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Analyse und Konzept zur Verbesserung der internen Kommunikation durch Implementierung eines Web Content Management Systems im Intranet der DeTeLine

Analyse und Konzept zur Verbesserung der internen Kommunikation durch Implementierung eines Web Content Management Systems im Intranet der DeTeLine
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sven Rudolph
  • Abgabedatum: September 2001
  • Umfang: 166 Seiten
  • Dateigröße: 9,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Mittweida (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4803-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4803-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4803-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rudolph, Sven September 2001: Analyse und Konzept zur Verbesserung der internen Kommunikation durch Implementierung eines Web Content Management Systems im Intranet der DeTeLine, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Online, Intranet, CMS, Webseiten

Diplomarbeit von Sven Rudolph

Einleitung:

Es herrscht Notstand an der Schwelle zum multimedialen Zeitalter. Effektives Web Content Management als Basis für optimalen Workflow und problemloses Cross Media Publishing (CMP) ist gefragt wie nie zuvor. E-Commerce gewinnt immer mehr an Bedeutung und der firmeneigene Webauftritt ist ein gewichtiger Faktor im Kampf um Marktanteile. Das nächste Angebot ist bekanntlich stets nur wenige Mausklicks entfernt und die Geduld des Konsumenten begrenzt.

Die globale Geschäftswelt mit schnellen Innovationszyklen stellt hohe Anforderungen an das Informationsmanagement eines Unternehmens. Kunden, die Öffentlichkeit, Partner und nicht zuletzt Mitarbeiter benötigen qualitativ hochwertige, auf den persönlichen Bedarf zugeschnittene und stets topaktuelle Informationen mit echtem Mehrwert.

Um jede Chance bringen sich daher Unternehmen, die die Besucher ihrer Website mit veralteten Inhalten langweilen, mit uneinheitlich gestalteten Seiten verwirren oder mit toten Links, die ins Nichts weisen, verärgern. Eine weitere Problematik ist die Mehrfachexistenz identischer Daten gebunden an unterschiedliche Formen ihrer jeweiligen Aufbereitung. Ab einem bestimmten Umfang eines Internet-Angebots lassen sich solche Mängel aber ohne professionelles Web Content Management (WCM) kaum vermeiden.

Noch heute werden in vielen Unternehmen Websites auf „klassischem“ Wege erzeugt:

Inhalte werden von den Anwendern erstellt, zur Gestaltung an die Multimediaagentur weitergeleitet und schließlich vom Webmaster ins Netz publiziert. Um die Marktposition zu behaupten und auszubauen ist es unbedingt notwendig, dass man Produkte, Inhalte oder Angebote sofort auf dem jeweiligen „state of the art“ präsentiert sowie mittels effektivem Web Content Management die unternehmensinterne und -externe Kommunikation optimiert. Diffizil wird diese Angelegenheit, wenn es an die praktische Umsetzung geht. An sich notwendige Änderungen im Corporate Design lassen sich auf Basis bestehender EDV-Systeme (Elektronische Datenverarbeitung) wenn überhaupt, dann meist nur mit einem nicht bezahlbaren Aufwand an Zeit und Arbeitskraft realisieren, da die meisten Websites immer noch mühsam per Hand in Hypertext Markup Language (HTML) geschrieben werden. Im Regelfall sind die einzelnen Abteilungen einer Firma für die Inhalte bestimmter Seiten und für ihre Aktualität verantwortlich. Sie sollten im Idealfall selbst in der Lage sein, Inhalte nach speziellen CI-Richtlinien (Corporate Identity) selb-ständig einzustellen. Die Mitarbeiter haben präzises Fachwissen vom Content der Websites und viele Hintergrundinformationen, aber leider meist nicht das Know-How, um Inhalte so aufzubereiten, dass diese webtauglich sind.

Die letzendliche Konsequenz ist: Inhalte werden nicht von denjenigen publiziert, die diese konzipieren, erstellen, kontrollieren und freigeben. Oft gehen daraufhin die Inhalte durch die Hände des Web-Masters, dessen Instanz dann den Flaschenhals bildet, da auf ihn dreimal soviel neue Inhalte einströmen, wie er bearbeiten kann. So ist eine Neuigkeit mitunter schon seit Tagen oder sogar Wochen veraltet, ehe sie ins Web gestellt wird. Handelt es sich um wenige Seiten für eine werbeorientierte Präsenz im Internet, ist diese Vorgehensweise noch praktikabel. Sind aber z.B. 500 oder mehr Web-Seiten von 10 Redakteuren in mehreren Sprachen aktuell zu halten, steigen die Betriebskosten exponentiell an und der Überblick über Inhalte, Zuständigkeiten und Verfahrensweisen geht verloren. Solche überholten Verfahren können sich v.a. Anbieter aus kundenorientierten Wirtschaftszweigen wie der Finanz- und Telekommunikationsbranche nicht mehr erlauben. Um Kunden dauerhaft an sich zu binden, müssen Unternehmen stets aufs Neue ihre Service-Angebote verbessern und erweitern. Aufgrund dieser Defizite sind verschiedene Anwendungssysteme entwickelt worden, die zur Verwaltung und Aktualisierung der Unternehmensdaten dienen und welche man unter dem Begriff Web Content Management Systeme zusammenfasst. Jedoch gibt es bisher wenig wissenschaftliche Veröffentlichungen über WCMS sowie deren Umsetzung in die betriebliche Praxis. Es besteht also Bedarf an systematischer und wissenschaftlicher Untersuchung von solchen Systemen.

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit:

- der Bedeutung der Unternehmenskommunikation.

- den notwendigen technischen Voraussetzungen.

- der Optimierung von Kommunikation durch WCMS.

- der Betrachtung der Merkmale von WCMS.

- der Abgrenzung zu verwandten Bereichen.

- der Implementierung eines WCMS anhand eines praktischen Beispiels in einem mittelständischen Unternehmen, der DeTeLine - der Vorbereitung, Implementierung und dem Wirkbetrieb bei der Einführung.

Die vorliegende Arbeit wird sich damit auseinandersetzen, den aktuellen „state of the art“ festzuhalten, Probleme bei der Vorbereitung und Implementierung aufzuzeigen, Anforderungen und Entwicklungstendenzen zu untersuchen und die jeweiligen Vorgehensweisen zu erläutern. Ziel dieser Arbeit soll es sein, einen Leitfaden für den Einsatz von WCMS in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) zu erarbeiten, einen Überblick über die Aufwände, die bei der Einführung eines WCMS anfallen, zu geben und eventuelle Risiken aufzuzeigen. Anschließend werden die Weiterent-wicklungspotenziale im Bereich der WCMS herausgearbeitet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis V
1. EINLEITUNG 1
1.1 Ausgangssituation & Problemstellung 1
1.2 Vorgehensweise & Zielsetzung 3
1.3 Wissenschaftliche Bedeutung 4
2. INTERNET – INTRANET – EXTRANET 5
2.1 Internet 5
2.1.1 Geschichte und Funktionsweise des WWW 5
2.1.2 Entstehungsgeschichte der HTML 6
2.1.3 Grundlagen von HTML-Seiten 8
2.1.4 Objektreferenzen 9
2.1.5 Eingebettete Objekte 11
2.1.6 Schwachstellen durch Nutzung von Hypertext 12
2.1.6.1 „Lost in hyperspace“-Syndrom 12
2.1.6.2 Fehlermeldung 404 13
2.1.6.3 Verwaiste Dokumente 13
2.2 Intranet 14
2.2.1 Beschreibung eines Intranets 14
2.2.2 Aufbau und Funktionsweise des Intranets 15
2.2.3 Vorteile des Intranets 19
2.2.4 Einfacher Zugriff auf Informationen 20
2.2.5 Notwendigkeit eines Web-Servers 22
2.2.6 Vorteile eines HTML-Browsers 23
2.3 Extranet 24
2.3.1 Einsatzgebiete des Extranets 25
2.3.2 Vorteile eines Extranets 26
2.3.3 Sicherheit im Extranet 26
2.4 Dienste und Kommunikationsmöglichkeiten im Internet, Intranet und Extranet 27
2.4.1 Electronic Mail (E-Mail) 27
2.4.2 Mailinglisten und Usenet News 27
2.4.3 Telnet 28
2.4.4 File Transfer Protocol (FTP) 29
2.4.5 Gopher 29
2.4.6 Sonstige Dienste 29
2.5 Zusammenspiel der Technologien 30
2.6 Rechtliche Rahmenbedingungen 31
3. EINFÜHRUNG IN WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEME 33
3.1 Historie von Web Content Management 33
3.1.1 Klassisches Webpublishing 33
3.1.2 Redaktionssysteme 34
3.1.3 Echtzeit-WCMS 35
3.1.4 Aufschwung von WCMS 35
3.2 Begriffsbestimmungen 36
3.2.1 Content, Dokument und Asset 36
3.2.2 Web Content Management System (WCMS) 39
3.3 Abgrenzung zu verwandten Bereichen 41
3.3.1 Dokumenten Management Systeme (DMS) 41
3.3.2 Knowledge Management Systeme (KMS) 43
3.4 Überblick Web Content Management Systeme 47
3.4.1 Basisfunktionalitäten 47
3.4.2 Feine Dokumentengranularität 48
3.4.3 Wiederverwendung von Content-Objekten 49
3.4.4 Direkte Einspeisung von Informationen durch Benutzer 49
3.4.5 Unkomplizierte Dokumentenerstellung 49
3.5 Komponenten eines WCMS 50
3.6 Leistung und Nutzen eines WCMS 51
3.6.1 Optimierung des Publishingprozesses 51
3.6.2 Effizienteres Informationsmanagement 52
3.6.3 Wertschöpfung und Kostensenkung 53
3.6.4 Kosten für eine herkömmliche Website 54
3.6.5 Anforderungen an ein WCMS 55
4. IMPLEMENTIERUNG EINES WCMS BEI DER DETELINE 56
4.1 Kommunikation im Unternehmen 56
4.1.1 Kommunikationsauftritt 56
4.1.2 Corporate Identity & Corporate Design 57
4.1.3 Veränderung des Kommunikationsverhaltens 61
4.1.4 Effizienz der Unternehmenskommunikation 61
4.2 DeTeLine Deutsche Telekom Kommunikationsnetze GmbH 62
4.2.1 Aufbauorganisation der DeTeLine 64
4.2.2 Produktpalette und Serviceleistungen der DeTeLine 65
4.3 Auswahlkriterien 67
4.3.1 Gründe für ein WCMS 67
4.3.2 Kosten und Lizenzmodelle von WCMS 68
4.3.2.1 Lizenzsoftware 69
4.3.2.2 Mietsoftware ASP 69
4.3.2.3 Open Source 70
4.3.3 Auswahlkriterien für Zope 71
4.4 Zope 72
4.4.1 Entstehungsgeschichte von Zope 72
4.4.2 Zope als Web Application Server 73
4.4.3 Zope als Content Management Server 74
4.4.4 Technische Voraussetzungen 75
4.4.5 beehive elektronische medien GmbH 75
4.5 Klassifizierung der Komponenten des WCMS 76
4.5.1 Assetmanagement 76
4.5.1.1 Kaskadierende Templates 76
4.5.1.2 Content Life Cycle 78
4.5.1.3 Wertschöpfungsprozess digitaler Assets 79
4.5.2 Workflowmanagement 80
4.5.2.1 Rechtekonzept 80
4.5.2.2 Freigabezyklus 81
4.5.3 Benutzer- und Zugriffsverwaltung 82
4.5.4 Import- und Exportschnittstellen 83
4.6 Software Life Cycle 84
4.7 Implementierung 86
4.7.1 Inhaltsstrukturierung 87
4.7.2 Hardwarebeschaffung 88
4.7.3 Formulierung der Anforderungen (Pflichtenheft) 89
4.7.4 Layout-Definition 89
4.7.5 Content Migration 90
4.7.5.1 Durchführung der Content Migration 91
4.7.5.2 Checkliste 93
4.7.6 Systemtest 93
4.7.7 Organisatorische Aufgaben 93
4.7.8 Risiken 94
4.7.9 Zeitplan 96
5. RESÜMEE & AUSBLICK 98
LITERATURVERZEICHNIS 100
ANHANG 107
Anlage 1: Organigramm der DeTeLine 108
Anlage 2: Niederlassungen und Regionalbereiche der DeTeLine 109
Anlage 3: Pflichtenheft 110
Anlage 4: Struktur T-LAN-Server 133
Anlage 5: Vignette Corporation und Pironet NDH AG 137
Abkürzungen 138
Glossar 142

Arbeit zitieren:
Rudolph, Sven September 2001: Analyse und Konzept zur Verbesserung der internen Kommunikation durch Implementierung eines Web Content Management Systems im Intranet der DeTeLine, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Online, Intranet, CMS, Webseiten

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