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Web Content Management Systeme

Web Content Management Systeme
Über dieses Buch
  • Art: Seminararbeit
  • Autor: Oliver C. Lange
  • Abgabedatum: Juli 2001
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 2,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4878-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4878-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4878-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lange, Oliver C. Juli 2001: Web Content Management Systeme, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Web Content Management Systeme, E-Business, Content, WCMS, Webpublishing

Seminararbeit von Oliver C. Lange

Einleitung:

Der Großteil der Inhalte im World Wide Web wird kostentreibend und zeitintensiv manuell generiert, organisiert, gespeichert, verändert und publiziert. Bei der exponential wachsenden Zahl an Webseiten ist die Publikation und das Management von zunehmend multimedialen Inhalten für Betreiber von Internet-, Intranet- und Extranetseiten in Bezug auf die Anforderungen an personelle und organisatorische Ressourcen und die daraus resultierende Kostenintensität ein zukünftig kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen und Anbieter von Inhalten.

Zwar existieren seit einigen Jahren am Markt vielfältige Tools, die den Publikationsprozess von Webseiten vereinfachen, wie z.B. der HTML-Editor Dreamweaver von Macromedia oder im Unternehmen selbst entwickelte Systeme, diese unterstützen jedoch nur ansatzweise den Prozess der Publikation. Gerade bei Publikationsprozessen mit mehreren Autoren und der Administration einer Vielzahl von unterschiedlichen Inhalten wie Text, Grafiken, Sound und Video ergeben sich kostenintensive Prozesse, die zusätzlich durch Medienbrüche belastet werden. Der permanente und zeit- und arbeitsintensive Aktualisierungs- und Pflegeaufwand der bisherigen Web-Administrationssysteme bleibt daher ein zentrales Problem und in der Folge der Ausweitung von Web-Präsenzen im Internet ergibt sich eine zunehmende Relevanz, diesen Prozess effektiver und effizienter zu gestalten.

Web Content Management Systeme setzen an diesem Problem an und automatisieren den Prozess der Redaktion, Pflege, Qualitätssicherung und Publikations-Freigabe von Informationen in Internet-, Intranet- und Extranetseiten.

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll nun untersucht werden, inwieweit Web Content Management Systeme die angeführten strategischen und operativen Anforderungen an einen weitestgehend automatisierten Publikations- und Administrationsprozess für Inhalte von Webseiten erfüllen.

Hierbei sollen nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen zum Thema in Kapitel zwei im dritten Kapitel die strategischen Nutzenpotenziale aufgezeigt und die Transformation des Content-Management Prozesses behandelt werden. Im dritten Kapitel werden dann die zentralen Charakteristika und Funktionalitäten eines WCMS analysiert und die systemtechnischen Voraussetzungen erläutert. Das fünfte Kapitel befasst sich dann abschließend mit den Einsatzpotentialen und geht auf die Implementierungsphase eines solchen Publikations- und Administrationssystem ein. Dabei wird dieser innerbetriebliche Vorgang am empirischen Beispiel der Einführung eines Enterprise Information Portals bei der Babcock Borsig AG veranschaulicht. Im sechsten Kapitel werden dann der Markt für Web Content Management Systeme beleuchtet sowie die führenden Systeme vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Problemstellung und Methodik der Untersuchung 1
2. Grundlagen 2
2.1 BEGRIFFSDEFINITION CONTENT 2
2.2 BEGRIFFSDEFINTION WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEME 4
2.3 KLASSIFIZIERUNG VON WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEMEN 6
2.4 FUNKTIONALES KONZEPT UND CONTENT LIFE CYCLE 7
3. Die strategische Perspektive 10
3.1 RELEVANZ EINES STRATEGISCHEN CONTENT MANAGEMENT PROZESSES 10
3.1.1 Der konventionelle Webpublishing Prozess 11
3.1.2 Transformation des Webpublishing Prozesses 12
3.2 ÖKONOMISCHE UND VORÖKONOMISCHE NUTZENPOTENZIALE 15
3.3 WCMS IM KONTEXT VON DOKUMENTEN- UND KNOWLEDGE-MANAGEMENT 17
3.4 WCMS IM KONTEXT VON ENTERPRISE INFORMATION PORTALS 18
3.5 WCMS IM KONTEXT VON E-COMMERCE UND CRM 20
4. Eigenschaften und Funktionen 21
4.1 TRENNUNG VON INHALT UND STRUKTUR 21
4.2 ASSETMANAGEMENT: CONTENT ERSTELLUNG UND ADMINISTRATION 22
4.2.1 Formular- und editorbasierte Content-Erstellung 23
4.2.2 Im- und Exportschnittstellen 24
4.2.3 Versionierung 25
4.3 WORKFLOW-MANAGEMENT 26
4.3.1 Der automatisierte Workflow durch WCMS 26
4.3.2 Benutzer- und Zugriffsmanagement 27
4.4 SYSTEMARCHITEKTUR UND SERVERKONZEPTE 28
4.4.1 Die Rolle des WCMS im IT-Gesamtkonzept 30
4.4.2 Dynamisches Publishing 31
4.4.3 Publishing-/Staging und Publishing-QA-Staging Server 32
4.4.4 Application Server 34
5. Einsatzpotenziale und Implementation 35
5.1 ANWENDERGRUPPEN 35
5.2 ANFORDERUNGEN AN EIN WEB-CONTENT-MANAGEMENTSYSTEM 37
5.3 KOSTENDIMENSION EINER WCMS-EINFÜHRUNG 39
5.4 INTEGRATION VON WCMS IN BESTEHENDE SYSTEMARCHITEKTUREN 40
5.5 BUSINESS CASE BABCOCK BORSIG AG: EINFÜHRUNG EINES EIP 42
6. Überblick über Web Content Management Systeme 46
6.1 MARKTSITUATION 46
6.2 ENTWICKLUNGSTENDENZEN 49
6.3 ÜBERBLICK WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEME 50
6.3.1 Broadvision Bladerunner 51
6.3.2 Documentum 4i WCM Edition 52
6.3.3 Eprise Participant Server 53
6.3.4 Gauss Interprise VIP Content Manager 54
6.3.5 Hyperwave Information Server 55
6.3.6 Imperia 56
6.3.7 Infopark NPS 57
6.3.8 Interwoven Teamsite 58
6.3.9 Open Market Content Center 59
6.3.10 Pironet Pirobase 60
6.3.11 Vignette Story Server 61
7. Zusammenfassung und Ausblick 62

Automatisiert erstellter Textauszug:

In Bezug auf die Kostendimension eines WCMS, ein Kriterium welches im Rahmen des betrieblichen Auswahlprozesses von hoher Relevanz ist, differenzieren sich die am Markt verfügbaren Systeme in erheblichem Maße. So hat jeder Anbieter in der Regel ein spezifisches Lizenzmodell, bei dem sich die Kosten nach den Dimensionen Anzahl der potenziellen Nutzer (User), Anzahl der gleichzeitig aktiven Nutzer (Concurrent Usern), Anzahl der CPUs, Anzahl der Websites, dem gesamten Traffic oder einer Verbindung dieser Komponenten determiniert. Häufig findet man auch ein modulares System von unterschiedlichen Redaktionssystem Arbeitsplätze berechnet. mit Auch Systemkomponenten. zu gibt einem es einem Preis So wird beispielsweise die werden jährliche das dann eigentliche gesondert und bestimmten berechnet. die Preis dem und einzelnen eingerichteten [...]

Web Content Management Systeme Softwarelösung diese in bestehende Programme, Datenbanken und andere Anwendungen zu integrieren, berücksichtigt werden. Des Weiteren sollte die Zukunftsperspektive des Anbieters als ein weiterer wichtiger Aspekt in die Auswahlbewertung einfließen. Der intensive Wettbewerb unter den zahlreichen Anbietern und den neu Hinzukommenden im WCMS-Markt wird mittel- bis langfristig zu einer Bereinigung führen. Daher ist es für ein Unternehmen umso wichtiger zu beachten, dass man sich für ein Softwareprodukt entscheidet, das sich langfristig auf dem Markt behaupten kann und der Investitionsschutz gegeben ist. Hierbei kann sich ein Unternehmen insbesondere an der Anzahl der Installationen und den Referenzkunden orientieren. Von der technischen Seite sollten mit der XML-Fähigkeit, der Integration gängiger Datenbanktypen und einer hohen Skalierbarkeit zumindest diese drei Kriterien erfüllt sein, damit die Software als zukunftssicher gelten kann. Dem Anhang ist eine mögliche Checkliste zu entnehmen, die ein Unternehmen als Ansatz für die Strukturierung und Bewertung der Auswahlentscheidung eines WCMS verwenden kann. [...]

Marktführer in den USA und in Deutschland nachfolgend in Kapitel 6.3 vorgestellt. Im Einstiegsbereich für Web Content Management Systeme werden in der Regel spezielle kostengünstige Einstiegssysteme eingesetzt, die oftmals auf Open-Source Software wie z.B. „Zope“ basieren bzw. in Skriptsprachen wie Perl, Python oder PHP programmiert wurden und daher von der technischen und funktionalen Struktur wenig komplex sind. Bei diesen Systemen besteht in der Regel kein Bedarf auf Skalierbarkeit der WCMSLösung. In der Regel lohnen sich die Investitionen in ein professionelles WCMS ab einer Zahl von 10 Redakteuren bzw. der Verwaltung von mehr als 5.000 Objekten. Die Relevanz des Internet- bzw. Extranetauftrittes im Rahmen des zu tätigenden Business ist wohl als weitere Determinante für die Notwendigkeit der Einführung eines WCMS anzusehen. Aufgrund der bereits in 3.1 beschriebenen strategischen Relevanz für den Einsatz eines WCMS aufgrund der exponentiell zunehmen Webseiten werden wohl in Kürze selbst mittelgroße Unternehmen nicht auf die Einführung eines Systems verzichten können, um die Contents des Webauftrittes noch effizient administrieren und bearbeiten zu können. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) gibt es aber auch schon heute entsprechende ASP-Modelle, die den Einsatz eines WCMS damit auch für kleine Unternehmen bezahlbar gestalten. Eine eigene Infrastruktur ist nur als sinnvoll zu erachten, wenn eine komplette Integration in die IT-Gesamtarchitektur des Unternehmens erfolgen (z.B. ERP-System) muss und auf diese auch entsprechend viele Realtimezugriffe anfallen. Als Faustformel rechtfertigt sich der Einsatz eines WCMS, wenn die folgenden drei Faktoren zutreffen:72 • • • eine große Menge von Inhalten muss verwaltet werden die verwalteten Inhalte unterliegen häufigen Änderungen die Inhalte werden von mehreren Personen an verschiedenen Standorten verwaltet [...]

Arbeit zitieren:
Lange, Oliver C. Juli 2001: Web Content Management Systeme, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Web Content Management Systeme, E-Business, Content, WCMS, Webpublishing

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