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e-CRM

Theoretische Diskussion und kritische Würdigung

e-CRM
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralph Muller
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 65 Seiten
  • Dateigröße: 939,7 KB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6316-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6316-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6316-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Muller, Ralph Juli 2002: e-CRM, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marktforschung, CRM (Curstomer Relationship Management), Kundenorientierung, Data-Mining

Diplomarbeit von Ralph Muller

Einleitung:

Gang der Untersuchung:

Problemstellung:

Zusammenfassung:

Während noch in den 50er und 60er Jahren der Fokus vieler Unternehmen auf einer Produktorientierung und einem unangefochtenen Massenmarketing lag, kam es ab den 70ern das erste Mal zu einer Tendenz hin zum „Direktmarketing“ und man begann sich zunehmend mit den Zielgruppen zu beschäftigen. Der erste direkte Vorgänger des CRM entstand in den 80ern vor allem im B-B-Bereich als man begann im Investitionsgüterbereich Beziehungsmarketing (ursprünglich unter dem Begriff Beziehungsmanagement) zu etablieren und die Servicekomponente des Marketings neu zu entdecken. Dieser Zeit entstammen auch erste wissenschaftliche Arbeiten die sich mit der Thematik beschäftigten z.B. von Engelhart/Günter, Grönroos und Berry später dann von Diller/Kusterer und der Cranfield-Schule.

Während das Beziehungsmarketing noch alle für ein Unternehmen relevante stakeholder (also auch Investoren, Staat, Lieferanten...) thematisierte, fokussiert sich seit den 90ern beim Customer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement) alles auf die Abnehmerseite. Dieses stellt im wesentlichen einen Versuch dar, dem verschärften globalisierten Wettbewerb und der sinkenden Kundenloyalität ein Gegengewicht zu stellen. Da dieses mit der herkömmlichen Massenwerbung in Zeiten von Informationsüberflutungen zunehmend fraglich wurde, versuchten die Unternehmen zunehmend den einzelnen Kunden und die dazugehörige Beziehung zu priorisieren. Gleichzeitig wird in diesem Ansatz versucht, die im Wettbewerb zunehmend ähnlich werdenden Kernleistungen durch Zusatzleistungen zu kompensieren. Diese sind dann speziell auf die Individualbedürfnisse abgestimmt.

Die endgültige Verfeinerung bis hin zu einem „Ein-Kunden-Segment“ als eine potenzielle Ausgestaltungsmöglichkeit und weitere Sublimierungen, welche erst aufgrund neuerer Technologien ermöglicht wären, sind Thema dieser Arbeit und sollen im folgenden sukzessive theoretisch diskutiert werden.

Verändertes Konsumentenverhalten, Ineffizienzen des herkömmlichen Massenmarketings bei steigendem Wettbewerb und neue technologische Möglichkeiten sind die Topthemen der gegenwärtigen betriebswirtschaftlichen Diskussion. Und alle haben eins gemeinsam, sie sind Treiber hin zu einem neuen Paradigma: das e-CRM.

Gang der Untersuchung:

Zu Beginn der Arbeit wird der gedankliche Hintergrund und Ursprung betrachtet, das Customer Relationship Management.

Aufgrund neuer technologischer Möglichkeiten (insbesondere Internet) hat sich ein neues Teilgebiet, das e–CRM herausgebildet, welches sich bei genauerem Hinschauen aber schnell als Erweiterung bzw. Sublimierung erweist. Ziel dieser Arbeit ist, ausgehend vom klassischen CRM–Ansatz, die neuen technologischen Chancen und Risiken zu untersuchen. Dabei wird die im Titel angesprochene theoretische Diskussion und kritische bipolare Perspektive die gesamte Arbeit begleiten und in einem eigenen Punkt C) noch mal priorisiert. Der e–CRM Ansatz und seine Komponenten fungieren dabei als theoretische Grundlage der Diskussion und dienen gleichzeitig als Diskussionsleitfaden. Die zusammenfassende Würdigung findet im abschließenden Teil D) statt.

Inhaltsverzeichnis:

Abstract I
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
A) Einleitung 1
B) e-CRM 2
1. Customer Relationship Management: Die Idee hinter e-CRM 2
1.1 Definition 2
1.2 Grundprinzipien und Lösungsansatz 2
1.2.1 Profitabilität 2
1.2.2 Langfristigkeit 3
1.2.3 Kundenzufriedenheit 4
1.2.4 Differenzierung 5
1.2.5 Integration 6
1.2.6 Kundenbindung 6
2. Verbesserte elektronische Möglichkeiten 8
2.1 Internet 8
2.1.1 Geschichte und Beschreibung 9
2.1.2 Intranet und Extranet 10
2.2 e-Commerce und e-Business 12
2.2.1 Rahmenbedingungen des „e“ 13
2.2.2 Elektronische Marktplätze 15
3. Verschmelzung zu e-CRM 20
3.1 Definition und Wesen des e-CRM 20
3.2 Komponenten des e-CRM 21
3.2.1 Analytisches e-CRM 22
3.2.1.1 Data Warehouse 22
3.2.1.2 OLAP 23
3.2.1.3 Data Mining 24
3.2.2 Operatives e-CRM 27
3.2.3 Kommunikatives e-CRM 30
3.3 Internet Marketing als Flankierung eines e-CRM 31
3.3.1 Internet Marktforschung 32
3.3.2 Marketingziele und Strategie 36
3.3.3 Maßnahmen 39
3.4 Technische Infrastruktur eines e-CRM Systems 43
3.5 m-CRM 45
C) Chancen und Risiken 48
D) Schlußfolgerung 54
Anhang VI
Literaturverzeichnis VI
Eidesstattliche Erklärung

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Kunde kann den e-Mail-Client verwenden, den er kennt. Wenig Mühe beim Implementieren. Dieses Feature bietet keine Kundenanpassung oder hoch entwickelte Sicherheitsmerkmale. Klare Anleitung des Kunden, was er eintragen soll. Kundenspezifische Der Kunde gibt Daten in ein Anpassung ist möglich (etwa durch Formular ein. Der vorheriges Einsetzen von Webformular Formularinhalt wird an den Kundenprofildaten). Die Backend-Bereich des Sicherheitsmerkmale der Website Unternehmens geschickt. können genutzt werden. Unabhängig vom e-Mail-Client des Kunden Der Kunde „spricht“ mit dem Der Kunde klickt den Button Kontaktcenter via Chat. Das ist Chat-Button an, und über ein Kontaktcenter besonders hilfreich, wenn der Kunde wird ein Chatroom geöffnet. nur eine Leitung hat, die durch die Internetverbindung besetzt wird. Der Kunde erhält telefonische Unterstützung zum gewünschten „Rufen Sie Der Kunde klickt den Button Zeitpunkt. Die Kundenprofildaten mich jetzt an “- an und erhält einen Anruf von können dem Callcenter –Agenten über Button einem Callcenter-Mitarbeiter die Computertelefonier-Integration geliefert werden. Der Kunde muss nicht erklären, wo er sich im Web befindet. MissDer Kunde nutzt die Funktion verständnisse werden so vermieden. „Rufen Sie mich jetzt an“. Weiterentwickelte Funktionen: Der Kollaboration Während seines Gesprächs mit Agent kann dem Kunden durch im Web dem Agenten sieht Letzterer verschiedene Webseiten folgen; die Seite/n, die der Kunde Kunde und Agent können dasselbe geöffnet hat. Formular nutzen; Der Agent kann eine Anwendungsdemonstration laufen lassen. Der Kunde gibt eine Service- Der Kunde kann Serviceleistungen Vorgang anfrage in ein Formular ein anfordern, ohne das Callcenter anzuöffnen, (der Kunde öffnet einen rufen. Er hat Onlinezugang zu den Vorgang Vorgang) und verfolgt den Statusinformationen. Dies trägt zu betrachten Status, um den Fortschritt zu einer ausgewogenen Auslastung des kontrollieren. Callcenters bei. Der Kunde definiert, wie er die Der Kunde erhält die Antwort durch Antwort aus dem Callcenter Mehrere den von ihm bevorzugten Kanal. Die (oder anderen Abteilungen) FeedbackNutzung mehrere Kanäle reduziert die erhält: Sprache, SMS, WAP, Wege Belastung der Callcenter – e-Mail, Nachricht auf Mitarbeiter. benutzerdefinierter Website. Der Kunde klickt den e-MailIn die Website Link an, ein Standard e-Maileingefügter Client öffnet sich. Der Kunde e-Mail-Link schickt die e-Mail an die im Link genannte Adresse. [...]

(aus Hippner / Wilde (2002), S.25f.). Eine besonders zukunftsträchtige Weiterentwicklung stellen die sogenannten Interactive Selling Systems dar, welche über elektronische Produktkataloge, Konfigurator (bei aus mehreren Komponenten bestehenden Produkten wie Computer) und eine elektronische Auftragserfassung funktionieren. Bei einer Anbindung an das ERP (Enterprise Resource Planning wie z.B. SAP R3) kann dabei sogar noch vor Ort über Lieferfähigkeit und Termin etc. entschieden werden. Dies stellt sogleich eine wesentliche Chance auf dem Weg zur effizienteren Unternehmung dar, denn über eine Verknüpfung der unterschiedlichen Computerunterstützungssysteme können bisherige Ineffizienzen bei der Übermittlung aufgehoben (vor allem durch gemeinsamen Datenstandard) werden. Das Internet (bzw. Intranet) fungiert dabei als Standard. Im Bereich der Serviceautomation geht es vor allem um die Unterstützung des vom Kunden initiierten Kontaktes und eine Erleichterung in der Abwicklung für Mitarbeiter und Kunden. Dabei sind die Grenzen zur Sales Automation natürlich als fliessend anzusehen. Vor allem im Beschwerdemanagement kommt es in diesem Zusammenhang zu einem Paradigmenwechsel, in dem die Beschwerde mitunter als Chance zur Verbesserung angesehen wird. Dieser Vorgang erfolgt hauptsächlich durch die statistische Auswertung der Beschwerde und wird verstärkt durch auf dem Ergebnis beruhende Automatisierungen zur De – Eskalierung. Die nachfolgende Abbildung zeigt einige spezifisch durch das Internet gegebene Möglichkeiten zur Verbesserung des Service. [...]

Es wird versucht Aufgaben und Prozesse gemäß eines Workflow – Mangement zu synchronisieren und dabei auch eine einheitliche und abgesprochene Kundenansprache zu gewährleisten. Bei der Marketing Automation geht es darum im Sinne eines Marketingkampagnenmanagement (siehe Hippner / Wilde (2002), S.20ff.) dem richtigen Kunden, das richtige Informations und Leistungsangebot, über den richtigen Kommunikationskanal, zum richtigen Zeitpunkt (sofern der kundenorientierte Ansatz und nicht ein aktionsorientierter, was an dieser Stelle auch als e–CRM würdiger angesehen wird, verfolgt wird!) zu unterbreiten. Dabei werden in die Kampagnensteuerung auch die Reaktionen auf vorherige Kampagnen integriert, welche unter anderem automatisierte Nachtragaktionen auslösen können (z.B. telephonisches Nachfassen bei durch postalische Antwort signalisiertem Interesse des Kunden). Hierbei ist eine Wirkungsanalyse notwendige Vorraussetzung vor dem Umwandeln entsprechender Reaktionen in Data Warehouse Input. Die komfortable Zugänglichkeit und damit kontaktunterstützende Funktion von Marketing Enzyklopädien (multimediale Wissensarchive) trägt einen wesentlichen Schritt dazu bei, dass auch vom Kunden initiierte Kampagnen möglich sind. In der Sales Automatisation geht es um die Vertriebsunterstützung (ursprünglich Computer Aided Selling), insbesondere bei Routineaufgaben wie: [...]

Arbeit zitieren:
Muller, Ralph Juli 2002: e-CRM, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marktforschung, CRM (Curstomer Relationship Management), Kundenorientierung, Data-Mining

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