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Evaluierung eines innovativen Teleradiologiesystems

Evaluierung eines innovativen Teleradiologiesystems
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Schwab
  • Abgabedatum: Mai 1997
  • Umfang: 181 Seiten
  • Dateigröße: 10,5 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0162-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0162-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0162-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schwab, Markus Mai 1997: Evaluierung eines innovativen Teleradiologiesystems, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: ISDN, kooperative Sitzungen, medizinische Informatik, Telekonferenz, Teleradiologie

Diplomarbeit von Markus Schwab

Einleitung:

Im Rahmen des von der DeTeBerkom geförderten Projektes MEDICUS wurde im Rhein-Neckar-Gebiet, in Nürnberg und im Großraum Essen ein Teleradiologie-Verbund von über 10 Partnern aufgebaut. Ziel dieser Arbeit war, detaillierte Information über das Benutzerverhalten, die Systemakzeptanz und den Einfluß der Teleradiologie auf das Gesundheitssystem zu gewinnen und zu evaluieren.

Es sollte ein Logging-System implementiert werden, das detaillierte Daten über die Bedeutung einzelner Funktionen eines Teleradiologiesystems liefert. Die erzeugten Log-Files wurden automatisch gesammelt und ausgewertet. Weitere Daten wurden über rechnerbasierte und konventionelle Fragebögen ermittelt.

Gang der Untersuchung:

Im Kapitel "Grundlagen und Stand der Forschung" werden Begriffe erklärt und Grundlagen auf denen aufgebaut wurde gezeigt. Im Unterkapitel "Telemedizin und Teleradiologie" wird der status quo der Telemedizin und der Teleradiologie beschrieben.

Das Kapitel "Das Teleradiologiesystem MEDICUS" gibt einen Überblick über die evaluierte Software. Es beschreibt das Projekt einschließlich seines Umfeldes. Weiterhin wird der ehemals konventionelle Weg, Bildmaterial zu übermitteln, gezeigt.

Das verwendete Untersuchungsmaterial wird im Kapitel "Material und Methoden" dargelegt. Der Verfasser geht auf die Auswertung des Materials ein. Darin wird der Fragebogen und dessen Hintergrund beschrieben. Es wird auf den Aufbau einer Hotline ebenso eingegangen wie auf die erhobenen Daten.

Im Kapitel "Evaluation" wird tabellarisch mit Graphiken und Resümees die Auswertung dargelegt. Es wird gezeigt, welche Anwendungsgebiete für MEDICUS geeignet sind. Anhand der ermittelten Daten wird auf effizientes Arbeiten durch das Teleradiologiesystem geprüft. Es wird aber auch nach der Akzeptanz der Anwender ermittelt. Letztendlich wird aus den gezeigten Ergebnissen ein Resümee geschlossen in Richtung der Benutzung des Systems.

Kapitel "Zusammenfassung und Ausblick" beschreibt die Zukunft der Teleradiologie. Es befaßt sich mit Strömungen und Meinungen. Dabei wird auf einzelne Punkte eingegangen, die tendenziell die Teleradiologie beeinflussen könnten, wie z.B. Abrechnung oder Kostenentwicklung.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung und Motivation 1
2. Grundlagen und Stand der Forschung 3
2.1 Telemedizin und Teleradiologie 3
2.1.1 Überblick 3
2.1.2 Begriffsdefinitionen 3
2.1.2.1 Telemedizin 4
2.1.2.2 Teleradiologie 4
2.1.3 Standards 5
2.1.3.1 DICOM 3.0 5
2.1.3.2 Bildrepräsentationsstandard PIC 6
2.1.4 Die Historie der Telemedizin 6
2.1.4.1 Status quo der Radiologie 7
2.1.4.2 Teleradiologie in Deutschland 7
2.1.5 Anwendungsgebiete der Teleradiologie 9
2.1.6 Pro und Contra Teleradiologie 10
2.1.6.1 Vorteile Teleradiologie 10
2.1.6.2 Nachteile Teleradiologie 14
2.2 Alternative Bewertungen des Systems 15
2.2.1 Evaluation der Nützlichkeit des Systems 15
2.2.2 Medizinische und ökonomische Evaluation 18
3. Das Teleradiologiesystem MEDICUS 23
3.1 Zielsetzung des Projekts 23
3.2 Konventioneller Bildtransfer ohne Teleradiologie 23
3.3 Konzeption des Teleradiologieprojektes 24
3.3.1 Einbeziehung der Benutzer bei Konzeption und Implementierung 24
3.3.2 Orientierung an bestehenden und zukünftigen Standards 24
3.3.2.1 Softwarestandards 24
3.3.2.2 Standardisiertes und zertifiziertes Benutzerhandbuch 25
3.3.3 Anbindung der existierenden Modalitäten 25
3.3.4 Gestalten einer ergonomischen graphischen Benutzerschnittstelle 25
3.3.5 Anlehnung an bestehende Funktionalitäten von radiologischen Arbeitsplätzen 25
3.3.5.1 Lichtkasten 25
3.3.5.2 Radiologische Viewing Station 26
3.3.5.3 Organisations- und Versandstruktur 26
3.3.6 Realisation von kostensparenden Elementen 27
3.3.7 Berücksichtigung des Datenschutzes 27
3.3.8 Nutzung vorhandener und zukunftsorientierter Ressourcen 28
3.3.9 Portabilität 28
3.4 Die Projektpartner 29
3.4.1 Die Anwender 29
3.4.1.1 DKFZ, Abteilung MBI, Heidelberg, P00A 29
3.4.1.2 Steinbeis Transferzentrum, Heidelberg, P00B 29
3.4.1.3 Klinikum Mannheim, Radiologie, P01A 29
3.4.1.4 Klinikum Mannheim Innere, P01B 29
3.4.1.5 Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, P02 30
3.4.1.6 Klinikum Nord, Nürnberg, P03 30
3.4.1.7 Heinrich Lanz Krankenhaus, Mannheim, P04 30
3.4.1.8 Radiologische Gemeinschaftspraxis, ATOS Praxisklinik, P05 30
3.4.1.9 Evangelisches Krankenhaus Luther, Essen, P06 31
3.4.1.10 Klinikum Niederberg, Velbert/Essen, P08 31
3.4.1.11 Experimentelle Herzchirurgie,Heidelberg,P10 31
3.4.1.12 Universitätsfrauenklinik Heidelberg, P 11 31
3.4.1.13 Evangelisches Krankenhaus Salem, Heidelberg, P12 31
3.4.1.14 DKFZ, Onkologische Diagnostik und Therapie, Heidelberg, P13 32
3.4.1.15 Krankenhaus Speyrershof, Heidelberg, P14 32
3.4.1.16 Geplante Partner, welche nicht am Projekt teilnehmen konnten 32
3.4.2 Kommunikationscluster und Anwendungsszenarien 33
3.4.2.1 Tabellarische Zuweisung von Kürzeln für die Partner 33
3.4.2.2 Szenarien 33
3.4.3 Die Reaktionen auf das Neue, Ungewohnte 35
4. Material und Methoden 37
4.1 Einführung 37
4.2 Material der Evaluation 38
4.2.1 Detailliertes Accounting 38
4.2.2 Interaktiver Fragebogen 40
4.2.2.1 Information durch Fragebogen 41
4.2.2.2 Implementation des Fragebogens 42
4.2.2.3 Zeitpunkt des Erscheinens des Fragebogens 43
4.2.2.4 Fragebogen als eigener Arbeitsbereich 43
4.2.2.5 Fragebogen nach einem Datenversand 44
4.2.2.6 Fragebogen nach einer kooperativen Sitzung 45
4.2.3 Auswertung des Accountings 46
4.2.4 Aufbau einer Hotline 47
5. Evaluation 51
5.1 Das Ziel der Evaluierung 51
5.2 Die Fragestellungen zur Evaluierung 51
5.3 Auswertung der erhobenen Daten 54
5.3.1 Benutzungshäufigkeit des Systems 54
5.3.1.1 Allgemein 56
5.3.1.2 Benutzung als lokale Viewing-Station 59
5.3.1.3 Benutzung als Sende/Empfangsstation mit Bildbetrachtung 61
5.3.1.4 Benutzung für kooperative Sitzung 61
5.3.2 Bilddatenmengen der importierten und verschickten Bilder 63
5.3.2.1 Importierte Bilder 63
5.3.2.2 Verschickte Bilder 64
5.3.2.3 Anzahl der verschickten Pakete, Ordner, Bilder und Texte 65
5.3.2.4 Anteil verschlüsselter Bilder 70
5.3.2.5 Anzahl der Pakete in kooperativer Sitzung 71
5.3.3 Aktionshäufigkeit mit Maus und Tastatur für die Arbeitsbereiche 72
5.3.3.1 Aktionen bei Benutzung als Viewing-Station 73
5.3.3.2 Aktionen beim Versand 75
5.3.3.3 Aktionen in kooperativen Sitzungen 78
5.3.3.4 Verhältnis der Aktionen in Versand und kooperativer Sitzung 80
5.3.4 Weitere statistische Daten 81
5.3.4.1 Startzeiten von MEDICUS 81
5.3.4.2 Benutzungsdauer von MEDICUS 85
5.3.4.3 Vergleich Versandzeiten mit den Transferzeiten 86
5.3.4.4 Versanddauer/Dauer kooperative Sitzung 91
5.3.4.5 Dauer und Startzeiten der kooperativen Sitzungen 91
5.3.5 Ausgefüllte Fragebögen 94
5.3.6 Benutzerprofil 96
5.3.6.1 Anwendergruppe 96
5.3.6.2 Fachgebiet des Benutzers 99
5.3.6.3 Anzahl der teilnehmenden Personen in einer Sitzung 100
5.3.7 Benutzungsprofil von MEDICUS 102
5.3.7.1 Grund des Datenversands 102
5.3.7.2 Grund der kooperativen Sitzung 105
5.3.7.3 Wurde interdisziplinär gearbeitet? 109
5.3.7.4 Handelte es sich um einen Notfall? 111
5.3.7.5 Benutzung von zusätzlichen Mitteln 112
5.3.7.6 Arbeitserleichterungen durch die Benutzung des Systems 114
5.3.7.7 Einsparungen durch das System 117
5.3.7.8 Subjektive Beurteilung von MEDICUS 118
5.3.7.9 Freitext-Bemerkungen 120
5.3.8 Eingegangene Anrufe bei der Hotline 121
5.4 Das Resümee der Evaluation 131
6. Zusammenfassung und Ausblick 137
6.1 Einordnung der Teleradiologiesysteme 139
6.2 Zukünftige Einflußfaktoren auf die Teleradiologie 140
Literaturverzeichnis 143
Anhang A 153
A.1 Partnertabelle 153
Abbildungsverzeichnis 155
Tabellenverzeichnis 159
Glossar 161
Index 167

Arbeit zitieren:
Schwab, Markus Mai 1997: Evaluierung eines innovativen Teleradiologiesystems, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
ISDN, kooperative Sitzungen, medizinische Informatik, Telekonferenz, Teleradiologie

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