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Aufstieg und Siegeszug der Luftgeige in den USA und in Europa

Das Saxophon wird ein populäres Instrument

Aufstieg und Siegeszug der Luftgeige in den USA und in Europa
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Henrike Bosse
  • Abgabedatum: Oktober 2003
  • Umfang: 66 Seiten
  • Dateigröße: 579,1 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Musik und Theater Hannover Deutschland
  • Bibliografie: ca. 41
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3384-0
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bosse, Henrike Oktober 2003: Aufstieg und Siegeszug der Luftgeige in den USA und in Europa, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Saxophon, Luftgeige, USA, Musikinstrument, Musikgeschichte

Diplomarbeit von Henrike Bosse

Einleitung:

Die Idee zur vorliegenden Arbeit entstand aus einem seit längerer Zeit bestehenden persönlichen Interesse für Saxophonmusik und dem daraus gewonnenen Eindruck, dass das Saxophon sich im heutigen Musikleben zwar einer großen Beliebtheit erfreut, doch eigentlich immer noch für ein ursprüngliches und ausschließliches Jazz-Instrument gehalten wird; dadurch ist es in der musikhistorischen Wahrnehmung oft erst seit den 1920er Jahren präsent.

Nicht selten wird übersehen, dass das Saxophon bereits wesentlich früher, nämlich Mitte des 19. Jhs., entwickelt wurde und nicht etwa aus den USA, sondern aus Frankreich stammt! Somit ist das Instrument inzwischen zwar im Jazz-Rock-Pop-Unterrichtsangebot (fast) jeder Musikschule zu finden, und auch die Ausbildung professioneller Saxophonisten erhält einen zunehmenden Stellenwert, doch ist die Entwicklung des Saxophons in der sogenannten E-Musik noch längst nicht so weit vorangeschritten wie im Jazz: Nach wie vor gibt es – was sicherlich auch mit einem Mangel an entsprechender Original-Literatur zusammenhängt – keine Festanstellungen für Saxophonisten in professionellen Orchestern; die Bekanntheit von zeitgenössischen Werken und Interpreten schreitet zwar voran, hält sich aber noch in deutlichen Grenzen. Auch die Anzahl von musikwissenschaftlichen Publikationen ist zumindest im deutschsprachigen Raum bisher noch recht ‘überschaubar’; so hat es beispielsweise seit der Patentierung des Saxophons 1846 über 130 Jahre gedauert, bis 1979 eine erste umfassende Monographie für das Instrument von K. Vetzke, C. Raumberger und D. Hilkenbach veröffentlicht wurde.

Deshalb werden im Folgenden zunächst die Ursachen für die Entwicklung des Saxophons, die bis ins 18. Jh. zurückreichen, untersucht, um auf deren Grundlage die Absichten zu erläutern, die der Instrumentenbauer Adolphe Sax mit seiner Erfindung verbunden hat: Er wollte vor allem eine Lösung für die unbefriedigende Situation entwickeln, die Anfang des 19. Jhs in der Freiluftmusik durch die ungeeigneten Klangeigenschaften von Streich- und Holzblasinstrumenten entstanden war. Daraus erklärt sich auch die Bezeichnung ‘Luftgeige’ für das Saxophon: Es wurde in seiner Anfangszeit in der Freiluftmusik u.a. anstatt der Violinen eingesetzt. Gleichzeitig hatte Sax aber auch das Ziel, ein Instrument zu konstruieren, das klanglich sowohl zwischen Blech- und Holzblasinstrumenten als auch zwischen Blas- und Streichinstrumenten eine vermittelnde Rolle einnehmen konnte. Darüber hinaus zeichnet sich das Saxophon auch dadurch aus, dass sein Klang sowohl durchdringend als auch reduzierbar sein kann, wodurch es für das Musizieren im Freien und in geschlossenen Räumen gleichermaßen verwendet werden kann.

Im weiteren Verlauf der folgenden Ausführungen werden die Einführung des Saxophons in die Militärmusik (als Teilbereich der Freiluftmusik) in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. und die damit beginnende Verbreitung des Instruments nachgezeichnet. Damit lässt sich allerdings noch nicht ausreichend jener Weg erklären, den das damals in Europa unbekannte Saxophon zurückgelegt haben muss, um durch die Entwicklung des Jazz in den USA zum populären Instrument aufsteigen zu können. Daher werden am Beginn des zweiten Teils zu dieser Frage verschiedene Überlegungen angestellt, durch welche Prozesse das Saxophon Ende des 19. und Anfang des 20. Jhs. in die USA gelangt sein könnte.

Für die Erläuterungen zum ‘Aufstieg und Siegeszug’ des Saxophons in den USA bietet es sich an, eine Verbindung zur etwa zeitgleich beginnenden Geschichte des afroamerikanischen Jazz herzustellen, um so die nachhaltigen Einflüsse, die diese beiden Phänomene aufeinander ausübten, verdeutlichen zu können. Diese werden auf der Grundlage eines grobstrukturierten chronologischen Ablaufs der Jazzgeschichte dargestellt: Zunächst ermöglichte der Jazz eine zunehmende Bekanntheit des Saxophons, bevor dieses als nun populäres Instrument seinerseits das Entstehen zukünftiger Jazz-Stile wesentlich beeinflusste. Deshalb sind die einzelnen Textabschnitte vom New Orleans Jazz bis zum Swing nach den jeweiligen ‘Epochen’ benannt, während für Bebop, Cool Jazz und Free Jazz das Schaffen einzelner Saxophonisten, welches richtungsweisend für diese Stilrichtungen war, dargestellt wird. Aufgrund der engen Verbundenheit des Saxophons mit dem Jazz ist es dabei jedoch nicht sinnvoll, sich ausschließlich auf die speziell das Saxophon betreffenden Aspekte zu beschränken; vielmehr war es notwendig, auch den Gesamtzusammenhang innerhalb der Jazz-Entwicklung zu betrachten.

Schließlich wird im letzten Abschnitt noch einmal die Situation in Europa betrachtet. In seiner eigentlichen ‘Heimat’ kam das Saxophon trotz des engagierten Einsatzes einzelner ‘Pioniere’ erst zu einer größeren Bekanntheit, nachdem sich der Jazz unter anderem durch Gastspiele afroamerikanischer Saxophonisten und die technische Entwicklung von Medien wie Schallplatte, Radio und Film auch hier verbreitet hatte. Seit ca. 1920 führte diese Entwicklung des Jazz in Europa dazu, dass auch die Komponisten der E-Musik sich stärker für das Saxophon interessierten und das ‘exotische Jazz-Instrument’ als Inspiration und Bereicherung für ihre Werke annahmen.

Inhaltsverzeichnis:

0. Einleitung 2
1. Das Saxophon: eine europäische Erfindung 4
1.1 Gründe und Voraussetzungen für das neues Instrument 4
1.1.1 Ursprüngliche Probleme 4
1.1.2 Versuche der Problemlösung - Vorläufer des Saxophons ? 5
1.2 Entwicklung des Saxophons - ein neues Instrument entsteht 7
1.3 Biographische Erläuterungen zu Adolphe Sax 8
1.4 Adolphe Sax als Verfechter seiner wichtigsten Erfindung 10
1.5 Kampf gegen Kritiker, Neider und Konkurrenten 13
1.6 Das Saxophon in der Militärmusik 17
1.6.1 Einführung in die französischen Militärkapellen 17
1.6.2 Ausbreitung innerhalb der Militärmusik 19
1.6.3 ‘Sondersituation’ in Deutschland 20
2. Der Jazz: Die Chance für das Saxophon 23
2.1 Wie kam das Saxophon in die USA? 23
2.2 Geschichte des Saxophons - Geschichte des Jazz 24
2.2.1 New Orleans 24
2.3 Der Aufstieg des Saxophons nimmt seinen Lauf 27
2.3.1 Chicago: Der Weg zum eigenständigen Instrument 27
2.3.2 Swing und Tanzmusik: Basis für weltweite Popularität 29
2.4 Wegweisender Einfluss von Saxophonisten auf den Jazz 33
2.4.1 Charlie Parker 33
2.4.2 Lester Young 37
2.4.3 Ornette Coleman 40
3. Ausbreitung (auch) in Europa und der ganzen Welt 44
3.1 Zur Situation Anfang des 20. Jhs. 44
3.1.1 Allgemeine Skizzierung 44
3.1.2 Europäische Pioniere des Saxophons 46
3.2 Das Jazz-Saxophon kommt nach Europa 49
3.2.1 Gastspiele amerikanischer Saxophonisten in Europa 50
3.2.2 Zur Rolle der Medien 52
3.2.3 Das ‘Schicksal’ des Saxophons im Nationalsozialismus 55
3.3 Mehr Aufmerksamkeit durch Komponisten der E-Musik 57
4. Schlusswort 60
Anhang: Literatur- und Quellenverzeichnis 62

Textprobe:

Kapitel 2.3, Der Aufstieg des Saxophons nimmt seinen Lauf:

Chicago: Der Weg zum eigenständigen Instrument:

Nach der Ankunft in Chicago ließen sich die meisten Musiker an der Südseite der Stadt nieder, sodass dort mit der Zeit der sogenannte ‘Black Belt’ (Schwarzer Gürtel) entstand. Hier glaubten sie das Paradies gefunden zu haben. Das entsprach zwar kaum der Realität und viele Musiker gingen früher oder später wieder zurück nach New Orleans, sei es aus Heimweh oder aus Enttäuschung über die geplatzte Illusion; aber immerhin entstanden wesentlich mehr Arbeitsmöglichkeiten für Musiker, da es in Chicago ein großes Unterhaltungsangebot für alle Bevölkerungsschichten und ethnische Gruppen gab. Die Musiker traten in Show- und Tanzkapellen auf und waren in Tanzhallen, Cabarets, Cafés, Hotels, Roadhouses und den großen Theatern zu sehen; meist spielten sie Tanz- und Unterhaltungsmusik oder lieferten die musikalische Untermalung für Stummfilme. Die meisten konnten es sich hier, im Gegensatz zu ihrem Dasein in den Südstaaten, erlauben, als professionelle Vollzeitmusiker zu arbeiten. Der Südstaaten-Jazz erlebte so seine eigentliche ‘Blütezeit’ nachträglich in Chicago und wurde dadurch auch erst hier als New Orleans-Jazz bezeichnet. Das Altsaxophon setzte in Chicago seine Entwicklung fort und wurde immer häufiger als Soloinstrument verwendet.

Trotz der zahlreichen zugewanderten Afroamerikaner gab es in Chicago nach wie vor auch viele weiße Musiker. Diese entwickelten jetzt, nachdem sie vorher den ‘schwarzen Jazz’ zu kopieren versucht hatten, erstmals eigene Ausdrucksformen, woraus schließlich Ende der Zwanzigerjahre die als Chicago-Stil bezeichnete Jazzrichtung entstand.

Das Saxophon wurde in dieser Situation nicht nur durch die afroamerikanischen Musiker: Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Teil der US-Army und damit auch der amerikanischen Militärkapellen demobilisiert, wodurch den Zivilisten (nicht nur in Chicago) eine erhebliche Zahl an Saxophonen buchstäblich in die Hände fiel.

Solange Medien wie Radio und Schallplatte noch nicht verbreitet waren, war Unterhaltungsmusik, ähnlich wie vorher auch die Militärmusik, oft die einzige Möglichkeit, Musik zu hören oder selbst zu spielen.

Eine der Neuerungen im Chicago-Stil bestand darin, dass die lineare Einstimmigkeit der Leadmelodien abgelöst wurde durch in Terz- und Sextparallelen geführte Stimmen unter der Melodie, wodurch die spätere homophone Satzweise des Swing vorbereitet wurde. Daraus ergaben sich weit reichende Folgen für die Besetzung der Instrumente: Durch die vermehrten Stimmen wurden Mehrfachbesetzungen vor allem bei den Bläsern nötig, wodurch die Ensembles insgesamt größer wurden. Andererseits wurden die Jazz-Ensembles aber auch nur deshalb wesentlich vergrößert, um einen besseren Showeffekt zu erzielen.

Im Zuge dieser Entwicklung erlangte das Saxophon weiter an Bedeutung und etablierte sich in der entstehenden Big Band-Formation als eigenständiges Instrument; damit konnte es auch seine ‘Jazz-Tauglichkeit’, die lange angezweifelt worden war, endgültig beweisen.

Der hauptsächliche Einfluss auf die Entstehung der Big Band geht allerdings wohl auf Fletcher Henderson in New York zurück, auch wenn der ‘musikalische Architekt’ des Big Band-Stils wohl eher Don Redman, sein Arrangeur, gewesen ist. Henderson leitete die erste Big Band des Jazz und war somit auch an deren Entwicklung beteiligt, ohne sich dessen unbedingt bewusst gewesen zu sein. Bereits 1920 bezog er ein Tenor- und zwei Altsaxophone ein. Damit war die Grundlage für die Etablierung des Saxophons im Jazz gelegt. Durch den Tenorsaxophonisten Coleman Hawkins, der seit 1923 bei Henderson spielte und als der beste Solist der Band galt, wurde der Bekanntheitsgrad des Saxophons schnell gesteigert. Hawkins ließ sich durch die Trompetentechnik von Louis Armstrong inspirieren und kam so auf dem Saxophon zu einer bis dahin unerreichten Klangfülle; diese kombinierte er mit einer weichen, dem Beat folgenden Phrasierungstechnik. Sein daraus entstehender persönlicher Stil wurde bestimmend für die Dreißigerjahre und stellte somit ein wesentliches Element für die Entwicklung des klassischen Swing dar; im Zuge dessen war er auch an der Entstehung der ‘harmonischen Variation’ maßgeblich beteiligt. Ein weiterer Stil bildete sich bei ihm vor allem nach 1939 heraus, indem er einzelne Motivkerne mit einer Fortspinnungstechnik weiterführte. Statt des früheren Staccato-Ansatzes spielte er nun fließende Legato-Phrasierungen, um sein Tonideal, einen breiten und vollen Klang mit strahlender Höhe, zu erreichen. Hawkins wurde schließlich der erste Musiker, der als Jazz-Saxophonist Berühmtheit erlangte. Er emanzipierte sozusagen das Tenorsaxophon und setzte es als voll gültiges Soloinstrument im Jazz durch. Durch seine Demonstration, wie eindrucksvoll sich darauf Jazz spielen ließ, verhalf Hawkins dem Saxophon gewissermaßen zu einer ‘zweiten Geburt’. Bis Ende der Dreißigerjahre orientierten sich alle Tenorsaxophonisten ausnahmslos an seiner Spielweise. Der Hawkins-Stil zog eine ganze ‘Schule’ junger Saxophonisten nach sich, zu der u.a. Chu Berry, Ben Webster, Buddy Tate und Don Byas gehörten.

Swing und Tanzmusik: Basis für weltweite Popularität:

Der Aufstieg des Saxophons zum populären Instrument, der mit der fulminanten Karriere von Coleman Hawkins begonnen hatte, setzte sich im Swing nahtlos fort. Diese Stilrichtung wurde zum Übergangsstadium zwischen dem Traditional Jazz und dem Modern Jazz. Die Nachahmung der afroamerikanischen Spielweisen durch die Weißen schritt immer weiter voran, die weißen Musiker des Chicago-Stils drückten dem Jazz zunehmend ihren Stempel auf. So bildete sich der Swing als eine Musizierform von europäischer Prägung heraus, in der die Elemente der traditionellen schwarzafrikanischen Volksmusik immer mehr verloren gingen. Das bedeutete im musikalischen Bereich auch das Ende, zumindest aber eine Auflockerung der ‘Rassenfeindlichkeit zwischen weiß und schwarz’, sodass die Musiker jetzt auch unabhängig von ihrer Hautfarbe miteinander spielten; der Swing wurde somit der erste Jazzstil, dem sich alle Amerikaner gleichermaßen verbunden fühlten. New York, genauer gesagt Harlem als Stadtteil der Afroamerikaner, und Kansas City bildeten sich als die wichtigsten Zentren des Swing heraus. Zu herausragenden Big Band-Leadern wurden u.a. Fletcher Henderson, Duke Ellington und Benny Goodman. Die Rolle der Big Band wurde weiterhin gestärkt, gleichzeitig bewahrte man aber auch die Tradition der einzelnen Solisten aus dem Chicago-Stil. Das Musizieren im Kollektiv und als Individuum existierte parallel nebeneinander und repräsentierte damit den Lebensstil des damaligen modernen Menschen.

Am ‘Mode-Instrument’ Saxophon, für das der Swing zum ‘triumphalen’ Siegeszug wurde, ließ sich diese beschriebene Entwicklung ebenfalls ablesen:

Einerseits nahm der Einfluss des Saxophons in der Big Band weiter zu, indem zunächst Fletcher Henderson 1931 die ursprünglich drei Saxophone zum Vierersatz erweiterte, der entweder aus zwei Alt- und zwei Tenorsaxophonen oder zwei Alt-, einem Tenor- und einem Baritonsaxophon bestand. Der Altsaxophonist und Arrangeur Benny Carter setzte schließlich 1933 einen fünfstimmige Saxophonsatz ein, wobei er jeweils zwei Alt- und Tenorsaxophone sowie ein Baritonsaxophon verwendete. Obwohl Sopran- und Basssaxophon in der Big Band damals überhaupt nicht eingesetzt wurden, erkannte man doch hier erstmals die Vielfalt der Spielweisen und des klanglichen Spektrums, die das Saxophon bot; der Einfluss auf die Big Band drückte sich u.a. dadurch aus, dass das Saxophon sogar die Trompete aus ihrer bisherigen Leadfunktion verdrängte und die Funktion des wichtigsten Melodie-Instruments erhielt. Der Fünfersatz von Benny Carter wurde trotz weiterer Experimente zum Wegweiser für das Saxophon in der Big Band und ist im Wesentlichen bis zur Gegenwart erhalten geblieben.

Arbeit zitieren:
Bosse, Henrike Oktober 2003: Aufstieg und Siegeszug der Luftgeige in den USA und in Europa, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Saxophon, Luftgeige, USA, Musikinstrument, Musikgeschichte

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