Chancen und Risiken von Digital Signage
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Kaupp
- Abgabedatum: Oktober 2009
- Umfang: 211 Seiten
- Dateigröße: 7,4 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
- Bibliografie: ca. 147
- ISBN (eBook): 978-3-8366-3943-9
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kaupp, Michael Oktober 2009: Chancen und Risiken von Digital Signage, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Ambient Media, Marketing, POS-TV, Instore TV, Zielgruppe
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Diplomarbeit von Michael Kaupp
Einleitung:
Die Idee für die Wahl dieses Diplomarbeitsthemas entstand im Rahmen einer Existenzgründungsförderung, die der Autor vom Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) an der Hochschule München erhielt. Hierbei wurde das Projekt ‘Clipscreen’ gefördert, das eine internetbasierte Plattform zur Verwaltung von Bildschirminhalten und darauf abgestimmte Agenturleistungen anbietet. Diese Verwendung von Bildschirmen zur Konsumentenansprache wird unter dem Begriff ‘Digital Signage’ zusammengefasst, der auch in dieser Arbeit verwendet werden soll.
Hauptziel dieser Diplomarbeit ist es, einen umfangreichen Einblick in das aktuelle Thema der Sonderwerbeformen im Out-of-Home-Bereich (Ambient Media) und hierbei speziell in den Bereich des Digital Signage zu erlangen. Hierbei sollen an vielen Beispielen die vielfältigen Möglichkeiten und Risiken des Einsatzes von solchen Bildschirmsystemen genauer aufgezeigt werden. Zudem soll die Werbewirkung von Digital-Signage-Systemen anhand einer Literaturrecherche sowie einer selbstständig und mehrtägig durchgeführten Beobachtung beschrieben und erhoben werden.
Für den Verfasser ist es besonders durch den Aufbau des Projektes ‘Clipscreen’ von großem Interesse, hierbei die spezifischen Chancen und Risiken des Einsatzes von Digital-Signage-Systemen zu erarbeiten. Denn hierdurch soll zum einen eine argumentative Basis geschaffen werden, um zukünftig in Verhandlungen und Diskussionen gut argumentieren zu können. Zum anderen soll auch der Digital-Signage-Markt genauer betrachtet werden um so die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten solcher Systeme, sowie deren spezifischen Anforderungen zu erfassen. Durch die Durchführung einer Beobachtung im Einzelhandel soll zudem das Passantenaufkommen, und die Reaktion der Passanten auf ein Digital-Signage-System an einem konkreten Beispiel erhoben und erfasst werden.
Die dadurch erhobenen Daten sollen dann zukünftig in die Planung von Werbemitteln und Standorten für Digital-Signage-Systeme einfließen.
Die Ziele dieser Diplomarbeit lauten demnach wie folgt:
Erläutern des Bereichs Ambient Media, dessen Entwicklung, Kategorisierung und Stellung im Marketing, Verschaffen eines tiefen Einblicks in das Thema Digital Signage als Teil von Ambient Media, dessen Funktionsweise, Formen und Inhalte, Aufzeigen vieler Anwendungsmöglichkeiten von Digital-Signage-Systemen anhand von Beispielen, sowie deren spezifischen Möglichkeiten und Herausforderungen, Erläutern der Werbewirkung von Digital Signage, Durchführen einer Beobachtung, um die Reaktionen von Passanten auf Digital Signage in einem konkreten Fall zu erheben und das Passantenaufkommen an einem Ort zu messen, Erarbeiten der Chancen und Risiken von Digital Signage.
Gang der Untersuchung:
Um die oben genannten Ziele dieser Diplomarbeit umzusetzen, wird zuerst auf aktuelle und relevante Rahmenbedingungen im Werbeumfeld eingegangen, die den Einsatz von Ambient-Media-Formaten und Digital-Signage-Systemen determinieren. Um anschließend eine Abgrenzung des Ambient-Media-Bereiches von anderen Werbeformen vorzunehmen, wird dieser erläutert und dessen Stellung im Marketing- und Mediamix genauer dargestellt. Hierzu soll auch der Markt für Ambient Media kurz angeschnitten und so die aktuelle Marktsituation aufgezeigt werden. Um wiederum die Einsatzmöglichkeiten von Ambient Media zu veranschaulichen, werden Ambient-Media-Formate kategorisiert und an Hand von Beispielen dargestellt.
Ausgehend von dieser Kategorisierung wird darauf folgend der Fokus auf Digital Signage gelegt und so eine spezielle Ausprägung von Ambient Media genauer und umfassend betrachtet.
Um in das Thema Digital Signage einzuführen, wird ausgehend von einer Begriffsbestimmung, der technischen Umsetzung und einer Vielzahl von beispielhaften Anwendungsmöglichkeiten dieser Systeme ein Verständnis für dieses Thema aufgebaut. Zur Veranschaulichung dieser Anwendungsmöglichkeiten werden hierbei viele vom Autor selbst aufgenommene Bilder verwendet.
Davon ausgehend wird erläutert wie Digital Signage wirkt, diese Wirkung gemessen werden kann, welche Vorteile der Einsatz gegenüber klassischen Medien aufweist und welche Möglichkeiten zurBestimmung von Standortqualitäten angewandt werden können.
Um das Passantenaufkommen und die Reaktion auf solche Systeme an einem konkreten Fall zu analysieren, wird anschließend eine Beobachtung durchgeführt. Hierzu konnte für diesen Zweck ein Gerät von ‘Clipscreen’ in einem Einzelhandelsgeschäft installiert werden sowie die Bildschirminhalte in Abstimmung mit dem Ladenbesitzer erstellt werden.
Abschließend werden die zukünftigen Chancen und Risiken von Digital Signage näher erläutert und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gewagt.
Wie bereits erwähnt, soll nun mit einer Analyse des aktuellen Werbeumfeldes begonnen werden. Hierdurch soll ein Verständnis für das aktuelle Geschehen am Werbemarkt geschaffen, und die derzeitigen Herausforderungen und Änderungen im Umfeld der Marketingkommunikation verdeutlicht werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | 2 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 9 | |
| Abbildungsverzeichnis | 10 | |
| Tabellenverzeichnis | 14 | |
| 1. | Problemstellung | 15 |
| 1.1 | Zielsetzung und Motivation | 15 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 16 |
| 2. | Das aktuelle Werbeumfeld | 18 |
| 2.1 | Die Marketingkommunikation im Zeitablauf | 18 |
| 2.2 | Below-the-Line-Maßnahmen als Gewinner des Kommunikationswettbewerbs | 19 |
| 2.3 | Atomisierung der Medien | 20 |
| 2.4 | Informationsüberlastung der Verbraucher | 21 |
| 2.5 | Reaktanz gegenüber klassischer Mediawerbung | 23 |
| 2.6 | Änderungen im Freizeitverhalten | 24 |
| 2.7 | POS-Marketing im Aufwind | 25 |
| 2.8 | Situationsgenaue, schnelle Konsumentenansprache | 25 |
| 2.9 | Heterogenität der Zielgruppen | 26 |
| 2.10 | Cocooning vs. zunehmende Mobilität | 26 |
| 2.11 | Günstige Technik und Mediaproduktion | 27 |
| 2.12 | Chance für Ambient Media und Digital Signage | 28 |
| 3. | Ambient Media | 29 |
| 3.1 | Der Begriff | 29 |
| 3.2 | Ursprung | 29 |
| 3.3 | Historische Ambient-Media-Beispiele | 31 |
| 3.4 | Definition von Ambient Media | 32 |
| 3.4.1 | Ambient | 32 |
| 3.4.2 | Out-of-Home | 33 |
| 3.4.3 | Planbar | 33 |
| 3.5 | Stellung von Ambient Media | 34 |
| 3.5.1 | Im Marketingmix | 34 |
| 3.5.2 | Im Mediamix | 35 |
| 3.6 | Entwicklung des Ambient-Media-Marktes | 37 |
| 3.7 | Aktuelle Marktgröße | 40 |
| 3.8 | Investitionsbereitschaft | 41 |
| 3.9 | Ausprägungen | 42 |
| 3.9.1 | Mainstream Ambient Media | 42 |
| 3.9.2 | Stunt Ambient Media | 43 |
| 3.10 | Eignung von Ambient Media | 44 |
| 3.10.1 | Eignung nach Einsatzzweck | 45 |
| 3.10.2 | Eignung nach Branche | 45 |
| 3.10.3 | Eignung nach Zielgruppe | 46 |
| 3.11 | Standorte für Ambient Media | 47 |
| 3.12 | Kategorisierung von Ambient Media | 48 |
| 3.12.1 | Ambient Media nach Format | 48 |
| 3.12.1.1 | Poster | 49 |
| 3.12.1.2 | Mobile Billboards | 50 |
| 3.12.1.3 | Sponsorship | 50 |
| 3.12.1.4 | Digital Signage | 51 |
| 3.12.1.5 | Aerials | 51 |
| 3.12.1.6 | Distributives | 52 |
| 3.12.2 | Ambient Media nach Lebensumfeld | 53 |
| 3.12.2.1 | Point of Transport | 54 |
| 3.12.2.2 | Point of Leisure | 54 |
| 3.12.2.3 | Point of Sports | 55 |
| 3.12.2.4 | Roadside | 56 |
| 3.12.2.5 | Point of Sale | 56 |
| 3.12.2.6 | Point of Education | 56 |
| 3.12.2.7 | Other | 57 |
| 3.13 | Eigenschaften von Ambient Media | 58 |
| 3.13.1 | Aufmerksamkeitsstark | 58 |
| 3.13.2 | Geringe Streuverluste | 59 |
| 3.13.3 | Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis | 59 |
| 3.13.4 | Unterschiedliche Werbewirkung | 59 |
| 3.13.5 | Aufwendige Abstimmung auf die Zielgruppe | 59 |
| 3.13.6 | Abstimmung auf das Unternehmensimage | 59 |
| 4. | Digital Signage | 60 |
| 4.1 | Begriffsbestimmung | 61 |
| 4.2 | Synonyme zu Digital Signage | 62 |
| 4.3 | Aufkommen und Entwicklung von Digital Signage | 62 |
| 4.4 | Aktuelle Marktposition | 64 |
| 4.5 | Technische Umsetzung | 65 |
| 4.5.1 | Der Digital-Signage-Prozess | 66 |
| 4.5.2 | Software | 68 |
| 4.5.2.1 | On-Screen-Content | 68 |
| 4.5.2.2 | Software-Control-System | 69 |
| 4.5.3 | Bereitstellung von Inhalten | 70 |
| 4.5.4 | Flachbildschirme | 71 |
| 4.5.4.1 | LCD-Bildschirme | 72 |
| 4.5.4.2 | Plasmabildschirme | 72 |
| 4.5.4.3 | Eignung von Bildschirmen für Digital Signage | 73 |
| 4.6 | Inhaltliche Konzepte | 74 |
| 4.6.1 | Inhalte | 75 |
| 4.6.1.1 | Werbung | 75 |
| 4.6.1.2 | Information | 76 |
| 4.6.1.3 | Unterhaltung | 77 |
| 4.6.2 | Aufbereitung von Inhalten | 77 |
| 4.6.2.1 | Verwendung von bereits existierendem Material | 78 |
| 4.6.2.2 | Verwendung von Ton | 79 |
| 4.6.2.3 | Sensorische Ansprache | 79 |
| 4.6.3 | Interaktivität | 80 |
| 4.6.3.1 | Nutzeraktive Interaktivität | 81 |
| 4.6.3.2 | Nutzerpassive Interaktivität | 82 |
| 4.6.4 | Anforderungen an die Werbemittelerstellung | 83 |
| 4.6.4.1 | Schriften | 83 |
| 4.6.4.2 | Farben | 85 |
| 4.7 | Formen von Digital Signage | 86 |
| 4.7.1 | Nichtkommerzielle Formen | 86 |
| 4.7.2 | Kommerzielle Formen | 86 |
| 4.8 | Möglichkeiten und Herausforderungen verschiedener Anwendungsbereiche | 87 |
| 4.8.1 | Digital Signage am POI | 89 |
| 4.8.1.1 | Museen, Ausstellungen, Kinos | 90 |
| 4.8.1.2 | Öffentliche Gebäude | 92 |
| 4.8.1.3 | Gesundheitswesen | 93 |
| 4.8.1.4 | Bars, Clubs, Restaurants und Unterhaltung | 95 |
| 4.8.1.5 | Hotels und Tourismus | 97 |
| 4.8.1.6 | Öffentlicher Nahverkehr / Flughäfen / Bahnhöfe | 99 |
| 4.8.1.7 | Öffentlicher Raum | 101 |
| 4.8.1.8 | Veranstaltungen, Stadien und Open Air | 103 |
| 4.8.1.9 | Mitarbeiternetzwerke | 105 |
| 4.8.2 | Digital Signage am POS | 106 |
| 4.8.2.1 | FMCG | 107 |
| 4.8.2.2 | Consumer Electronics / Baumärkte | 110 |
| 4.8.2.3 | Medien- und Buchhandel | 111 |
| 4.8.2.4 | Sport/Lifestyle | 113 |
| 4.8.2.5 | Mono-Brand-Stores | 115 |
| 4.8.2.6 | Markenartikler im Handel | 117 |
| 4.8.2.7 | Automotive | 119 |
| 4.8.2.8 | Banken und Dienstleistungsanbieter | 121 |
| 4.8.2.9 | Tankstellen/Convenience Stores | 122 |
| 4.9 | Werbewirkung von Digital Signage | 124 |
| 4.9.1 | Der Begriff der Werbewirkung | 125 |
| 4.9.2 | Werbewirkungstheorien | 125 |
| 4.9.3 | Werbewirkung am POS | 126 |
| 4.9.3.1 | Aktivierende Prozesse | 127 |
| 4.9.3.2 | Kognitive Prozesse | 127 |
| 4.9.3.3 | Operationalisierungsmodelle | 128 |
| 4.9.3.3.1 | Das Nutzenkonzept | 128 |
| 4.9.3.3.2 | Das verhaltenswissenschaftliche Erklärungsmodell | 129 |
| 4.9.4 | Das Umfeld wirkt mit | 130 |
| 4.9.5 | Kraft der bewegten Bilder | 131 |
| 4.9.6 | Mere-Exposure-Effekt | 131 |
| 4.9.7 | Involvement | 133 |
| 4.9.8 | Unterbewusste Wahrnehmung | 135 |
| 4.9.9 | Bekanntheit und Sympathie | 137 |
| 4.9.10 | Emotionale Konditionierung | 138 |
| 4.9.11 | Kognitive Dissonanzen | 139 |
| 4.10 | Wirkungsmessung von Digital Signage | 140 |
| 4.10.1 | Medienmessung | 140 |
| 4.10.1.1 | Playout Reports | 141 |
| 4.10.1.2 | Opportunity to see (OTS) | 141 |
| 4.10.1.3 | Reichweite | 142 |
| 4.10.1.4 | Kontaktqualität | 143 |
| 4.10.2 | Effizienzmessung | 144 |
| 4.10.2.1 | Recall | 144 |
| 4.10.2.2 | Abverkaufsleistung | 144 |
| 4.10.2.3 | Qualitative Faktoren | 145 |
| 4.11 | Digital Signage vs. klassische Medien | 146 |
| 4.11.1 | Digital Signage vs. Plakate | 146 |
| 4.11.2 | Digital Signage vs. Fernsehwerbung | 149 |
| 4.11.3 | Digital Signage vs. Radiowerbung | 149 |
| 4.12 | Bestimmung der Standortqualität mittels G-Wert (GfK-Modell) | 150 |
| 5. | Untersuchung zur Aufmerksamkeitsstärke von Digital Signage | 153 |
| 5.1 | Die wissenschaftliche Beobachtung | 153 |
| 5.1.1 | Definition der wissenschaftlichen Beobachtung | 154 |
| 5.1.2 | Qualitative und quantitative Beobachtung | 154 |
| 5.1.3 | Bestandteile einer Beobachtung | 155 |
| 5.1.3.1 | Beobachtungsumfeld | 155 |
| 5.1.3.2 | Beobachtungseinheit | 156 |
| 5.1.3.3 | Beobachter | 156 |
| 5.1.4 | Beobachtungsformen | 156 |
| 5.1.4.1 | Feldbeobachtung/Laborbeobachtung | 157 |
| 5.1.4.2 | Einmalige und wiederholte Beobachtung | 158 |
| 5.1.4.3 | Offene und verdeckte Beobachtung | 158 |
| 5.1.4.4 | Strukturierte/Unstrukturierte Beobachtung | 159 |
| 5.1.4.5 | Teilnehmende und nichtteilnehmende Beobachtung | 159 |
| 5.1.5 | Fehlerquellen | 160 |
| 5.1.5.1 | Fehler durch den Beobachter | 160 |
| 5.1.5.2 | Systematische Fehler | 160 |
| 5.1.5.3 | Reaktiver Effekt | 161 |
| 5.2 | Aufbau der Untersuchung | 162 |
| 5.2.1 | Methode | 162 |
| 5.2.2 | Hypothesen | 164 |
| 5.2.3 | Details zur durchgeführten Beobachtung | 164 |
| 5.2.4 | Auswertung der Beobachtungsergebnisse | 170 |
| 5.2.4.1 | Passantenaufkommen und Blickkontakte nach Beobachtungstag | 170 |
| 5.2.4.2 | Passanten nach Zeit und Tag | 171 |
| 5.2.4.3 | Blicke auf den Bildschirm nach Tag und Uhrzeit | 173 |
| 5.2.4.4 | Blickkontakte nach Geschlecht | 175 |
| 5.2.4.5 | Ergebnisse der Hypothesenprüfung | 176 |
| 6. | Chancen und Risiken des Einsatzes von Digital-Signage-Systemen | 177 |
| 6.1 | Chancen | 177 |
| 6.1.1 | Abverkaufssteigerung | 177 |
| 6.1.1.1 | Cross- und Up-Selling | 178 |
| 6.1.1.2 | Gewinnung von neuen Marken-/Kategorieverwendern | 178 |
| 6.1.1.3 | Fokusfunktion | 179 |
| 6.1.1.4 | Erklärungsfunktion | 179 |
| 6.1.1.5 | Reminder-Funktion | 179 |
| 6.1.1.6 | Personalisierte Werbung | 180 |
| 6.1.2 | Einkaufserlebnis | 180 |
| 6.1.3 | Markenaufbau | 181 |
| 6.1.4 | Unterhaltung und Information | 182 |
| 6.1.5 | Zielgruppenansprache | 183 |
| 6.1.6 | Umweltschutz | 183 |
| 6.1.7 | ROI (Return on Investment) | 185 |
| 6.1.8 | Weitere Marketingziele | 186 |
| 6.1.8.1 | Lead-Medium am POS | 186 |
| 6.1.8.2 | Kosteneinsparungen bei Logistik und Vertrieb | 186 |
| 6.1.8.3 | Einfacher Test von Werbemitteln | 186 |
| 6.2 | Risiken | 188 |
| 6.2.1 | Inhaltliche Konzepte | 188 |
| 6.2.1.1 | Fehlendes Wissen über konkrete Zielgruppenbedürfnisse | 188 |
| 6.2.1.2 | Klare Ziele von Digital-Signage-Kampagnen | 189 |
| 6.2.1.3 | Relevanz der Inhalte | 189 |
| 6.2.1.4 | Konkurrenz zu Mobile Marketing | 189 |
| 6.2.2 | Vermarktungsstrategien | 190 |
| 6.2.2.1 | Fehlende Vergleichbarkeit der Media-Effizienz | 190 |
| 6.2.2.2 | Fehlende Netzdichte | 190 |
| 6.2.2.3 | Vertrauensproblem | 191 |
| 6.2.3 | Finanzierung | 191 |
| 6.2.4 | Technik | 191 |
| 6.2.5 | Öffentliche Kritik | 192 |
| 6.3 | Ausblick | 194 |
| 6.3.1 | Weiteres Wachstum auf niedrigem Niveau | 194 |
| 6.3.2 | Neuer Markt für spezielle Inhalte | 194 |
| 6.3.3 | Entstehung von Medienfassaden | 195 |
| 6.3.4 | Größere Anzeigenvielfalt | 195 |
| 6.3.5 | User-generated-Content (UGC) | 196 |
| 6.3.6 | Store Design | 196 |
| 6.3.7 | All-in-one Geräte | 196 |
| 6.3.8 | Einbindung von RFID | 197 |
| 6.4 | Zusammenfassung | 197 |
| 7. | Literaturverzeichnis | 199 |
| 7.1 | Bücher | 199 |
| 7.2 | Zeitschriften | 205 |
| 7.3 | Elektronische Dokumente | 206 |
| 7.4 | Internetseiten | 207 |
| 8. | Anhang | 213 |
| 8.1 | Blickkontakte am ersten Beobachtungstag | 213 |
| 8.2 | Blickkontakte am zweiten Beobachtungstag | 215 |
Textprobe:
Kapitel 4.8.1.6, Öffentlicher Nahverkehr / Flughäfen / Bahnhöfe:
Schon in den 90ern wurden Verkehrsmitteln, allen voran Flugzeuge, Züge und U-Bahnen, ein bevorzugtes Anwendungsfeld von Bildschirmen. Mittlerweile hat sich dieser Einsatzbereich auch auf Taxen und sogar Mietwagen ausgedehnt. Da oftmals bereits Verträge zur Vermarktung von Verkehrsflächen bestehen, haben Anbieter von Out-of-Home-Werbung hier schon eine gute Ausgangsposition. So gibt es zum Beispiel bereits konkrete Pläne, wie der Berliner Bahnhof zum ersten zentralen Bahnhof umgebaut werden soll, welcher komplett mit digitalen Werbemöglichkeiten bestückt ist.
Anwendungsbereiche:
Informationen – Hier können verkehrsbezogene Informationen (zum Beispiel Verzögerungen im Abflug), regionale Informationen, aber auch klassische Informationen wie Nachrichten und Wetterberichte angezeigt werden.
Unterhaltung – Hier wird oft die übliche Mischung aus Cartoons, Rätseln und News eingesetzt.
Werbung – Vor allem der öffentliche Nahverkehr ist prädestiniert für die Einblendung von Werbung; hier steht Digital Signage aber in direkter Konkurrenz mit anderen Out-of-Home-Medien und muss seine Vorteile wie mediale Qualität und scharfe Zielgruppenansprache ausspielen.
Potenziale:
Hohe Zuschauerfrequenz – So können zum Beispiel am Flughafen München ca. 100.000 Passagiere am Tag und in U-Bahnen bis zu 4 Millionen Fahrgäste täglich erreicht werden.
Lange Wartezeiten – Besondern an Flughäfen sind Wartezeiten von ein bis zwei Stunden die Regel, aber auch bei U-Bahnen liegt die Wartezeit zwischen zwei und fünf Minuten; hieraus ergeben sich gute Rezeptionsmöglichkeiten für den Content.
Hoher Informationsbedarf – Der Informationsbedarf in Verkehrsmitteln ist besonders hoch; so informieren sich die Passanten über Fahrpläne, Wegweisungen und aktuelle Informationen.
Herausforderungen:
Anbindung an bestehende Datenbanken – Um Digital Signage sinnvoll nutzen zu können, muss es eine problemlose Anbindung von anderen Datenbanken wie Fahrplänen und Verkehrsinformationen geben.
Besondere Anforderungen an die Bildschirme – Oftmals herrschen harte Einsatzbedingungen im öffentlichen Raum, die Bildschirme müssen vor Vandalismus und Diebstahl geschützt sein, speziell in U-Bahnen müssen auch die Kabel vor Rattenbissen geschützt sein.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836639439
Arbeit zitieren:
Kaupp, Michael Oktober 2009: Chancen und Risiken von Digital Signage, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Ambient Media, Marketing, POS-TV, Instore TV, Zielgruppe




