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Einleitung:
In einer Zeit dramatischer Strukturveränderungen im Gesundheitswesen, in der sich der Arzt heute einer Vielzahl von Gefahren wie Punktwerteverfall, Budgets, Regressforderungen, Chipkartentourismus und wachsender Konkurrenz zwischen den Kollegen bei steigender Arztdichte ausgesetzt sieht, ist eine marktgerechte Ausrichtung seiner Angebote und Dienstleistungen überlebensnotwendig geworden. Um auf die Veränderungen und Herausforderungen (des Gesundheitsmarktes) derart zu reagieren, daß das Unternehmen Arztpraxis davon profitiert und gleichzeitig das Leistungsangebot und Service auf höchstmöglichem Niveau angesiedelt bleiben, muß der Arzt lernen sein Angebot und seine Dienstleistungen zu vermarkten. Dies bedeutet, Marketing als die bewußte Führung des ganzen Unternehmens (Arztpraxis) vom Markt her im Sinne einer umfassenden marktorientierten Führungskonzeption als eine rationale Antwort auf grundlegend veränderte Marktverhältnisse zu verstehen und umzusetzen. Um sich gegenüber der Konkurrenz zu profilieren und in den Augen der Patienten und der weiteren Öffentlichkeit eindeutig zu positionieren, ist eine (Praxis-)Marketing-Konzeption notwendig. Allerdings hält sich in den Köpfen der meisten Ärzte immer noch eine Skepsis gegenüber der praktischen Umsetzung von (Online-)Marketing, insbesondere auch im Zusammenhang mit dem ärztlichen Werbeverbot.
Aufgrund der heute veränderten Marktstruktur, spielen die im traditionellen Marketing-Mix wichtigen Instrumente Preispolitik, Produktpolitik und Distributionspolitik heute eine weniger wichtige Rolle, da diese wirtschaftlich gesehen an ihre Grenzen gelangt sind. Die Kommunikationspolitik hat sich deshalb mittlerweile zum wichtigsten marketingpolitischen Instrument entwickelt.
Das Internet ist in den letzten Jahren exponentiell gewachsen und hat sich in Deutschland zu einem wichtigen Kommunikationsmedium zur Verbreitung und Beschaffung von Informationen entwickelt. Neben öffentlichen und gewerblichen Nutzern verfügen in zunehmendem Maße auch private Haushalte über einen Zugang zum Internet. Diese Entwicklung macht das Internet heute für Ärzte interessant, da der Arzt durch eine Internet-Präsenz in Form einer sogenannten ‘Homepage’ der breiten Öffentlichkeit Informationen über seine Tätigkeit und seine Praxis zugänglich machen kann. Das Internet kann das klassische marketingpolitische Instrumentarium (insbesondere die Kommunikationspolitik) durch seine vielfältigen Präsentationsmöglichkeiten gut ergänzen. Es ist daher sinnvoll, das Internet dort zu integrieren und im Rahmen einer Online-Praxismarketing-
Konzeption zur Selbstdarstellung, Information und Kommunikation zu nutzen. Ziel dabei ist es, Wettbewerbsvorteile und positive Entwicklungseffekte für die Arztpraxis zu erreichen.
Die Diplomarbeit gliedert sich in insgesamt vier Kapitel. Nach der Einleitung werden im zweiten Kapitel, ausgehend von einer kurzen Darstellung der heutigen Situation des Arztes auf dem Gesundheitsmarkt, stufenweise Möglichkeiten und Grenzen eines Praxismarketing und eines Online-Praxismarketing dargestellt. Anschließend erfolgt die Implementierung des Internet in eine Praxismarketing-Konzeption. Im dritten Kapitel kommen die gewonnenen Erkenntnisse als Grundlage zur Entwicklung einer Online-Praxismarketing-Konzeption zum Einsatz. Mit der Schlußbetrachtung bildet das vierte Kapitel den Ausklang der Diplomarbeit.
Ziel der Arbeit ist es, eine praxisorientierte Online-Praxismarketing-Konzeption zu entwickeln, auf deren Basis sich eine Internet-Präsenz in Form einer Homepage für einen (Zahn)arzt realisieren läßt.
Schwerpunkte sind die Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen eines Online-Praxismarketing im Rahmen der zu beachtenden standes- und wettbewerbsrechtlichen Beschränkungen und die Entwicklung einer Online-Marketing-Konzeption für einen (Zahn)arzt.
Inhaltsverzeichnis:
|
|
Darstellungsverzeichnis |
VI |
|
Abkürzungsverzeichnis |
VII |
| 1. |
Einleitung |
1 |
| 1.1 |
Themenbegründung |
1 |
| 1.2 |
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit |
2 |
| 2. |
Praxismarketing, Online-Praxismarketing und Online-Praxis-marketing-Konzeption |
3 |
| 2.1 |
Die Situation des Arztes auf dem Gesundheitsmarkt |
3 |
| 2.1.1 |
Der Arzt als Unternehmer |
6 |
| 2.1.2 |
Zukunftsperspektiven |
7 |
| 2.2 |
Praxismarketing |
8 |
| 2.2.1 |
Rechtliche Grundlagen |
9 |
| 2.2.2 |
Entwicklung vom Verkäufer- zum Käufermarkt |
10 |
| 2.2.3 |
Patientenorientierung |
12 |
| 2.2.4 |
Corporate Identity |
14 |
| 2.2.5 |
Serviceleistungen |
16 |
| 2.2.6 |
Praxisorganisation |
17 |
| 2.2.7 |
Der Praxismarketing-Mix |
18 |
| 2.3 |
Online-Praxismarketing |
19 |
| 2.3.1 |
Das Internet |
20 |
| 2.3.1.1 |
Entwicklung und Wachstum |
21 |
| 2.3.1.2 |
Organisation und Kontrolle |
22 |
| 2.3.1.3 |
Netiquette |
24 |
| 2.3.1.4 |
Dienste |
25 |
| 2.3.1.4.1 |
E-Mail |
25 |
| 2.3.1.4.2 |
Das World Wide Web |
25 |
| 2.3.1.4.3 |
Usenet/Newsgroups |
26 |
| 2.3.1.4.4 |
File Transfer Protocol (FTP) |
27 |
| 2.3.1.4.5 |
Mailing-Listen |
27 |
| 2.3.1.4.6 |
Internet-Relay-Chat (IRC) |
28 |
| 2.3.1.5 |
JAVA |
28 |
| 2.3.1.6 |
Internet-Nutzer |
28 |
| 2.3.1.7 |
Zugang zum Internet |
30 |
| 2.3.1.7.1 |
Zugang durch Online-Dienste |
32 |
| 2.3.1.7.2 |
Zugang durch Provider |
32 |
| 2.3.1.7.3 |
Andere Zugangswege |
34 |
| 2.3.1.8 |
Kosten der Internet-Nutzung |
35 |
| 2.3.1.9 |
Entwicklungsprognosen |
35 |
| 2.3.2 |
Rechtliche Rahmenbedingungen für Online-Praxismarketing |
37 |
| 2.3.2.1 |
Das Anbieten von Produkt- und Firmeninformationen |
37 |
| 2.3.2.2 |
Verwenden von Bildmaterial und Sounds |
38 |
| 2.3.2.3 |
Verwenden von Informationen aus Online-Diensten |
38 |
| 2.3.2.4 |
Musterberufsordnung für die deutschen Ärztinnen und Ärzte (MBO-Ä) |
38 |
| 2.3.3 |
Implementierung des Internet in das Praxismarketing |
41 |
| 2.3.3.1 |
Marktforschung |
41 |
| 2.3.3.2 |
Angebots- bzw. Servicepolitik |
43 |
| 2.3.3.3 |
Preispolitik |
46 |
| 2.3.3.4 |
Distributionspolitik |
46 |
| 2.3.3.5 |
Kommunikationspolitik |
47 |
| 2.3.4 |
Einsatzmöglichkeiten der Internet-Dienste im Praxismarketing |
50 |
| 2.3.4.1 |
E-Mail |
50 |
| 2.3.4.2 |
World Wide Web |
51 |
| 2.3.5 |
Controlling der Online-Präsenz |
53 |
| 2.3.6 |
Pro und Contra Online-Praxismarketing |
55 |
| 2.4 |
Implementierung des Internet in die Praxismarketing-Konzeption |
57 |
| 2.4.1 |
Online-Rahmenbedingungen für die Arztpraxis |
62 |
| 2.4.2 |
Online-Praxismarketingziele |
63 |
| 2.4.3 |
Online-Praxismarketing-Strategie |
64 |
| 2.4.3.1 |
Patienten-Zielgruppe |
64 |
| 2.4.3.2 |
Marktfeldstrategie |
64 |
| 2.4.3.3 |
Timing und Positionierung |
66 |
| 2.4.4 |
Online-Praxismarketingform |
66 |
| 2.4.5 |
Online-Praxismarketingträger |
66 |
| 2.4.6 |
Online-Organisation |
67 |
| 2.4.7 |
Der Online-Praxismarketing-Mix |
68 |
| 2.4.8 |
Gestaltung der Online-Präsenz |
68 |
| 2.4.9 |
Bekanntmachung der Online-Präsenz |
71 |
| 2.4.10 |
Controlling und Optimierung der Online-Präsenz |
73 |
| 2.4.11 |
Werbewirksamkeit der Online-Präsenz |
74 |
| 3. |
Entwicklung einer Online-Praxismarketing-Konzeption für die Zahnarztpraxis Dr. Helmut Groß in Nürnberg |
74 |
| 3.1 |
Die Zahnarztpraxis Dr. Helmut Groß |
74 |
| 3.2 |
Online-Rahmenbedingungen |
75 |
| 3.3 |
Online-Praxismarketingziele |
78 |
| 3.4 |
Online-Praxismarketing-Strategie |
79 |
| 3.4.1 |
Patienten-Zielgruppe |
79 |
| 3.4.2 |
Marktfeldstrategie |
80 |
| 3.4.3 |
Timing und Positionierung |
80 |
| 3.5 |
Online-Praxismarketingform |
81 |
| 3.6 |
Online-Praxismarketingträger |
81 |
| 3.7 |
Online-Organisation |
81 |
| 3.8 |
Online-Praxismarketing-Mix |
81 |
| 3.8.1 |
Angebots- bzw. Servicepolitik |
81 |
| 3.8.2 |
Distributionspolitik |
84 |
| 3.8.3 |
Kommunikationspolitik |
84 |
| 3.9 |
Gestaltung der Online-Präsenz |
85 |
| 3.10 |
Bekanntmachung der Online-Präsenz |
87 |
| 3.11 |
Kontrolle und Optimierung der Online-Präsenz |
88 |
| 4. |
Schlußbetrachtung |
88 |
| 4.1 |
Nutzen einer Praxis-Präsentation im Internet |
88 |
| 4.2 |
Tendenzen des Online-Praxismarketing |
89 |
|
Anhang |
IX |
|
Literaturverzeichnis |
XVIII |