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Konzeption und Realisierung von DICOM Schnittstellen für ein Teleradiologiesystem

Konzeption und Realisierung von DICOM Schnittstellen für ein Teleradiologiesystem
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Henning Müller
  • Abgabedatum: August 1997
  • Umfang: 153 Seiten
  • Dateigröße: 6,8 MB
  • Institution / Hochschule: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0204-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0204-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0204-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Henning August 1997: Konzeption und Realisierung von DICOM Schnittstellen für ein Teleradiologiesystem, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: DICOM, PACS, RIS, Teleradiologie

Diplomarbeit von Henning Müller

Einleitung:

Diese Diplomarbeit ist im Rahmen des Teleradiologieprojektes CHILI am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Transferzentrum Medizinische Informatik entstanden. Das Thema ist DICOM (Digital Image Communications in Medicine), ein Standard für die digitale Bildverarbeitung und -kommunikation in der Medizin.

Gang der Untersuchung:

Zuerst wird eine Einführung in die Kommunikationsabläufe im Krankenhaus und im Speziellen in der Radiologie gegeben. Die Kenntnis dieses Umfeldes ist nötig, um die entwickelten Lösungen der Arbeit zu verstehen.

Im nächsten Kapitel wird eine Einführung in mehrere Standards der medizinischen Bildverarbeitung gegeben und vor allem die Entstehung von DICOM erläutert. Hier wird die Notwendigkeit einer standardisierten Kommunikation in der Radiologie deutlich.

Das vierte Kapitel gibt eine Einführung in DICOM. DICOM ist ein sehr komplexer, objektorientierter Standard zur Bildverarbeitung und Bildkommunikation. Der Standard ist von den verschiedenen weltweiten Normungsgremien verabschiedet (JIRA für Japan, CEN für Europa und ANSI für Amerika), und ist der weltweit am häufigsten benutzte Standard in der medizinischen Bildverarbeitung. Vor allem auf die Kommunikationsabläufe wird großer Wert gelegt, denn die Kommunikation ist die große Stärke von DICOM. Ausgehend von den kleinsten Objekten wird der Standard genau erläutert.

Im fünftem Kapitel wird vor allem auf die Programmierung von eigenen DICOM Programmen eingegangen. Es werden die wichtigsten Schritte für die Implementierung eigener DICOM Routinen erläutert. Dabei werden auch die vom Autor implementierten Programme beschrieben. Im einzelnen sind dies Routinen zum Empfang und Verschicken von Daten (C-Store), zum Stellen und Beantworten von Testanfragen (C-Echo), zum Erstellen und Beantworten von Datenbankanfragen (C-Find),-zum Anfordern von Bildern und zum Beantworten von Anforderungen (C-Move).

Dabei wird erläutert, warum gerade diese Dienste implementiert werden, denn es handelt sich um die für ein Teleradiologiesystem wichtigsten Dienste. Die Ergebnisse für das Teleradiologiesystem sind in einem eigenen Kapitel zusammengefaßt.

In einer Diskussion werden die anfänglichen Ziele dem erreichten Szenarium kritisch gegenübergestellt.

Am Ende wird noch ein Ausblick in die Zukunft der implementierten Routinen gegeben. Dabei wird auch auf weitere wichtige Dienste des DICOM Standards eingegangen.

Inhaltsverzeichnis:

Kapitel 1 Einleitung 1
1.1 Motivation 1
1.2 Überblick 3
Kapitel 2 Ziele und Problematik 5
2.1 Kommunikation im Krankenhaus 5
2.2 Kommunikation in der Radiologie 7
2.2.1 KIS/RIS Kopplung 8
2.2.2 PACS 9
2.2.3 Modalitäten und Viewing Stations 10
2.2.4 Teleradiologie 11
2.3 Beispielszenarien in der Radiologie 12
2.3.1 CHILI Radiologie 12
2.3.2 Optimale Radiologie 13
2.4 Ziele 14
Kapitel 3 Standards in der medizinischen Bildverarbeitung und Bildkommunikation 17
3.1 Problematik 17
3.2 Herstellerstandards 18
3.2.1 Beispiel Siemens 19
3.2.2 Beispiel GE 19
3.2.3 Weitere Hersteller 20
3.3 ACR/NEMA 20
3.3.1 ACR/NEMA 1.0 20
3.3.2 ACR/NEMA 2.0 21
3.3.3 DICOM 3.0 21
3.4 Gründe für DICOM 22
Kapitel 4 Beschreibung des DICOM Standards 25
4.1 Problematik 25
4.2 DICOM Konzepte 26
4.2.1 Objektorientiertheit 27
4.2.2 Attribute und Attributwerte 27
4.2.3 Tags 28
4.2.4 Value Representation 29
4.2.5 Informationsobjekte 30
4.2.6 Serviceklassen 32
4.2.7 Service Object Pairs 33
4.2.8 Client/Server 34
4.2.9 Unique Identifier 35
4.2.10 Transfersyntaxe 36
4.3 DICOM Kommunikation 36
4.3.1 Netzwerkkonzepte 37
4.3.1.1 TCP/IP 38
4.3.1.2 ISO/OSI 38
4.3.1.3 Point-to-Point 39
4.3.2 Application Entity und Presentation Address 39
4.3.3 Verbindungsaufbau 40
4.3.4 Präsentationskontext 40
4.4 Speicherkonzepte 40
4.4.1 Dateiformat 40
4.4.2 Verzeichnisformat 42
4.4.3 Medien 43
4.5 Conformance Statement 43
4.6 Beschreibung der DICOM Unterlagen 43
4.6.1 Einführung und Oberblick 44
4.6.2 Conformance 44
4.6.3 Definition der Informationsobjekte 44
4.6.4 Serviceklassen 45
4.6.5 Datenstrukturen und Verschlüsselung 45
4.6.6 Data Dictionary 45
4.6.7 Nachrichten 46
4.6.8 Netzwerkkommunikation 46
4.6.9 Punkt-zu-Punkt Kommunikation 47
4.6.10 Speicherung auf festen Medien 47
4.6.11 Applikationen für die Speicherung 47
4.6.12 Physische Medienformate 48
4.6.13 Print Management Punkt-zu-Punkt 48
4.6.14 Supplements 49
4.6.15 Correction Proposals 49
Kapitel 5 CHILI DICOM Implementierung 51
5.1 Vorhandene DICOM Routinen 51
5.1.1 Freie Quelltexte 51
5.1.1.1 UC Davis 51
5.1.1.2 Universität Oldenburg 52
5.1.1.3 Mallinckrodt Institute of Radiology 52
5.1.1.4 Sonstige 53
5.1.2 Kommerzielle Quelltexte 53
5.1.2.1 Merge 54
5.1.2.2 De Jarnette 54
5.2 Die Mallinckrodt Quelltexte 54
5.2.1 Vorteile der Mallinckrodt Quelltexte 55
5.2.2 Unterstützte Plattformen 55
5.2.3 Vorhandene Routinen 56
5.2.3.1 Basisroutinen 56
5.2.3.2 Beispielapplikationen 58
5.2.4 Gründe für Eigenentwicklungen 59
5.3 Konzepte der implementierten Routinen 60
5.3.1 Wartbarkeit 60
5.3.2 Erweiterbarkeit 62
5.3.3 Dokumentation 62
5.3.4 Benutzbarkeit 63
5.4 DICOM Implementierung 63
5.4.1 DICOM Server 64
5.4.1.1 Aufgaben 64
5.4.1.2 Besonderheiten 65
5.4.1.3 Implementierung 66
5.4.2 Query/Retrieve als User 68
5.4.2.1 Aufgaben 68
5.4.2.2 Besonderheiten 68
5.4.2.3 Implementierung 69
5.4.3 DICOM Datenbanktreiber 72
5.4.3.1 Aufgabe 72
5.4.3.2 Besonderheiten 72
5.4.3.3 Implementierung. 74
5.4.4 Echo als User 76
5.4.4.1 Aufgabe 76
5.4.4.2 Besonderheiten 76
5.4.4.3 Implementierung 76
5.4.5 Store als User 77
5.4.5.1 Aufgaben 77
5.4.5.2 Besonderheiten 77
5.4.5.3 Implementierung 79
5.5 Conformance Statement 79
5.5.1 Implementation Model 79
5.5.1.1 Datenflußdiagramm der Applikationen 80
5.5.1.2 Funktionale Definition von Applikations Entities 81
5.5.2 Spezifikationen der Applikations Entities 81
5.5.2.1 Unterstützte SOP Klassen 81
5.5.2.2 Verbindungsaufbau 83
5.5.2.3 Verbindungsanfragen 83
5.5.2.4 Verbindungsannahme 85
5.5.3 Kommunikationsprofile 87
5.5.3.1 TCP/IP 87
5.5.3.2 Physische Medien 87
5.5.4 Erweiterungen und Spezialisierungen 88
5.5.5 Konfiguration 88
5.5.5.1 Applikationsname, Präsentationsadresse 88
5.5.5.2 Sicherheitsaspekte 88
5.5.5.3 Konfigurierbare Parameter 89
5.5.5.4 Erweiterte Buchstabensätze 89
5.6 Weitere wichtige Services 89
Kapitel 6 Ergebnisse 91
6.1 Das Teleradiologiesystem der 2. Generation: CHILI 91
6.2 Die Benutzbarkeit 92
6.3 Der Einsatz in der Praxis 93
Kapitel 7 Diskussion 97
Kapitel 8 Ausblick 99
Kapitel 9 Zusammenfassung 101
Anhang A ER Diagramm 105
Anhang B DICOMDIR 109
Literaturverzeichnis 109
Internet Referenzen 117
Abbildungsverzeichnis 121
Tabellenverzeichnis 123
Glossar 125
Index 135

Arbeit zitieren:
Müller, Henning August 1997: Konzeption und Realisierung von DICOM Schnittstellen für ein Teleradiologiesystem, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
DICOM, PACS, RIS, Teleradiologie

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