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Einsatzuntersuchung für das Modul SAP CO-PA in einem Beratungsunternehmen

Einsatzuntersuchung für das Modul SAP CO-PA in einem Beratungsunternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Marina Savcenko
  • Abgabedatum: September 2009
  • Umfang: 91 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FH) Deutschland
  • Bibliografie: ca. 14
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-4071-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Savcenko, Marina September 2009: Einsatzuntersuchung für das Modul SAP CO-PA in einem Beratungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Ergebnisrechnung, Marktsegmentrechnung, Controlling, Einzelpostenanalyse, Lizenzen

Bachelorarbeit von Marina Savcenko

Einleitung:

CO-PA ist ein Modul im SAP-System und steht für COntrolling Profitability Analysis, was mit Ergebnisrechnung im Controlling übersetzt werden kann.

CO-PA dient dem Ergebnis-Controlling des Unternehmens und unterstützt die Geschäftsleitung und das Management bei der Beurteilung von Marktsegmenten. Das Ergebnis kann nach Produkten, Kunden, Aufträgen gegliedert, und beliebigen Verdichtungen dieser Begriffe oder Unternehmenseinheiten, z. B. Verkaufsorganisation oder Geschäftsbereich im Hinblick auf ihren Ergebnisbeitrag bzw. Deckungsbeitrag analysiert werden.

Im SAP-System unterscheidet man zwei Formen der Ergebnisrechnung:

- die kalkulatorische; - die buchhalterische Ergebnisrechnung.

Bei der kalkulatorischen Ergebnisrechnung werden Kosten und Erlöse nach frei definierbaren Wertfeldern und kalkulatorischen Wertansätzen gegliedert, hier ist jederzeit ein kurzfristiger und vollständiger Ergebnisausweis garantiert.

‘Die buchhalterische Ergebnisrechnung ist eine Ergebnisrechnung in Kontenform mit buchhalterischem Wertansatz.’ Man verwendet dabei Kosten- und Erlösarten. Hier ist ein permanent mit der Finanzbuchhaltung abgestimmter Ergebnisausweis möglich.

Beide Formen der Ergebnisrechnung können parallel eingesetzt werden.

Wir interessieren uns für die kalkulatorische Ergebnisrechnung, weil wir die Umsätze und Kosten nach deren Herkunft analysieren möchten.

Dabei sollen Fragen beantwortet werden, wie z. B.:

- wieviel Umsatz kommt aus dem Inland, wieviel aus dem Ausland; - mit welchen Unternehmensleistungen habe ich den größten Anteil am Umsatz erzielt; - welchen Gewinn habe ich mit einem bestimmten Kunden / Produkt erzielt.

Diese Arbeit beginnt mit der Einführung und Problemstellung und beschreibt im zweiten Kapitel das Unternehmen, in welchem diese Arbeit verfasst wurde. Während das dritte Kapitel sich mit der Ergebnisrechnung im betriebswirtschaftlichen Sinne beschäftigt, erklärt das vierte Kapitel anhand des SAP-Systems; die Stammdaten und Prozesse. Im fünften Kapitel der Arbeit werden die Anforderungen und das Sollkonzept des Unternehmens erklärt. Im Sechsten werden diese in einem Prototypen umgesetzt. Ausblick und Zusammenfassung bilden den Abschluss der Arbeit.

Der Einsatz des Moduls Ergebnis- und Marktsegmentrechnung im SAP-System innerhalb eines Beratungsunternehmens wird der Hauptteil der Arbeit sein.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
Anhangverzeichnis VII
1. Einführung + Problemstellung 1
2. Vorstellung des Unternehmens 4
3. Grundlagen Ergebnisrechnung 4
3.1 Ergebnisrechnung allgemein 5
3.2 Controlling – Ergebnisrechnung im Beratungsunternehmen 8
4. Controlling – Ergebnisrechnung im SAP 12
4.1 Aufbau des Moduls Controlling im SAP 13
4.2 Stammdaten 13
4.3 Prozesse der Ergebnis- und Marktsegmentrechnung / Überblick 18
4.3.1 Mittelfristige Planung 19
4.3.2 Kurzfristige Planung (Projektplanung) 24
4.3.3 Abrechnung der Plandaten aus dem PS ins CO-PA 29
4.3.4 Werteflüße im Ist 31
4.4 Infosystem (Berichtswesen) 37
4.4.1 Formularbasierte Berichte 38
4.4.2 Ad-hoc-Berichte 38
4.4.3 Einzelpostenanalyse 39
5. Anforderungen und Sollkonzept 40
6. Umsetzung im Prototyp 45
6.1 Stammdaten in anderen Modulen 45
6.1.1 Vertrieb 45
6.1.2 Controlling 47
6.1.3 Projektsystem 48
6.2 Strukturen im CO-PA Prototyp 48
6.3 Merkmalsableitung 49
6.4 Rückmeldungen 51
6.5 Abrechnung der Kosten des PSP-Elementes auf den Kundenauftrag 53
6.6 Abrechnung der Kosten von dem Kundenauftrag ins CO-PA 53
6.7 Prozessablauf im Prototyp 55
6.7.1 Beratung 55
6.7.2 Lizenzen 59
6.8 CO-PA Bericht 61
7. Zusammenfassung + Ausblick 66
Glossar 67
Literaturverzeichnis 68
Anhang 69

Textprobe:

Kapitel 4.3.3, Abrechnung der Plandaten aus dem PS ins CO-PA:

Abrechnungen werden in der Regel nur im Ist durchgeführt. Es besteht jedoch die Möglichkeit bei planintegrierten PSP- Elementen auch Plandaten an Kostenstellen, Geschäftsprozesse oder – sofern zuvor eine Planergebnisermittlung durchgeführt wurde – an die Ergebnisrechnung abzurechnen.

Aus dem vorherigen Abschnitt geht hervor, dass man für die Abrechnung der Plandaten ins CO-PA eine Planergebnisrechnung durchgeführt haben muss. Da ich in der Literatur nicht gefunden habe wie dies gemacht wird, wird im Folgenden die Ergebnisermittlung im Ist beschrieben. Die Planergebnisermittlung sollte dann, meiner Meinung nach, in der gleichen Weise durchführbar sein.

‘Bei der Ergebnisermittlung wird eine periodische Bewertung durchgeführt, um:

- den Bestand an Ware in Arbeit für die Finanzbuchhaltung zu ermitteln; - Rückstellungen für fehlende Kosten bzw. Reklamationskosten für die Finanzbuchhaltung zu ermitteln; - Rückstellungen für drohende Verluste für die Finanzbuchhaltung und die Ergebnisrechnung zu ermitteln; - die Kosten des Umsatzes oder einen errechneten Erlös für die Ergebnisrechnung zu ermitteln’.

Damit die Ergebnisermittlung durchgeführt werden kann, muss die Bewertungsmethode ermittelbar sein. Diese wird aus den Abgrenzungsschlüsseln der relevanten Objekte und der Abgrenzungsversion, die bei der Durchführung der Ergebnisermittlung angegeben wird, ermittelt. An die Ergebnis- und Marktsegmentrechnung können jedoch nur die Werte der Abgrenzungsversion 0 abgerechnet werden.

Ergebnisermittlung kann nur für die PSP-Elemente durchgeführt werden, die einen Abgrenzungsschlüssel tragen. Im SAP-Standard sind bereits verschiedene Abgrenzungsschlüssel definiert. Abgrenzungsschlüssel werden entweder manuell in PSP-Elementen erfasst, im Projektprofil als Vorschlagswerte hinterlegt oder zusammen mit der Abrechnungsvorschrift über Strategien abgeleitet. Mithilfe der Abgrenzungsschlüsseln kann auch festgelegt werden, ob die vollständige Auftragshistorie nur für das gesamte Projekt oder für die einzelnen Fakturierungselemente ermittelt werden soll. Zusätzlich wird im Abgrenzungsschlüssel die CO-Version, deren Daten als Basis für die Auftragseingangsermittlung verwendet werden sollen spezifiziert.

Die Werte der Ergebnisermittlung werden unter Verwendung von Abgrenzungskostenarten, Kostenarten mit dem Kostenartentyp 31, auf die abgegrenzten PSP-Elemente fortgeschrieben. In den Kostenberichten des Projektsystems werden die Daten anhand der verwendeten Abgrenzungskostenarten ausgewertet.

Vor dem Durchführen einer Ergebnisermittlung im Ist für ein Projekt sollte man eine Sperrperiode setzen. Diese sorgt dafür, dass alle bis einschließlich zur Sperrperiode ermittelten Abgrenzungsdaten nicht mehr durch die Ergebnisermittlung geändert werden. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn man auch keine Buchungen mehr in die Finanzbuchhaltung für diese Perioden vornehmen möchte.

‘Plandaten nicht planintegrierter Projekte können auch ohne eine Abrechnung an die Ergebnisrechnung weitergeleitet werden. Dies geschieht durch eine so genannte Plandatenübernahme der Daten von PSP-Elementen mit einem Abgrenzungsschlüssel’.

Arbeit zitieren:
Savcenko, Marina September 2009: Einsatzuntersuchung für das Modul SAP CO-PA in einem Beratungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Ergebnisrechnung, Marktsegmentrechnung, Controlling, Einzelpostenanalyse, Lizenzen

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