Customer Relationship Management (CRM): Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Rainer Schweighofer
- Abgabedatum: März 2001
- Umfang: 126 Seiten
- Dateigröße: 4,6 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Regensburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5060-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5060-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5060-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schweighofer, Rainer März 2001: Customer Relationship Management (CRM): Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: CRM, Customer Relationship Management, CRM-Strategie, Kundenorientierung, Kundenbindung
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Diplomarbeit von Rainer Schweighofer
Einleitung:
Customer Relationship Management (CRM) ist derzeit eines der wohl bekanntesten Schlagworte für moderne Unternehmen. Nachdem in den USA bereits viele Unternehmen CRM-Systemlösungen eingeführt haben bzw. mitten in einer Einführung stecken, schwappt die CRM-Welle nun auch nach Europa über.1 Die Neuausrichtung der Unternehmen hinsichtlich Customer Relationship Management bedeutet für diese nicht selten einen massiven Wandel. Daher stellt sich gleich zu Beginn der Arbeit die Frage, was die Unternehmen eigentlich zu dieser Neuorientierung veranlasst hat und welche Folgen sich daraus ergeben.
Gang der Untersuchung:
Im zweiten Teil dieser Arbeit wird anhand von Definitionsansätzen dargestellt, was sich genau hinter dem Begriff „Customer Relationship Management“ verbirgt, welche Ziele damit verfolgt werden und wie diese eingeteilt werden können. Ferner werden die Vorteile, die das Customer Relationship Management für ein Unternehmen bringt, aufgezeigt.
Im Anschluss an diese theoretischen Grundlagen von CRM werden in Kapitel III die verschiedenen Komponenten, die möglichen Einsatzbereiche und die derzeit führenden Softwareanbieter von CRM-Systemlösungen vorgestellt. Ferner wird der CRM-Markt betrachtet. Dabei wird auch auf aktuelle Prognosen für die Entwicklung des CRM-Marktes eingegangen.
Kapitel IV setzt sich mit der Erarbeitung einer CRM-Strategie auseinander. Insbesondere soll dargestellt werden, wie wichtig für ein Unternehmen eine klare Zielfestlegung sowie die Analyse der Umwelt und der Unternehmung selbst ist. Anschließend wird in Kapitel V anhand eines 4-Phasen-Modells erläutert, was ein Unternehmen bei der Umsetzung einer CRM-Strategie beachten sollte.
Anhand von praktischen Beispielen wird in Kapitel VI die Implementierung einer CRM-Software inkl. der notwendigen Rahmenbedingungen sowie die Verfolgung der Kundenorientierung dargestellt. Die Schlussfolgerung und eine kritische letzten Kapitel.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG | 1 |
| A. | WANDEL IN DER ÖKONOMIE | 2 |
| 1. | Von Angebots- zu Nachfragemärkten | 2 |
| 2. | Von der Produkt- zur Kundenorientierung | 2 |
| 3. | Von der Transaktions- zur Beziehungsökonomie | 3 |
| B. | GRÜNDE FÜR DIE VERÄNDERUNGEN | 4 |
| 1. | Sinkende Anbietertreue durch zunehmenden Wettbewerb | 5 |
| 2. | Enge Vernetzungen zwischen Kunden und Lieferanten | 5 |
| 3. | Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie | 6 |
| C. | FOLGEN DIESER VERÄNDERUNGEN | 7 |
| II. | THEORETISCHE GRUNDLAGEN VON CRM | 8 |
| A. | BEGRIFF UND DEFINITIONSANSÄTZE | 8 |
| B. | GRUNDLAGEN DES CRM-KONZEPTS | 11 |
| C. | ZIELE VON CRM | 13 |
| 1. | Kundenbezogene Ziele | 15 |
| 2. | Informationstechnologische Ziele | 16 |
| 3. | Prozessorientierte Ziele | 17 |
| 4. | Strategische Ziele | 18 |
| 5. | Produktpolitische Ziele | 18 |
| 6. | Finanzielle Ziele | 18 |
| D. | VORTEILE VON CRM | 18 |
| III. | CRM-SYSTEMLÖSUNGEN UND CRM-MARKT | 20 |
| A. | KOMPONENTEN VON CRM-SYSTEMLÖSUNGEN | 20 |
| 1. | Interaktives CRM | 21 |
| 2. | Operatives CRM | 22 |
| 3. | Analytisches CRM | 23 |
| B. | HAUPTEINSATZBEREICHE VON CRM-SYSTEMLÖSUNGEN | 25 |
| 1. | Marketing | 27 |
| 2. | Vertrieb | 28 |
| 3. | Service | 29 |
| C. | FÜHRENDE CRM-SOFTWAREANBIETER | 31 |
| D. | CRM-MARKT IN USA, EUROPA UND DEUTSCHLAND | 36 |
| IV. | ERARBEITUNG EINER CRM-STRATEGIE | 39 |
| A. | FESTLEGUNG DER ZIELE | 40 |
| B. | ERARBEITUNG DER GESCHÄFTSSTRATEGIE | 41 |
| 1. | Analyse der Umwelt | 42 |
| a) | Analyse der globalen Umwelt | 43 |
| b) | Analyse der Branchenstrukur | 43 |
| c) | Analyse der Branchendynamik | 44 |
| d) | Analyse der brancheninternen Strukur | 45 |
| e) | Konkurrenzanalyse | 46 |
| 2. | Analyse des Unternehmens | 46 |
| a) | Ermittlung von Stärken und Schwächen | 47 |
| b) | Vergleich und Bewertung der Stärken und Schwächen | 48 |
| c) | Erstellung des Stärken-/Schwächen-Profils | 49 |
| 3. | SWOT-Analyse | 50 |
| 4. | Strategieformulierung und –bewertung | 50 |
| C. | ANPASSUNG DER ABLAUF- UND AUFBAUORGANISATION | 50 |
| V. | UMSETZUNG EINER CRM-STRATEGIE | 51 |
| A. | VORBEREITUNGSPHASE | 53 |
| 1. | Aufstellung des Projektplans | 53 |
| 2. | Bildung der Projektteams | 53 |
| 3. | Analyse des Istzustandes | 54 |
| 4. | Information von Mitarbeitern und Betriebsrat | 55 |
| B. | KONZEPTIONSPHASE | 56 |
| 1. | Sammlung und Auswertung von Informationen | 56 |
| 2. | Beschreibung der künftigen Prozesse | 57 |
| 3. | Erstellung des Kostenrahmens | 57 |
| 4. | Vorlage des Konzeptes zur Entscheidung | 58 |
| 5. | Erarbeitung des Detailkonzepts | 58 |
| 6. | Bestimmung der Anforderungen an CRM-Software | 59 |
| 7. | Auswahl der CRM-Software | 59 |
| C. | DURCHFÜHRUNGSPHASE | 61 |
| 1. | Anpassung der Organisation | 62 |
| 2. | Aufbau einer gemeinsamen Datenbank | 63 |
| 3. | Einrichtung des internen Benutzerservices | 64 |
| 4. | Anpassung und Implementierung der CRM-Softwarelösung | 65 |
| 5. | Integration in die bestehende Systemlandschaft | 65 |
| 6. | Systemtests und Abnahme | 66 |
| 7. | Einführung des Systems in Teilbereichen | 66 |
| D. | ROLL-OUT- UND REVIEW-PHASE | 67 |
| 1. | Unternehmensweite Systemeinführung | 67 |
| 2. | Kritische Analyse | 67 |
| 3. | Abschließendes Projektcontrolling | 68 |
| E. | PHASENÜBERGREIFENDE MAßNAHMEN | 68 |
| 1. | Begleitende Informationsveranstaltungen | 68 |
| 2. | Laufende Projektkontrolle | 69 |
| 3. | Regelmäßige Teambesprechungen | 69 |
| 4. | Frühzeitige Schulungen der Anwender | 69 |
| VI. | CRM IN DER PRAXIS | 70 |
| A. | FALLBEISPIEL GEHE-PHARMAGROßHANDEL | 70 |
| 1. | Kurzportrait des Pharmagroßhändlers GEHE | 70 |
| 2. | CRM-Implementierung bei der GEHE Pharma Handels GmbH | 73 |
| a) | Ziele des CRM-Einsatzes | 73 |
| b) | Auswahl des CRM-Systemanbieters | 74 |
| c) | Implementierung der CRM-Software | 75 |
| d) | Akzeptanz durch laufende Information | 77 |
| e) | Rollout – Probleme, Vorteile und weitere Pläne | 78 |
| B. | FALLBEISPIEL LIECHTENSTEIN GLOBAL TRUST AG - PRIVATE BANKING | 80 |
| 1. | Kurzportrait der LGT | 80 |
| 2. | CRM-Implementierung bei LGT | 81 |
| a) | Ziele des CRM-Einsatzes für Distribution und Capital Management | 81 |
| b) | Projektplan der CRM-Einführung | 82 |
| c) | Evaluationsphase | 83 |
| d) | Kon | 86 |
| e) | Realisierungsphase | 87 |
| f) | Kritische Erfolgsfaktoren | 87 |
| C. | KUNDENAKQUISITION UND INTERNETAUFTRITT DER MLP AG | 88 |
| VII. | SCHLUSSFOLGERUNG UND KRITISCHE WÜRDIGUNG | 89 |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | 93 | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | 95 | |
| TABELLENVERZEICHNIS | 96 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 97 | |
| ANHANG | 100 |
Erst einmal muss sich das Management die Frage stellen, was eigentlich mit der Umsetzung der CRM-Strategie erreicht werden soll.70 Eine präzise Zieldefinition, die sowohl qualitativer wie auch quantitativer Art sein kann, ist die grundlegende Voraussetzung für ein professionelles Projektmanagement. Egal, welche Ziele verfolgt werden, ein wichtiger Grundsatz muss dabei unbedingt berücksichtigt werden: Sie müssen messbar und erreichbar sein! Zudem sollten die Ziele mit allen an der Projektdurchführung beteiligten Personen abgestimmt und anschließend unternehmensweit kommuniziert werden. Nur mithilfe einer konkreten Zieldefinition kann am Ende eine aussagefähige Projektkontrolle stattfinden. Tabelle 15 zeigt einige Beispiele für finanzielle und strategische Unternehmensziele. Ferner befasst sich der Abschnitt II.C mit den Zielen von Customer Relationship Management. [...]
In der Studie “Agenda 2000” fand die META Group heraus, dass derzeit in Deutschland nur rund 34 % der 738 befragten Unternehmen CRM-Software einsetzen bzw. einen Einsatz planen. Die META Group geht allerdings davon aus, dass vielen Unternehmen einfach noch nicht klar ist, was sich hinter dem CRM-Begriff versteckt und sie sieht daher ein enormes Wachstumspotenzial für diesen Markt. Als bedeutendsten Ablehnungsgrund gab die Mehrzahl der Unternehmen den nicht erkennbaren Nutzen dieser Lösungen an. META Group nennt in der Studie hierfür zwei Ursachen: Erstens kann man davon ausgehen, dass sich die Unternehmen bisher kaum mit CRM auseinandergesetzt haben. Und zweitens lässt dieser noch nicht erkennbare Nutzen auf einen Mangel an überzeugenden Argumenten der CRM-Anbieter schließen.66 [...]
Vor allem die rasante Entwicklung des Internets trägt dabei einen entscheidenen Anteil für die zunehmende Nachfrage auf dem weltweiten CRM-Markt bei. Das Internet bietet den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Absatzwege auszuweiten und macht Informationen für Kunden, Interessenten und Mitarbeiter einfach und kostengünstig zugänglich. Gemäß einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan wurden 1998 in Europa 751,8 Millionen US-Dollar umgesetzt – bis zum Jahr 2005 prognostiziert das Unternehmen einen Anstieg auf 6,81 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von über 30 Prozent (siehe hierzu Abbildung 14 sowie Tabelle 13).64 Die Bostoner Marktforschungsgruppe AMR Research hält gar eine jährliche Wachstumsrate von fast 60 Prozent für realisierbar.65 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832450601
Arbeit zitieren:
Schweighofer, Rainer März 2001: Customer Relationship Management (CRM): Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
CRM, Customer Relationship Management, CRM-Strategie, Kundenorientierung, Kundenbindung




