Supply Chain Management: Einführung im Rahmen einer ganzheitlichen ERP-Implementierung
Dargestellt am Beispiel eines kleinen, mittleren Unternehmens
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sascha Pattberg
- Abgabedatum: Februar 2006
- Umfang: 83 Seiten
- Dateigröße: 1,1 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
- Bibliografie: ca. 70
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0636-3
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Pattberg, Sascha Februar 2006: Supply Chain Management: Einführung im Rahmen einer ganzheitlichen ERP-Implementierung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Supply Chain Management, Enterprise Resource Planning, Logistik, KMU, Pflichtenheft
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Diplomarbeit von Sascha Pattberg
Einleitung:
Durch die zunehmende Globalisierung der Märkte, den steigenden Konkurrenzdruck und die derzeitige konjunkturelle Wirtschaftslage geraten viele Unternehmen in eine Krise. Sie leiden unter Absatzschwierigkeiten und nicht erreichten Gewinnerwartungen.
Auch die seit Mitte 2000 andauernde Stagnation der deutschen Wirtschaft und die damit verbundene Konsumzurückhaltung der Verbraucher hat zahlreiche Unternehmen zum Umdenken gezwungen. Um bei stagnierenden Umsätzen die Ertragslage zu verbessern, rückte eine Optimierung der Geschäftsprozesse mit dem Ziel einer Kostenreduktion in den Vordergrund.
Seit dem Jahr 2001 hat dies eine steigende Nachfrage nach Enterprise Resource Planning Systemen (ERP) zur Folge. Aber nicht allein die Einführung eines Informationsverarbeitungssystems zur unternehmensweiten Ressourcenplanung macht ein Unternehmen erfolgreicher, sondern vielmehr der damit verbundene notwendige Optimierungsprozess. Hier bedarf es einer umfassenden und tiefgreifenden Veränderung der unternehmensinternen Prozesse mit dem Ziel einer erhöhten Wertschöpfung.
Um auf Veränderungen der Nachfrage ausreichend schnell reagieren zu können, wurde der Ansatz des Supply Chain Management (SCM) entwickelt. Dieser Ansatz ist äußerst kundenorientiert und betrachtet die komplette Wertschöpfungskette des Unternehmens vom Rohstofflieferanten bis hin zum Kunden.
Um den hohen Anforderungen der Kunden, z. B. kostengünstige Produkte, schnelle Lieferfähigkeit, gute Qualität, gerecht zu werden, reichen reine ERP Systeme heute nicht mehr aus. In diesem Zusammenhang nennen Corsten/Gabriel drei wichtige Erfolgsfaktoren der Logistik, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden: Zeit, Qualität und Kosten.
In dieser Arbeit werden am Beispiel der C. E. Pattberg GmbH & Co. KG sowohl Nutzen als auch Probleme einer Softwareeinführung dargestellt und analysiert. Bei der Einführung handelt es sich um die Standardsoftware Microsoft Navision. Dieser Schritt ist nötig geworden, um die zuvor beschriebenen Kundenanforderungen zu bewältigen und dem starken Konkurrenzdruck standzuhalten.
Gang der Untersuchung:
Im zweiten Kapitel steht die Erläuterung der Grundlagen im Vordergrund. Hier werden zunächst die Themen Ist-Analyse, Sollkonzept und Pflichtenheft behandelt, um dann explizit die Konzeption des Enterprise Resource Planning und des Supply Chain Management darzustellen und zu definieren.
Im dritten Kapitel stehen Ermittlung und Analyse der Unternehmenssituation im Vordergrund, beginnend mit einer kurzen Unternehmensbeschreibung und der entsprechenden Projektplanung bei Einführung einer ERP bzw. SCM Lösung. Es folgt eine ausführliche Darstellung der Ist-Situation sowie eine Diskussion der Anforderungen an die neue Software Microsoft Navision.
Das vierte Kapitel stellt die Implementierung der Sollprozesse dar. Der Schwerpunkt in diesem Kapitel liegt in der Darstellung bzw. Analyse der Probleme bei der Implementierung einer ERP/SCM Software. An dieser Stelle werden auch Ablauf der Schulungen und Dokumentation der einzelnen Arbeitsabläufe angesprochen. Die Auswertung einer Fragebogenaktion zur Einführung der Software Microsoft Navision schließt dieses Kapitel ab.
Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse sowie ein Ausblick über die zukünftige Entwicklung dieser Thematik.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Einführung in die Thematik | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 2 |
| 2. | Grundlagen | 4 |
| 2.1 | Der Weg zum Pflichtenheft | 4 |
| 2.1.1 | Ist-Analyse | 4 |
| 2.1.2 | Sollkonzept (Anforderungsprofil) | 5 |
| 2.1.2.1 | Wirtschaftlichkeit | 6 |
| 2.1.2.2 | Anforderungsanalyse/Technischer Grobentwurf | 8 |
| 2.1.2.3 | Pflichtenheft | 8 |
| 2.2 | Enterprise Resource Planning | 9 |
| 2.2.1 | Begriffsdefinition | 10 |
| 2.2.2 | Vorteile / Nachteile | 11 |
| 2.2.3 | Probleme bei der Implementierung | 13 |
| 2.3 | Supply Chain Management | 13 |
| 2.3.1 | Netzwerke als Grundlage von Supply Chain Management | 14 |
| 2.3.1.1 | Begriff des Netzwerks | 14 |
| 2.3.1.2 | Erscheinungsformen von Netzwerken | 15 |
| 2.3.2 | Supply Chain als spezifisches Netzwerk | 17 |
| 2.3.2.1 | Ausgangssituation | 17 |
| 2.3.2.2 | Definition Supply Chain | 18 |
| 2.3.2.3 | Dynamik der Supply Chain | 19 |
| 2.3.3 | Definition Supply Chain Management | 21 |
| 2.3.4 | Ziele von Supply Chain Management | 22 |
| 2.3.5 | Instrumente von Supply Chain Management | 23 |
| 2.3.5.1 | Das Supply Chain Operations Reference-Modell | 23 |
| 2.3.5.2 | Das Modell von Metz | 24 |
| 2.3.6 | Erfolgsfaktoren von Supply Chain Management | 25 |
| 3. | Ermittlung und Analyse der Unternehmenssituation | 27 |
| 3.1 | Vorstellung des Unternehmens | 27 |
| 3.2 | Projektplanung | 28 |
| 3.2.1 | Projekte | 28 |
| 3.2.2 | Projektphasen | 31 |
| 3.3 | Beschreibung der IST - Situation | 35 |
| 3.3.1 | Finanzmanagement | 38 |
| 3.3.2 | Verkauf / Vertrieb | 39 |
| 3.3.2.1 | Angebotserfassung / Kontaktdatenpflege | 39 |
| 3.3.2.2 | Auftragserfassung | 40 |
| 3.3.3 | Einkauf (Beschaffung) | 41 |
| 3.3.4 | Arbeitsvorbereitung / Produktion | 42 |
| 3.3.4.1 | Aufbau der Artikelnummern | 42 |
| 3.3.4.2 | Fertigungspapiere | 42 |
| 3.3.5 | Lager / Logistik | 43 |
| 3.4 | Anforderungen an die neue Software | 44 |
| 3.4.1 | Allgemeine Anforderungen | 45 |
| 3.4.2 | Abteilungsspezifische Anforderungen | 46 |
| 3.4.2.1 | Verkauf / Vertrieb | 46 |
| 3.4.2.2 | Arbeitsvorbereitung / Produktion | 48 |
| 3.4.2.3 | Lager / Logistik | 50 |
| 3.5 | Auswahl eines geeigneten Softwareanbieters | 50 |
| 4. | Implementierung der Sollprozesse | 54 |
| 4.1 | Vorbereitende Maßnahmen | 54 |
| 4.1.1 | Hardware | 55 |
| 4.1.2 | Software | 56 |
| 4.1.3 | Datenübernahme | 57 |
| 4.2 | Benutzerdokumentation / Arbeitsanweisung | 58 |
| 4.3 | Schulungen | 59 |
| 4.4 | Probleme bei der Umsetzung | 59 |
| 4.4.1 | Anpassungen | 60 |
| 4.4.2 | Systemstabilität / Systemgeschwindigkeit | 61 |
| 4.4.3 | Kosten | 62 |
| 4.4.4 | Zusammenfassung | 63 |
| 4.5 | Mitarbeiterbefragung | 63 |
| 4.5.1 | Ablauf | 64 |
| 4.5.2 | Auswertung | 64 |
| 4.5.3 | Fazit | 69 |
| 5. | Zusammenfassung und Ausblick | 71 |
| Literaturverzeichnis | 73 | |
| Anhang | 78 |
Textprobe:
Kapitel 3,3, Beschreibung der IST – Situation:
In diesem Abschnitt wird zunächst die zum Projektstart bestehende Software vorgestellt und im Anschluss die Arbeitsabläufe der einzelnen Bereiche beschrieben. Dieses Vorgehen vereinfacht später die Beurteilung der neu implementierten Software Microsoft Navision bzw. der optimierten Geschäftsprozesse.
Im Jahr 1983 wurde im Unternehmen C. E. Pattberg GmbH & Co. KG erstmalig mit einem Softwaresystem gearbeitet. Hierbei handelte es sich um die Standardsoftware Comet. In den letzten Jahren wurde diese Software häufig mit speziellen Programmierungen erweitert, so dass sie zum Zeitpunkt des Projektstarts eher als Individualsoftware bezeichnet werden konnte.
Zeitweise waren im Unternehmen bis zu vier Programmierer mit diesen Anpassungen der Comet-Software beschäftigt. Da keinerlei Dokumentationen über diese Programmanpassungen vorlagen, gab es in den letzten Jahren immer wieder Probleme, gewisse Vorgänge logisch nachzuvollziehen. Im Mai 2000 wurde die Weiterentwicklung von Comet eingestellt.
Da Comet keine Datenbank beinhaltet, wurde zweimal täglich eine Datensicherung durchgeführt. So waren z. B. Wiederholdrucke von Auftragsbestätigungen, Rechnungen usw. nicht möglich bzw. nur mit erheblichem Aufwand realisierbar. Durch Systemabstürze in den letzten Jahren kam es häufiger vor, dass alle Daten seit der letzten Datensicherung neu eingegeben werden mussten.
Im Unternehmen C. E. Pattberg GmbH & Co. KG wurde bisher mit zwei unabhängigen Systemen gearbeitet. Hierbei handelte es sich um ein System für die Auftragsverwaltung und ein zweites System für die Lagerortverwaltung.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836606363
Arbeit zitieren:
Pattberg, Sascha Februar 2006: Supply Chain Management: Einführung im Rahmen einer ganzheitlichen ERP-Implementierung, Hamburg: Diplomica Verlag
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Supply Chain Management, Enterprise Resource Planning, Logistik, KMU, Pflichtenheft




