Welche Möglichkeiten gibt es, das Wohlbefinden von Kindern in Schulen zu verbessern?
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Simone Ritter
- Abgabedatum: August 2007
- Umfang: 132 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 2,1
- Institution / Hochschule: Universität Siegen Deutschland
- Bibliografie: ca. 72
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0822-0
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Ritter, Simone August 2007: Welche Möglichkeiten gibt es, das Wohlbefinden von Kindern in Schulen zu verbessern?, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Schule, Schulsozialarbeit, Kinder, Erziehungswissenschaft, Pädagogik
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Diplomarbeit von Simone Ritter
Einleitung:
Die Gesellschaft unterlag im Laufe der Zeit einem vielschichtigen Wandel. Besonders der Wandel im Erwerbssystem, von der vielfach beschriebenen Industrie- zur Informationsgesellschaft, wirft die Frage nach neuen Qualifikationsinhalten, Lernorten und Methoden auf. Angesichts der wachsenden Bedeutung von Lern- und Bildungsprozessen für das berufliche und private Leben ist das Lernen in der Institution Schule zu einem zentralen Thema geworden.
"Die Qualität der Schule und des Lernens bewegt nicht erst seit den spektakulären Ergebnissen der PISA-Studie die bundesdeutsche Öffentlichkeit". Seit Anbeginn der Existenz der Institution Schule gerät sie immer wieder in den Blickpunkt vielfältiger Kritik. In der aktuellen Fachdiskussion werden Themen wie Qualitätsverbesserung, Umstrukturierung und Innovation der Schule angeregt diskutiert. Obgleich es mittlerweile viele Schulen in der bundesdeutschen Schullandschaft gibt, die bereits Abschied genommen haben von ihrem herkömmlichen Image der einheitlichen und starren Gebilde und zukunftsfähige pädagogische Konzepte für sich erarbeitet haben, ist der überwiegende Teil der Schule noch dabei, sich davon zu lösen bzw. hält an alten Strukturen fest.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich, aufgrund der aktuellen öffentlichen Diskussionen und meinen eigenen persönlichen Erfahrungen mit der Schule, mit der Frage, wie der Lebensraum Schule seine Bedingungen für Kinder verbessern kann, um eine Steigerung an Wohlbefinden und Lernfreude zu erreichen. Mit dieser Arbeit soll der Trend zu mehr Schülerorientierung und Offenheit der Schule gegenüber ihrer Umwelt vorangetrieben werden und damit einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Schulqualität leisten.
Gang der Untersuchung:
Meine Arbeit ist wie folgt gegliedert: Während im ersten Kapitel "Lebensraum Schule", allgemeine Aussagen über die herkömmlichen Aufgaben und Funktionen der Schule sowie kurz Ansätze der Reformpädagogik und eine Vision einer Wohlfühlschule skizziert werden, klärt das nachfolgende Kapitel grundsätzliche Ansätze, Begriffsklärungen und Definitionen zu den Begriffen Wohlbefinden und Klima, welche dieser Arbeit zugrunde liegen.
Das anschließende Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Einflussfaktoren auf das Wohlbefinden von Kindern in Schulen. Es werden Faktoren des Unterrichtsklimas, des Klassenklimas und die damit verbundenen sozialen Beziehungen zwischen den Beteiligten behandelt. Darüber hinaus wird auch der Einfluss der Familie, der Gleichaltrigen sowie der Schulleitung und des Schulgebäudes Beachtung finden.
Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit Möglichkeiten zur Verbesserung der Bedingungen von Kindern in der Schule sowie des damit zusammenhängenden Wohlbefindens. Begonnen wird mit der Öffnung der Schule, deren Perspektiven und möglichen Handlungsfeldern. Schwerpunktmäßig geht es um die Verbindung der außerschulischen Lebenswelt der Kinder mit dem Lebensraum Schule.
Nachfolgend wird "die Schule als gerechte Gemeinschaft nach Kohlberg" vorgestellt, welcher einschneidende Studien zur Verbesserung der Qualität der Schule und des Schullebens unternommen hat. Anhand der Ziele und Hintergründe sowie aktueller Ergebnisse einer "Just-Community-Schule" wird aufgezeigt, dass der Ansatz von Kohlberg auch für deutsche Schule interessant sein kann.
Im nachfolgenden Kapitel werden verschiedene Möglichkeiten der Lehrkräfte dargestellt, um das Befinden von Kindern in der Schule zu verbessern. Neben der Verbesserung des Unterrichtsklimas, wobei der Focus insbesondere auf die Pflege und Gestaltung der persönlichen Beziehung zwischen Lehrer und Schüler gelegt wird, werden auch die Verbesserung des Klassenklimas sowie die Unterrichtsgestaltung thematisiert.
In dem darauf folgenden Kapitel Schulsozialarbeit wird ausführlich beschrieben, mit welchen Methoden die Schulsozialarbeit zugunsten der Schüler agieren kann. Es werden Arbeitsweisen der offenen Schulsozialarbeit wie z.B. die soziale Gruppenarbeit vorgestellt und anhand aktueller Forschungsergebnisse erörtert. Darüber hinaus werden im Kapitel "Erlebnispädagogik" weitere Möglichkeiten dargestellt, um Kindern einen abwechslungsreicheren und spannenderen Schulalltag zu gestalten. Anschließend werden die Möglichkeiten der Eltern beschrieben, in wieweit sie ihre Kinder in schulischen Angelegenheiten und Belangen unterstützen und zu ihrem Wohlbefinden in der Schule beitragen können. Zum Abschluss des Hauptteils werden Anregungen gegeben, die zu einer besseren architektonischen Gestaltung der Schulgebäude beitragen und damit für Kinder mehr Behaglichkeit und Wohlbefinden in der Schule hervorrufen sollen.
Zur Abrundung der Arbeit wird exemplarisch ein Projekt vorgestellt, welches an der Haardter-Berg-Schule zu dem Thema "Sich wohl fühlen in der Schule" durchgeführt wurde. Anhand der Ergebnisse soll praktisch aufgezeigt werden, was Schule tun kann, um Wohlbefinden zu fördern. Abschließend werden in der Schlussbetrachtung noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse und Aussagen der Arbeit zusammenfassend dargestellt und es wird versucht, einen Ausblick in zukünftige Entwicklungen des Schulsystems zu geben.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 4 | |
| Einleitung | 8 | |
| 1. | Lebensraum Schule | 11 |
| 1.1 | Herkömmliches Verständnis von Aufgaben und Funktionen der Schule | 11 |
| 1.2 | Ansätze der Reformpädagogik | 13 |
| 1.3 | Vision einer Schule „zum Wohlfühlen“ | 15 |
| 2. | Begriffsklärungen und Definitionen | 18 |
| 2.1 | Wohlbefinden | 18 |
| 2.1.2 | Wohlbefinden in der Schule | 20 |
| 2.2 | Klima | 21 |
| 2.2.1 | Zur Bedeutung und Verwendung des Begriffs Klima | 22 |
| 2.2.2 | Ansätze zum sozialen Klima an Schulen | 22 |
| 3. | Einflussfaktoren auf das Wohlbefinden in der Schule | 25 |
| 3.1 | Architektonische Gestaltung von Schulgebäuden | 26 |
| 3.2 | Schulleitung | 29 |
| 3.3 | Unterrichtsklima | 29 |
| 3.4 | Klassenklima | 32 |
| 3.5 | Außerschulischer Kontext | 34 |
| 4. | Möglichkeiten zur Verbesserung des Wohlbefindens in Schulen | 36 |
| 4.1 | Öffnung der Schule | 36 |
| 4.1.1 | Innere Öffnung | 36 |
| 4.1.2 | Äußere Öffnung | 37 |
| 4.1.3 | Handlungsfelder | 38 |
| 4.1.4 | Zusammenfassung | 41 |
| 4.2 | Schule als gerechte Gemeinschaft nach Kohlberg | 42 |
| 4.2.1 | Ziele und Hintergründe | 42 |
| 4.2.1.1 | Gute Gemeinschaft | 44 |
| 4.2.1.2 | Förderung moralisch-demokratischer Urteilsfähigkeit | 45 |
| 4.2.1.3 | Bedeutung der Gleichaltrigen (Peers) | 47 |
| 4.2.2 | Ergebnisse einer „Just-Community-Schule“ | 48 |
| 4.2.3 | Zusammenfassung | 49 |
| 4.3 | Möglichkeiten der Lehrer | 51 |
| 4.3.1 | Verbesserung des Unterrichtsklimas | 51 |
| 4.3.1.1 | Förderung der persönlichen Beziehung | 51 |
| 4.3.1.2 | Förderung der Motivation | 55 |
| 4.3.1.3 | Individuelle Bezugsnormorientierung | 56 |
| 4.3.1.4 | Beteiligung der Schüler | 58 |
| 4.3.1.5 | Verringerung des Leistungsdruckes | 59 |
| 4.3.1.6 | Konstruktiver Umgang mit Konflikten | 59 |
| 4.3.2 | Verbesserung des Klassenklimas | 60 |
| 4.3.2.1 | Gemeinschaft fördern - Ausgrenzungen entgegenwirken | 61 |
| 4.3.2.2 | Reduzierung von sozialen Vergleichen | 62 |
| 4.3.3 | Flexible und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung | 63 |
| 4.3.3.1 | Lehrerzentrierter Unterricht vs. Schülerorientierter Unterricht | 63 |
| 4.3.3.1.1 | Freiarbeit | 65 |
| 4.3.3.1.2 | Projektarbeit | 65 |
| 4.3.4 | Zusammenfassung | 66 |
| 4.4 | Schulsozialarbeit | 67 |
| 4.4.1 | Definitionen | 67 |
| 4.4.2 | Offene Schulsozialarbeit | 69 |
| 4.4.3 | Soziale Gruppenarbeit | 72 |
| 4.4.4 | Freizeitpädagogische Angebote | 75 |
| 4.4.5 | Einzelfallhilfe/Beratung | 77 |
| 4.4.6 | Arbeitsweltbezogene Jugendarbeit | 79 |
| 4.4.7 | Zusammenfassung | 81 |
| 4.5 | Erlebnispädagogik | 83 |
| 4.5.1 | Begriffsklärung und Definition | 83 |
| 4.5.2 | Möglichkeiten der Erlebnispädagogik | 84 |
| 4.5.2.1 | Förderung persönlicher Kompetenzen und Fähigkeiten | 84 |
| 4.5.2.2 | Selbsterziehung in der Gruppe | 86 |
| 4.5.2.3 | Erfahrungsbezogenes Lernen | 89 |
| 4.5.3 | Zusammenfassung | 90 |
| 4.6 | Elternarbeit | 91 |
| 4.6.1 | Interesse der Eltern | 92 |
| 4.6.2 | Unterstützung der Eltern | 93 |
| 4.6.3 | Kooperation mit der Schule | 95 |
| 4.6.4 | Zusammenfassung | 95 |
| 4.7 | Architektonische Gestaltung von Schulgebäuden | 97 |
| 4.7.1 | Anregungs- und abwechslungsreiche Gestaltung | 97 |
| 4.7.2 | Freilassende und befreiende Architektur | 99 |
| 4.7.3 | Wärme und Weichheit | 99 |
| 4.7.4 | Zusammenfassung | 100 |
| 5. | Projekt an der Haardter-Berg-Schule | 102 |
| 5.1 | Rahmendaten der Haardter-Berg-Schule | 102 |
| 5.2 | Projektbeschreibung | 104 |
| 5.3 | Fazit | 116 |
| 6. | Schlusswort | 118 |
| Literaturverzeichnis | 122 | |
| Internetverzeichnis | 127 | |
| Videoverzeichnis | 128 | |
| Abbildungsverzeichnis | 129 | |
| Anhang | 130 |
Textprobe:
Kapitel 4.3.1, Verbesserung des Unterrichtsklimas:
Förderung der persönlichen Beziehung: Wie bereits angesprochen, ist Vertrauen für eine gute Lehrer-Schüler-Beziehung ein grundlegendes Element. Es soll nun aufgezeigt werden, was einen vertrauenswürdigen Lehrer ausmacht und welche Möglichkeiten Lehrer haben die Beziehung zu ihren Schülern zu fördern.
Vertrauen schaffen: Rogers sieht die Beziehung zwischen dem Lehrer und seinen Schülern als eine "helfende Beziehung" an. Dabei bringt der Lehrer seinen Schülern Akzeptanz, empathisches Verstehen, Vertrauen und Echtheit (Authentizität) entgegen.
Es ist von Bedeutung, dass Lehrer insbesondere diese Fähigkeiten bei sich aus- und weiterbilden, um für ihre Schüler ein vertrauensvoller Ansprechpartner sein zu können.
"Ein zentrales Element des Unterrichtsklimas ist das Beziehungsverhältnis zwischen Lehrerschaft und Schülerschaft. Der Begriff des "Vertrauens" ist in dieser formalisierten Rollenbeziehung, in der sich die Schüler in einer Abhängigkeit befinden, der angemessene Begriff, um ein Klima zu charakterisieren. Es gibt zwei Aspekte eines solchen Vertrauensklimas:
1. das Gefühl des Schülers, dass Lehrer um ihre Leistungen bemüht sind, dass sie mitleiden und sich mitfreuen (Lehrerengagement).
2. Bewusstsein des Schülers, dass Lehrer ihnen auch bei persönlichen Problemen helfen würden, dass sie Interesse an ihrer Person haben, welches über bloße Leistungsfeststellungen hinausgeht.
Positive Sozialbeziehungen haben einen hohen signifikanten Zusammenhang mit der Schulfreude und dem Wohlbefinden: Sie verhindern den Aufbau von emotionalen Widerständen gegen die Schule und dass sich Schüler unglücklich und unwohl fühlen. Mit diesen Befunden wurde für den deutschen Sprachraum erstmals empirisch belegt, welche große Bedeutung der Beziehungspflege im "pädagogischen Geschäft" zukommt.
Lehrer sollten bereit sein sich mit ihren Schülern offen und ehrlich auseinanderzusetzen, d.h. offen mit ihnen zu kommunizieren und versuchen sich selbst auch einmal Schwächen in der eigenen Arbeit einzugestehen. Weiterhin sollte das Verhalten des Lehrers für die Schüler weitestgehend kontrollierbar und transparent sein, damit sie sich sicher fühlen und merken, dass sie sich auf ihn verlassen können. Hierfür ist Voraussetzung, dass auch den Lehrern ein Vertrauensverhältnis zu ihren Schülern wichtig ist und sie sich entsprechend verhalten. Schüler müssen merken, dass Lehrer sie als Person ernst nehmen und ihnen „echte“ Wertschätzung und Interesse entgegenbringen. Zudem sollten Lehrer ihren Schülern mehr (zu)trauen (z.B. Hausaufgaben nicht immer kontrollieren), welches meines Erachtens auch förderlich ist, um Vertrauen zu den Schülern aufzubauen. Wenn man Schüler fragt, geben sie in erster Linie außerschulische Aktivitäten an, die bei ihnen Vertrauen weckende Signale setzten (wie z.B. Klassenfahrten, Schulfeste etc.). Sie haben dann die Möglichkeit, ihre Lehrer auch einmal anderes zu erleben als im normalen Schulalltag - nämlich persönlicher. Weiterhin halten Schüler die nachfolgenden Bedingungen für wichtig, um mit Lehrern in einem vertrauensvollen Verhältnis zusammenzuarbeiten:
1. Die Aufbereitung des Lernstoffs sollte schülerorientiert sein und ein abwechslungsreiches Angebot bieten.
2. Es sollte ein partnerschaftlich-demokratischer Führungsstil herrschen, bei dem Bemühungen der Schüler anerkannt werden und auf alterspezifische Fragen eingegangen wird.
3. Es sollten gemeinsame schulische Ziele vorhanden sein, die für Schüler von Erfolgserlebnissen, Zuversicht und Hoffnung begleitet sind.
4.Das Zusammenleben in der Schule sollte zwang- und angstfrei sein, in einem angenehmen sozialen Klima, in dem Konflikte konstruktiv gelöst werden.
Aus der Lehrerperspektive gibt es berechtigte Hemmnisse hinsichtlich der Möglichkeit Vertrauen zu ihren Schülern aufzubauen. Wie schon erwähnt, trägt der schulische Zwangskontext, also der strukturelle Rahmen der Schule, nicht gerade dazu bei, dass sich Vertrauen zwischen Schülern und Lehrern entwickeln kann.
Beispielsweise hat der Klassenlehrer im Vergleich zum Fachlehrer mehr Gelegenheiten sich um seine Schüler zu kümmern und damit Vertrauen aufzubauen. Zudem bemängeln Lehrer die Klassengröße, die oftmals heute unüberschaubar und damit nicht förderlich zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Lehrer und Schülern ist.
Dennoch denke ich, dass Lehrer, auch unter schwierigen Bedingungen, versuchen sollten, den persönlichen Kontakt zu ihren Schülern herzustellen und Vertrauen zu fördern.
Verständnis zeigen: Schüler brauchen Lehrer, die ihnen in ihrer individuellen Lage Verständnis entgegenbringen, d.h. Lehrer sollten versuchen sich auf die einzelnen Schüler einzustellen und ihre persönliche Lebenswelt im Unterrichtsgeschehen zu berücksichtigen (Lebensweltorientierung).
Der entscheidende Schritt besteht für Lehrer darin, dass sie Schülerverhaltensweisen (wie z.B. wiederholt keine Hausaufgaben, Aggressivität) auf Gründe hinterfragen. Sie sollten versuchen, sich in die Schüler einzufühlen und möglichen Ursachen für ihr Handeln nachzugehen. Schüler schätzen es, wenn Lehrer sie in ihrer Individualität, mit ihren Stärken und Schwächen akzeptieren und sich auf Situationen beziehen, die für sie persönlich wichtig sind. Lehrer sollten hinhören, wenn Schüler über ihre Probleme oder Nöte (z.B. Streit der Eltern, Trennung von der Freundin) sprechen. Sie sollten nicht urteilen, drohen oder strafen, sondern erst einmal schauen, was hinter bestimmten Verhaltensweisen von Schülern steckt. Schülern sollte dann ggf. Hilfe angeboten werden. Entweder kann der Lehrer, wenn möglich, das Problem mit dem Schüler schon selbst lösen oder er kann ihm helfen Ansprechpartner zu finden (wie z.B. Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen), die ihm weiterhelfen können.
Sinn für Humor haben: Schüler üben oft Kritik an ihren Lehrern, unter anderem klagen sie auch über ihren häufig mangelnden Humor. Gestalten Lehrer ihren Unterricht nicht ganz so streng und zeigen auch einmal Sinn für Humor, dann bringen Schüler Unterricht mit Spaß und Freude am Lernen in Verbindung, welches meines Erachtens sehr wichtig ist, um sich im Unterricht wohl zu fühlen. Zudem können sich vorliegende Spannungen oder Unsicherheiten auf Seiten der Schüler manchmal durch eine gewisse "Lockerheit" und Humor leichter auflösen.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836608220
Arbeit zitieren:
Ritter, Simone August 2007: Welche Möglichkeiten gibt es, das Wohlbefinden von Kindern in Schulen zu verbessern?, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Schule, Schulsozialarbeit, Kinder, Erziehungswissenschaft, Pädagogik




