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Enrons Instrumente der Bilanzmanipulation und die Rolle der Wirtschaftsprüfer

Anpassungen der US-amerikanischen Rechtslage und Rechnungslegungsvorschriften nach dem Fall Enron

Enrons Instrumente der Bilanzmanipulation und die Rolle der Wirtschaftsprüfer
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Florian Tappeiner
  • Abgabedatum: Dezember 2004
  • Umfang: 98 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Ilmenau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2822-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2822-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2822-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tappeiner, Florian Dezember 2004: Enrons Instrumente der Bilanzmanipulation und die Rolle der Wirtschaftsprüfer, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SPE, Special Purpose Entity, Arthur Andersen, US-GAAP, Sarbanes-Oxley Act

Diplomarbeit von Florian Tappeiner

Problemstellung:

Die vorliegende Arbeit „Enrons Instrumente der Bilanzmanipulation und die Rolle der Wirtschaftsprüfer - Anpassungen der US-amerikanischen Rechtslage und Rechnungslegungsvorschriften nach dem Fall Enron“ wurde am Fachgebiet Finanzwirtschaft der Technischen Universität Ilmenau unter der Leitung von Dipl.-Kfm.Martin Runge erstellt. Zielsetzung war es, die Methoden und Auswirkungen von Enrons Bilanzmanipulation zu untersuchen sowie das Verhalten von Arthur Andersen als Wirtschaftsprüfer von Enron zu analysieren. Darauf aufbauend sollen die wichtigsten legislativen und bilanzrechtlichen Reformen vorgestellt werden, die verabschiedet wurden, um Bilanzskandale wie Enron in Zukunft zu verhindern.

Die Bilanzskandale und die betrügerischen Unternehmensstrukturen von WorldCom, Enron und Co. führten in den Jahren 2001 und 2002 zu sieben der zehn größten Firmenpleiten der angloamerikanischen Geschichte und entzogen den Investoren das Vertrauen in Corporate America und seine Kontrollmechanismen.

Der Insolvenz Enrons am 3. Dezember 2001 ist durch die Größe, das Image des Unternehmens, die Schwere der Bilanzmanipulation und die gravierenden Auswirkungen für den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer besondere Relevanz beizumessen.

Im Jahr 2001 wurde Enron mit einem Umsatz von über 100 Mrd.US$ und einer Marktkapitalisierung von 77 Mrd.US$, von Fortune 500 als siebtgrößtes US-amerikanisches Unternehmen eingestuft. Hinter der erfolgreichen Fassade wurden allerdings einige fatale wirtschaftliche Fehlentscheidungen vom Management getroffen, die normalerweise zu großen Gewinneinbußen geführt hätten. Um das Rating, den Aktienkurs und das Image eines der erfolgreichsten und innovativsten Unternehmen der Welt aufrecht zu erhalten, verschleierte Enrons Management bewusst die wirtschaftliche Situation. Dies wurde durch fragwürdige Bewertungsmaßnahmen und komplizierten Netzwerken aus Zweckgesellschaften erreicht, deren wirtschaftlicher Sinn hingegen zweifelhaft war.

Enrons Pleite warf zahlreiche Fragen auf. Kontrollmechanismen - wie die Aktienanalysten, die Ratingagenturen und die Wirtschaftsprüfer -, die für die Validierung, Verifizierung und Bewertung von komplexen Finanzinformationen zuständig sind, kamen ihren Verpflichtungen gegenüber den Investoren und Gläubigern von Enron nicht nach. Im Vergleich zu den Aktienanalysten und Ratingagenturen ist die Rolle der Wirtschaftsprüfer von Arthur Andersen besonders negativ einzustufen. Enron gelang es mit Hilfe von Arthur Andersens jährlicher Testierung der Jahresabschlüsse, sich als schnell wachsendes, innovatives, diversifiziertes und äußerst rentables Energieunternehmen darzustellen. Hierdurch wurden Investoren und Gläubiger angelockt, die Enrons Aktienkurs in die Höhe trieben oder Enron mit neuen Krediten versorgten.

Der Fall Enron, gepaart mit einigen anderen schwerwiegenden Fehlprüfungen, führte zum Zusammenbruch von Arthur Andersen. Das Vertrauen der Kapitalmärkte und der Öffentlichkeit in den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und in den Jahresabschluss als Hauptinformationsquelle über die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens ist seitdem stark angeschlagen.

Auf die weit verbreiteten Forderungen nach Reformen, zur Renovierung des Vertrauens der Investoren in die Rechnungslegung und Prüfung, kam es zu tiefgreifenden Änderungen legislativer und bilanzrechtlicher Natur. Im Jahr 2002 verabschiedete der amerikanische Kongress den Sarbanes-Oxley Act, der umfassende Reformen v. a. zur Rolle der Wirtschaftsprüfer beinhaltet. Des Weiteren implementierten die Standardsetter der US-amerikanischen Rechnungslegung neue Vorschriften zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften, um die Risiken der Bilanzmanipulation, wie im Fall Enron, zu minimieren.

Die vorliegende Arbeit lässt sich in fünf essentielle Teile gliedern. In einem ersten Abschnitt werden der rasante Aufstieg, die wirtschaftlichen Fehlentscheidungen und die berichtete Finanzsituation von Enron dargestellt. Der zweite Teil beleuchtet die Finanzinstrumente, die Enron zur Verzerrung der Konzernabschlüsse verwendete. Dabei werden vor allem die Bewertungsmethoden und die Konstruktionen mit den so genannten Special Purpose Entities untersucht und deren Auswirkungen auf die Jahresabschlüsse von Enron analysiert. Ausgehend von der realen wirtschaftlichen Situation werden anschließend kurz die Ereignisse des Jahres 2001 geschildert, die zu Enrons Insolvenz führten.

Der vierte Abschnitt fokussiert sich auf das Fehlverhalten der Wirtschaftsprüfer. Basierend auf den Pflichten, die einem Wirtschaftsprüfer obliegen, wird aufgezeigt wie Arthur Andersen trotz Kenntnis einschlägiger US-GAAP Verletzungen, Enrons Konzernabschlüsse testierte. Der fünfte und letzte Teil beschreibt Auswirkungen des Skandals um Enron. Einerseits werden die wichtigsten Bestandteile des Sarbanes-Oxley Act, als legislative Antwort auf Enron, erläutert. Andererseits wird die Anpassung der US-GAAP im Hinblick auf die Verwendung von Zweckgesellschaften untersucht. In einem kurzen Schluss werden danach die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung und Motivation 1
1.2 Gang der Untersuchung 2
2. Die Entwicklung Enrons 4
2.1 Der Aufstieg 4
2.1.1 Die Deregulierung der Energiemärkte 5
2.1.2 Die Gas-Bank 6
2.1.3 Enrononline 8
2.2 Wirtschaftliche Misserfolge 8
2.2.1 Die Energiekrise in Kalifornien 8
2.2.2 Internationale Energieprojekte 10
2.2.3 Enron Breitband 11
2.3 Enrons Finanzkennzahlen 12
3. Enrons Instrumente zur Manipulation der Konzernabschlüsse 15
3.1 Bewertungsmethoden 15
3.1.1 „Mark-to-Market“-Accounting 15
3.1.1.1 Bewertung von Derivaten mittels „Mark-to-Market“ 15
3.1.1.2 „Mark-to-Market“ bei Enron 16
3.1.2 Das „Merchant“ Modell 18
3.1.3 Auswirkungen der Bewertungsmethoden 18
3.2 Die Special Purpose Entity 20
3.2.1 Begriff und Merkmale 20
3.2.2 Verwendung der Special Purpose Entity bei Enron 21
3.2.3 Die verwendeten Special Purpose Entity Konstruktionen 23
3.2.3.1 Die „Prepay“ Transaktion 23
3.2.3.2 Die „Share Trust“ Transaktion 24
3.2.3.3 Die „Minority Interest“ Transaktion 27
3.2.3.4 Die „Non-Economic Hedges“ 28
3.2.3.5 Die „FAS 140“ Transaktion 31
3.2.4 Auswirkungen der Special Purpose Entity Transaktionen 33
3.3 Enrons Rating 35
3.4 Sonstige Maßnahmen 36
4. Chronik des Zusammenbruchs 38
5. Die Rolle der Wirtschaftsprüfer 42
5.1 Die Abschlussprüfung 42
5.1.1 Die US-amerikanischen Grundsätze 42
5.1.2 Zielsetzung und Richtlinien der Prüfungsdurchführung 43
5.2 Arthur Andersen als Wirtschaftsprüfer von Enron 44
5.2.1 Das Verhältnis zwischen Andersen und Enron 44
5.2.2 Andersens Rolle in Enrons SPE-Transaktionen 46
5.2.2.1 Die „Prepay“ Transaktion 47
5.2.2.2 Die „Non-Economic Hedges 47
5.2.2.3 Die „FAS 140“ Transaktion 48
5.2.3 Das Fehlverhalten von Andersen 49
5.2.4 Warnmechanismen und Reaktionen Andersens während Enrons Zusammenbruch 51
5.2.4.1 Interne Kontrollmechanismen 51
5.2.4.2 Andersens Risikoeinschätzung von Enron 52
5.2.4.3 Andersens Handlungen vor und nach Enrons Insolvenz 53
5.3 Potenzielle Gründe für die fehlerhafte Prüfung von Andersen 54
5.3.1 Unbewusste Subjektivität 54
5.3.2 Die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer 57
5.3.2.1 Einführung und anzuwendende Standards in den USA 57
5.3.2.2 Die latente Abhängigkeit Andersens als Prüfer von Enron 58
6. Legislative und bilanzrechtliche Reformen nach dem Fall Enron 60
6.1 Der Sarbanes-Oxley Act 60
6.1.1 Das Public Company Accounting Oversight Board 61
6.1.2 Die neuen Regelungen des Sarbanes-Oxley Act zur Unabhängigkeit der Prüfer 63
6.1.3 Kritische Überlegungen zu den Reformen 64
6.1.4 Weitere wesentliche Bestandteile des Sarbanes-Oxley Act 65
6.2 Konsolidierung von Zweckgesellschaften nach GAAP 67
6.2.1 Bisherige Regelung zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften 67
6.2.1.1 Die qualifying SPE 68
6.2.1.2 Die non-qualifying SPE 69
6.2.2 Der Konsolidierungskreis nach FIN 46 71
6.2.2.1 Übersicht über das Modell 71
6.2.2.2 Die Variable Interest Entity 72
6.2.2.3 Identifizierung des Meistbegünstigten 74
6.2.2.4 Kritische Würdigung von FIN 46 75
7. Zusammenfassung 76
Literaturverzeichnis 79
Ehrenwörtliche Erklärung 86
A. Einführung in die Systematik der US-GAAP 87
B. Andersens Finanzinformationen des Client Retention Meetings 90

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bei den US-GAAP (im Folgenden GAAP), den angloamerikanischen Rechnungslegungsvorschriften, handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff. Die GAAP sind nicht klar eingegrenzt und definiert. Vielmehr setzen sie sich aus zahlreichen generellen Prinzipien (principles based ), einzelfallbezogener Standards und üblichen Vorgehensweisen zusammen. Generell wird unter den GAAP das in USA praktizierte Rechnungslegungsverfahren verstanden, das sich durch die Akzeptanz der Securities and Exchange Commission (SEC) auszeichnet. Es gibt drei Institutionen, die auf die GAAP Einfluss nehmen.329 Die Securities and Exchange Commission Die Securities and Exchange Commission (SEC), die Wertpapieraufsichtsbehörde, wacht über die Einhaltung von Gesetzen, sowie über die Ausgabe und den Handel mit Wertpapieren an den nationalen Börsen. Hierzu ist sie befugt, Regelungen zu erlassen und Streitigkeiten in ihrem Aufgabenbereich in erster Instanz gerichtsähnlich zu regeln. Die Berechtigung, Grundsätze und Richtlinien für die Rechnungslegung zu veröffentlichen, nimmt die SEC selbst lediglich in Hinsicht auf die formelle Ausgestaltung, der bei ihr einzureichenden Abschlüsse wahr (Regulation S-X oder Regulation S-K ). Die materielle Ausgestaltung von Rechnungslegungsgrundsätzen wurde von der SEC an private Organisationen - an das FASB und das AICPA - delegiert. Die SEC erlässt nur in Ausnahmefällen Verordnungen, wenn das FASB noch keine Stellung genommen hat, ein vom FASB herausgegebenes Statement of Financial Standard (SFAS) weiterer Interpretationen bedarf oder die SEC mit einem SFAS nicht einverstanden ist.330 Das American Institute of Certified Public Accountants Die Vereinigung der amerikanischen Wirtschaftsprüfer, das American Institute of Certified Public Accountants (AICPA), hat großen Einfluss auf den Normsetzungsprozess. Das AICPA erlässt Lösungsvorschläge für Bilanzierungsprobleme in Form von Accoun329 330 [...]

7 Zusammenfassung Neben dem Sarbanes-Oxley Act, als legislative Neuerung, ist die FASB Interpretation 46 als wichtigste Reform bilanzrechtlicher Natur zu nennen. FIN 46 versucht mit neuen Standards zur Definition des Konsolidierungskreises Bilanz-Skandale wie Enron zu verhindern bzw. abzuschwächen. Hierbei tritt die ökonomische Betrachtungsweise (substance-over-form) wieder in den Vordergrund und es wird der GAAP-untypische regelbasierte rules based Ansatz gewählt. Generell wird die Ausgliederung von Zweckgesellschaften aus der Konzernbilanz von FIN 46 erschwert. Es wurden schärfere Auflagen zu Mindesthaftungskapital und zu Related Parties eingeführt. Eine Reihe von praktischen Umsetzungsproblemen, offensichtliche Umgehungsstrategien und die erwartenden „Re-Konsolidierungen“ von Zweckgesellschaften der S&P 500 Unternehmen in Höhe von 400 Mrd.$, verleihen dem neuen Standard FIN 46 einen bitteren Beigeschmack. Abschließend muss überlegt werden, ob schärfere Strafgesetze, neue Richtlinien oder Standards die richtigen Maßnahmen zur Wiederherstellung der unternehmerischen Integrität sind. Vielmehr sollten die ethischen und moralischen Werte des Managements, der Wirtschaftsprüfer, der Aktienanalysten sowie der Ratingagenturen wieder in den Vordergrund rücken. Im Moment sind die Bilanz-Skandale - auch in Europa durch Parmalat - noch in jedermann Erinnerung und Prüfern wurden die Auswirkungen von Fehlprüfungen durch den Untergang eines der „Big Five“ Unternehmen deutlich vor Augen geführt. Es bleibt abzuwarten wie sich das Verhalten des Managements und der Kontrollmechanismen ändert, sobald das blinde Vertrauen der Anleger zurückgewonnen ist. [...]

7 Zusammenfassung „Key Credit Ratios“ sicherte Enron den „Investment Grade“. Im Laufe der Zeit, ab 1997, gewannen die SPE-Konstruktionen immer mehr an Bedeutung für Enrons Fortbestehen und blähten einen riesigen Apparat auf, dem es an jeglicher ökonomischer Substanz fehlte. Im Jahr 2001, durch den sinkenden Aktienkurs getrieben, offenbarte Enron das Ausmaß seiner Off-balance sheet-Transaktionen und verlor somit jegliches Vertrauen der Kapitalmärkte, der Gläubiger und manövrierte sich dadurch selbst für feindliche Übernahmen ins Aus. Neben diesen betrügerischen Maßnahmen des Managements ist weiterhin das Verhalten von Arthur Andersen als Wirtschaftsprüfer Enrons kritisch einzustufen. Andersens Prüfer erkannten und unterstützten Enrons Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und realisierten deren Wesentlichkeit für Enrons Jahresabschluss. Ungeachtet dessen kam Andersen offiziell zur begründeten Gewissheit, dass keine wesentlichen Fehler im Financial Statement vorhanden waren und testierte die Jahresabschlüsse von Enron, was gleichbedeutend mit einem groben Verstoß gegen die Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlußprüfung nach amerikanischen Grundsätzen ist. Vermutlich hätte auch ein korrektes Verhalten Andersens die Insolvenz von Enron nicht verhindern können, da das wirtschaftliche Scheitern nicht auf die SPE-Transaktionen zurückzuführen war. Vielmehr wurden die aggressiven Bilanzierungsmethoden zur Verschleierung der schlechten Situation verwendet. Die Verstöße von Andersen gegen die GAAS und GAAP führte zwar nicht zur Insolvenz von Enron, da dies eher von den wirtschaftlichen Fehlentscheidungen verursacht wurde. Dennoch hätte ein korrektes Verhalten der Wirtschaftsprüfer zu einer Reduzierung des Schadens für Gläubiger, Investoren und weltweite Kapitalmärkte geführt. Enron wäre nicht das siebtgrößte Unternehmen der USA gewesen, sondern hätte nur Platz 287 bei Fortune 500 eingenommen. Durch den Bilanzskandal von Enron zu legislativen Reformen getrieben, verabschiedete der Kongress im Jahr 2002 den Sarbanes-Oxley Act. Das Hauptziel der Neuregelungen bestand in der Sanierung des Vertrauens in den Jahresabschluss als zuverlässige Informationsquelle. Trotz der umfangreichen Neuregelungen bleibt festzuhalten, dass weiterhin offensichtliche Gefahren, die zu einer Verzerrung des Jahresabschlusses führen können, bestehen. Es herrscht die Meinung, dass zwar die wichtigen Themen behandelt wurden, die Ausführung jedoch nicht konsequent genug war. Daher bleibt fraglich, ob der Sarbanes-Oxley Act weitere Skandale im Ausmaß von Enron verhindern kann. Solange diese Lücken bestehen, genießen der Jahresabschluss und somit die Wirtschaftsprüfer nur eingeschränktes Vertrauen der Kapitalmärkte. Es bleibt abzuwarten wie sich die Reformen auf Corporate America auswirken und welche Änderungen im Bereich Corporate Governance in Europa vollzogen werden. [...]

Arbeit zitieren:
Tappeiner, Florian Dezember 2004: Enrons Instrumente der Bilanzmanipulation und die Rolle der Wirtschaftsprüfer, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SPE, Special Purpose Entity, Arthur Andersen, US-GAAP, Sarbanes-Oxley Act

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