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Wie kann gesundes Altern unterstützt werden

Zur pflegerischen Prävention im häuslichen Bereich

Wie kann gesundes Altern unterstützt werden
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christine Fischer
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 512,3 KB
  • Note: 3,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4435-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4435-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4435-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fischer, Christine April 2001: Wie kann gesundes Altern unterstützt werden, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Ausland, CGA, Gesundheitspolitik, Häuslicher Bereich - Prävention, Prävention-Pflege

Diplomarbeit von Christine Fischer

Einleitung:

In der vorliegenden Arbeit wird steht die präventive pflegerische Versorgung von alternden Menschen in ihrem häuslichen Bereich im Betrachtungsmittelpunkt.

Ausgehend von den Annahmen, dass sich der größte Teil der alternden Bevölkerung wünscht, solange als möglich in den eigenen 4 Wänden zu verleiben und möglichst auch dort zu sterben, sowie der Unterstellung das dieses auch die kostenneutralste Versorgung ist, stellte sich die Frage nach einer Umsetzungsmöglichkeit.

Die Arbeit wurde aus gesundheitsförderlicher nicht krankheitstherapeutischer Perspektive verfasst. Diese ressourcenorientierten Sicht ermöglicht es, Einschränkungen die sich durch den Alterungsprozess ergeben nicht als Krankheit, welche es zu heilen gilt, sondern als einen weiteren Anpassungs- und Entwicklungsabschnitt im Lebenslauf zu bewerten und den es mit den vorhandenen, individuellen Möglichkeiten zu bewältigen gilt. Der Focus dieser Arbeit liegt, im Rahmen dieses Anpassungsabschnitts, auf der Hilfe bei der Bewältigung der häuslichen Versorgung.

Gang der Untersuchung:

In Kapitel 1 bis 5 werden typische psychophysische Veränderungen und die daraus entstehenden Adaptationserfordernisse erläutert.

In Kapitel 6 und 7 wird der Einfluss einer nicht alltagsgerechten Anpassung mit entsprechenden Folgen für die geistige und körperliche Gesundheit des alternden Menschen beschrieben. Es wird eine circulus vitiosus gezeichnet welcher sich mit vielen Daten aus der Praxis untermauern läßt.

In Kapitel 8 wird die Durchführung präventiver Hausbesuche in Anlehnung an eine in der Schweiz durchgeführte Studie erläutert und das dazu erforderliche Erhebungsinstrumentarium (CGA) im Einzelnen vorgestellt.

Die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen wird vorausgesetzt wobei die Aufgaben der Pflegekräfte differenzierter dargestellt werden.

Kapitel 9 und 10 beschäftigt sich, unter Betrachtung der derzeitigen gesetzlichen Grundlagen, mit den realen gesundheits- und sozialpolitischen Strukturen, welche die Einführung der oben beschriebenen frühzeitigen Hausbesuche und die damit verbundenen Intervention erschweren und schließt mit dem Hinweis auf konkrete Veränderungsmöglichkeiten ab.

Da es sich bei der zunehmenden Hochaltrigkeit um ein Problem handelt welches alle Industrienationen beschäftigt, werden in Kapitel 11 die Lösungsansätze aus verschiedenen europäischen und nichteuropäischen Ländern vorgestellt.

Hier ist insbesondere auf die positive, kostensenkende und lebensquälitätssteigernde Erfahrung die in Dänemark mit präventiven Hausbesuchen gemacht wurden hinzuweisen. Die dort festgestellte, weitverbreitete Unterversorgung veranlaßte die dänische Regierung 1996 dazu, präventive Hausbesuche als Pflichtleisung für Menschen ab 80 Jahren einzuführen. Die positive Wirkung und hohe Akzeptanz in der Bevölkerung führte 1998 zu einer Senkung der Berechtigungsaltersgrenze auf 75 Jahre.

In Kanada, Japan und Österreich wird einer angemesseneren Versorgung der Älteren mittels Casemanagment und/oder frühzeitigen Hilfsangeboten versucht, der Verbleib in der häuslichen Umgebung durch ressourcenorientierte Unterstützung zu sichern versucht wird.

Schließlich wird, bezugnehmend auf die Erfahrungen des Auslands, in Kapitel 12 auf Tätigkeitsfelder der Pflege im Rahmen der oben beschriebenen Anforderungen eingegangen.

Abschließend werden Notwendigkeit und Widerstände in der deutschen Versorgungslandschaft gegenübergestellt. Mit dem wachsenden Kostendruck und der zunehmenden Anzahl der „alternden Gesunden“ werden die Einführung und die weitere Erforschung von präventiven Versorgungsmöglichkeiten als immer notwendiger werdend dargestellt und die Pflegestudiumabsolventen mit ihren Schlüsselfunktionen und ihrem Erkenntnisinterresse als Beginn einer sich abzeichnenden Veränderung im deutschen Gesundheitswesen beschrieben deren Wirkungskreis es zu fördern gilt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhalt ii
1. Einleitung 1
2. Literaturanalyse 3
2.1 Quellenangabe 3
2.2 Ergebnisse der Analyse 4
3. Physiologische Veränderungen des Alterns 6
3.1 Bewegung/Kraft 6
3.2 Sinnesorgane 6
3.3 Stoffwechsel 7
3.4 Gehirnleistung, Lang- und Kurzzeitgedächtnis 7
4. Folgen der physiologischen Veränderungen 10
4.1 Erkrankungen des Stütz- u. Bewegungsapparates 10
4.2 Sinnesorgane 10
4.3 Stoffwechsel- u. Ernährungsstörungen 10
4.4 Inkontinenz 11
4.5 Demenzen 11
5. Perspektiven zum Begriff der Multimorbidität 13
6. Schlußfolgerungen 15
7. Einfluß der physiologischen Veränderungen auf den Alltag 17
7.1 Systematische Betrachtung und die Folgen für das alltäglichen Leben 17
7.2 Psychische Veränderungen 21
7.3 Zusammenfassung und Schlußfolgerung 22
8. Prävention im häuslichen Bereich 23
8.1 Was bedeutet Prävention? 23
8.1.1 Definition des Begriffs „präventiv“ 23
8.2 Was bedeutet comprehensive geriatric assessment (CGA)? 24
8.3 Aussagekraft und Nutzen von umfassendem geriatrischen Assessment 25
8.4 Vorstellung des Assessments 26
8.4.1 The Stokes/Gordon Stress Scale (SGSS) 27
8.4.2 ADL, IADL, SAILS 27
8.4.3 MMSE 28
8.4.4 Yesavage Geriatric Depression Scale 28
8.4.5 Dementia Acronym Scale 28
8.4.6 Ernährungseinschätzung 28
8.4.7 Wohnsituation und häusliche Umgebung 29
8.4.8 Soziale Einschätzung 29
8.4.9 Der Erhebungsbogen "Geldzählen" 29
8.5 Aufgaben und Maßnahmen der Pflege 29
8.5.1 Aufklärung und Befähigung 30
8.5.2 Vermittlung und Koordination 30
8.5.3 Reflektion und Beratung 31
8.5.4 Trost spenden und Ziele formulieren 32
8.5.5 Theoretischer Hintergrund zur Beratertätigkeit 33
9. Gesetzliche Grundlage 36
10. Umsetzungsprobleme in Deutschland 38
10.1 Sozialpolitische Rahmenbedingungen 38
10.2 Tradition, Konvention, Struktur 39
10.3 Schlußfolgerungen und Veränderungsbedarf 44
11. Blick über die Grenzen 47
11.1 Österreich und Japan 47
11.2 Dänemark 48
11.3 Niederlande 49
11.4 Canada 50
11.5 USA 51
12. Berufsfeld Pflege und Gesundheit 53
13. Resumee und Ausblick 55
Literaturliste

Arbeit zitieren:
Fischer, Christine April 2001: Wie kann gesundes Altern unterstützt werden, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Ausland, CGA, Gesundheitspolitik, Häuslicher Bereich - Prävention, Prävention-Pflege

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