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Marketingimplementierung in Non-Profit-Kulturbetrieben

Dargestellt am Beispiel öffentlicher Theater und Orchester

Marketingimplementierung in Non-Profit-Kulturbetrieben
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Susanne Ackermann
  • Abgabedatum: Juli 1997
  • Umfang: 96 Seiten
  • Dateigröße: 5,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Ruhr-Universität Bochum Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2480-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2480-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2480-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ackermann, Susanne Juli 1997: Marketingimplementierung in Non-Profit-Kulturbetrieben, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kulturmarketing, Non-Profit-Organisationen, Kulturbetrieb, Marketingimplementierung

Diplomarbeit von Susanne Ackermann

Einleitung:

Seitdem in den 70er Jahren eine Übertragung und Anwendung des Marketing-Gedankens auch auf nicht-kommerzielle Bereiche (non-profit-marketing) begann, ist das Interesse der Manager öffentlicher und privater Non-Profit-Organisationen am Marketing stark angestiegen; so auch im Kulturbereich. Im Blickpunkt des Interesses dieser Arbeit steht die Übertragung des Marketing-Konzepts speziell auf öffentliche Non-Profit-Kulturbetriebe.

Stellvertretend für alle öffentlichen Kulturbetriebe sollen hier die öffentlichen Theater und Orchester betrachtet werden, da diese beiden Bereiche zum einen schwer zu trennen sind (z.B. ist Musiktheater ohne orchestrale Mitwirkung nicht zu realisieren) und zum anderen das Schwergewicht der öffentlichen Kulturausgaben auf diesem gemeinsamen Sektor liegt. Von der Finanzkrise der öffentlichen Haushalte und von öffentlichen Sparzwängen sind die deutschen Theater und Orchester daher besonders betroffen. Vor dem Hintergrund eines gesellschaftlichen Wertewandels und sinkender Besucherzahlen wird in den letzten Jahren verstärkt gefordert, durch eine Orientierung am Marketingansatz den veränderten Umweltgegebenheiten Rechnung zu tragen. Die Probleme der praktischen Umsetzbarkeit einer Marktorientierung werden dabei jedoch meist vernachlässigt, obwohl bereits seit den sechziger Jahren von Schwierigkeiten bei der Umsetzung bzw. Implementierung des Marketings im Unternehmen die Rede ist.

Ein integriertes Totalmodell zur Marketingimplementierung wurde Anfang der neunziger Jahre von Hilker entwickelt. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand dieser konzeptionellen Grundlage eine geeignete Instrumentenkombination zur Marketingimplementierung speziell in öffentlichen Theatern und Orchestern herzuleiten. Dazu werden zunächst die Rahmenbedingungen öffentlicher Non-Profit-Kulturbetriebe beschrieben sowie die sich aus ihnen ergebende Krise, die dazu geführt hat, eine Marketingorientierung für Theater und Orchester zu fordern. Im folgenden Abschnitt wird der Frage nachgegangen, ob unter den gegebenen Bedingungen eine Marketingorientierung öffentlicher Non-Profit-Kulturbetriebe überhaupt möglich und sinnvoll ist. Im dritten Abschnitt wird im Rahmen des Modells von Hilker die Anwendbarkeit der einzelnen Instrumente zur Marketingimplementierung für die Bedingungskonstellation öffentlicher Theater und Orchester geprüft. Da Hilker in seinem Modell sämtliche mit dem Thema der Marketingimplementierung verknüpfte Literatur verarbeitet hat, geschieht diese Prüfung hauptsächlich unter Bezugnahme auf sein Buch. Im letzten Abschnitt werden dann die Ergebnisse noch einmal zusammenfassend erläutert.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Abkürzungsverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 6
I. Einleitung 7
II. Rahmenbedingungen und ihre Konsequenzen für öffentliche Non-Profit-Kulturbetriebe 8
1. Allgemeine Rahmenbedingungen 8
1.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen 8
1.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 10
1.3 Konkurrierende Freizeitgestaltungsangebote 11
2. Kulturpolitische Grundsätze 12
3. Finanzierung öffentlicher Theater und Orchester 13
3.1 Eigene Einnahmen 13
3.2 Direkte Subventionen 14
3.3 Indirekte Subventionen 14
4. Mögliche Organisationsformen öffentlicher Theater und Orchester 15
4.1 Der Regiebetrieb 16
4.2 Der Eigenbetrieb 17
4.3 Privatrechtliche Organisationsformen 18
5. Hoher Koordinationsaufwand durch verschiedenste Tarifverträge 19
6. Die aktuelle Krise öffentlicher Theater und Orchester als Konsequenz ihrer Rahmenbedingungen 21
III. Kultur und Marketing 23
1. Sind Kultur und Marketing miteinander vereinbar? 23
2. Anwendungsbeispiele von Marketinginstrumenten bei öffentlichen Theatern und Orchestern 26
3. Grenzen des Kulturmarketings 30
IV. Marketingimplementierung 33
1. Ein integriertes Modell der Marketingimplementierung 33
1.1 Das Modell im Überblick 34
1.2 Betrachtungsebenen der Marketingimplementierung 35
1.3 Prozeß der Marketingimplementierung 36
2. Probleme der Marketingimplementierung in öffentlichen Theatern und Orchestern 37
2.1 Mitarbeiterprobleme 38
2.2 Finanzielle Probleme 39
2.3 Unflexible Organisationsform 40
3. Ausgestaltung der Marketingimplementierung in Non-Profit-Kulturbetrieben 41
3.1 Die Analyse der Betrachtungsebenen der Marketingimplementierung in öffentlichen Theatern und Orchestern 41
3.1.1 Marktstrategien als Basis der Marketingimplementierung (Unternehmen - Umweltebene) 41
3.1.1.1 Künstlerischer Erfolg als Primärziel öffentlicher Theater und Orchester 42
3.1.1.2 Strategisches Konzept 44
3.1.2 Unternehmenskultur (Gesamtunternehmensebene) 47
3.1.2.1 Konkrete Ausformulierung des Kulturauftrages als Unternehmensphilosophie (Soll-Unternehmenskultur) 48
3.1.2.2 Erfassung der Ist-Unternehmenskultur 51
3.1.2.3 Beseitigung von Diskrepanzen zwischen Soll- und Ist-Unternehmenskultur 53
3.1.3 Funktionsübergreifende Zusammenarbeit (Gruppenebene) 55
3.1.4 Fähigkeiten und Verhalten der Mitarbeiter (Individualebene) 58
3.1.4.1 Marketingbezogene personelle Defizite als zentrales Problem der Marketingimplementierung in Non-Profit-Kulturbetrieben 59
3.1.4.2 Ansatzpunkte zur Steuerung der Marketingorientierung auf Individualebene 60
3.1.4.2.1 Grundlegende Handlungsalternativen des Personalmanagements 61
3.1.4.2.2 Das integrative Konzept des Internen Marketings 65
3.1.5 Kritische Würdigung der Anwendbarkeit von vorstrukturierenden Managementsystemen in Non-Profit-Kulturbetrieben 66
3.2 Der Prozeß der Marketingimplementierung in öffentlichen Theatern und Orchestern 71
3.2.1 Der Market-Back-Ansatz als Prozessansatz zur diskontinuierlichen Marketingimplementierung 72
3.2.2 Der Prozeß der Marketingimplementierung in Krisensituationen 76
3.2.3 Organisationales Lernen als Ansatz zur permanenten Marketingimplementierung 77
V. Zusammenfassende Erkenntnisse zur Marketingimplementierung in öffentlichen Theatern und Orchestern 80
Literaturverzeichnis 84

Arbeit zitieren:
Ackermann, Susanne Juli 1997: Marketingimplementierung in Non-Profit-Kulturbetrieben, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kulturmarketing, Non-Profit-Organisationen, Kulturbetrieb, Marketingimplementierung

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