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Perspektiven und Optimierungspotenziale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft TM

Perspektiven und Optimierungspotenziale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft TM
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jochen Kuhl
  • Abgabedatum: Juli 2008
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Osnabrück Deutschland
  • Bibliografie: ca. 98
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1858-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kuhl, Jochen Juli 2008: Perspektiven und Optimierungspotenziale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft TM, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Fußball, FIFA, Weltmeisterschaft, Event, Marketing

Diplomarbeit von Jochen Kuhl

Einleitung:

Mit 265 Millionen aktiven Fußballerinnen und Fußballern identifizieren sich annähernd vier Prozent der Weltbevölkerung mit dieser Sportart. Zugleich zeigen auch die Zuschauerzahlen vor den Fernsehgeräten, dass Fußball die beliebteste Sportart der Welt ist, vor allem wenn es um ein bestimmtes Fußballturnier geht. Kein anderes Turnier vermag die Menschen auf der gesamten Welt derart kollektiv zu erreichen und emotional zu binden, wie das Gipfeltreffen der sportlich besten Fußball-Mannschaften der Welt, der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist etwas Besonderes. Sie verhilft Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zusammenzubringen und hat eine weltweit positiv soziale, sportliche sowie wirtschaftliche und politische Bedeutung.

Der Weltfußballverband FIFA organisiert seit dem Jahr 1930 mit einem adäquaten Nationalverband alle vier Jahre gemeinsam die Endrunde dieses Fußballturnieres, das sich durch zunehmende Kommerzialisierung zu einem weltweit beachtenden Mega-Event avanciert hat. Die Planung und Durchführung dieses Mega-Events stellt eine enorme Herausforderung der Organisatoren dar. So haben diese eine reibungslose Durchführung der Spiele zu sichern, den Zuschauern eine positive Atmosphäre sowie ein einmaliges Erlebnis zu bieten. Nicht zu vergessen ist dabei, dass jederzeit die persönliche Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet werden muss. Es gilt dieses organisatorische Niveau zu sichern und den Vorsprung nach Möglichkeit durch Alternativvorschläge stetig auszubauen. Dies sind Vorrausetzungen, um wirtschaftliche Einnahmen der FIFA weiterhin zu steigern und das Image der beteiligten Akteure bei der Ausrichtung dieses Mega-Events nachhaltig zu verbessern. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, welche Optimierungsmöglichkeiten sich durch die Fußball-Weltmeisterschaft für die FIFA und den auserwählten Nationalverband ergeben.

Mit der Organisation dieses Fußballturniers sind neben Chancen auch Risiken verbunden, die weit über das konkrete Ereignis hinausreichen. Dies kommt besonders bei diesem Mega-Event zum Tragen, das außergewöhnliche internationale Beachtung erfährt. Die möglichen Problemfelder wie Teilnehmerländerboykott, politische Krisen oder Terrordrohungen verdeutlichen in diesem Zusammenhang, welche Risiken mit diesem Mega-Event verbunden sein können. Das interessante daran ist das Spannungsverhältnis zwischen enormen Chancen- und Risikopotentialen. Im Fokus dieser Arbeit steht jedoch die optimale Ausnutzung der Chancenpotentiale im Vordergrund.

Problemstellung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Organisation des größten und bedeutendsten Fußballturniers der Welt, der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft. Damit eine notwendige Eingrenzung vorgenommen werden kann, dient hier als Beispiel die Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dieses Beispiel wurde bewusst gewählt, da es aufgrund der Aktualität und der erfolgreichen Durchführung als Maßstab für künftige Austragungsländer gilt. Daraus abgeleitet ergeben sich die Ziele dieser Arbeit. So soll die vorliegende Arbeit dem Leser einen umfassenden Einblick in die Strukturen und Prozesse der involvierten Akteure und unterschiedlichen Bereiche einer Fußball-Weltmeisterschaft geben. Von allen beteiligten Akteuren muss angenommen werden, dass sie sich einen Nutzen von der Austragung dieses Mega-Events erhoffen. Dieses begründet somit die Untersuchung der erhofften Effekte für alle beteiligten Akteure. Der Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Untersuchung von Optimierungs-potentialen, die eine alternative Gestaltung der Organisation zukünftiger Ausrichter einer Fußball-Weltmeisterschaft darstellen sollen. Ein Optimierungspotential dieses Mega-Events kann in unterschiedlichsten Themenbereichen erforscht werden. Die Begrenzung dieser Abschlussarbeit ermöglicht jedoch lediglich die Untersuchung ausgewählter Bereiche mit bestimmten Alternativvorschlägen. So wurde für diese Arbeit die Analyse der Themenbereiche Ticketing und Public Viewing zu Grunde gelegt. Die somit erarbeiteten Ergebnisse sollen schlussendlich auch dazu dienen, mögliche Perspektiven der Fußball-Weltmeisterschaft aufzuzeigen.

Die vorliegende Abschlussarbeit ist in sechs Kapitel gegliedert. Als theoretische Grundlage wird in Kapitel 2 ein einführender Überblick über die Organisation und den Aufbau der FIFA als Veranstalter der Fußball-Weltmeisterschaft gegeben. Im Anschluss daran wird in Kapitel 3 sodann dieses Mega-Event aus sportlicher, medialer sowie finanzieller und organisatorischer Sicht betrachtet. Mitunter wird dabei das Vergabeverfahren zur Ausrichtung dieses Fußballturniers an einen Nationalverband dargestellt. Um die Abläufe bei der Organisation dieses Mega-Events transparent zu machen, werden in Kapitel 4 die involvierten Partner sowie deren Strukturen, Aufgabenbereiche und Erwartungen am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland aufgezeigt. Die Ergebnisse und Ausführungen der vorherigen Kapitel fließen mit in die Betrachtung des fünften Kapitels ein. Dabei werden Alternativvorschläge der ausgewählten Themenbereiche zur möglichen Optimierung der Fußball-Weltmeisterschaft aufgezeigt. Resümierend werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und in Kapitel 6 dargestellt.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis II
II. Abkürzungsverzeichnis V
III. Abbildungsverzeichnis VII
IV. Tabellenverzeichnis VII
1. Prolog 7
1.1 Ziele der Arbeit 8
1.2 Aufbau der Arbeit 8
1.3 Quellen 9
2. Die FIFA - Der Weltfußballverband 10
2.1 Aufbau und Organisation der FIFA 10
2.1.1 Verbände 11
2.1.2 Kongress und Präsident 12
2.1.3 Exekutivkomitee 13
2.1.4 Ständige Kommissionen 14
2.1.5 Generalsekretariat 14
2.2 Wettbewerbe 15
3. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 16
3.1 Charakteristika Fußball-Weltmeisterschaft 16
3.1.1 Definition und sportlicher Ablauf des Turniers 16
3.1.2 Definition des Begriffs „Mega-Event“ 17
3.2 Die Fußball-WM als Massenunterhaltungsevent 18
3.2.1 Entwicklung der Zuschauerzahlen in den Stadien 18
3.2.2 Entwicklung der WM unter medialen Gesichtspunkten 20
3.2.2.1 TV-Zuschauer 20
3.2.2.2 Public-Viewing-Events 21
3.2.2.3 Internet und Datenübertragung 22
3.3 Bedeutung und Auswirkung 23
3.3.1 Bedeutung der WM für die daran direkt beteiligten Akteure 23
3.3.2 Erwartete Effekte für die FIFA 24
3.4 Die Vermarktung der WM 25
3.4.1 Vermarktungskonzept Übertragungsrechte 25
3.4.2 Sponsoren der WM 26
3.4.2.1 Sponsoring-Konzept 26
3.4.2.2 Erwartungen der Sponsoren 28
3.5 Die FIFA und die Vergabe einer WM-Ausrichtung 29
3.5.1 Pflichtenheft 29
3.5.2 Vergabeverfahren 29
3.5.3 Bewerbungsverfahren 30
4. Die Partner der FIFA bei der Durchführung einer WM 32
4.1 Ausrichtender Verband 32
4.1.1 Der Deutsche Fußball-Bund 32
4.1.1.1 Struktur 33
4.1.1.2 Arbeitsbereiche 33
4.1.2 Organisationskomitee der WM 2006 34
4.1.2.1 Organisationsstruktur 34
4.1.2.2 Aufgabenbereiche 35
4.1.2.3 Organisation Ticketing 35
4.1.2.4 Nationaler Budgetplan 36
4.1.3 Erwartungen der WM aus Sicht des ausrichtenden Verbandes 37
4.2 Das Austragungsland 38
4.2.1 Kooperationsnetzwerk 38
4.2.2 Regierungsgarantien gegenüber der FIFA 39
4.2.3 Durchführung des Bereichs Sicherheit 39
4.2.4 Gastgeberkonzept 42
4.2.5 Erwartungen der Regierung 42
4.2.5.1 Imageaufwertung 42
4.2.5.2 Ökonomischer Nutzen 43
4.3 WM-Städte und WM-Stadien 45
4.3.1 Auswahlverfahren 45
4.3.2 Aufgaben der WM-Städte und „Host City Programm“ 46
4.3.3 OK-Außenstellen 47
4.3.4 Investitionskosten 48
4.3.5 Erwartungen der WM-Städte und Stadienbetreiber 49
5. Perspektiven und Optimierungspotentiale 51
5.1 Public Viewing 51
5.1.1 Definition und Abgrenzung 51
5.1.2 Konzept „Fan-Fest FIFA WM 2006“ 52
5.1.3 Public-Viewing-Events in einem Stadion 53
5.1.3.1 - Das Bochumer Ruhrstadion 54
5.1.3.2 - Die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main 55
5.1.3.3 - Das Düsseldorfer Paul-Jenes-Stadion 55
5.1.4 Das Konzept „Fan-Stadion“ als offizielles WM-Event 56
5.1.4.1 Event-Ablauf 57
5.1.4.2 Budgetierung 58
5.1.4.3 Potentiale 60
5.1.4.4 Risiken 61
5.1.4.5 Ergänzung: „öffentliches Training“ 62
5.1.4.6 Ergebnisse 64
5.1.4.7 Perspektiven und Abstimmungen mit der FIFA 65
5.2 Ticketing 65
5.2.1 Problemstellung 66
5.2.2 Analyse des Ticketing der WM 2006 67
5.2.2.1 Ticket-Arten 67
5.2.2.2 Kontingentierung 67
5.2.2.3 Verkaufsphasen und Ablauf 68
5.2.3 Optimierungsmöglichkeiten 69
5.2.3.1 „Spielstadt-Tickets“ 69
5.2.3.2 Sonderverlosung für Dauerkartenbesitzer 71
5.2.3.3 Zuteilung kurzfristig zurückgegebener Tickets 71
5.2.3.4 Beteiligung zusätzlicher Fußballbegeisterter 72
5.2.4 Fazit und Abstimmung mit den Organisatoren 73
5.3 Perspektiven 75
6. Resümee 78
V. Literaturverzeichnis 80
VI. Anlagenverzeichnis 94

Textprobe:

Kapitel 4.2.3, Durchführung des Bereichs Sicherheit: Das Austragungsland hat einen größtmöglichen Schutz aller an der WM beteiligten Akteure zu sichern. Zu den Akteuren gehörten Spieler, Schiedsrichter, FIFA-Delegation, FIFA-Partner, VIP, Medienvertreter und Zuschauer. Geschützt werden mussten sie vor, während und nach den Spielen innerhalb und außerhalb der Stadien, Hotels, Trainingsanlagen, Pressezentren sowie auf den Reisewegen innerhalb Deutschland. Um dies garantieren zu können, wurde speziell im Bereich Sicherheit ein Bund-Länder-Ausschuss (BLA) unter dem Vorsitz des BMI gegründet. Die beteiligten Institutionen des BLA, sowie der Veranstalter sollten in ihren Zuständigkeitsbereichen mit eigenen Erfahrungen und fachlichen Kompetenzen Teilkonzepte entwickeln, die in die Gesamtstrategie eines „Nationalen Sicherheitskonzept WM 2006“ eingefügt wurden. So erstellte beispielsweise die Polizei eine ‚Rahmenkonzeption zur Bewältigung von polizeilichen Einsätzen’. Darüber hinaus wurde im BMI ein Nationales Informations- und Kooperationszentrum (NICC) eingerichtet, das eine reibungslose Zusammenarbeit aller Sicherheitsinstitutionen gewährleisten sollte. Dies war unerlässlich, weil innerhalb der föderalistischen Bundesrepublik eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den einzelnen Instanzen erfolgen musste. So hat beispielsweise der Bundesinnenminister keine direkte Weisungsbefugnis gegenüber der Hessischen Landespolizei.

Das Sicherheitskonzept bei der WM 2006 sah u.a. Präventionsmaßnahmen gegen terroristische Anschläge und Hooliganismus vor, wobei vor allem der Terrorismus zu einer Gefährdung der Teilnehmer sowie zur Austragung einer WM führen könnte. Um die Einreise von gewaltbereiten, kriminellen sowie terroristischen Personen zu unterbinden, wurden durch den Bundesgrenzschutz (BGS) seit Beginn der Planungen für die WM weitläufige Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen an den Grenzen sowie an inner-deutschen Flughäfen durchgeführt. Dabei wurde sogar in Betracht gezogen, das Schengener Abkommen für die Dauer der Endrunde außer Kraft zu setzen. Auch die Zusammenarbeit mit szenekundigen ausländischen Polizeikräften, die unterstützend ins Land geschickt wurden, half den Sicherheitsexperten im Inland, die Ausbreitung der Hooliganszene einzudämmen. Diese internationale wechselseitige Zusammenarbeit, hat sich bereits bei vergangenen Fußball-Weltmeisterschaften sowie Europameisterschaften erfolgreich bewährt. Bei der Sicherung von Stadien, Mannschaftsquartieren und Hotels wurden die Polizei und der BGS von insgesamt 2.760 Sicherheitskräften, die von der FIFA ausgewählt und bezahlt wurden, unterstützt. Das Hauptaugenmerk der Beamten während der WM richtete sich auf Bahnhöfe und Flughäfen sowie auf eine gewaltfreie Durchführung der Public-Viewing-Events auf den öffentlichen Plätzen. Die Investitionen für die Sicherheit können nicht verlässlich beziffert werden, Schätzungen zur Folge wurden sie auf etwa 4,4 Millionen angesetzt.

Das Ziel im Bereich Ticketing lag vor allem darin, nur berechtigten Personen den Zutritt zu gewähren, bekannte Gewalttäter oder Hooligans vom Verkauf auszuschließen und Ticketfälschungen vorzubeugen. Deshalb wurde speziell für diesen Bereich ein modernes und sicheres elektronisches Ticket- und Zugangssystem eingeführt. Alle Fans mussten mit ihrem Ticket durch, die vor den Stadien installierten, Terminals. Dabei wurde im Vorfeld jedes Ticket mit einem RFID-Chip ausgestattet, der eine eindeutige Identifikationsnummer trägt, sodass ein möglicher Missbrauch ausgeschlossen werden sollte. Darüber hinaus wurden die Tickets erst sechs bis acht Wochen vor der WM 2006 ausgegeben und bei Abholung mussten sich die Besteller authentifizieren. Die Daten wurden beim WM-OK gespeichert und zu verschiedenen Zeitpunkten mit der Stadionverbot-Datei des DFB abgeglichen.

Es wird deutlich, dass die Einhaltung der Regierungsgarantien mit einem hohen Grad an zusätzlichem Verwaltungsaufwand und Kosten verbunden sind. Weiterhin besteht die Pflicht im Bereich Sicherheit, die angestrebten Vorkehrungen umzusetzen. Trotz der teilweise restriktiven Maßnahmen, muss das Austragungsland jedoch auf ein positives und gastfreundliches Image achten.

Festzuhalten ist, dass jedes Land für die Sicherheitsaspekte selbst zuständig ist. Am Beispiel der WM 2006 wurde aufgezeigt, wie Deutschland mit diesem Thema umgegangen ist und die Aufgabe bewältigt hat. Es hat sich gezeigt, dass es fachlich und sicherheits-politisch sinnvoll ist, den Informationsfluss auf Regierungsebene zu bündeln. Durch diese Maßnahme konnten schnelle Entscheidungen getroffen und zügig an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden. Somit hat sich das nationale fortschreibungsfähige Sicherheitskonzept in vollem Umfang während der WM 2006 bewährt.

Mit den Erfahrungen im Bereich Sicherheit können zukünftig vergleichbare Mega-Events auf nationalem sowie internationalem Terrain durchgeführt werden. Dies erkannten auch die Länder Österreich und Schweiz, die sich bei der Ausrichtung der Europameisterschaft 2008 eng an das deutsche Sicherheitskonzept orientieren. Für Südafrika sind die hohen Sicherheitsanforderungen bei der WM 2010 eine große Herausforderung. Die Kriminalitätsrate Südafrikas, die weltweit zu den höchsten zählt, stellt das Land vor große Probleme. Bereits jetzt gibt es kritische Stimmen, die die Sicherheit der WM-Besucher als gefährdet ansehen. Allerdings ist das austragende Land für die Sicherheitsvorkehrungen selbst verantwortlich. Bestenfalls kann es sich auf bewährte Konzepte berufen und diese Maßnahmen in das eigene Konzept integrieren.

Kapitel 4.2.4, Gastgeberkonzept: Die FIFA bietet dem Austragungsland die Gelegenheit ein, über die FIFA-Pflichten hinausgehendes, Programm zu konzipieren. In diesem Zusammenhang sind bspw. kleinere Events, kulturelle Veranstaltungen als Begleitprogramm der WM gemeint. Dabei bietet vor allem der Zeitraum vor der WM und in den Pausen, die zwischen dem Achtelfinale und dem Finale liegen, den Fans die Möglichkeit, das Land anzusehen oder an den Veranstaltungen teilzunehmen. Dieses Gastgeberprogramm dient dazu, das eigene Land vorzustellen und sich als positiver Gastgeber einem weltweiten Publikum zu präsentieren.

Arbeit zitieren:
Kuhl, Jochen Juli 2008: Perspektiven und Optimierungspotenziale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft TM, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Fußball, FIFA, Weltmeisterschaft, Event, Marketing

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