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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Chance für kulturtouristische Destinationen

Das Beispiel der Städte Trier und Luxemburg

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Chance für kulturtouristische Destinationen
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Marco Peters
  • Abgabedatum: März 2008
  • Umfang: 149 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) Deutschland
  • Bibliografie: ca. 114
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1751-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Peters, Marco März 2008: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Chance für kulturtouristische Destinationen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kulturtourismus, SWOT-Analyse, Trier, Luxemburg, Kulturhauptstadt

Magisterarbeit von Marco Peters

Einleitung:

Kultur und Tourismus sind heute zweifelsfrei zwei Seiten einer Medaille. Zahlreiche Kultureinrichtungen brauchen den Tourismus ebenso wie die Kultur, als Motiv für die touristische Nachfrage, eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Die Kultur war und ist dabei ein wesentlicher „Pull-Faktor“ für den Tourismus in Städten. In diesem Zusammenhang stellt der Kulturtourismus ein wichtiges Marktsegment des Städtetourismus dar, welches sich in vielerlei Ausprägungen widerspiegelt. Manchmal scheinen die Begriffe „Kultur“ und „Stadt“ gar zu Synonymen zu werden, da sie beide Gegenentwürfe zur Natur darstellen. Diese Einschätzung ist allerdings nicht ganz richtig, denn auch ländliche Gebiete oder industrielle Räume können über kulturtouristische Potentiale verfügen, wenn auch meist nicht in dem Maße wie städtische Gebiete. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich jedoch ausschließlich auf den städtischen Kulturtourismus, und zwar anhand der Fallbeispiele Trier und Luxemburg-Stadt. Darüber hinaus thematisiert und analysiert die Abhandlung die geographische Lage der beiden Beispieldestinationen in einem europäischen Grenzgebiet und die daraus resultierenden Potentiale grenzüberschreitender Kooperationen.

Problemstellung:

Als Basis der praxisnahen Untersuchung des Kulturtourismus in den Beispielstädten soll zunächst eine theorieorientierte Grundlagenanalyse zum Kulturtourismus in Städten ausgearbeitet werden. Bei der Analyse allgemeiner Angebots- und Nachfragestrukturen, Strategien und Konzepte sowie Wirkungen und Entwicklungstrends im städtischen Kulturtourismus soll jedoch immer beachtet werden, dass ein Bezug zum Kulturtourismus in den Beispieldestinationen besteht, sodass die Grundlagenuntersuchung sinnvolle und notwendige Informationen zur praxisorientierten Analyse liefert.

Eine zentrale Problemstellung im Hinblick auf den Kulturtourismus in Trier und Luxemburg-Stadt liegt in der Herausstellung und Erläuterung der Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken des kulturtouristischen Profils der beiden Städte mit Hilfe einer SWOT-Analyse. Aus den daraus gewonnen Erkenntnissen soll ein Vergleich des Kulturtourismus in den Beispieldestinationen erfolgen. Die Gegenüberstellung der kulturtouristischen Profile ist wichtig für die Analyse der grenzüberschreitenden Kooperationen im Kulturtourismus, dem zweiten zentralen Aspekt der Arbeit. In diesem Zusammenhang sollen vergangene und gegenwärtige (kultur-)touristische Kooperationen zwischen Trier und Luxemburg-Stadt vorgestellt und erläutert werden. Außerdem sollen mögliche zukünftige Vernetzungen, insbesondere vor dem Hintergrund des „Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2007“ in Luxemburg und der Großregion, aufgezeigt werden.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Abhandlung setzt sich - wie oben dargelegt - aus zwei elementaren Bausteinen zusammen. Der erste Teil stellt eine theoretische Grundlagenanalyse des Kulturtourismus dar, wobei der Schwerpunkt auf der Untersuchung des städtischen Kulturtourismus liegt. Hierzu wurde größtenteils deutsche, aber auch englischsprachige Fachliteratur aus touristischen bzw. kulturwissenschaftlichen Forschungsbereichen ausgewertet. Darüber hinaus wurden (kultur-)touristische Untersuchungen und Studien herangezogen, sofern diese dem Verfasser zugänglich waren, v. a. um Informationen über die kulturtouristische Nachfrage zu erhalten.

Der zweite Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der praxisbezogenen Analyse des Kulturtourismus in den Destinationen Trier und Luxemburg-Stadt sowie auf der Untersuchung grenzüberschreitender, kulturtouristischer Kooperationen zwischen den beiden Städten. Im Rahmen des praxisorientierten Teilbereichs der Arbeit wurden, neben der Auswertung von deutscher und französischsprachiger Fachliteratur bzw. touristischer Studien, auch insgesamt fünf Expertengespräche mit verschiedenen Vertretern aus den Bereichen Kultur und Tourismus der Beispielstädte geführt. Die „Face-to-Face-Interviews“ fanden im Oktober 2007 statt, dauerten zwischen 40 und 60 Minuten und wurden in Form von Leitfadeninterviews geführt. Die Gespräche wurden mit dem Einverständnis der Befragten auf Tonband aufgezeichnet und anschließend transkribiert. Die schriftlichen Fassungen der Interviews befinden sich im Anhang der vorliegenden Arbeit. Leitfadengespräche mit entsprechenden Experten stellen in der qualitativen Tourismusforschung ein wichtigstes Instrument dar.

Die Vorteile und Ziele eines Leitfadengespräches werden darin gesehen, dass durch die offene Gesprächsführung und die Ausweitung der Antwortspielräume der Bezugsrahmen des Befragten bei der Fragebeantwortung miterfasst werden kann. So kann ein Einblick in die Relevanzstrukturen und Erfahrungshintergründe des Befragten gewonnen werden. Die Befragung wird dabei auf der Grundlage eines Interview-Leitfadens geführt, der garantieren soll, dass alle forschungsrelevanten Themen angesprochen werden und später zumindest eine rudimentäre Vergleichbarkeit der Gesprächsergebnisse möglich ist. Ein Nachteil der Leitfadengespräche liegt darin, dass durch die offene Fragestellung zwar das spontane Kommunikationsverhalten des Befragten gefördert wird, es auf der anderen Seite jedoch durch das Informationsinteresse des Interviewers wiederum kontrolliert und unterdrückt wird. Die geführten Expertengespräche erheben nicht den Anspruch auf Repräsentativität, sondern zeichnen sich durch ihren qualitativen Charakter aus. Die Befragungen dienen in erster Linie dazu, aktuelle Informationen über den Kulturtourismus in Trier und Luxemburg-Stadt sowie über grenzüberschreitende Kooperationen zu erhalten und einen Einblick in zukünftige Projekte zu bekommen.

Eine weitere Methode, die im praktischen Tei der Arbeit angewendet wurde, ist die sog. SWOT-Analyse. Die SWOT-Analyse ist eine verbreitete Methode, um die Stärken (strengths), die Schwächen (weaknesses), die Chancen (opportunities) und die Risiken (threats) eines Produktes, in diesem Fall des Kulturtourismus in den Beispieldestinationen, herauszuarbeiten und zu analysieren. Aus den Erkenntnissen dieser Analyse lassen sich Handlungsschritte und Strategien ableiten, die die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit eines Produktes erhalten bzw. steigern.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Methodik 2
1.3 Stand der Literatur 4
2. Definitionen 4
2.1 Kultur und Tourismus 5
2.2 Kulturtourismus 8
3. Der historische Ursprung des Kulturtourismus in Europa 10
4. Grundlagenanalyse: Kulturtourismus in Städten 12
4.1 Die Systematisierung des Kulturtourismus 13
4.2 Die Marktstrukturen im Kulturtourismus in Städten 17
4.2.1 Kulturtouristische Potentiale in Städten 17
4.2.1.1 Das bauliche Erbe 19
4.2.1.2 Museen und Ausstellungen 20
4.2.1.3 Kulturelle Events 21
4.2.2 Angebotsformen im städtischen Kulturtourismus 22
4.2.2.1 Stadtführungen und kulturtouristische Rundwege 23
4.2.2.2 Event-Tourismus 25
4.2.3 Die Nachfragestruktur im städtischen Kulturtourismus 26
4.2.3.1 Nachfrage 27
4.2.3.2 Tages- und Übernachtungstourismus 30
4.2.3.3 Der Kulturtourist 31
4.3 Strategien und Konzepte 35
4.3.1 Die Thematisierungsstrategie 36
4.3.2 Die Vernetzungsstrategie 37
4.3.3 Das Konzept der Erlebnisinszenierung 37
4.4 Auswirkungen des städtischen Kulturtourismus 38
4.4.1 Positive Effekte 39
4.4.2 Problembereiche 40
4.5 Trends im städtischen Kulturtourismus 42
5. Der Kulturtourismus in Trier und Luxemburg-Stadt 43
5.1 Abgrenzungen der Untersuchungsräume 43
5.1.1 Die Stadt Trier 44
5.1.2 Die Stadt Luxemburg 44
5.2 Die historische Entwicklung der Städte Trier und Luxemburg 46
5.3 SWOT-Analyse 49
5.3.1 Die Stadt Trier 50
5.3.1.1 Stärken und Schwächen 50
5.3.1.2 Chancen und Risiken 54
5.3.2 Die Stadt Luxemburg 58
5.3.2.1 Stärken und Schwächen 58
5.3.2.2 Chancen und Risiken 61
5.3.3 Vergleich der Destinationen 65
6. Grenzüberschreitende Kooperation im Kulturtourismus zwischen Trier und Luxemburg-Stadt 69
6.1 Die deutsch-luxemburgische Grenzregion 70
6.2 Vergangenheit und Gegenwart der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit 70
6.2.1 Der „Fünf-Länder-Ring“ 71
6.2.2 Das Städtenetzwerk „QuattroPole“ 72
6.2.3 Das Kulturportal „plurio.net“ 74
6.2.4 Die „Deutsch-Luxemburgische Tourist-Information“ 77
6.2.5 Zusammenfassung 77
6.3 Vorteile und Probleme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit 78
6.4 Kulturhauptstadt Europas 2007: Luxemburg und die Großregion 82
6.4.1 Die Bedeutung für den Kulturtourismus 84
6.4.2 Die Bedeutung für die grenzüberschreitende Vernetzung 88
7. Resümee und Ausblick 90
Literaturverzeichnis 97
Eidesstattliche Erklärung 107
Bildanhang 108
Interviewanhang 110

Textprobe:

Kapitel 5.2, Die historische Entwicklung der Städte Trier und Luxemburg:

Im Folgenden soll ein Abriss der historischen Entwicklung der Städte Trier und Luxemburg gegeben werden, da das kulturelle und bauliche Erbe vergangener Epochen sehr wichtige Potentiale für den heutigen Kulturtourismus in den beiden Destinationen darstellen.

Die Stadt Trier kann auf eine über 2000-jährige Geschichte zurückblicken und gilt damit als älteste Stadt Deutschlands. Bereits vor der Ankunft der Römer besiedelten die Treverer, die zum Stamm der Kelten gehörten, das Gebiet der heutigen Stadt. In den Jahren 58-50 v. Chr. eroberte Julius Cäsar das Gebiet der Treverer und im Jahr 16 v. Chr. gründete Kaiser August schließlich die Stadt „Augusta Treverorum“ auf dem Territorium des heutigen Stadtgebietes. Zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr. erlebte die Stadt ihre erste Blütezeit, insbesondere unter Kaiser Konstantin, der die Stadt 313 n. Chr. zur „roma secunda“, der zweiten Hauptstadt des Römischen Reiches machte. Zu dieser Zeit zählte die Stadt schon rd. 80.000 Bewohner und erreichte damit bereits nahezu die heutige Einwohnerzahl. Durch die zunehmende Bedeutung stieg auch das Bedürfnis nach Repräsentation, was das Errichten zahlreicher Prachtbauten nach sich zog. Außerdem wurde durch den zunehmenden Druck der Germanen der Bau massiver Befestigungsanlage notwendig, z. B. die Porta Nigra als nördliches Stadttor. Untrennbar mit Kaiser Konstantin verbunden ist die Anerkennung des Christentums als Staatreligion des Römischen Reiches. Die enge Verbundenheit der Stadt Trier mit Kaiser Konstantin wiederum zeigt sich in der großen „Konstantin-Ausstellung“, die 2007 in Trier stattfand und worauf später noch detailliert eingegangen wird. Nach einer mehr als 400-jährigen römischen Epoche endete diese schließlich um 474 n. Chr. mit der Besetzung Triers durch die Franken. Das antike Erbe, welches heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, wurde über die nächsten Jahrhunderte hinweg überwiegend durch die Kirche bewahrt, in dem man aus den römischen Bauten christliche Nachfolgebauten geschaffen hat.

Der Hauptmarkt, welcher gegen Ende des 9. Jh. vom Moselufer in die Stadtmitte verlegt wurde, bildete das Zentrum des mittelalterlichen Triers. Das 958 errichtete Marktkreuz, das sich noch heute in der Mitte des mittelalterlichen Marktplatzes befindet, steht für die Verleihung des Marktrechts. Um 1148 wurde die, heute auch noch in Teilen erhaltene mittelalterliche Stadtmauer fertig gestellt. Der Radius der Stadtmauer umfasste dabei gerade einmal noch die Hälfte der ehemaligen römischen Stadt.

Die mittelalterliche Geschichte der Stadt Trier wurde besonders durch den Einfluss der katholischen Kirche geprägt. Die Funktion als amtskirchliches Erzbistum und v. a. als liturgisch-sakrales Zentrum im Erzstift Trier brachte der Stadt eine wichtige Sonderstellung ein. Die große Bedeutung Triers als Bischofssitz und geistliches Zentrum lässt sich heute noch an den vielen sakralen Bauten der Stadt ablesen. Der wichtigste kirchliche Bau der Stadt Trier ist der Dom, welcher als älteste Bischofskirche Deutschlands Zeugnisse von Architektur und kirchlicher Kunst aus einer Zeitspanne von 1650 Jahren vereint. Die kostbarste Reliquie des Trierer Doms ist der sog. „Heilige Rock“, welcher der Überlieferung nach die „tunika christi“ ist und von Konstantins Mutter Helena nach Trier gebracht wurde. Der „Heilige Rock“ wird in unregelmäßigen Abständen, zuletzt 1996, zu Wallfahrten ausgestellt.

An dieser Stelle sollten nur die wichtigsten Epochen und das daraus hervorgegangene kulturelle und bauliche Erbe der Stadt Trier dargestellt werden. Inwiefern diese bedeutenden geschichtlichen Zeugnisse den heutigen Kulturtourismus der Stadt prägen und wie die antiken Stätten heute touristisch in Wert gesetzt werden, wird im späteren Verlauf ausführlich dargestellt.

Die Geschichte der Stadt Luxemburg beginnt etwa 950 Jahre nach der Gründung der Stadt Trier, nämlich im Jahr 963. Der Moselgaugraf Siegfried erwarb 963 den sog. „Bockfelsen“ über dem Fluss Alzette und errichtete darauf seine Burg „Lucilinburhuc“, um die sich im Laufe der Zeit eine Siedlung bildete. Bereits um 965 wurde eine mächtige Ringmauer errichtet, die die Burg vor Angriffen schützen sollte. Die Stadt Luxemburg wurde zunächst im frühen Mittelalter und verstärkt auch seit dem 16. Jh. aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage zu einer massiven Festungsanlage ausgebaut, was ihr den Beinamen „Gibraltar des Nordens“ einbrachte. Wegen der militär-strategisch günstigen Lage, blieb die Stadt Luxemburg über die gesamte mittelalterliche Epoche eine klassische Festungsstadt mit einer Oberstadt, in welcher Ritter lebten und einer Unterstadt, in welcher sich Handwerker und Händler niederließen. Anders als die Stadt Trier nahm Luxemburg während des Mittelalters nie eine überregionale, geistlich-politische Rolle ein, sondern verdankte ihren Ursprung und ihre Entwicklung allein der strategischen Lage.

Dennoch war diese besondere strategische Stellung ein Grund, die Stadt Luxemburg von burgundischen, spanischen, französischen und österreichischen Ingenieuren über vier Jahrhunderte zu einer der mächtigsten Festungen Europas ausbauen zu lassen. Diese unterschiedlichen baulichen und herrschaftlichen Epochen der Festungsstadt Luxemburg von 1544 bis 1867 hinterließen aufgrund der unterschiedlichen Einflüsse ein bedeutsames architektonisches Ensemble menschlicher Geschichte. Im Jahr 1867 wurde mit dem Vertrag von London die Unabhängigkeit und ewige Neutralität Luxemburgs festgeschrieben und die Schleifung, sprich die Abtragung der militärischen Befestigungsanlagen, angeordnet. Dadurch sind heute nur noch Teile der ehemals imposanten Festung erhalten. Dennoch wurde 1994 die Altstadt von Luxemburg mit den mittelalterlichen und neuzeitlichen Festungsanlagen, den Kassematten, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Das bauliche Erbe spielt also auch im Kulturtourismus der Stadt Luxemburg eine wichtige Rolle. Wie dieses Erbe heute touristisch genutzt wird, wird ebenfalls im weiteren Verlauf der Arbeit detailliert dargestellt.

SWOT-Analyse des Kulturtourismus in Trier und Luxemburg-Stadt:

Im Folgenden soll der Kulturtourismus in den Städten Trier und Luxemburg mit Hilfe einer SWOT-Analyse untersucht werden. Die SWOT-Analyse stellt eine verbreitete Methode dar, um die Stärken (strength), Schwächen (weaknesses), Chancen (opportunities) und Risiken (threats) von Produkten, in diesem Fall des Kulturtourismus der Beispieldestinationen, herauszuarbeiten und zu analysieren. Aus den Erkenntnissen dieser Untersuchung lassen sich Handlungsschritte und Strategien ableiten, die die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit eines Produktes erhalten bzw. steigern. Darüber hinaus ist die SWOT-Analyse sinnvoll und notwendig, um die beiden kulturtouristischen Destinationen miteinander vergleichen zu können und so anschließend Aussagen über die Chancen grenzüberschreitender Kooperationen im Kulturtourismus der beiden Städte zu machen.

Die Chancen und Risken, die in Verbindung mit dem Kulturhauptstadtjahr 2007 zu sehen sind, werden bei der folgenden Analyse zunächst außen vorgelassen, da sie zumeist grenzüberschreitende Aspekte betreffen. Die grenzübergreifenden Perspektiven der beiden Destinationen sollen jedoch gesondert untersucht werden, weshalb auch auf das Kulturhauptstadtjahr an anderer Stelle dezidiert eingegangen wird.

Arbeit zitieren:
Peters, Marco März 2008: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Chance für kulturtouristische Destinationen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kulturtourismus, SWOT-Analyse, Trier, Luxemburg, Kulturhauptstadt

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