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Incoming-Tourismus in Deutschland

Eine Analyse der Internetnutzung im Marketing der bundesländereigenen Tourismusorganisationen

Incoming-Tourismus in Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nadine Dietrich
  • Abgabedatum: Mai 2001
  • Umfang: 142 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4341-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4341-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4341-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dietrich, Nadine Mai 2001: Incoming-Tourismus in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Incoming-Tourismus, Internetmarketing, öffentliche Tourismuswirtschaft, Tourismus, Tourismusorganisationen

Diplomarbeit von Nadine Dietrich

Einleitung:

Der Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien wird im Tourismus zunehmend zu einem zentralen Erfolgsfaktor. Informationen und Angebote, die nicht elektronisch verfügbar sind, fehlen im globalen Wettbewerb und sind nur noch regional bedeutsam. Besonders die Möglichkeiten des Mediums Internet sowie die Notwendigkeit einer Ausweitung der Marketing-Aktivitäten auf den Bereich der Online-Medien wurde inzwischen auch von den bundesländereigenen Tourismusorganisationen erkannt. Jede der 16 Tourismusinstitutionen ist derzeit mit einem eigenen Web-Auftritt im Internet vertreten. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Analyse der Internet-Präsentationen der Landestourismusorganisationen vor der Forschungsfrage, wie das Internet im Marketing der genannten Institutionen theoretisch angewendet werden kann. Vergleichend dazu wurde anhand einer empirischen Untersuchung die derzeitige Ausgestaltung des Internetmarketings sowie die Anwendung vorhandener Potenziale aufgezeigt.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass im gegenwärtigen Internetmarketing längst noch nicht alle Möglichkeiten, welche das neue Medium bietet, ausgeschöpft werden. Vor allem die Bereiche Marktforschung, Zielgruppenbeschreibung und Erfolgskontrolle werden nur unzureichend in das bestehende Internet-Engagement integriert. Weiterhin liegen Defizite bezüglich des Angebotes kommunikativer und audiovisueller Elemente in einer Vielzahl der Web-Präsenzen vor. Positiv stellte sich die zunehmende Professionalisierung der Anbieter-Nutzer-Kommunikation durch verstärkten Einsatz von Call Centern sowie das Angebot von Buchungsoptionen innerhalb der Tourismusorganisationen dar.

Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass die Landestourismusorganisationen keine positive Vorbildfunktion bezüglich ihres Internetmarketings einnehmen, sondern nur den im deutschen Incoming-Tourismus auffindbaren Durchschnitt entsprechen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis VI
Anhangsverzeichnis VII
Abbildungsverzeichnis VIII
Tabellenverzeichnis IX
1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 3
2. DAS INTERNET UND SEINE ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN IM MARKETING 4
2.1 Das Internet – Informations- und Kommunikationsmedium des 20. Jahrhunderts 4
2.2 Einsatz des Internets im Rahmen der Marketing-Konzeption 5
2.2.1 Marktforschung 6
2.2.2 Marketingziele 7
2.2.3 Marketingstrategien 8
2.2.4 Marketingmix 8
2.2.4.1 Produktpolitik 8
2.2.4.2 Preispolitik 9
2.2.4.3 Distributionspolitik 10
2.2.4.4 Kommunikationspolitik 12
2.2.5 Marketingkontrolle 14
2.3 Kennzeichen eines erfolgreichen Internetmarketings 14
2.4 Eignung des Internets für die Tourismusbranche 15
3. ORGANISATION DES INCOMING-TOURISMUS IN DEUTSCHLAND 19
3.1 Incoming-Tourismus in Deutschland 19
3.2 Grundlagen des Destinationsmanagements 20
3.2.1 Die Destination als Reiseziel 21
3.2.2 Die Organisation einer Destination 22
3.3 Die Tourismusorganisationen der Bundesländer 24
3.3.1 Aufgaben und Ziele 25
3.3.2 Finanzierung 27
3.3.3 Die Wertkette der Landesmarketinggesellschaften 28
4. DIE THEORETISCHE MACHBARKEIT VON INTERNET-MARKETING AUS SICHT DER BUNDESLÄNDEREIGENEN TOURISMUSORGANISATIONEN 31
4.1 Die Bedeutung des Internets für den Deutschlandtourismus 31
4.2 Auswirkungen des Internets auf die Wertkette der Landestourismusorganisationen 32
4.3 Einsatzmöglichkeiten des Internets im Marketing der Landesmarketinggesellschaften 33
4.3.1 Das Internet als Marktforschungsinstrument 34
4.3.2 Das Internet als distributionspolitisches Instrument 35
4.3.3 Das Internet als kommunikationspolitisches Instrument 38
4.3.3.1 Werbung 38
4.3.3.2 Verkaufsförderung 41
4.3.3.3 Öffentlichkeitsarbeit 41
4.3.4 Erfolgskontrolle des Marketings im Internet 42
4.3.5 Zwischenfazit 44
5. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZUM INTERNETMARKETING DER LANDESTOURISMUSORGANISATIONEN 45
5.1 Methodisches Vorgehen 45
5.1.1 Konzeption der Expertenbefragung 45
5.1.2 Fragebogenkonstruktion 46
5.2 Ergebnisse der Experteninterviews 48
5.2.1 Frageblock A: Allgemeines zur Präsentation 49
5.2.2 Frageblock B: Erstellung und Aktualisierung der Seiten 51
5.2.3 Frageblock C: Personelle und finanzielle Situation 54
5.2.4 Frageblock D: Umgang mit dem Medium Internet 57
5.2.5 Frageblock E: Buchbarkeit 62
5.2.6 Frageblock F: Services, Links und Benefits 64
5.2.7 Frageblock G: Website-Promotion 67
5.2.8 Frageblock H: Erfolgskontrolle, Verwaltung von Kundendaten 69
5.2.9 Frageblock I: Zielsetzung für die Zukunft 73
5.3 Zusammenfassende Evaluation 75
6. SCHLUSSBETRACHTUNG 81
Literaturverzeichnis I
Anhang XII

Automatisiert erstellter Textauszug:

präsentieren und ihre Attraktivität hervorheben. Es wird hierdurch möglich, den User emotional anzusprechen und ein Gefühl des Fernwehs zu erzeugen.131 Zu diesem Bereich gehört auch das Angebot der Zusendung von Informationsmaterial und Broschüren. Nach Möglichkeit sollten diese Basisinformationen für den Nachfrager porto- und kostenfrei sein. Das Medium Internet eröffnet hierbei die Option, die angebotenen Materialien nicht nur postalisch, sondern auch direkt als Druck- oder DownloadVersion dem Kunden anzubieten und so dem Informationsbedarf des Users ohne Medienbruch und Zeitverzug zu entsprechen. Innerhalb der Werbeaktivitäten muss dem Kunden auch die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit der Landestourismusorganisation über E-Mail, Postanschrift, Telefon-/Faxnummer und/oder Servicehotline gegeben werden. Im besten Fall ist dies über alle vier Kommunikationsmittel möglich. Die Servicehotline sollte möglichst geringe Telefonkosten für den Nutzer enthalten (z. B. durch eine 0800-Nummer) und nach Möglichkeit sieben Tage pro Woche besetzt sein, denn selbst das beste InternetAngebot beantwortet nie alle Fragen und ein Anruf ist für den Kunden immer noch einfacher als langes Suchen auf der Homepage.132 In diesem Zusammenhang ist auch die Bearbeitungszeit von Anfragen, vor allem von E-Mails, bedeutend. Dem Charakteristikum des Internets entsprechend sollten die eingehenden E-Mails möglichst umgehend von den jeweils zuständigen Mitarbeitern bearbeitet werden. Optimal ist in diesem Zusammenhang die namentliche und bildliche Darstellung der Personen, die sich der Anfragen annehmen, denn im Marketing gilt grundsätzlich, dass einzelne Menschen Gesicht und Stimme einer Organisation verkörpern.133 Um auf die eigene Präsentation im Internet aufmerksam zu machen, ist es für die Landesmarketinggesellschaften notwendig, diese ebenfalls zu bewerben. Die Möglichkeiten der Website-Promotion, die sich den [...]

umfassender oder kostengünstiger zu beschaffen als über herkömmliche Medien.125 Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Internet-Nutzer im Vergleich zu Adressaten der klassischen Medien nicht gegen ihren Willen beworben werden können. Daher muss die Werbung der Bundesländer zuerst das Interesse der Nutzer wecken, um wahrgenommen zu werden. Eine Möglichkeit hierfür ist die Präsentation im WWW, die neben Informationen über das Bundesland einen attraktiven Zusatznutzen bzw. -informationen (Benefitting) bietet.126 Um die Attraktivität der Internet-Präsentation für den Nutzer zu erhöhen, bieten sich den Landestourismusorganisationen eine Reihe an Services und Mehrwertangeboten, die in den Web-Auftritt integriert werden können. So bietet die Existenz Anfahrtseines und permanent aktuellen durch Veranstaltungskalenders, der Zugriff auf die aktuelle Wetter- und Verkehrssituation sowie Orientierungshilfen interaktive Karten und Routenplaner einen großen Zusatznutzen für den Nachfrager.127 Weiterhin sollten die Web-Seiten sog. Gateways zu anderen Medien und Internetorten enthalten. Darunter ist die Verlinkung mit Internetseiten zu verstehen, die vertiefende Informationen zu verschiedenen Freizeitangeboten, Interessensgebieten, [...]

Die Kommunikationspolitik wird im Bereich des Internetmarketings oft als wichtigstes Instrument innerhalb des Marketingmixes angesehen, da der ursprüngliche Zweck des Internets im Informationsaustausch liegt.120 Der Einsatz des Internets im Rahmen der Kommunikationspolitik schafft für die Landestourismusorganisationen den Wandel von der One-Way- zur Two-Way-Kommunikation. Diese zeichnet sich aus durch den reziproken Austausch von Mitteilungen, den austauschbaren bzw. symmetrischen Rollen von Sendern und Empfängern, der Möglichkeit der direkten Antwort und technischem oder nicht technischem vermittelten Informationensaustausch.121 Das Internet ermöglicht eine technisierte Individualkommunikation, bei der der Nutzer jeweils den Grad an Individualität nutzen kann, den er bevorzugt.122 Das Internet ist ein Pull-Medium, d. h. Informationen bzw. Botschaften werden vom Nutzer aktiv gesucht und abgerufen. Dies führt dazu, dass die Kunden solchen Botschaften mehr Aufmerksamkeit entgegenbringen.123 Die erhöhte Aufmerksamkeit wiederum bedingt, dass die Informationen und Werbebotschaften, die sich der Nutzer aktiv sucht, effizienter wirken als Botschaften der klassischen Massenmedien. Im Folgenden werden die relevanten für die bundesländereigenen im Tourismusorganisationen Anwendungsmöglichkeiten [...]

Arbeit zitieren:
Dietrich, Nadine Mai 2001: Incoming-Tourismus in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Incoming-Tourismus, Internetmarketing, öffentliche Tourismuswirtschaft, Tourismus, Tourismusorganisationen

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