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Die interne Vermarktung betrieblicher Leistungen am Beispiel der Gesundheitsförderung der Commerzbank AG

Die interne Vermarktung betrieblicher Leistungen am Beispiel der Gesundheitsförderung der Commerzbank AG
Über dieses Buch
  • Art: Abschlussarbeit
  • Autor: Christian Scheper
  • Abgabedatum: März 2004
  • Umfang: 48 Seiten
  • Dateigröße: 403,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leibniz-Akademie Hannover (BA) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8287-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8287-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8287-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Scheper, Christian März 2004: Die interne Vermarktung betrieblicher Leistungen am Beispiel der Gesundheitsförderung der Commerzbank AG, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketing, Personal, Dienstleistung, Gesundheitsmanagement, Management

Abschlussarbeit von Christian Scheper

Zusammenfassung:

Internes Marketing als Schnittstelle des Marketing- und Personalmanagements hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen enorm an Bedeutung gewonnen. Insbesondere in modernen Dienstleistungsunternehmen wird der Mitarbeiter aufgrund seines hohen Einflusses auf die Dienstleistungsqualität zunehmend als „interner Kunde“ verstanden und Mitarbeiterzufriedenheit als wichtiger Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg erkannt.

Folglich finden in systematischer Weise Methoden des Marketingmanagements auch innerbetrieblich, im Rahmen des Personalmanagements, Anwendung.

Das Gesundheitsmanagement in seiner heute vielfältigen Form findet in diesem Zusammenhang als Baustein mitarbeiterorientierter Unternehmensführung in vielen Unternehmen eine breite Akzeptanz und stellt ein ideales Beispiel für die steigende Bedeutung der Mitarbeiterzufriedenheit im weiteren Sinne dar.

Diese Arbeit beschreibt am konkreten Beispiel der Gesundheitsförderung der Commerzbank AG, wie Aspekte des internen Marketing in Form von betrieblichen Leistungen und deren betriebsinterner Vermarktung praktisch umgesetzt werden können. Dadurch wird über eine abstrakte, rein theoretische Betrachtung hinaus gegangen und theoretische Grundlagen werden durch konkrete und aktuelle Praxisbeispiele greifbar gemacht.

Der hohen aktuellen Bedeutung des Themas für die betriebliche Praxis wird somit in dieser Arbeit in hohem Maße Rechnung getragen.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
1 WEICHE PERSONALTHEMEN IN UNTERNEHMERISCH HARTEN ZEITEN 1
2 INTERNES MARKETING ALS MAßNAHME FÜR MITARBEITER- UND KUNDENZUFRIEDENHEIT DER COMMERZBANK 3
2.1 Bedeutung interner Marketingaktivität für die Commerzbank 3
2.2 Der Mitarbeiter als wesentlicher Qualitäts- und Erfolgsfaktor der Commerzbank 6
2.3 Vermarktung betrieblicher Leistungen als Bestandteil eines internen Marketingkonzepts 8
2.4 Gesundheitsförderung als interne Dienstleistung der Commerzbank 10
2.4.1 Entwicklung der Gesundheitsförderung 10
2.4.2 Wesen und Besonderheiten der Dienstleistung 11
2.4.2.1 Immaterialität der Leistung 11
2.4.2.2 Verfügbare Leistungspotenziale 12
2.4.2.3 Integration des Kunden 14
3 ZIELE DER INTERNEN MARKETINGAKTIVITÄT DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG 16
3.1 Strategische Entwicklung eines kundenorientierten Wertesystems 16
3.2 Taktische Ebene 20
3.2.1 Kommunikation der Leistungen in allen Unternehmensebenen 20
3.2.2 Effizienzsteigerung durch motivierte Mitarbeiter 21
4 UMSETZUNG DER INTERNEN VERMARKTUNG DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG 22
4.1 Barrieren der unternehmensinternen Vermarktung 22
4.1.1 Innerbetriebliche Mikropolitik und mangelnde Interessenidentität 22
4.1.2 Betriebliche Leistungen im Gegenwind der Krisenzeiten 24
4.2 Instrumente der internen Kommunikation in der Commerzbank 25
4.2.1 Konzernweite Kommunikation durch das COMNET 25
4.2.2 Die Mitarbeiterzeitschrift „Commerzielles“ 27
4.2.3 Möglichkeiten der elektronischen und persönlichen Ansprache 29
4.3 Organisatorische Maßnahmen 32
4.3.1 Der betriebliche Gesundheitszirkel als kommunikative Basis 32
4.3.2 Kostengünstige Professionalität durch Kooperationen 34
5 PERSPEKTIVEN FÜR DIE IMPLEMENTIERUNG INTERNER VERMARKTUNGSSTRATEGIEN 35
LITERATURVERZEICHNIS 39
EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG 42

Automatisiert erstellter Textauszug:

Dies wiederum bedingt, dass Mitarbeiter nicht nur ihre jeweilige Teilfunktion im Wertschöpfungsprozess erfüllen, sondern die Motivation haben, den ihnen möglichen Beitrag zu einer erfolgreichen Erstellung der Gesamtleistung zu erbringen.44 An die Führungskräfte stellt eine solche Zielsetzung die Anforderung, neben der Bereitstellung der nötigen Mittel und organisatorischen Voraussetzungen, also der Berücksichtigung von harten Faktoren, auch die unternehmerischen Ziele im Sinne gemeinsamer Visionen zu verdeutlichen, somit die ausreichende Beachtung weicher Faktoren. Führung kann in diesem Zusammenhang selbst als Dienstleistung betrachtet werden, mit dem Inhalt, Mitarbeiter materiell und immateriell zu fördern und wiederum zu Leistung zu motivieren.45 Die Vorbildfunktion der Führungskräfte im Allgemeinen, vor allem aber unter dem speziellen Gesichtspunkt der Kundenorientierung ist in diesem Zusammenhang als wichtiger Faktor zu nennen. Es muss zudem gewährleistet sein, dass nicht die Ziele der Abteilung, sondern ein erfolgreicher Verlauf des Gesamtprozesses im Mittelpunkt der Handlungen steht. Für das konsequente Prinzip bzw. die Entwicklung einer internen Kunden-LieferantenBeziehung ist es darüber hinaus wichtig, dass neben entsprechenden internen Verhaltensmustern und einem kundenorientierten Ablauf der Prozesse in der Wertschöpfungskette zusätzliche sequenzunabhängige Leistungen angeboten werden. Gemeint sind jene, die nicht Bestandteil der direkten Wertschöpfung der externen Dienstleistung sind,46 sondern z.B. Motivation, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der an der Wertschöpfung beteiligten Mitarbeiter fördern und damit Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine zielgerichtete und konsequente Kundenorientierung entwickeln und erhalten.47 In diesem Sinne kann die Gesundheitsförderung in der Commerzbank als eine solche Leistung verstanden werden. Das proaktive Gesundheitsmanagement kann einen unmittelbaren Beitrag für die Motivation und die Leistungsbereitschaft und –fähigkeit, sowie einen mittelbaren Beitrag für mehr Zufriedenheit, erhöhtes Wertschätzungsempfinden und Identifikation mit dem Unternehmen leisten. [...]

Das gesamte unternehmensinterne Umfeld stellt in diesem Sinne die Architektur für die Kundenorientierung dar. Zusammenfassend lassen sich die wesentlichen strategischen Ziele interner Marketingaktivität mit dem Ziel der Entwicklung einer internen Dienstleistungskultur beschreiben. Die Aspekte, die eine solche Unternehmenskultur beinhaltet, sollen an dieser Stelle nicht erschöpfend erläutert werden, vielmehr sollen die grundsätzlichen Wesensmerkmale verdeutlicht werden, um die Zielkomplementarität mit dem Angebot der betrieblichen Leistungen herauszustellen und damit die Relevanz für dessen Einsatz und Vermarktung aufzuzeigen. Als wichtiger Ansatzpunkt ist die tatsächliche Orientierung in allen Arbeitsprozessen am Leistungsabnehmer zu nennen. Dies setzt voraus, dass nicht das Produkt, sondern der Kundenanspruch in den Mittelpunkt der Aktivitäten gerückt wird, damit also weniger ein objektiver, produktbezogener Qualitätsbegriff, sondern vielmehr der subjektiv vom Leistungsempfänger emp- [...]

Betrachtet man die Commerzbank in ihrer Filialorganisation und den daraus resultierenden direkten Berührungspunkten mit Kunden, so findet sich der direkte Kundenkontakt in unteren Hierarchieebenen sowie in den höheren Ebenen der Filialen, weniger in den zentralen Stäben und Führungsebenen oder Back-Office-Bereichen. Die Schlussfolgerung, der Grad der Kundenorientierung werde ausschließlich durch das entsprechende Verhalten der zuständigen Kundenbetreuer in den Filialen bestimmt, ist jedoch eindeutig unzureichend, da sie wesentliche Aspekte und Voraussetzungen für eine konsequente Kundenorientierung unbeachtet lässt. Wie gezeigt wurde, ist durchaus das Verhalten der Mitarbeiter an der „Vertriebsfront“ von wesentl icher Bedeutung für eine extern empfundene Kundenorientierung, auf der anderen Seite sind aber die internen Voraussetzungen für die Arbeit dieser Mitarbeiter sowie die zusätzlichen Einflüsse auf die extern empfundene Unternehmensorientierung von entscheidender Bedeutung. Die direkte Leistung der Vertriebsmitarbeiter im Kundenkontakt im Sinne des Leistungsabnehmers ist daher als notwendig aber nicht hinreichend zu bezeichnen. Allgemein lässt sich als Ziel der internen Marketingaktivität beschreiben, „daß sich die Mitarbeiter in all ihren kundenbezogenen Aktivitäten – vor allem in den Kundenkontaktsituationen – so verhalten, daß Kunden gewonnen, zufriedengestellt und gehalten werden.“42 [...]

Arbeit zitieren:
Scheper, Christian März 2004: Die interne Vermarktung betrieblicher Leistungen am Beispiel der Gesundheitsförderung der Commerzbank AG, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketing, Personal, Dienstleistung, Gesundheitsmanagement, Management

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