Die Umgestaltung der Arbeitszeit
Bedeutung, Umsetzung und rechtlicher Hintergrund flexibler Arbeitszeitmodelle
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Kathleen Müller
- Abgabedatum: Januar 2001
- Umfang: 109 Seiten
- Dateigröße: 4,0 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Hochschule Wismar Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5472-2
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Müller, Kathleen Januar 2001: Die Umgestaltung der Arbeitszeit, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Betriebswirtschaft, Unternehmensgestaltung, Pesonal, Arbeitsrecht, Arbeitszeit
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Diplomarbeit von Kathleen Müller
Einleitung:
Thema dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung und Beurteilung flexibler Arbeitszeitreglungen. Viele Unternehmen haben sich in der Vergangenheit mit dem Gedanken getragen, die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer von den Betriebszeiten abzukoppeln. Viele sind diesen Schritt bereits gegangen und von ihren Erfahrungen können nun die nachfolgenden Unternehmen profitieren.
Die Arbeit untersucht Nutzen und Konsequenzen flexibler Arbeitszeiten sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer. Einerseits empfiehlt sich die Einführung neuer Arbeitszeitsysteme natürlich unter dem Gesichtspunkt bestehende Produktionsanlagen besser nutzen zu können und so die Produktivität zu erhöhen. Gleichzeitig hat die Flexibilisierung von Arbeitszeiten aber auch den Effekt die Mitarbeiter durch die Übertragung von mehr Verantwortung bei der Wahrnehmung und Regelung ihrer Arbeitszeiten zu motivieren und ihnen mehr Freiraum bei der Gestaltung ihrer Freizeit zu ermöglichen.
Fraglich ist jedoch ob beide Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, den beiderseitigen Nutzen erkannt haben. Unter anderem werden Vorurteile auf beiden Seiten untersucht und versucht zu widerlegen.
Gang der Untersuchung:
Bei der vorliegenden Diplomarbeit handelt es sich um einen Leitfaden zur Einführung flexibler Arbeitszeitregelungen. Der interessierte Unternehmer kann sich im ersten Schritt einen Überblick über bestehende Möglichkeiten und praktizierte Arbeitszeitmodelle verschaffen.
Ein eigenes Kapitel ist den gesetzlichen Vorschriften bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit gewidmet. Unter Einbezug des neuen Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) und Ausführungen über die Reform des Betriebs-verfassungsgesetzes, werden neben bekannten Regelungen auch aktuelle Gesetzesänderungen angesprochen.
Besondere Praxisrelevanz ist dem Kapitel „Flexible Arbeitszeitmodelle in der Praxis“ beizumessen. In diesem Teil werden Anregungen zur betrieblichen Einführung gegeben. An dieser Stelle ist es nicht möglich ein allgemein gültiges Konzept darzustellen. Es werden jedoch die in jedem Fall zu beachtenden Punkte angesprochen. Danach kann ein individuelles Konzept erstellt werden.
Abschließend wird dargestellt, welche Methoden es zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit dieser neuen Arbeitszeitsysteme gibt und auf welchem Weg andere Unternehmen in der Praxis bereits dem Trend der Flexibilisierung gefolgt sind.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | VI | |
| GLIEDERUNG | ||
| A. | Einleitung | 1 |
| B. | Theoretische Grundlagen | 2 |
| I. | Begriffsbestimmung | 2 |
| 1. | Arbeitszeit | 2 |
| 2. | Flexible Arbeitszeit | 3 |
| 3. | Variable Arbeitszeit | 3 |
| 4. | Betriebszeit | 4 |
| II. | Bedeutung flexibler Arbeitszeitgestaltung | 5 |
| 1. | Vorurteile gegenüber flexibler Arbeitszeitgestaltung | 6 |
| 2. | Flexible Gestaltung von Arbeitszeit aus Sicht der Arbeitgeber | 7 |
| 3. | Flexible Gestaltung von Arbeitszeit aus Sicht der Arbeitnehmer | 11 |
| III. | Flexible Arbeitszeitmodelle | 12 |
| 1. | Modelle der chronometrischen Flexibilisierung | 13 |
| a) | Teilzeitarbeit | 13 |
| aa) | Täglich verkürzte Arbeitszeit | 16 |
| bb) | Tätigkeit an bestimmten Wochentagen | 17 |
| cc) | Teilzeitschichten | 17 |
| dd) | Blockteilzeit | 18 |
| ee) | Variable Arbeitszeit / Arbeit auf Abruf | 19 |
| ff) | Job-Sharing | 20 |
| gg) | Zeitautonome Arbeitsgruppen | 22 |
| hh) | Jahresarbeitszeitvereinbarung | 23 |
| ii) | Altersteilzeit | 24 |
| b) | Zeit/Lohn Option | 24 |
| c) | Bandbreitenmodell | 24 |
| d) | Gleitender Übergang in den Ruhestand | 25 |
| e) | Flexi 1 Modell (Differenzierte Arbeitszeit)/ Göppinger Modell | 25 |
| 2. | Modelle der chronologischen Flexibilisierung | 27 |
| a) | Gleitende Arbeitszeit | 27 |
| b) | Schichtarbeit | 28 |
| c) | Freischichtmodelle | 30 |
| aa) | Die traditionelle Freischicht | 30 |
| bb) | Die antizipierte Freischicht | 31 |
| d) | Mehrfachbesetzungssysteme | 31 |
| e) | Versetzte und gestaffelte Arbeitszeiten | 33 |
| f) | Cafeteria-System | 33 |
| 3. | Kombinierte Modelle | 35 |
| a) | Baukastenmodell | 35 |
| b) | Telearbeit | 36 |
| aa) | Die häusliche Telearbeit | 36 |
| bb) | Satellitenbüro | 36 |
| cc) | Die partielle Telearbeit | 36 |
| c) | Die amorphe Arbeitszeit | 37 |
| d) | Vertrauensarbeitszeit | 37 |
| IV. | Chancen und Probleme flexibler Arbeitszeitpolitik | 39 |
| C. | Die rechtlichen Rahmenbedingungen | 41 |
| I. | Gesetzliche Rahmenbedingungen | 41 |
| 1. | Arbeitszeitgesetz | 41 |
| 2. | Spezieller Arbeitsschutz | 42 |
| 3. | Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge | 44 |
| a) | Förderung der Teilzeit | 45 |
| b) | Befristete Arbeitsverhältnisse | 46 |
| c) | Wertung | 47 |
| II. | Tarifvertragliche Bedingungen | 48 |
| III. | Rahmenbedingungen auf betrieblicher Ebene | 49 |
| 1. | Mitbestimmungsrecht | 49 |
| 2. | Tarifvertragliche Öffnungsklauseln | 49 |
| 3. | Ausblick in die Zukunft | 50 |
| IV. | Die einzelvertragliche Regelungsebene | 53 |
| D. | Flexible Arbeitszeitmodelle in der Praxis | 55 |
| I. | Betrachtungen zur betrieblichen Einführung | 55 |
| 1. | Unternehmensanalyse | 55 |
| 2. | Erstellung eines Ablaufplanes für die Einführung | 57 |
| a) | Zielsetzung und Planung | 57 |
| aa) | Zielsetzung | 57 |
| bb) | Planungs- und Entwicklungsphase | 58 |
| aaa) | Grunderfordernisse | 58 |
| bbb) | Die Bildung eines Projektteams | 61 |
| ccc) | Konzepterstellung | 63 |
| b) | Durchführung und Erprobung | 63 |
| c) | Kontrolle | 65 |
| 4. | Bewertung flexibler Arbeitszeitmodelle anhand von Kosten-Nutzen-Analysen | 66 |
| II. | „Die atmende Fabrik“ eine Kurzanalyse am Beispiel der Audi AG/Ingolstadt | 68 |
| 1. | Flexible Arbeitszeitregelungen nach Unternehmensbereichen | 68 |
| a) | Personalintensive und kapitalintensive Bereiche | 69 |
| b) | Indirekte und kundennahe Bereiche | 70 |
| c) | Obere Gehaltsgruppe | 70 |
| d) | Tarifmitarbeiter | 70 |
| e) | Ältere Arbeitnehmer | 71 |
| 2. | Kurze Auswertung | 71 |
| E | Ergebnisse und Ausblick | 72 |
| Quellenverzeichnis | VIII | |
| Ehrenwörtliche Erklärung | XVII | |
| Anlagenverzeichnis | XVIII |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832454722
Arbeit zitieren:
Müller, Kathleen Januar 2001: Die Umgestaltung der Arbeitszeit, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Betriebswirtschaft, Unternehmensgestaltung, Pesonal, Arbeitsrecht, Arbeitszeit




