Der Einfluss der Digitalisierung auf die Entertainmentindustrien am Beispiel der Musikwirtschaft
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Tobias Bauckhage
- Abgabedatum: Oktober 2001
- Umfang: 116 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4954-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4954-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4954-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bauckhage, Tobias Oktober 2001: Der Einfluss der Digitalisierung auf die Entertainmentindustrien am Beispiel der Musikwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Musikindustrie, Napster, MP3, Informationsgüter, Entertainment
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Diplomarbeit von Tobias Bauckhage
Einleitung:
Die fortschreitende Digitalisierung stellt die zentralen Bedingungen der wirtschaftlichen Verwertung von Informationsgütern grundsätzlich in Frage und erleichtert im hohen Umfang das unautorisierte Kopieren von digitalen Originalen. Insbesondere die internationale Musikindustrie ist von dieser Entwicklung stark betroffen – zum einen durch die zunehmende Verbreitung von CD-Brennern, zum anderen durch die Distribution unautorisierter digitaler Kopien über Computernetzwerke mithilfe des offenen MP3-Standards und der sehr erfolgreichen Filesharing-Netzwerke. Im Jahr 2001 sind weltweit zum ersten Mal mehr Musik-CDs unautorisiert kopiert als gekauft worden. Die Vertreter der Musikindustrie sehen dadurch nicht nur ihre Firmenergebnisse sondern die Existenz ihrer gesamten Branche gefährdet.
Ökonomisch stellt sich angesichts dieser Entwicklungen die Frage, ob unautorisiertes Kopieren tatsächlich die Anzahl der verkauften Entertainmentgüter und damit das Umsatzpotenzial und die Gewinnmöglichkeiten der Hersteller verringert. Welchen langfristigen Nettoeffekt hat die Digitalisierung auf die internationale Musikindustrie? Und wie wird diese Industrie in der nahen Zukunft strukturiert sein?
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit widmet sich diesen Fragen in fünf Kapiteln. Kapitel A dient der Darlegung der Problemstellung und der ökonomischen Einordnung der Thematik. Kapitel B charakterisiert und analysiert die internationale Musikindustrie anhand des industrieökonomischen Structure-Conduct-Performance-Paradigmas. Es wird gezeigt, welchen besonderen Gesetzmäßigkeiten die Nachfrage nach Musik folgt und welche speziellen wettbewerblichen Marktstrukturen in der internationalen Musikindustrie herrschen.
Das Kapitel C widmet sich der mikroökonomischen Fundierung der Effekte der Digitalisierung auf die Nachfrage nach autorisierter und unautorisierter Recorded Music. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Arbeiten einer Reihe von Ökonomen, die positive Effekte des unautorisierten Kopierens von Informationsgütern auf die Gewinne ihrer Produzenten hervorheben. Anschließend werden zwei eigene Ansätze vorgestellt. In der Untersuchung wird deutlich, dass die Bedrohung der Musikindustrie durch die Digitalisierung von der Theorie bestätigt wird - und nicht etwa nur das Menetekel der als profitorientiert und zugleich innovationsscheu geltenden Plattenfirmen ist.
Zumindest kurz- und mittelfristig hat die Digitalisierung einen negativen Nettoeffekt auf den Umsatz in der Musikwirtschaft. Aber auch langfristig gilt: Wird die unkontrollierte Reproduktion nicht juristisch oder technisch begrenzt, so wird die unautorisierte Verbreitung von Musik über zahlreiche Filesharing-Programme die Umsätze der Musikwirtschaft nachhaltig und dramatisch verringern. Ein Mindestmaß an Kopierschutz ist deshalb die notwendige Bedingung für die zukünftige wirtschaftliche Verwertbarkeit von Recorded Music.
Kapitel D untersucht, welche Veränderungen sich für die einzelnen Industriemerkmale und für die Wettbewerbsstruktur der Musikwirtschaft ergeben. Bisher wird der internationale Musikmarkt von nur fünf Plattenfirmen, den so genannten Majors, dominiert. Insbesondere ihre Finanzkraft, ihr Marketing-Know-how und ihr Distributionsnetz verstärken ihre beherrschende Marktstellung und bilden wirkungsvolle Markteintrittsbarrieren für potenzielle Wettbewerber. Die Digitalisierung stellt diese Vormachtstellung in Frage. Zudem verschieben sich die Kernkompetenzen durch die Digitalisierung: multimediales Marketing und das Management eines wirkungsvollen Kopierschutzes werden die zentralen Aufgabenbereiche der Zukunft sein. Dabei stellt sich die Frage, ob die bisher dominierenden Majors über die notwendigen Ressourcen für diese neuen Aufgaben verfügen oder ob nicht ganz andere Unternehmen zukünftig ihre Rolle in der Musikwirtschaft übernehmen könnten.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass zwei Standards über die zukünftige Struktur der Musikwirtschaft entscheiden werden: der Konsumstandard und der Kopierschutz. Beide Standards werden entscheidend für die Kontrolle der digitalen Distribution von Recorded Music sein. Doch weder ein wirkungsvoller Kopierschutz noch ein populäres, autorisiertes Konsumformat haben sich bisher am Markt durchsetzen können. Wer die digitale Distribution von Musik kontrollieren wird, ist derzeit also noch vollkommen offen. Inkompatible, geschlossene Standards könnten in der digitalen Distribution zu einer hohen Marktkonzentration führen. Die aktuellen Vorhaben der beiden Joint Ventures MusicNet und PressPlay deuten bereits eine Entwicklung an, an deren Ende ein mächtiges Vertriebsduopol für digitale Musik stehen könnte. Aber auch ganz andere Szenarien sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch denkbar..
Kapitel E fasst die Ergebnisse der Untersuchung schließlich zusammen und gibt einen allgemeinen Ausblick: Gelingt es den Akteuren, die Reproduktion von Musikdateien qualitativ und quantitativ zu begrenzen, so könnte die Digitalisierung – wirtschaftlich gesehen - langfristig einen positiven Effekt auf die Musikwirtschaft ausüben. Allgemein ist das digitale Konsumformat den bisherigen, von Tonträgermedien abhängigen, Konsumformaten wie der Music-CD sowohl aus Hersteller- als auch aus Konsumentensicht technisch und wirtschaftlich überlegen. Außerdem ermöglicht die Digitalisierung neue und wirkungsvolle Instrumente der Preis- und Produktpolitik. Mit dem sogenannten Versioning könnten Plattenfirmen z.B. über eine Preisdiskriminierung und eine individuelle Produktdifferenzierung ihre Gewinne erhöhen. Neue Preismodelle wie Monatsgebühren könnten das Erfolgsrisiko der Plattenfirmen senken und kontinuierliche Einnahmen generieren.
Digitale Musik wird sich als neues Konsumformat dauerhaft aber nur durchsetzen, wenn diese Vorteile die Kosten des Konsums auch zukünftig überwiegen und ein Kopierschutz den Konsum nicht unnötig behindert. Noch ist ungewiss, ob die Konsumformate, an denen die internationalen Joint Ventures der Musikindustrie derzeit arbeiten, diese Bedingungen erfüllen werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| A. | Grundlegung | 1 |
| I. | Problemstellung | 1 |
| II. | Begriffskennzeichnung | 4 |
| 1. | Digitalisierung | 4 |
| 2. | Informationsgüter | 5 |
| 3. | Entertainmentindustrie | 6 |
| 4. | Copyright | 7 |
| III. | Abgrenzung zur herkömmlichen Reproduzierbarkeit | 8 |
| IV. | Beispiel der Musikindustrie | 11 |
| 1. | Gründe für die besondere Stellung der Musikwirtschaft | 11 |
| a. | Neue Komprimierungstechnologien | 11 |
| b. | Großes Digitales Angebot unautorisierter Musik | 12 |
| c. | Hohe Internetaffinität der Musikkonsumenten | 13 |
| d. | Geringe Kosten des Konsums digitaler Musik | 14 |
| 2. | Interessenskonflikt in der Musikwirtschaft | 14 |
| V. | Gang der Untersuchung | 15 |
| B. | Untersuchung der Musikwirtschaft | 18 |
| I. | Einordnung der Analyse | 18 |
| II. | Abgrenzung des betrachteten Marktes | 19 |
| III. | Industrieökonomische Analyse der Musikwirtschaft | 22 |
| 1. | Rahmenbedingungen in der Musikwirtschaft | 22 |
| a. | Nachfrage nach Musik | 22 |
| b. | Angebot von Musik | 32 |
| 2. | Struktur der Musikwirtschaft | 36 |
| a. | Konzentration des Marktes | 37 |
| b. | Markteintrittsbarrieren | 39 |
| c. | Produktdifferenzierung | 41 |
| d. | Vertikale Integration | 41 |
| 3. | Marktverhalten in der Musikwirtschaft | 42 |
| 4. | Marktergebnis in der Musikwirtschaft | 44 |
| C. | Ökonomische Theorie zum unautorisierten Kopieren | 47 |
| I. | Literaturüberblick zur ökonomischen Theorie | 48 |
| 1. | Darstellung der grundsätzlichen Problematik | 48 |
| 2. | Theorie der Indirect Appropriability | 49 |
| 3. | Theorie der positiven Netzwerkeffekte | 53 |
| II. | Industriespezifische Ansätze zum optimalen Kopierschutz | 62 |
| Ansatz1: Das Zwei-Perioden-Zwei-Generationen-Modell | 62 | |
| Ansatz 2: Der Sampling-Effekt unautorisierter Kopien | 67 | |
| III. | Fazit zum optimalen Kopierschutz in der Musikindustrie | 69 |
| D. | Effekt der Digitalisierung auf die Industriestruktur | 72 |
| I. | Veränderte Rahmenbedingungen in der Musikwirtschaft | 73 |
| 1. | Nachfrage nach digitaler Musik | 73 |
| 2. | Angebot von digitaler Musik | 75 |
| II. | Veränderungen in der Struktur der Musikwirtschaft | 78 |
| 1. | Konzentration des Marktes | 78 |
| 2. | Markteintrittsbarrieren | 79 |
| 3. | Produktdifferenzierung | 82 |
| 4. | Vertikale Integration | 82 |
| III. | Veränderungen im Marktverhalten der Musikwirtschaft | 86 |
| IV. | Veränderungen im Marktergebnis der Musikwirtschaft | 90 |
| E. | Ergebnis und Ausblick | 95 |
| Literaturverzeichnis | 100 |
Es gibt noch eine zweite Gruppe von Autoren wie Nascimento/Vanhonacker (1988), Conner/Rumelt (1991), Takeyama (1994, 1997), Slive/Bernhardt (1998) und Shy/Thisse (1999), die behaupten, Piraterie könnte einen positiven Nettoeffekt auf die Gewinne der Produzenten von Informationsgütern haben. Sie argumentieren, dass der zunehmende Konsum von unautorisierten Kopien die Zahlungsbereitschaft der Käufer von Originalen erhöhen kann.211 Diesen Effekt bezeichnen sie im Sinne der Netzwerk-Literatur von Farrell/Saloner (1985), Katz/Shapiro (1985) und Besen/Farrell (1994) als eine positive Netzwerkexternalität bzw. als einen positiven Netzwerkeffekt der Nachfrage.212 Dabei betrachten Sie die Informationsgüter als Dienste, die im engen Zusammenhang mit sogenannten Netzwerken213 stehen. Ein positiver Netzwerkeffekt liegt gemäß Katz/Shapiro (1985) immer dann vor, wenn der Nutzen, der durch den Konsum eines Gutes gestiftet wird, mit der Anzahl der anderen Nutzer des gleichen oder kompatiblen Gutes ansteigt.214 Diesen Effekt erkennen die oben genannten Autoren auch bei der Nutzung von Informationsgütern. In ihren Ausführungen wenden sie also die Theorie der Netzwerkökonomie auf das Problem des optimalen Kopierschutzes an. [...]
Zumindest ist es schwierig, im Sinne von Ordover/Willig (1978) und anderen, diejenigen Käufer zu identifizieren, die ihre Originale auch Nichtkäufern zum Kopieren zur Verfügung stellen und von ihnen einen höheren Preis zu verlangen. Bei fehlendem Kopierschutz müssten die Hersteller konsequenterweise für alle Konsumenten den Preis erhöhen, was wiederum zu einer Ausweitung des unautorisierten Kopierens führen würde. Diese Feedback-Schleife hätte schließlich zum Ergebnis, dass bei konsequenter Rückextrapolation nur ein einziges Original verkauft würde, dessen Preis der Summe aller individuellen Zahlungsbereitschaften entspricht. Dieses Ergebnis ist unrealistisch. Auch die Argumentation von Bakos/Brynjolfsson/Lichtman (1999) trifft nur unzureichend auf die Musikwirtschaft zu. Sie gehen in ihren Untersuchungen von kleinen Gruppen aus, in denen Piraterie in Form von „Private Copying“ auftritt, was den angenommenen kollektiven Kaufentscheidungsprozess realistisch erscheinen lässt. In den unübersichtlichen und dezentral organisierten Filesharing-Gemeinschaften ist es aber unwahrscheinlich, dass ein kollektiver Gleichgewichtspreis aus den Zahlungsbereitschaften aller Mitglieder hervorgeht, ob nun explizit oder implizit. Zudem trifft keines der vier speziellen Szenarien nach Varian (2000) zu, die weiter oben aufgezählt wurden. Das Prinzip der Indirect Appropriability und der damit eng verbundenen anderen Ansätze aus der Sharing- und Renting-Literatur erscheint auf die aktuellen Märkte für digitale Musik also nicht oder nur schwer anwendbar. Könnte die Musikindustrie die Kopierbarkeit allerdings besser kontrollieren, so ließe sich gemäß der Indirect Appropriability auch im Fall der digitalen Distribution eine gewinnsteigernde Möglichkeit annehmen. Bspw. könnten technologisch manipulierte Originale verkauft werden, die sich genau n-mal kopieren ließen und deren Preis höher wäre als für Originale, die nicht kopierfähig wären.209 Genau so könnten Originale angeboten werden, die nur n-mal gehört werden könnten, sich danach aber selbst löschen. Mit diesen und ähnlichen Produktinnovationen und einer entsprechenden Preispolitik könnten die Hersteller nicht nur die Effekte des unautorisierten Kopierens kontrollieren, sondern durch Preisdiskriminierung bzw. Indirect Appropriability ihre eigenen Gewinne erhöhen. Solange jedoch der offene und unkontrollierbar kopierfähige Standard MP3 dominiert, werden die Effekte der Indirect Appropriability die Verluste aus Raubkopien kaum relativieren können. Allgemein legt dieser Ansatz die Schlussfolgerung nahe, dass Plattenfirmen im Fall der Kontrollierbarkeit einen liberalen Kopierschutz wählen [...]
Hersteller profitabler, wenn entweder die Transaktionskosten des Verleihens geringer sind als die marginalen Herstellungskosten des Originals (wie im Fall von Pkw-Vermietungen), wenn die Transaktionskosten des Leihens gering sind und jeder Konsument die Güter nur sehr selten oder sogar nur einmalig nutzt (wie im Fall von Videotheken) und wenn eine trennscharfe Segmentierung der gesamten Nachfrage nach Nutzern mit einer hohen- und Nutzern mit einer niedrigen Zahlungsbereitschaft und damit eine Preisdiskriminierung ersten Grades möglich ist. 206 Allgemeiner Ausgangspunkt dieser verschiedenen Ansätze ist, dass der Produzent die Kontrolle über das unautorisierte Kopieren behält. Nur dann stellt sich unter Umständen ein gewinnsteigernder Effekt für ihn ein. Indirect Appropriability setzt voraus, dass der Hersteller die Konsumenten, die ihre Originale zusätzlichen Nutzern leihen, kopieren oder anderweitig zur Verfügung stellen, identifizieren kann, ohne dass dafür hohe Kosten anfallen. Die Anzahl der Kopien, die von einem Original angefertigt werden, muss möglichst gering, dem Hersteller aber zumindest bekannt sein. Der Qualitätsunterschied und die Substituierbarkeit zwischen Original und Kopie muss gemessen werden, die Größe und Heterogenität der kopierenden Gruppen muss geschätzt werden. Kurzum: der Einfluss des unautorisierten Kopierens muss beherrschbar sein. Doch genau diese Kontrollierbarkeit ist im Falle der Digitalisierung äußerst fragwürdig. Ein großer Unterschied zu den in der Literatur behandelten Fällen besteht darin, dass es in digitalisierter Form keine erkennbaren Qualitätsunterschiede zwischen Original und Kopie gibt.207 Sowohl Original als auch Kopie eignen sich gleichermaßen als Vorlage für eine unbegrenzte Anzahl weiterer Kopien. Wird also ein Musiktitel in digitalisierter Form nicht mit einem technischen Kopierschutz versehen und ist via Filesharing über das Internet frei zugänglich, so erfüllt er die Rolle einer Bibliothek im Sinne von Ordover/Willig (1978) unabhängig davon, ob es sich dabei um ein Original oder eine Kopie handelt. Und mit dem großen Unterschied, dass diese Bibliothek mit einem Internetanschluss von der ganzen Welt zu jeder Zeit und beliebig oft zugänglich ist. Das bedeutet aber weiter, dass der Verkauf nur eines einzigen Originals theoretisch ausreichen würde, um exponentiell die gesamte Nachfrage mit Kopien zu versorgen. 208 Dieser Extremfall führt das Prinzip der Indirect Appropriability ad absurdum. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832449544
Arbeit zitieren:
Bauckhage, Tobias Oktober 2001: Der Einfluss der Digitalisierung auf die Entertainmentindustrien am Beispiel der Musikwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Musikindustrie, Napster, MP3, Informationsgüter, Entertainment




