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Entwicklung von Webapplikationen mit Zugriff auf SAP R3-Systeme

SAP Web DYNPRO versus IBM Portlets

Die Arbeit wurde am 26.10.2007 mit dem Förderpreis 2007 des Förderkreises der Fachhochschule Trier ausgezeichnet.
Entwicklung von Webapplikationen mit Zugriff auf SAP R3-Systeme
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Torben Hönemann
  • Abgabedatum: Mai 2006
  • Umfang: 103 Seiten
  • Dateigröße: 4,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Trier Deutschland
  • Bibliografie: ca. 31
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0120-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8366-0120-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0120-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung: Die Arbeit wurde am 26.10.2007 mit dem Förderpreis 2007 des Förderkreises der Fachhochschule Trier ausgezeichnet.
  • Arbeit zitieren: Hönemann, Torben Mai 2006: Entwicklung von Webapplikationen mit Zugriff auf SAP R3-Systeme, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SAP, Netweaver, IBN, Websphere, Weboberflächen

Diplomarbeit von Torben Hönemann

Einleitung:

In den letzten Jahren ist in vielen Unternehmen ein Trend zum vermehrten Einsatz von Webapplikationen zu erkennen.

Solche Applikationen bieten neben ihrer Plattformunabhängigkeit vor allem den Vorteil, von nahezu jedem Arbeitsplatzrechner eines Unternehmens aufgerufen werden zu können, ohne dass zunächst umfangreiche Clientsoftware installiert werden muss.

Mehrere Softwarehersteller haben mittlerweile Technologien entwickelt, die es ermöglichen, auch sehr komplexe Webapplikationen zu erstellen. Diese zeichnen sich einerseits durch Benutzungsoberflächen aus, die wesentlich mehr Gestaltungsoptionen bieten als einfache HTML-Seiten. Andererseits kann die Datenverarbeitungslogik bereits bestehender Softwareapplikationen sehr einfach in solche Webapplikationen integriert werden, so dass nicht alle Teile einer neuen Software auch vollständig neu entwickelt und programmiert werden müssen.

Zu diesen Softwaretechnologien gehören auch die SAP Web Dynpro- und die IBM Portlets-Technologie, die in dieser Diplomarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Verwendung von Funktionslogik aus konventionellen SAP R/3 Applikationen untersucht werden.

Der Vergleich von SAP Web Dynpro und IBM Portlets ist die Grundlage der Arbeit. Nach einem kurzen einleitenden Kapitel werden die beiden Softwaretechnologien zunächst in einem jeweils eigenen Abschnitt kurz vorgestellt. Dabei werden neben den Architekturen und Entwicklungsumgebungen auch die Integrationsplattformen SAP NetWeaver und IBM WebSphere näher betrachtet.

Zur Verdeutlichung und Veranschaulichung der theoretischen Betrachtungen wurde die Beispielapplikation PTL Pilot entworfen und sowohl als Web Dynpro-, als auch als Portlet-Applikation implementiert. Zweck der Applikation ist das Suchen, Filtern und Anzeigen von Bauteilen und Bauteilinformationen. Die PTL Pilot ist eine vereinfachte Umsetzung einer größeren, mittlerweile produktiv eingesetzten, Webapplikation, die mit der SAP Web Dynpro Technologie erstellt wurde.

Nach diesem Einblick in die Praxis folgt ein weiterer theoretischer Teil, der sich mit der Gestaltung von Weboberflächen auseinandersetzt. Der ausführlichen Grundlagenbetrachtung zur Orientierung und Navigation, Dialoggestaltung, sowie Anordnung von Interaktionselementen folgt ein weiterer praktischer Abschnitt, der die Möglichkeiten der Oberflächengestaltung in SAP Web Dynpro- und IBM Portlet-Applikationen aufzeigt.

Bis zu diesem Zeitpunkt wird in der Arbeit lediglich die Webapplikation untersucht. Ein eigenes Kapitel widmet sich daher vollständig der korrespondierenden SAP R/3-Applikation, welche für die Datenbeschaffung und -verarbeitung zuständig ist. Nach einer kurzen Einführung in die SAP-Programmiersprache ABAP wird die dauerhafte Datenspeicherung in SAP R/3 Systemen, sowie der Datenaustausch zwischen R/3 Systemen und Web Dynpro- bzw. Portlet-Applikationen erläutert.

Die Untersuchung der SAP Web Dynpro- und IBM Portlet-Technologie endet schließlich mit einer Betrachtung der Authentifizierungs- und Autorisierungsmöglichkeiten, die dem Softwareentwickler in beiden Technologien zur Verfügung stehen. Dabei wird auch der Java Authentication and Authorization Service (JAAS) kurz vorgestellt.

Abschließend werden die Themen der Arbeit in einem Fazit einzeln analysiert. Darüber hinaus erfolgt ein Ausblick auf mögliche Erweiterungsansätze, sowie eine Abschlussbeurteilung der gewonnen Erkenntnisse.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis v
1. Einleitung 1
1.1 Webapplikationen 1
1.2 Motivation 1
1.3 Aufgabenstellung 2
1.4 Themenübersicht und Gliederung 3
2. SAP Web Dynpro und IBM Portlets 5
2.1 Grundlagen 5
2.1.1 Der J2EE Standard 5
2.1.2 Die Eclipse Entwicklungsumgebung 6
2.1.3 Das MVC Entwurfsmuster 7
2.2 SAP Web Dynpro 9
2.2.1 SAP NetWeaver 9
2.2.2 Das SAP NetWeaver Developer Studio 13
2.2.3 Die SAP Web Dynpro Architektur 17
2.3 IBM Portlets 20
2.3.1 IBM WebSphere 21
2.3.2 Der IBM Rational Application Developer 25
2.3.3 Die IBM Portlet Architektur 27
3. Die Beispielapplikation PTL Pilot 32
3.1 Beschreibung 32
3.1.1 Das PTL@Intranet Projekt 32
3.1.2 Grundfunktionen 32
3.1.3 Aufbau und Verwendung von Suchfiltern 33
3.2 Umsetzung als SAP Web Dynpro Applikation 34
3.2.1 Die Applikation 34
3.2.2 Technischer Hintergrund 37
3.3 Umsetzung als IBM Portlet Applikation 39
3.3.1 Die Applikation 39
3.3.2 Technischer Hintergrund 40
4. Gestaltung von Weboberflächen 43
4.1 Grundlagen 43
4.1.1 Orientierung und Navigation auf Webseiten 43
4.1.2 Dialoggestaltung 45
4.1.3 Interaktionselemente 47
4.2 Oberflächengestaltung in SAP Web Dynpro und IBM Portlets 49
4.2.1 Web Dynpro Applikationen 49
4.2.2 Portlet Applikationen 53
5. ABAP Programmierung und Datenmanagement 56
5.1 Die Programmiersprache ABAP 56
5.1.1 Übersicht 56
5.1.2 Funktionsbausteine 57
5.1.3 Die Funktionsbausteine der PTL Pilot 59
5.2 Datenhaltung 61
5.2.1 Datenhaltung in SAP R/3 Systemen 61
5.2.2 Das Datenmodell der PTL Pilot 62
5.3 Datenaustausch 64
5.3.1 Technische Grundlagen 64
5.3.2 Anbindung von SAP R/3 Funktionsbausteinen als Model 67
6. Authentifizierung und Autorisierung 73
6.1 Der Java Authentication and Authorization Service 73
6.1.1 Übersicht 73
6.1.2 Authentifizierung von Benutzern 74
6.1.3 Autorisierung von Benutzern 76
6.2 Authentifizierung 77
6.2.1 Authentifizierungsverfahren 77
6.2.2 Authentifizierung in SAP Web Dynpro Applikationen 78
6.2.3 Authentifizierung in IBM Portlet Applikationen 81
6.3 Autorisierung 84
6.3.1 Autorisierung in SAP Web Dynpro Applikationen 84
6.3.2 Autorisierung in IBM Portlet Applikationen 85
7. Fazit 88
7.1 Kapitelanalyse 88
7.2 Ausblick 91
7.3 Abschlussbeurteilung 92
Literaturverzeichnis 93

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis v
1. Einleitung 1
1.1 Webapplikationen 1
1.2 Motivation 1
1.3 Aufgabenstellung 2
1.4 Themenübersicht und Gliederung 3
2. SAP Web Dynpro und IBM Portlets 5
2.1 Grundlagen 5
2.1.1 Der J2EE Standard 5
2.1.2 Die Eclipse Entwicklungsumgebung 6
2.1.3 Das MVC Entwurfsmuster 7
2.2 SAP Web Dynpro 9
2.2.1 SAP NetWeaver 9
2.2.2 Das SAP NetWeaver Developer Studio 13
2.2.3 Die SAP Web Dynpro Architektur 17
2.3 IBM Portlets 20
2.3.1 IBM WebSphere 21
2.3.2 Der IBM Rational Application Developer 25
2.3.3 Die IBM Portlet Architektur 27
3. Die Beispielapplikation PTL Pilot 32
3.1 Beschreibung 32
3.1.1 Das PTL@Intranet Projekt 32
3.1.2 Grundfunktionen 32
3.1.3 Aufbau und Verwendung von Suchfiltern 33
3.2 Umsetzung als SAP Web Dynpro Applikation 34
3.2.1 Die Applikation 34
3.2.2 Technischer Hintergrund 37
3.3 Umsetzung als IBM Portlet Applikation 39
3.3.1 Die Applikation 39
3.3.2 Technischer Hintergrund 40
4. Gestaltung von Weboberflächen 43
4.1 Grundlagen 43
4.1.1 Orientierung und Navigation auf Webseiten 43
4.1.2 Dialoggestaltung 45
4.1.3 Interaktionselemente 47
4.2 Oberflächengestaltung in SAP Web Dynpro und IBM Portlets 49
4.2.1 Web Dynpro Applikationen 49
4.2.2 Portlet Applikationen 53
5. ABAP Programmierung und Datenmanagement 56
5.1 Die Programmiersprache ABAP 56
5.1.1 Übersicht 56
5.1.2 Funktionsbausteine 57
5.1.3 Die Funktionsbausteine der PTL Pilot 59
5.2 Datenhaltung 61
5.2.1 Datenhaltung in SAP R/3 Systemen 61
5.2.2 Das Datenmodell der PTL Pilot 62
5.3 Datenaustausch 64
5.3.1 Technische Grundlagen 64
5.3.2 Anbindung von SAP R/3 Funktionsbausteinen als Model 67
6. Authentifizierung und Autorisierung 73
6.1 Der Java Authentication and Authorization Service 73
6.1.1 Übersicht 73
6.1.2 Authentifizierung von Benutzern 74
6.1.3 Autorisierung von Benutzern 76
6.2 Authentifizierung 77
6.2.1 Authentifizierungsverfahren 77
6.2.2 Authentifizierung in SAP Web Dynpro Applikationen 78
6.2.3 Authentifizierung in IBM Portlet Applikationen 81
6.3 Autorisierung 84
6.3.1 Autorisierung in SAP Web Dynpro Applikationen 84
6.3.2 Autorisierung in IBM Portlet Applikationen 85
7. Fazit 88
7.1 Kapitelanalyse 88
7.2 Ausblick 91
7.3 Abschlussbeurteilung 92
Literaturverzeichnis 93

Textprobe:

Kapitel 4.1.1, Orientierung und Navigation auf Webseiten: Je mehr Funktionalität eine Webapplikation bietet, desto höher ist oft die Anzahl der Webseiten, die zu dieser Applikation gehören. Um bei der Benutzung einer Vielzahl von Webseiten nicht den Überblick zu verlieren, ist es unbedingt erforderlich, die Applikation übersichtlich zu strukturieren und sinnvolle Navigationsmöglichkeiten zwischen den Webseiten zu schaffen.

Die Anzeige von Webseiten auf dem Client erfolgt innerhalb eines Webbrowsers. Dies erstellt bereits einige wichtige Orientierungs-und Navigationshilfen zur Verfügung. So lassen sich beispielsweise Hyperlinks in einer Favouritenliste abspeichern, die besuchten Webseiten werden in einer Verlaufsliste protokolliert und in der Adresszeile wird die Referenz der Webseite angezeigt, die gerade im Browser dargestellt wird. Um dem Benutzer einer Webapplikation die Orientierung und Navigation zu erleichtern, sollte sich der Entwickler aber nicht ausschließlich auf die Möglichkeiten des Webbrowsers verlassen. Viel wichtiger ist es, entsprechende Maßnahmen auch innerhalb der Applikation umzusetzen. Für die strukturierte Darstellung einer Webapplikation eignen sich vor allem Baumhierarchien. Diese ermöglichen die Zusammenfassung einzelner Themen zu Oberthemen und können so auch sehr gut für die Abbildung großer Strukturen verwendet werden. Durch die Referenzierung der Hierarchieelemente mit den zugehörigen Webseiten kann eine solche Baumstruktur auch zur Navigation eingesetzt werden. Auf Webseiten werden Baumhierarchien oft als vertikale Navigationsleiste am linken oder rechten Rand der Seite angezeigt.

Arbeit zitieren:
Hönemann, Torben Mai 2006: Entwicklung von Webapplikationen mit Zugriff auf SAP R3-Systeme, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SAP, Netweaver, IBN, Websphere, Weboberflächen

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