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Marktstudie zur generativen-automatisierten Fabrikplanung

Marktstudie zur generativen-automatisierten Fabrikplanung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christoph Meyr
  • Abgabedatum: Januar 2002
  • Umfang: 220 Seiten
  • Dateigröße: 3,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Ulm Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4999-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4999-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4999-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meyr, Christoph Januar 2002: Marktstudie zur generativen-automatisierten Fabrikplanung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marktanalyse, Software, Nutzwertanalyse

Diplomarbeit von Christoph Meyr

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit gibt eine Übersicht der auf dem Markt befindlichen Software zur Fabrikplanung, indem die wichtigsten Funktionalitäten und die Vorgehensweisen bei der Planung beschrieben werden und durch eine tabellarische Gegenüberstellung ein direkter Vergleich der Tools ermöglicht wird.

Die Recherche hat ergeben, dass nur wenige Fabrikplanungstools auf dem Markt sind, davon verfolgen fünf den Ansatz zur ganzheitlichen Computerunterstützung. Zum Bereich Layoutplanung stehen die meisten Programme zur Verfügung; Lagerplanung wird nur von einem und Transporthilfsmittelplanung von keinem der gefundenen Tools unterstützt.

Obwohl laut Umfrage der Bekanntheitsgrad dieser Tools sehr gering ist, sind ca. die Hälfte der potentiellen Nutzer der Meinung, diese Tools seien kompliziert zu handhaben und entsprächen nicht ihren Bedürfnissen. Über drei Viertel sehen jedoch gleichzeitig einen Bedarf an unterstützender Software, der anscheinend durch die auf dem Markt erhältlichen Tools nicht gedeckt wird.

Abschließend kann gesagt werden, dass eine besserer Informationsaustausch zwischen Entwicklern und Nutzern den Bekanntheitsgrad der existierenden Software erhöhen könnte, deren Nutzung auf jeden Fall eine Verbesserung und Rationalisierung der Planung bewirken kann. Auch könnten durch mehr Kommunikation die Bedürfnisse der Planungsfirmen besser erkannt und von den Entwicklern durch ganzheitliche Softwarelösungen abgedeckt werden.

Als Ergebnis dieser Diplomarbeit bleibt festzuhalten, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Softwarelösung existiert, die den umfassenden und komplexen Erfordernissen der generativen, automatisierten Fabrikplanung in vollem Umfang gerecht wird. Sollten sich nicht grundlegende Änderungen in der Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Anwendern ergeben, so werden die Fabrikplaner auf absehbare Zeit auch weiterhin mit Schwimmflügeln gegen den anschwellenden Strom der Anforderungen anschwimmen müssen.

Inhaltsverzeichnis:

Thema 5
Aufgabenstellung 5
Zusammenfassung der Ergebnisse 6
1. Einleitung Visionen für die Digitale Fabrik 7
2. STZ - Fabrikplanung ist Planungspartner von DaimlerChrysler 11
2.1 STZ-Fabrikplanung 11
2.2 Die Fabrikplanungsumgebung bei der DaimlerChrysler AG 13
3. Begriffsbestimmung „Fabrikplanung“ 15
4. Der Fabrikplanungsprozess 16
4.1 Allgemeiner Planungsablauf 16
4.2 Planungsphasen 17
5. Die rechnergestützte Fabrikplanung 23
5.1 Notwendigkeit rechnergestützter Planung 23
5.2 Anforderungen an den durchgängigen Rechnereinsatz in der Fabrikplanung 26
5.3 Gliederung der Systeme nach Aufgabengebieten / Elemente der Fabrikplanung 27
5.3.1 Aufnahme der Ausgangsdaten als Planungsgrundlage 29
5.3.2 Materialflussplanung 31
5.3.3 Layoutplanung 41
5.3.4 Förder- und Transportwesen 44
5.3.5 Zwischenlagerplanung 45
5.3.6 Lagersystemplanung 45
5.3.7 Rahmenbedingungen der Fabrikplanung 46
5.4 Strukturierung der Softwarelösungen 48
6. Umfrage zum Thema rechnergestützte Fabrikplanung 49
6.1 Softwarekategorien in der befragten Unternehmen 50
6.2 Datenerfassung 51
6.3 Transportsystemplanung und Fördermittelplanung 52
6.4 Transport- und Förderhilfsmittelplanung 53
6.5 Lagersystemplanung 54
6.6 Layoutplanung 55
6.7 Visualisierung der Planungsergebnisse 56
6.8 Notwendigkeit von Rechnereinsatz / Bekanntheitsgrad von Fabrikplanungssoftware 57
6.9 Zusammenfassung der Umfrageergebnisse 60
6.10 Diskussion der Ergebnisse 61
7. Marktanalyse Fabrikplanungssoftware 62
7.1 Aufbau, Struktur und Vorgehensweise der Marktanalyse 62
7.2 Marktanalyse Basisdatenerfassung und -verwaltung 64
7.2.1 Datenbanken 64
7.2.2 Office-Anwendungen 65
7.2.3 PLANTFABER 65
7.3 Marktanalyse Layoutplanungssoftware 68
7.3.1 FALOP 68
7.3.2 MODLAY 71
7.3.3 LAPLAS 73
7.3.4 AnyPLAN 74
7.4 Marktanalyse Simulationssoftware 83
7.4.1 Klassifizierung von Simulationssystemen 83
7.4.2 Vorauswahl relevanter Produkte 85
7.4.3 ARENA 86
7.4.4 AutoMod 86
7.4.5 eM-Plant 88
7.4.6 Taylor ED 91
7.4.7 WITNESS 91
7.5 Marktanalyse CAD-Systeme 93
7.5.1 Aufgaben und Anforderungen 93
7.5.2 Auswahlkriterien und Anforderungen an CAD-Software 94
7.6 Marktanalyse Virtual-Reality-Systeme 99
7.6.1 Einführung von Virtual-Reality-Systemen in Unternehmen 99
7.6.2 Projekthafte Einführung von VR-Systemen 100
7.6.3 Kommerzielle erhältliche VR-Systeme 104
7.7 Marktanalyse Projekt-Verwaltungssysteme 108
7.7.1 Prinzip von Online-Projekt-Verwaltungssysteme 108
7.7.2 Angebotene Varianten 108
7.7.3 Anbieter 111
7.7.4 Ausblick und Entwicklungstrends 114
7.8 Marktanalyse Software zur Lagersystemplanung 116
7.8.1 LCAD 116
7.8.2 REPLAS 117
7.9 Marktanalyse durchgängiger Fabrikplanungstools 119
7.9.1 Begriffsbestimmung Komplettsysteme 119
7.9.2 FASTDESIGN 119
7.9.3 Factory -Produktgruppe 124
7.9.4 MALAGA / MASSIMO 130
7.9.5 MATFLOW 135
7.9.6 FACTOTUM 140
8. Gesamtbetrachtung der gefundenen Lösungen 143
9. Nutzwertanalyse Layoutplanungssoftware 145
9.1 Auswahl relevanter Tools 145
9.2 Entwicklung eines Kennzahlensystems 146
9.2.1 Auswahl der Bewertungsstufen 146
9.2.2 Zuordnung von Einzelkriterien 147
9.2.3 Gewichtung der Kennzahlen 150
9.3 Bewertung der Layoutprogramme 152
9.3.1 Analyse der Programme 152
9.3.2 Auswahl des Tools mit dem höchsten Zielerfüllungsgrad 156
9.3.3 Bewertung 157
10. Nutzwertanalyse Simulationssoftware 169
10.1 Auswahl relevanter Tools 169
10.2 Entwicklung des Kennzahlensystems 169
10.2.1 Gewichtung der Kennzahlen 173
10.3 Bewertung der Simulatoren 175
10.3.1 Analyse der Simulatoren 175
10.3.2 Auswahl des Simulators mit dem höchsten Zielerfüllungsgrad 185
10.3.3 Bewertung 186
11. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse 191
11.1 Integration der Simulation 192
11.2 Modular aufgebaute Software 192
11.3 Vorgehensweise bei Recherche und Auswertung 193
12. Schlussbetrachtung 194
Herstellerverzeichnis 198
Literaturverzeichnis 204
Abbildungsverzeichnis 215
Tabellenverzeichnis 216

Automatisiert erstellter Textauszug:

eM-Plant (ehemals SIMPLE++, Fa. Tecnomatix) ist eine Standardsoftware zur objektorientierten, grafischen Modellierung, Visualisierung, Simulation und Optimierung von Systemen und Geschäftsprozessen. Im Gegensatz zu AutoMod besitzt eM-Plant eine integrierte Arbeitsumgebung. Das heißt, alle notwendigen Arbeitsschritte, von der Modellerstellung bis zur Animation, werden von einer einheitlichen Programmoberfläche bereitgestellt. Das umgesetzte Bausteinkonzept bietet dem Anwender keine vorgefertigten, einsatzbereiten Elemente, sondern Grundbausteine, die nach Bedarf zu Anwenderbausteinen zusammengesetzt werden. Die enthaltenen Grundbausteine (z.B. Maschine) stellen einfache Funktionalitäten zur Verfügung, die einen allgemeinen und flexiblen Aufbau beliebiger Modelle ermöglichen. Sind komplexere Elemente mit größerer Funktionalität erforderlich oder die vordefinierten Steuerungsstrategien nicht ausreichend, muss der Anwender die Bausteine selbst erstellen. Dazu können die vorhandenen Grundbausteine zu neuen Anwenderbausteinen zusammengefügt werden. [...]

Wenn der Modellierungsvorgang abgeschlossen ist, wird das Modell von einem Compiler übersetzt und muss zur Durchführung von Experimenten in das Simulationsmodul geladen werden. Neben der Onlinevisualisierung ist es möglich ein Trace-File zu erzeugen, in dem sämtliche Daten für eine spätere Animation mit AutoView abgelegt werden. Die Visualisierung während und nach der Simulation erfolgt im 3D-Modus mit interaktiv veränderbarem Beobachtungsstandpunkt und variabler Blickrichtung. Die Simulationsergebnisse können als Diagramme oder Tabellen dargestellt, sowie für die spätere Verwendung in einer Datei gespeichert werden. Die Darstellungsweise wird bei der Modellerstellung dauerhaft oder während der Simulation temporär festgelegt. AutoMod besitzt neben der Exportschnittstelle für die Statistikdaten eine IGES - Importschnittstelle, über die CAD-Zeichnungen importiert werden können. Die erzeugten Modelldateien liegen vor dem Kompilierlauf im ASCII-Textformat vor. Dadurch sind Änderungen im Modell ohne den Modelleditor möglich. Auch ein Modellaufbau über ein externes Programm ist realisierbar. Das Programm ist für das Betriebssystem MS Windows erhältlich. Waren in früheren Versionen noch spezielle Grafikkarten zur 3D-Visualisierung notwendig, ist das Programm inzwischen auf einem Standard - PC lauffähig. [...]

Ein Großteil der Logistik, die einem Modell zugrunde liegt, wir dabei automatisch aus den Eingabeparametern der Transportsysteme erstellt. Darüber hinaus ist die 3D-Animation ein Basisbestandteil bei der Modellbildung. AutoMod ermöglicht zudem die Option, komplexe Bewegungsabläufe von Betriebsmitteln wie Roboter, Werkzeuge von Maschinen, Transferstraßen und Spezialmaschinen zu simulieren. Alle Grafiken werden dreidimensional in Fluchtpunktperspektive dargestellt. Diese Darstellung bietet annähernd unbegrenzte Möglichkeiten hinsichtlich Translation, Rotation, Vergrößerung und Verkleinerung, schattierten Oberflächen und Kamerafahrten im Modellsystem. Als Optionen beinhaltet AutoMod die Module AutoStat, AutoView, Kinematics und das Model Communications Module (MCM): • • • • AutoStat bietet zusätzlich umfangreiche statistische Analysen, sowie die Möglichkeit des „Design of Experiments“ an. AutoView ermöglicht es dem Benutzer, anspruchsvolle Animationen zu definieren. Die Kinematics-Option bietet die Möglichkeit, jede Art von sich bewegenden Vorrichtungen zu animieren und diese direkt in AutoMod zu integrieren. Das Model Communications Module schließlich dient der Emulation realer HardwareSysteme, d.h. das Simulationsmodell bildet ein Fließbandsystem ab und wird von dessen Steuerlogik (SPS) angesprochen. Zur Erstellung des Simulationsmodells gibt es den Modelleditor, der das Modell aus zwei Systemen, dem Fördersystem und dem Prozesssystem bildet. Das Fördersystem beinhaltet alle zum Fördern von Gütern und Teilen notwendigen Anlagenteile. AutoMod stellt im Fördersystem verschiedene vollständig vorgefertigte Bausteine zur Verfügung: Fahrerlose Transportsysteme, Stetigförderer, Power & Free Förderer, Hochregallager und Brückenkrane. Die Steuerlogik dieser Bausteine ist fest vordefiniert, Alternativen lassen sich über Parametermasken auswählen. Eine weitere Anpassungsmöglichkeit an die real vorliegenden Gegebenheiten der Anlage zum Beispiel die Neudefinition einer Steuerungsstrategie, ist, mit Ausnahme für den Roboterbaustein, nicht gegeben. Für unterschiedliche Anwendungsfälle kann der Anwender selbst ein Transportsystem erstellen und mit einer eigenen Steuerstrategie versehen. Im Prozesssystem erfolgt unter anderem die Definition der Fördergüter, Ressourcen (Personal und Maschinen), Auftragslisten, Variablen, Tabellen und der Durchlaufpläne. In diesen Durchlaufplänen ist für jedes Fördergut die genaue Bearbeitungsreihenfolge und der Transportweg durch das Modell festgelegt. Das Prozesssystem enthält daher die Steuerung der gesamten Anlage. Mit dem Grafikmodul können die darstellbaren Elemente (z.B. Fördergüter und Maschinen) detailgetreu nachgebildet werden, was den Wiedererkennungsgrad der gesamten Anlage erhöht. [...]

Arbeit zitieren:
Meyr, Christoph Januar 2002: Marktstudie zur generativen-automatisierten Fabrikplanung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marktanalyse, Software, Nutzwertanalyse

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