.1.2 Anforderungen aus technologischer Sicht 54
4.1.3 Spezifikation 56
4.2 Datenmodell 59
4.2.1 Persistenz-Schicht mit XML 59
4.2.2 Datenhaltung in der EAS 60
4.3 Implementierung 62
4.3.1 Darstellung der Geschäftsobjekte 63
4.3.1.1 Geschäftslogik 64
4.3.1.2 Geschäftsobjektdatensteuerung 66
4.3.1.3 Konfiguration der Geschäftsobjekte 69
4.3.2 Der EAS InitHandler 70
4.3.3 Komponenten der EAS 71
4.3.4 Integrationsmöglichkeit unterschiedlicher Persistenz-Schichten 72
4.3.5 Installation und Inbetriebnahme 74
5. Zusammenfassung 75
5.1 Ergebnis 75
5.2 Ausblick 76
Anhang A: DTD zum Deployment-Deskriptor web.xml 77
Anhang B: DTD zu den Simulationsdaten in der Persistenz-Schicht 80
Anhang C: Implementierung einer EAS-Klasse 81
Anhang D: Implementierung einer DataHandlerEAS-Klasse 84
Glossar 86
Literaturverzeichnis 89
Onlinequellenverzeichnis 92
Erklärung 94
Stichwortverzeichnis 95

Automatisiert erstellter Textauszug:

Client-Komponenten stellen im wesentlichen eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung. Sie können sowohl als Applets als auch als eigenständige Anwendung realisiert werden. Sie werden nicht durch den J2EE-Applikationserver ausgeführt und ihre Konfiguration und Verteilung wird bisher nicht in der J2EE-Spezifikation beschrieben. Als Web-Komponenten bezeichnet man beispielsweise Servlets und JSP-Seiten. Sie werden durch einen Web-Container eines J2EE-Applikationserver ausgeführt. In der Regel erzeugen Web-Komponenten HTML-Dokumente, die dann von Web-Browsern visualisiert werden. Prinzipiell kann die Ausgabe ein beliebiges Datenformat haben. JSP-Seiten können z.B. XML-Dokumente erzeugen, welche dann weiterverarbeitet werden. EJB-Komponenten enthalten primär die eigentliche Anwendungslogik. Der zugehörige EJB-Container bietet meist eine Transaktionsverwaltung an. Wie auch für WebKomponenten übernehmen EJB-Container die Verwaltung, Konfiguration und Ausführung von EJBs. Die J2EE-Spezifikation findet breite Unterstützung unter Herstellern von Applikationservern. Namhafte Hersteller wie IBM, Bea oder InQMy erweitern ihre Produkte, so dass sie den J2EE-Standard vollständig implementieren. [TUR01] 3.2.2 Komponenten in einer J2EE-Anwendung Die Anforderungen an das J2EE-Modell sind neben der konkreten Abbildung von Geschäftsprozessen und der Verwendbarkeit bestehender Komponenten u.a. auch die Modularität, Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit, Stabilität und Verfügbarkeit. [TUR01] Das J2EE-Modell soll somit allen Ansprüchen einer modernen Softwarearchitektur gerecht werden. [...]

tabel zu sein. Die Konfiguration der einzelnen Komponenten stützt sich auf die Auszeichnungssprache XML. Der Kern des J2EE-Modells besteht darin, einfach anpassbare und leicht zu administrierende Komponenten unabhängig von Systemdiensten wie Transaktionsverwaltung zu entwickeln. Diese Komponenten können plattformübergreifend eingesetzt und an existierende Systeme angekoppelt werden. Die Konfiguration und Anpassung der Komponenten basiert in Form von XML-Dokumenten und wird durch entsprechende Werkzeuge durchgeführt. [TUR01] Die J2EE-Technologie kann man als eine Weiterentwicklung folgender drei erfolgreicher Java-APIs betrachten: • Java Database Connectivity (JDBC): Der Zugriff auf relationale Datenbanken mittels JDBC wurde derart verallgemeinert, dass plattformübergreifend auf beliebige Informationssysteme zugegriffen werden kann. Das Konzept des Datenbanktreibers wurde parallel dazu entsprechend verallgemeinert. Damit können Anwendungen von dem sehr heterogenen Umfeld betriebswirtschaftlicher Systeme abgekoppelt werden. • Servlets: Die Servlet-Technologie ermöglicht die Verwendung von Web-Browsern als universelles Front-End für verteilte Anwendungen. Die Servlet-API bietet die Möglichkeit zur Erstellung serverseitiger Web-basierter Anwendungen. Mit Hilfe der Java Server Pages (JSP) erfolgt darüber hinaus eine Aufteilung zwischen Präsentationsschicht und Anwendungslogik. Hierdurch wird eine getrennte Entwicklung dieser beiden Bereiche erlaubt. • Enterprise Java Beans (EJB): Die serverseitige Komponententechnik EJB erlaubt die Erstellung von Anwendungen unabhängig von Systemdiensten oder persistenter Datenhaltung. Diese Dienste werden auf Wunsch von der Laufzeitumgebung integriert. Die Konfiguration von EJBs wird in XML-Dokumente dargestellt. Dies erlaubt den Einsatz von XML-basierten Werkzeugen für die gesamte Konfiguration einer J2EEAnwendung. Das J2EE-Modell ist Web-basiert, d.h. es wird die Annahme gemacht, dass Clients die Middleware in der Regel über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ansprechen. Die [...]

Stehen die Dokumentenstruktur sowie das Erzeugen bzw. Modifizieren von Dokumenten und das Speichern von Daten im XML-Format im Vordergrund, so bietet sich dagegen die Dokument-orientierte Vorgehensweise von DOM an. Geeignet ist dieser Ansatz, um im Speicher vorliegende baumartige Dokumentenstrukturen mit anderen Anwendungen zu teilen oder auszutauschen. Im Gegensatz zu SAX hat die Anwendung allerdings keinen direkten Einfluss auf den Ablauf des Parsevorgangs. Der DOM-Parser liest ein Dokument vollständig ein und informiert die Anwendung nicht über den Verlauf. DOM benötigt daher viel Speicherressourcen, da der gesamte DOM-Baum stets vollständig im Speicher gehalten wird. Der Anwendung wird dadurch allerdings die eigentliche Speicherung und das Bereitstellen der Datenstrukturen abgenommen. Nicht zuletzt wurde bei der Implementierung dieser Arbeit das DOM genutzt, da Modifikation und Speicherung der Daten im XML-Format gewährleistet werden sollten. Der schnelle Zugriff auf Elemente über den DOM-Baum bot sich ebenso an wie das strukturierte Abbilden der Daten im Speicher. Da keine großen Datenmengen innerhalb der Implementierung zu verarbeiten sind, wurde somit zur Verarbeitung ein DOM-Parser eingesetzt. [...]

Arbeit zitieren:
Brandt, Thilo November 2001: Konzeption und Implementierung einer Enterprise Application, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SAP Internet Sales, CRM, Customer Relationship Management, e-Selling, SAP

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