Bachelor + Master Publishing
765 Bachelorarbeiten, 508 Masterarbeiten, 10.071 Diplomarbeiten

Backpacking 2.0

Die Bedeutung von Weblogs als Informationsmedium für Backpacker während der Reise

Backpacking 2.0
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christof Hofstätter
  • Abgabedatum: Dezember 2007
  • Umfang: 156 Seiten
  • Dateigröße: 9,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Salzburg Österreich
  • Bibliografie: ca. 134
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-2095-6
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hofstätter, Christof Dezember 2007: Backpacking 2.0, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Backpacker, Weblogs, Rucksacktourist, Web 2.0, Jugendtourismus

Diplomarbeit von Christof Hofstätter

Einleitung:

680 Millionen - das ist die Zahl, die von Google als Suchergebnis zum Begriff Web 2.0 anfangs des vierten Quartals 2007 angezeigt wurde. Dieses marketinggetriebene Buzzword ist aus der heutigen (Online-)Medienwelt nicht mehr wegzudenken. Allerdings wissen die Wenigsten was sich hinter dem Modewort Web 2.0 verbirgt, was eine spärliche Diffusion von Web 2.0-Anwendungen in der Tourismusindustrie mit sich bringt. Weblogs (kurz: Blogs) sind nur ein Bestandteil dieses Schlagwortes. Mit Hilfe dieser Arbeit soll die konkrete touristische Bedeutung von Weblogs verglichen mit traditionellen Informationskanälen - erörtert werden. Der Autor setzt sich mit dem Thema Blogs als User-Generated-Content (UGC) auseinander und versucht, eine genaue Abgrenzung zu anderen Informationsmedien, sowie zu Web 2.0 Anwendungen zu finden. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Informationsbeschaffungsprozess von Backpackern während der Reise. In der Literatur findet man unterschiedliche theoretische Ansätze, die sich mit diesem komplexen Prozess auseinandersetzen. Aufgrund der längeren Reisedauer - welche zu den wichtigsten Merkmalen des Backpacking-Tourismus’ zählt - beschränkt sich die Informationsbeschaffung nicht allein auf die Zeit vor Reiseantritt, denn gewisse Informationen zu Produkten und Dienstleistungen müssen auch während der Reise eingeholt werden. Das Problem der fehlenden Transparenz der Einsatzmöglichkeiten von Weblogs für die Leistungsträger in Backpacking-Destinationen ist Gegenstand dieser Arbeit.

Das Problemumfeld ist in zwei unterschiedlichen Disziplinen angesiedelt. Zum einen ist es das Phänomen Backpacking-Tourismus und zum anderen sind es die Informations- und Kommunikationstechnologien.

Backpacking wird deswegen als Phänomen bezeichnet, da diese Zielgruppe von Reisenden durch einige ganz spezielle Merkmale gekennzeichnet ist. Möglicherweise lassen das Alter, der Bildungsgrad, die Reisedauer, die Mobilität und viele andere Parameter (siehe Abschnitt 2) auf gewisse Verhaltensweisen im Informationsbeschaffungsprozess schließen.

Informationstechnologien machen vor keiner Disziplin in unserer schnelllebigen Gesellschaft halt. Gerade das Spannungsfeld Tourismus und Technologie ist eine Herausforderung, da es, verglichen mit anderen Branchen, noch wenig erforscht ist. Das Internet setzt sich als Informations- und Transaktionsmedium immer mehr durch. Darüber hinaus gewinnen innerhalb des World Wide Webs (WWW) Konzepte, bei denen der Benutzer selber für den Inhalt sorgt, zunehmend an Bedeutung.

In Abbildung 1-1 wird die Herangehensweise an die Thematik grafisch dargestellt. Im oberen Bereich findet man den Backpacker, der durch verschiedene Reisedeterminanten und Motivatoren eine Reiseentscheidung trifft. Der Autor interessiert sich - aus später angeführten Gründen - für das Informationsverhalten nach Reiseantritt. Der Bereich Informationsmedien mit dem Schwerpunkt Weblogs wird in dieser Arbeit sehr ausführlich behandelt. Da Information kommuniziert werden muss, ist die Kommunikation aus Gründen der Vollständigkeit abgebildet. Diese Grafik dient der Orientierung. Später erfolgt eine genaue Abgrenzung dieser Bereiche.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VI
Kurzfassung VII
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Problemumfeld 1
1.2 Forschungsfrage 4
1.3 Gang der Argumentation 5
1.4 Zielsetzung 6
1.5 Relevanz der Thematik 6
2. Backpacking Tourismus 8
2.1 Die Identität der Backpacker 11
2.1.1 Demografische Abgrenzung 13
2.1.2 Lifestyle-Segmentierung 17
2.2 Reisedeterminanten und Motive 20
2.3 Definition des Backpackers für diese Arbeit 24
3. Der Reiseentscheidungsprozess 25
3.1 Touristische Produkte und Dienstleistungen 25
3.2 Modelle des Reiseentscheidungsprozesses 26
3.3 Der Reiseentscheidungsprozess von Backpackern 29
4. Kommunikation versus Information 31
4.1 Entwicklung der IKTs im Tourismus 31
4.2 Kommunikation 32
4.3 Information 36
4.4 Themenbezogene Begriffserklärung 37
5. Weblogs in der Tourismusindustrie 39
5.1 Das Umfeld von Weblogs 40
5.1.1 Was ist Web 2.0? 40
5.1.2 Social Software 43
5.2 Grundlagen von Weblogs 45
5.2.1 Abgrenzung zu ähnlichen Online-Medien 47
5.2.2 Entwicklung von Weblogs 48
5.2.3 Typologie von Blognutzern 50
5.3 Technischer Hintergrund von Weblogs 54
5.3.1 Fach-Terminologie und Standards 54
5.3.2 Technische Möglichkeiten zur Veröffentlichung von Weblogs 58
5.3.3 Funktionsweise von Weblogs 59
5.4 Weblogs in der Anwendung 60
5.4.1 Arten von Weblogs 61
5.4.2 Moblogs als Sonderform der Weblog-Kommunikation 68
5.5 Erfolgsfaktoren von Weblogs 69
6. Das Informationsverhalten von Backpackern während der Reise 70
6.1 Informationsbedarf 71
6.2 Informationsbeschaffung 72
6.3 Informationsaufnahme 73
6.4 Informationsverarbeitung, -speicherung und -weitergabe 74
7. Der Backpacker als eTourist 75
7.1 Zusammenhänge zwischen Backpackern und Bloggern 76
7.2 Die Erwartungshaltung von Backpackern gegenüber Blogs 78
8. Empirische Untersuchung 81
8.1 Hypothesenbildung 83
8.2 Methodik und Forschungsdesign 86
8.2.1 Auswahl der Probanden 90
8.2.2 Auswahl der Hostels 90
8.2.3 Pretest 91
8.2.4 Erhebung der Daten 92
8.2.5 Qualitätssicherung 95
8.3 Methodenkritik 96
8.4 Datenanalyse und Ergebnisse 97
8.4.1 Datenaufbereitung 97
8.4.2 Ergebnisse der Onlinebefragung „Backpacking 2.0“ 98
8.5 Überprüfung der Hypothesen 110
8.5.1 Hypothese 01 110
8.5.2 Hypothese 02 111
8.5.3 Hypothese 03 113
8.5.4 Hypothese 04 114
8.5.5 Hypothese 05 115
8.5.6 Hypothese 06 116
9. Handlungsempfehlung für die Leistungsträger 118
10. Schlussbetrachtungen 123
10.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 123
10.2 Anknüpfende Forschung 126
10.3 Ausblick 127
Literaturverzeichnis VIII
Anhang XXI

Textprobe:

Kapitel 4, Kommunikation versus Information: Für den weiteren Verlauf dieser Arbeit ist es wichtig, die bereits in den letzten beiden Abschnitten - Backpacking-Tourismus und Reiseentscheidungsprozess - mehrmals erwähnten Termini Kommunikation und Information genau abzugrenzen. Nach einer kurzen geschichtlichen Einleitung zum Thema Kommunikation im Tourismus werden die beiden Begrifflichkeiten auf den folgenden Seiten in einer für diese Arbeit relevanten Weise ausgeführt, so dass der Leser in weiterer Folge Klarheit hinsichtlich des Kernthemas Informationsverhalten des Backpackers hat.

Kapitel 4.1, Entwicklung der IKTs im Tourismus: Luger hält fest, dass die Begriffe Kommunikation und Reise früher als Synonyme verwendet wurden. Die damaligen Kommunikationskanäle waren Postwege zu Lande und zu Wasser. Später kamen Eisenbahnstrecken und zuletzt die Autobahnen hinzu. Abhängig vom Reisetempo wurde folglich das Tempo der Kommunikation bestimmt. Durch die rasche Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) in Kombination mit dem weltweit größten Wirtschaftszweig Tourismus, ergibt sich ein Interessenfeld der Superlative, wie Egger es bezeichnet.

It is a matter of fact that in the last 10 years nothing has changed the tourism sector as much as ICT and the internet. In the public perception, tourism is often regarded as a forerunner in the adoption of e-business.

Die neue Informationsinfrastruktur legt die Beziehungen zwischen Käufer, Verkäufer und Zwischenhändler neu fest und ermöglicht andere Wege zur Informationsbeschaffung. Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern möchten, kommen nicht um die Implementierung von IKTs herum. Wie in Abschnitt 3.1 ausgeführt wurde, ist Tourismus nicht greifbar und kann physikalisch nicht vorgezeigt oder vom Gast vor dem Kauf inspiziert werden. Daraus ergibt sich laut Buhalis eine Abhängigkeit von Schilderungen, die das Produkt oder die Dienstleistung repräsentieren. Diese Information muss zeitgerecht und wahrheitsgetreu aufbereitet werden, um die Bedürfnisse des Konsumenten befriedigen zu können. Das touristische Kernprodukt besteht in den meisten Fällen nicht aus Informationen, sondern ist eine greifbare Dienstleistung. Diese wird in einem physikalischen Umfeld produziert und dem Konsument in einem harmonischen Kontext präsentiert.

The challenge is a seamless integration of information and physical service, flexible configurations of the physical and the informational parts.

IKTs bilden das Rückgrad dieses Integrationsprozesses. Sie stellen neben dem zusätzlichen Informationskanal einen wichtigen Partner in Fragen Produktion, Distribution, Marketing und Koordination dar.

Kapitel 4.2, Kommunikation: Anders als beim Definitionsversuch des Backpackers, bei welchem eine allgemein gültige Definition kaum zu finden ist, stößt man hier auf eine andere Problematik. Laut Merten existierten bereits 1977 160 Definitionen zur Kommunikation. Im Tourismus wird Kommunikation primär als Vermittlungsleistung bezeichnet, wobei der Begriff oft auf Marketing und Werbung reduziert wird. Für diese Arbeit konzentriert sich der Autor auf eine zum Thema passende Definition der UNESCO, die unter Kommunikation folgendes versteht.

„...Prozeß des Austauschs von Nachrichten, Fakten, Meinungen, Botschaften zwischen Einzelpersonen und Völkern.“ Je nach Anzahl der Teilnehmer unterscheidet man zwischen One-to-one-Kommunikation (1-1), One-to-many-Kommunikation (1-M) und Many-to-many-Kommunikation (M-M).

Über die Richtung der Kommunikation erkennt man, ob der Übertragungskanal zwischen Sender und Empfänger für beide Seiten nutzbar ist. Man spricht von unidirektionaler Kommunikation, wenn der Empfänger keine Antwortmöglichkeit hat, ohne auf ein anderes Medium auszuweichen (z.B. Zeitungspublikation). Bidirektionale Kommunikation ist durch die Möglichkeit des Rollentausches innerhalb des Mediums gekennzeichnet (z.B. Gespräch, E-Mail). Sind mehrere Personen an solch einer Kommunikation aktiv beteiligt, spricht man von multi- oder polydirektionaler Kommunikation (z.B. Telefonkonferenz, Foren).

Zuletzt wird noch die zeitliche Komponente im Kommunikationsverhalten berücksichtigt. Eine synchrone Kommunikation findet in Echtzeit statt (z.B. Gespräch, Chat). Dem gegenüber steht die asynchrone Kommunikation, bei der ein Dialog zwischen Sender und Empfänger mit einer zeitlichen Verzögerung stattfindet (z.B. Brief, E-Mail).

Das in Abbildung 4-1 dargestellte „Stimuli-Response-Modell“ ist ein sehr einfaches und beliebtes Modell zur Beschreibung des Kommunikationsprozesses.

Dieses grundlegende Gerüst des Kommunikationsprozesses impliziert jemanden, der etwas mitteilen will K, den Inhalt Stimulus und jemanden, an den die Botschaft gerichtet ist R. Man erkennt in dieser Grafik, dass in der kommunikativen Interaktion das Prinzip des Gebens und Nehmens stattfindet. Pointierter ausgedrückt bedarf es mindestens zweier Partner, die in einer Wechselwirkung - bestehend aus mitteilen und verstehen - kommunizieren. Dieses Modell ist sehr allgemein gehalten und an vielen Stellen ergänzungsfähig. Die wichtigste Erweiterung für diese Arbeit stellt das Feedback dar. Mit der soeben verdeutlichten Wechselwirkung, die sich später in dieser Arbeit beim Hauptthema Weblogs (siehe Abschnitt 5) und dem GAP-Modell (siehe Abschnitt 7.2) wieder findet, steht der Moment der Interaktion im Mittelpunkt. Dieser Input-Output Vorgang verdeutlicht weiter, dass durch die Rückkopplung ein zirkulierender Prozess entsteht und die lineare Darstellung in Abbildung 4-1 nicht ganz richtig ist.

Der Stimulus des klassischen Modells wurde in Abbildung 4-2 durch eine Aussage/Botschaft A und ein Medium M ersetzt. Aussagen können Informationen, Fakten, Nachrichten, Ideen, Meinungen oder Emotionen sein. Ein Medium wird in der Kommunikationswissenschaft als jedes Mittel der Publizistik oder Kommunikation verstanden. Darauf aufbauend spricht man vom Internet als Medium oder als Teil der Massenmedien und versteht darunter die laufend aktualisierten Inhalte bzw. Informationsangebote.

Besonderheiten des Internet als Massenmedium: Das Internet zeigt sich hinsichtlich der Aktualität, Publizität, Universalität umfassender als die klassischen Massenmedien. Folgende Kriterien machen deutlich, welche Macht das Internet in den letzten Jahren erlangt hat:

Zunächst fungiert das Internet als elektronisches Metamedium, weil viele Massenmedien mit einem Eintrag (Website, Weblog) darin vertreten sind. Das heißt in weiterer Folge, dass das für diese Arbeit relevante Weblog ebenfalls als selbständiges Medium angesehen wird.

Weiter ist die Rollenfestschreibung Kommunikator/Rezipient ins Wanken geraten, da die Rollentrennung im Internet aufgehoben wird. Speziell zu Zeiten des Web 2.0, in denen die User selber die Inhalte generieren, kann man von gleichgestellten Teilnehmern sprechen, die in einer Wechselwirkung unterschiedliche Positionen einnehmen.

Sein unbegrenzter Radius ermöglicht eine unüberschaubar große Menge an Informationen bzw. Wissen, einer unglaublich großen Zahl von Menschen zugänglich zu machen.

Die Geschwindigkeit bei der Nachrichtenübertragung nimmt ständig zu, wobei die Preise für die Nutzung am Sinken sind.

Es ist theoretisch aus jeder Ecke der Welt und für jede Ecke der Welt 24 Stunden verfügbar.

Diese Eigenschaften bringen eine unüberschaubare Menge an Inhalten ins Internet. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass die Mediennutzer ganz bewusst auswählen und zwar sowohl inhalts- als auch funktionsbezogen, da sie sich ansonsten in diesem „Inhalts-Dschungel“ nicht zurechtfinden würden.

Kapüitel 4.3, Information: Wie aus den bisherigen kommunikationswissenschaftlichen Erkenntnissen hervorgeht, ist die Information eine integrative Leistung der Massenmedien. In dem zuvor abgelichteten Prozess der Kommunikation (siehe Abbildung 4-2) stellt die Information den Teil der Aussage A dar. Die Annäherung über Definitionen öffnet unterschiedliche Varianten:

Pikkemaat definiert für ihre Studie zum Informationsverhalten in komplexen Entscheidungssituationen Information als „ objektiven Stimulus bzw. Reiz der Umwelt, welcher durch kognitive Prozesse im menschlichen Gedächtnis zu subjektiv rezipierter Information verarbeitet wird .“ Laut Burkart kann man Information nur über solche Dinge erhalten, über die eine Ungewissheit besteht. Demnach ist die Information eine Botschaft, die etwas mitteilt, dass zuvor noch nicht bekannt war. Ob nun eine Mitteilung informativ ist oder nicht, hängt dieser Überlegung zufolge vom Informationsstand des Empfängers ab und es wird deutlich, dass der Informationsgehalt eine veränderbare Größe ist. Die vermittelte neue Mitteilung kann auch darin bestehen, dass bereits Bekanntes in einen neuen Zusammenhang gebracht wird. Für diese Arbeit sieht der Autor folgende kurze aber prägnante Definition als Grundlage für den Informations-Begriff: Information ist, die Kommunikation von Inhalten, die dem Rezipienten vor der Rezeption nicht bekannt waren.

Der Vollständigkeit halber muss angemerkt werden, dass Information auch außerhalb eines kommunikativen Prozesses gewonnen werden kann. Durch Alltagserfahrung (nichtkommunikativer Natur) kann der individuelle Wissensstand eines Menschen ebenfalls erweitert werden. Den Empfang bzw. die Verarbeitung von Informationen aus der Umwelt im direkten Umgang mit Dingen nennt man Primärerfahrung. Dem gegenüber steht die Informationsvermittlung via Massenkommunikation, welche als Sekundärerfahrung bezeichnet wird. Kapitel 4.4, Themenbezogene Begriffserklärung: Eine maßgeschneiderte Ablichtung des Kommunikationsprozesses bzw. des Informationsbeschaffungsprozesses wird in Abbildung 4-3 dargestellt. Durch die Besonderheit der Interaktivität des Internets wurden die Rollen des Kommunikators und des Rezipienten durch Teilnehmer T1 & T2 ersetzt. Viele Backpacker sehen andere Backpacker als Kommunikationspartner, wenngleich die Inhalte einem weitaus größeren Publikum (Freunde, Familie etc.) zur Verfügung stehen. Die Aussage stellt in diesem Beispiel explizit Information I dar, welche mit Hilfe des Mediums Weblog W übermittelt wird. Darin befinden sich aktuelle Informationen, die zu jeder Zeit verbreitet, abgerufen und kommentiert werden können. Die Anzahl der Teilnehmer ist dabei nicht festgelegt. Bei Weblogs kann entweder ein Individuum oder eine Gruppe als Autor fungieren. Dem gegenüber steht die Gruppe der Leser bzw. Feedbackgeber.

Als kleinsten gemeinsamen Nenner sieht Schmidt die persönliche Authentizität, die Autoren wie Leser von Texten erwarten und die als Leitbild für geglückte Weblog-Kommunikation gilt.

Geglückte Kommunikation hängt nicht nur vom guten Willen ab, sondern auch von der Fähigkeit zu durchschauen, welche seelischen Vorgänge und zwischenmenschlichen Verwicklungen ins Spiel kommen, wenn Ich und Du aneinander geraten.

In Abschnitt 5 wird explizit auf das Thema Weblogs eingegangen, diese Ausführung dient der Verständlichkeit aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht.

Arbeit zitieren:
Hofstätter, Christof Dezember 2007: Backpacking 2.0, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Backpacker, Weblogs, Rucksacktourist, Web 2.0, Jugendtourismus

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren