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Wirtschaftlichkeitsuntersuchung eines mittelständischen Luftfahrtunternehmens nach der Einführung des Enterprise Resource Planning - System Automation Productivity P2

Wirtschaftlichkeitsuntersuchung eines mittelständischen Luftfahrtunternehmens nach der Einführung des Enterprise Resource Planning - System Automation Productivity P2
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sabrina Meinel
  • Abgabedatum: April 2008
  • Umfang: 118 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Fachhochschule Wildau Deutschland
  • Bibliografie: ca. 21
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3172-3
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meinel, Sabrina April 2008: Wirtschaftlichkeitsuntersuchung eines mittelständischen Luftfahrtunternehmens nach der Einführung des Enterprise Resource Planning - System Automation Productivity P2, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: ERP System, IT Investition, BURGER Modell, Enterprise Resource Planning, Luftfahrtunternehmen

Diplomarbeit von Sabrina Meinel

Einleitung:

Im ersten Teil der Diplomarbeit werden die Problemstellung, die Aufgabenstellung sowie die Erläuterung der angewandten Methodik und die Vorgehensweise näher erläutert.

Problemstellung:

Die Folge der seit den achtziger Jahren und vor allem im letzten Jahrzehnt überproportional zunehmenden Steigerung der Globalisierung der Wirtschaft spiegelt sich in den verkürzten Auftragsabwicklungs- sowie Produkt- und Technologielebenszyklen wieder. Aufgrund der weitgreifenden Marktsättigungstendenzen sowie des wachsenden Kosten- und Konkurrenzdruckes sind nicht nur Großunternehmen, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) einem intensiven Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Um in diesem sich permanent verändernden Umfeld konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu bleiben, werden Unternehmen zur Effizienzsteigerung und Rationalisierung gezwungen. Einerseits müssen sich KMU durch höchste Produkt- und Produktionsflexibilität, hohe Qualität sowie schnelle Reaktionsfähigkeit von ihren Wettbewerbern abheben und flexibel auf Veränderungen bei Zuliefern und Kunden reagieren. Andererseits sollten Unternehmen ihre internen Prozesse beschleunigen, ihre Kunden besser bedienen und ihren Mitarbeitern eine effizientere und produktivere Arbeitsweise ermöglichen. Diese Forderungen einer rationalen Betriebsorganisation sind nicht mehr nur mit manuellen Mitteln oder EDV-Hilfsprogrammen zu erreichen. Ein wichtiger Baustein zur langfristigen Existenzsicherung von KMU sind unternehmensweit eingesetzte Enterprise Ressource Planning-Systeme (ERP-Systeme), um sich einerseits den Herausforderungen eines bestimmten Marktes zu stellen, andererseits um einen hohen Integrations- und Vernetzungsgrad zu erreichen.

Aufgabenstellung:

Die Aufgabenstellung dieser Arbeit ist die wirtschaftliche Auswirkung des eingeführten ERP-Systems P2 auf das mittelständische Luftfahrtunternehmen zu erarbeiten und darzustellen. Dieses Ziel soll nach den Erläuterungen der angewandten Methodik und Vorgehensweise erreicht werden.

Es soll neben den Auswirkungen auf die innerbetrieblichen Prozesse auch der Kundennutzen wie Qualität und Liefertreue aufgrund effizienterer Auftragsabwicklung verdeutlicht werden.

Erläuterung der angewandten Methodik und Vorgehensweise:

Es werden im zweiten und dritten Teil die in der Folge wichtigsten Grundlagen von ERP-Systemen und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von IT-Investitionen dargestellt und durch die Aufarbeitung und Zusammenfassung der Fachliteratur erläutert, wobei auf eine umfassende Darstellung aller Grundlagen verzichtet wird.

Der vierte praktische Teil dieser Arbeit widmet sich der Situation des mittelständischen Luftfahrtunternehmens. Es erfolgt zunächst eine Darstellung der Ist-Analyse des Jahres 2001. Diese schließt die IT-Kosten und die Motivationen des mittelständischen Luftfahrtunternehmens zur Einführung eines ERP-Systems ein. Sie bildet die Grundlage für die Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen von P2 auf das mittelständische Luftfahrtunternehmen. Dieser Bewertung geht eine Kosten-Nutzen-Analyse im Zeitraum von 2002 bis 2007 voran, wobei die Ergebnisse in eine Profit-Strategie-Entscheidungsmatrix dargestellt werden. Anschließend erfolgt die Gegenüberstellung der wirtschaftlichen Auswirkungen nach der Einführung von P2 mit der Ist-Analyse (2001). Den Schluss der Betrachtung bildet die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen, welche bei dem betrachteten mittelständischen Luftfahrtunternehmen zukünftig zu einer weiteren Effizienzsteigerung führen können.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis IX
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Aufgabenstellung 2
1.3 Erläuterung der angewandten Methodik und Vorgehensweise 2
2. Enterprise Resource Planning-Systeme 4
2.1 Grundlagen von Enterprise Resource Planning-Systemen 4
2.2 Einsatz von ERP-Systemen 5
2.3 Rahmenbedingungen für den Einsatz von ERP-Systemen 6
2.4 Grundlegender Nutzen von ERP-Systemen 6
2.5 Aufbau von ERP-Systemen 9
2.6 Anforderungen an ERP-Systeme 11
3. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von IT-Investitionen 13
3.1 Grundlagen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen 13
3.2 Vorstellung und Analyse der Bewertungsmethoden von IT-Investitionen 17
4 BURGER-Modell 19
4.1 Kostenerfassung 19
4.2 Nutzenerfassung 20
4.2.1 Quantitative Nutzenerfassung 20
4.2.2 Qualitative Nutzenerfassung 21
4.3 Wirtschaftlichkeitsanalyse 22
4.3.1 Quantitative Wirtschaftlichkeitsanalyse 22
4.3.2 Qualitative Wirtschaftlichkeitsanalyse 24
4.4 Investitionskontrolle 27
5. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung eines mittelständischen Luftfahrtunternehmens 28
5.1 Vorstellung von Zusammenhängen und Beschreibungen der P2-Module 28
5.2 Prozessmodell zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 31
5.3 Wirtschaftliche Auswertung vor der Einführung von P2 33
5.3.1 Ist-Analyse 33
5.3.2 Kostenerfassung 34
5.3.3 Motivationen des Unternehmens zur Einführung eines ERP-Systems 35
5.4 Wirtschaftliche Auswertung nach der Einführung von P2 37
5.4.1 Wirtschaftlich nutzbare Zusatzfunktionen und Module 38
5.4.2 Kostenerfassung 39
5.4.3 Nutzenerfassung 45
5.4.4 Wirtschaftlichkeitsanalyse 54
5.5 Auswertung der Wirtschaftlichkeit des betrachteten Luftfahrtunternehmens 60
6. P2-Grenzen und Handlungsempfehlungen 64
7. Zusammenfassung und Ausblick 68
8. Glossar 70
9. Literaturverzeichnis 72
Anhänge und Beilagen 74
Anhang 1: Korrespondenz mit der Automation Productivity GmbH 75
Anhang 2: Übersicht der AP-Kosten 77
Anhang 3: Empirisches Material 79

Textprobe:

Kapitel 4.3.2, QUALITATIVE WIRTSCHAFTLICHKEITSANALYSE:

Da durch die monetäre Wirtschaftlichkeitsanalyse allein die IT-Investition nicht nachgewiesen werden kann, erfolgt die Beurteilung der qualitativen Wirtschaftlichkeit mittels der in Kapitel 3.1 erläuterten Nutzwertanalyse. Eine Nutzwertanalyse ist sehr aufwändig, so dass sich deren Ausführung erst bei einem entsprechend hohen Investitionsvolumen (z.B. ab 25.000,00 Euro) rechtfertigt.

Durch die Nutzwertanalyse wird die objektive Vergleichbarkeit von qualitativen Nutzenpotentialen verschiedener IT-Investitionsprojekten ermöglicht. Die in qualitativer Form vorliegenden Daten können so in eine quantitative Form transformiert werden. Dies erhöht die Transparenz der Daten als Grundlage für Entscheidungen.

Die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Wirtschaftlichkeitsrechnung bilden die Basis für die Entscheidungsfindung und werden in einer Profit-Strategie-Entscheidungsmatrix graphisch dargestellt.

Eine Profit-Strategie-Entscheidungsmatrix unterteilt sich in neun Felder, wobei die y-Achse die Höhe des wirtschaftlichen Nutzens und die x-Achse die Bedeutung des qualitativen Nutzens darstellt. Der Markierungspunkt aus den Ergebnissen der quantitativen und qualitativen Wirtschaftlichkeitsrechnung einer IT-Investition kann einer bestimmten Gruppe von Feldern in der Profit-Strategie-Entscheidungsmatrix zugeordnet werden.

Die Gruppe von Feldern lassen sich wie folgt differenzieren:

Mussinvestitionen verfügen sowohl über einen hohen bis mittleren wirtschaftlichen als auch qualitativen Nutzen für ein Unternehmen und sollten abhängig von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens in jedem Fall durchgeführt werden. Mussinvestitionen befinden sich im oberen Drittel der Matrix (Bereich 1).

Kanninvestitionen lassen sich entweder durch einen hohen qualitativen, aber niedrigen wirtschaftlichen Nutzen, oder durch einen hohen wirtschaftlich und niedrigen qualitativen Nutzen charakterisieren. Weiterhin kann in einer dritten Ausprägungsmöglichkeit der Kanninvestition sowohl der wirtschaftliche als auch qualitative Nutzen einer IT-Investition als mittelmäßig eingestuft werden. Seitens der Unternehmensleitung sollte bei solchen Investitionen die Lage des Markierungspunktes (näher zu Mussinvestitionen oder zurückstellenden Investitionen) beachtet werden. Kanninvestitionen fallen in den Bereich 2.

Zurückstellende Investitionen verfügen sowohl über niedrigen bis mittleren wirtschaftlichen als auch qualitativen Nutzen und sind im unteren Drittel einer Profit-Strategie-Entscheidungsmatrix (Bereich 3) angegliedert. Investitionen in diesem Bereich sollte nur in begründeten Ausnahmen realisiert werden.

INVESTITIONSKONTROLLE:

Abschließend wird die Investitionskontrolle mittels Soll-Ist-Vergleichen durchgeführt. Sie kann projektbegleitend und langfristig erfolgen. Investitionskontrollen ermöglichen ein frühes Erkennen und daraus folgendes frühzeitiges Gegenlenken bei Planwertabweichungen. Außerdem können grundsätzliche Fehler bei der Investitionsplanung aufgedeckt, durch die EDV unterstützend archiviert und bei zukünftigen IT-Investitionen berücksichtigt werden.

Arbeit zitieren:
Meinel, Sabrina April 2008: Wirtschaftlichkeitsuntersuchung eines mittelständischen Luftfahrtunternehmens nach der Einführung des Enterprise Resource Planning - System Automation Productivity P2, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
ERP System, IT Investition, BURGER Modell, Enterprise Resource Planning, Luftfahrtunternehmen

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