Das fremde China
Xenologische und kulturtheoretische Kritik des deutschsprachigen Diskurses über China und chinesische Kultur zwischen 1949 und 2005
- Art: Dissertation / Doktorarbeit
- Autor: Yuxin Chen
- Abgabedatum: Mai 2008
- Umfang: 225 Seiten
- Dateigröße: 1,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Deutschland
- Bibliografie: ca. 207
- ISBN (eBook): 978-3-8366-2617-0
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Chen, Yuxin Mai 2008: Das fremde China, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: China, Sinologie, Fremdheit, Kulturvergleich, Menschenrechte
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Dissertation / Doktorarbeit von Yuxin Chen
Einleitung:
Die vorliegende Arbeit hat die Darstellung des Fremden in ihrer Entwicklungstendenz durch Beispiele der Chinaforschung in Deutschland mit den Sichtweisen der Forscher, den Diskursen und Methoden in der Vergangenheit und Gegenwart zusammengestellt und diskutiert. Im Rahmen dieser Arbeit wurden Fremdheitsprofile Chinas, der Chinesen und der chinesischen Kultur in der deutschen Forschungsliteratur (im weitesten Sinne) untersucht.
In der Forschung über China sind verschiedene kulturrelativistische und kulturalistische Ansätze verbreitet, die zwar fruchtbare Möglichkeiten bieten, sich China als fremder Kultur zu nähern, jedoch sollten nach Meinung der Verfasserin Kultur bezogene Erklärungen gesellschaftlicher (politischer oder ökonomischer) Vorgänge nicht überschätzt werden. Die Darstellungen Chinas als fremdes Land sind meist xenophob oder xenophil motiviert. Während sich die Chinaforschung mit chinesischer Kultur beschäftigt, findet kaum eine theoretische Reflexion über den Begriff Kultur statt. Ebenso wenig, wie über den Begriff der Kultur reflektiert wird, findet in der Forschung eine Reflexion über die Forschungsmethoden statt, besonders den Kulturvergleich und das Kulturverstehen. Traditionell wurde ein Kulturvergleich oft in der Weise vorgenommen, dass das Chinabild als positives oder negatives Gegenbild zum Westen entworfen wurde. Diese Kontrastierung wird der Wirklichkeit Chinas nicht gerecht. Auch wenn diese Kontrastierung des Westens mit einem einseitgen, entweder positiven oder negativen Chinabild heute durch vielfältige andere Chinadarstellungen ergänzt wird, ist es nötig, sich über den Kulturvergleich Gedanken zu machen. Wie dies aussehen könnte, wurde in der vorliegenden Arbeit gezeigt. Das Ziel der Forschung sollte sein, die Möglichkeiten des Kulturverstehens - sowohl der fremden als auch der eigenen - zu erweitern. Zu diesem Zweck sollte in der kulturtheoretischen Fremdheits- bzw. Chinaforschung eine verstärkte Reflexion über Begriff und Konzept des Kulturverstehens stattfinden, aber auch die Reflexion über das Spannungsverhältnis von Eigenem und Fremdem könnte in der Forschung noch vertieft werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhalt | 3 | |
| Einleitung | 8 | |
| 1. | Absicht und Methode der Arbeit | 8 |
| 1.1 | Gegenstand und Ziel der Untersuchung | 8 |
| 1.2 | Das Textkorpus | 9 |
| 1.3 | Aufbau und Gliederung der Arbeit | 11 |
| 1.4 | Zur Methode der Untersuchung | 13 |
| 2. | Forschungsbericht: China als fremdes Land und fremde Kultur | 14 |
| 2.1 | Chinaforscher in der Geschichte | 16 |
| 2.2 | Chinaforscher in der Gegenwart | 19 |
| 2.3 | Die Sinologie | 21 |
| 2.4 | Die außeruniversitäre institutionelle Chinaforschung | 25 |
| 2.5 | Chinabilder in den Massenmedien | 27 |
| 2.6 | China-Reiseführer | 31 |
| 2.7 | Kulturtheoretische Kritik der Forschung | 33 |
| 1. | Kapitel: Dokumentation. Fremdheitsprofilierungen Chinas in verschiedenen Diskursen zwischen 1949 und 2005 | 37 |
| 1.1 | Historischer Rückblick: Vorstellung über China als Fremde in der Geschichte | 37 |
| 1.2 | Chinaprofilierungen zwischen 1949 und 2005 | 38 |
| 1.2.1 | Zeit übergreifende Profile | 38 |
| 1.2.2 | Zeitspezifische Profilierungen | 39 |
| 1.2.2.1 | Von der Gründung der Volksrepublik bis Ende der 1960er Jahre | 39 |
| 1.2.2.2 | 1970er bis Anfang der 1980er Jahre | 40 |
| 1.2.2.3 | Anfang der 1980er Jahre bis 1989 | 41 |
| 1.2.2.4 | 1990 bis 1997 | 42 |
| 1.2.2.5 | Nach 1997 | 43 |
| 1.2.2.6 | Aktuelle Diskussionen | 45 |
| 1.2.3 | Profilierung in der gegenwärtigen Chinaforschung: Interessen und Themen | 47 |
| 1.2.3.1 | Politische China-Profilierung | 51 |
| 1.2.3.1.1 | Politisch-strategische China-Analysen | 51 |
| 1.2.3.1.2 | Über das Dilemma zwischen politischen und wirtschaftlichen Interessen | 53 |
| 1.2.3.1.3 | Über die Situation der Menschenrechte | 56 |
| 1.2.3.1.4 | Über die Situation der Rechtsstaatlichkeit | 58 |
| 1.2.3.1.5 | Über die „Angemessenheit“ der „westlichen Demokratie“ und der Menschenrechte für China | 61 |
| 1.2.3.1.6 | Über die Möglichkeit und Perspektive einer „chinesischen Demokratie“ | 62 |
| 1.2.3.1.7 | Traditionalismus und Nationalismus in China | 67 |
| 1.2.3.2 | Ökonomische China-Profilierung | 69 |
| 1.2.3.2.1 | Wirtschaftliche Interessen an China | 70 |
| 1.2.3.2.2 | Volkswirtschaftliche Analyse | 73 |
| 1.2.3.2.3 | Über den Einfluss von Chinas Erfolg auf Deutschland bzw. den Westen | 75 |
| 1.2.3.2.4 | Regionale Ungleichheit statt Ganzheit | 76 |
| 1.2.3.2.5 | Wirtschaftspolitische Analyse | 77 |
| 1.2.3.2.6 | Markterschließung, Investitionsberatung und Management-Training | 85 |
| 1.2.4 | China in der kulturwissenschaftlichen Forschung | 94 |
| 1.2.5 | Kulturanthropologische Profilierung: „die Chinesen“ | 96 |
| 1.2.5.1 | Zum chinesischen „Volkscharakter“ | 98 |
| 1.2.5.2 | „Die heutigen Chinesen“ | 101 |
| 1.2.5.3 | „Ethnische Chinesen“ - ein neuer Diskurs gewinnt an Bedeutung | 104 |
| 2. | Kapitel: Xenologische Kritik an den Vorstellungen von China als kultureller Fremde | 107 |
| 2.1 | Grundlegende xenologische Annahmen | 107 |
| 2.2 | China als das „Fremde“ und das „Eigene“ in den Fremdheitsprofilen | 111 |
| 2.2.1 | Rätselhafte Fremde und xenophobe Profilierungen | 111 |
| 2.2.2 | „Schöne Fremde“ | 112 |
| 2.2.3 | „Das Fremde als das aufgefasste Andere“ | 114 |
| 2.2.4 | Das Fremde und das Eigene | 116 |
| 3. | Kapitel: Kritik an den kulturtheoretischen Vorstellungen von China als fremder Kultur | 123 |
| 3.1 | Vorstellungen von chinesischer Kultur in den Fremdheitsprofilen | 123 |
| 3.2 | Umarbeitung chinesischer Kultur in konsistente Orientierungsmuster für die interkulturelle Wirtschaftskommunikation | 125 |
| 3.3 | Eindeutige und widerspruchsfreie Entitäten und „kultureller Kern“ | 128 |
| 3.4 | Traditionalistische Klischees statt Dynamik und Wandel | 129 |
| 3.5 | Chinesische Kultur: Selbstgärung ohne Umwelt? | 136 |
| 3.6 | Einheit statt Vielfalt der chinesischen Kulturen | 137 |
| 3.7 | Universalität versus Partikularität der kulturellen Merkmale | 138 |
| 4. | Kapitel: Kulturrelativistische und kulturalistische Ansätze in den Fremdheitsprofilierungen | 141 |
| 4.1 | Kulturrelativismus | 141 |
| 4.2 | Kulturalismus | 148 |
| 4.3 | Überlegungen zum Kultur vergleichenden Profilieren der Fremde | 154 |
| 4.3.1 | Analyse konkreter Beispiele: „Gesicht“, „Beziehung“ etc. | 154 |
| 4.3.2 | Theoretische Überlegungen zum Kulturvergleich | 167 |
| 4.3.2.1 | Übersetzbarkeit und kontextuelle Rekonstruktion | 169 |
| 4.3.2.2 | Stereotypenforschung | 170 |
| 4.3.2.3 | „Interkulturalität“ statt „Interkollektivität“ | 172 |
| 4.3.2.4 | Gegenstand des Kulturvergleichs: Differenzen, Gemeinsamkeiten und „Kulturbegegnungen“ | 174 |
| 4.3.2.5 | „Kulturthemen“ - Phänomenologie des Kulturvergleichs | 178 |
| 4.3.2.6 | Motive, Zielsetzung und Anspruch | 183 |
| 5. | Kapitel: Kulturverstehen - Erkenntnisse über fremde Kulturen und Länder aus Fremdheitsprofilierungen | 186 |
| 5.1 | Epistemisches aus der Fremdkulturfoschung | 186 |
| 5.2 | Interkulturelle Hermeneutik | 187 |
| 5.2.1 | Hermeneutische Forschung | 187 |
| 5.2.2 | Hermeneutik und Xenologie: Verstehen und Interpretation der Fremde | 188 |
| 5.2.3 | Hermeneutik der Interkulturalität | 194 |
| 6. | Kapitel: Ergebnisse und Zusammenfassung | 206 |
| 7. | Quellen- und Literaturverzeichnis | 211 |
Textprobe:
Kapitel 1.2.3.2.5, Wirtschaftspolitische Analyse: Ein wichtiges Stichwort zur Analyse der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die 'sozialistische Marktwirtschaft'. Sie ist zugleich ein wichtiges Stichwort der wirtschaftspolitischen Profilierung Chinas. Eine vergleichende Darstellung der deutschen und der chinesischen Wirtschaftsordnung wurde 1995 bei einer gemeinsamen Tagung der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften Beijing und dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover von Wissenschaftlern aus beiden Ländern begonnen. Die Ergebnisse mündeten in dem Buch Sozialistische Marktwirtschaft - soziale Marktwirtschaft: Theorie und Ethik der Wirtschaftsordnung in China und Deutschland.
Vor einer Rekonstruktion der vergleichenden Profilierung chinesischer Wirtschaftsordnung in dem oben genannten Buch ist eine Betrachtung der zentralen Begriffe geboten, um die Vergleichbarkeit beider Wirtschaftsordnungen zu durchleuchten. Dabei auf die Anwendung jener klassisch-politisch definierten Begriffe „Sozialismus“ und „Kapitalismus“ zu verzichten, ist sicherlich ratsam, da die wirtschaftliche Ordnung in der Praxis schon längst nicht mehr so zu kategorisieren ist, wie sie von der marxistischen Theorie dargestellt wurde - falls sie es überhaupt jemals gewesen ist. Aus der Perspektive der modernen wirtschaftspolitischen Analyse sind die Wirtschaftsordnungen in zwei Hauptkriterien einzuteilen: Koordinationsverfahren und Eigentumsordnung. In Bezug auf die Eigentumsordnung fächert sich die abnehmende marktwirtschaftliche Ordnung auf der Skala vom Priorität-Gewähren des Privateigentums über das Priorität-Gewähren privaten und öffentlichen Eigentums bis zum Priorität-Gewähren öffentlichen Eigentums. In Bezug auf das Koordinationsverfahren nehmen marktwirtschaftliche Elemente ab: von der marktmäßigen Vereinbarung über die Kombination der marktmäßigen Mechanismen mit Lenkungsmaßen bis zur Verwaltungswirtschaft.
Die Koexistenz der Prioritäten des öffentlichen und privaten Eigentums bzw. der marktmäßigen bzw. planungsmäßigen Lenkungsmaßnahmen sind in beiden Systemen, der deutschen und chinesischen Wirtschaftsordnung, präsent. Trotz quantitativer Unterschiede in der gegenwärtigen Setzung der verschiedenen Prioritäten verlaufen die Entwicklungen in beiden Systemen in die gleiche Richtung: Es gibt immer mehr Privatisierung und mehr marktmäßige Koordination. Der entscheidende qualitative Unterschied liegt in der rechtsstaatlichen Ausgangsbasis. So markiert nach Peter Koslowski der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ in China den Versuch, die Wandlung von einer Zentralverwaltungswirtschaft zur Marktwirtschaft zu vollziehen und dabei „Elemente des Sozialismus weiterhin gültig sein zu lassen“, z. B. autoritäre Elemente. Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ markierte und markiert in der Bundesrepublik Deutschland den Versuch, eine freiheitliche Ordnung von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft zu verwirklichen, die dem Leitbild der Marktwirtschaft und ihrem Gedanken der liberalistischen Privatrechtsautonomie verpflichtet ist, aber auf soziale Elemente insofern zurückgreift, als sie eine Sozialversicherung und gewisse Elemente der Umverteilung, etwa durch die Besteuerung und Transferzahlung, für die Sicherung einer freiheitlichen Ordnung für unabdingbar hält.
In Bezug auf die wirtschaftspolitische Lage Chinas spricht Barbara Krug von einer „Koexistenz von plan- und marktwirtschaftlichen Strukturen“ und einer „Situation 'institutioneller Schwäche', indem keines der Wirtschaftssysteme seine jeweiligen Sanktionen oder Anreize voll entfalten kann“. Gemeinsam hat China laut Krug mit allen sozialistischen Ländern am Anfang der Reformen das „Fehlen von privater Ersparnis, handelbaren Produktionsfaktoren, Vertragssicherheit und Durchsetzbarkeit von privaten Eigentumsrechten“. Speziell an China sei die institutionelle Schwäche auch in Bereichen, wo private Unternehmen zugelassen und erwünscht seien: Das Fehlen von Mittlerinstitutionen, z. B. „Banken, die Informationen potentieller Handelspartner generieren sowie Ersparnis poolen“, „Anwälte, die die Vertrauenswürdigkeit potentieller Partner garantieren oder bindende Verträge aushandeln“ sowie Dienstleistungen wie z. B. die Werbewirtschaft. Aus diesen Gründen schätzt Krug die Situation in China als „Situation der Unsicherheit und des Risikos“ ein, was Unternehmensgründer ihrer Meinung nach einkalkulieren müssen.
Dass die klassische Bezeichnung und das Verständnis von 'Sozialismus' oder 'Kapitalismus' immer mehr an ihrer ursprünglichen Bedeutung in Interdependenz zum gesamten politischen System verliert, zeigt auch der Wandel in der Bezeichnung der chinesischen Wirtschaftsordnung: Man verabschiedet sich von der „sozialistischen Marktwirtschaft“ und spricht nun vom „Kapitalismus“ als einem Merkmal der chinesischen Wirtschaft. Dieter Kuhn, Professor für Sinologie in Würzburg, fasst diese marktwirtschaftliche Entwicklung in China wie folgt auf:
„Wenn wir die jüngsten Erklärungen und Planungen zu weiteren Reformen der Wirtschaft (vor allem im Kreditwesen, bei Investmentfonds und für Hightech-Unternehmen) in der Volksrepublik China betrachten, dann kann kaum ein Zweifel daran bestehen, dass der chinesische Premierminister Zhu Rongji um eine privatwirtschaftliche Anpassung an internationale Gegebenheiten bemüht ist. Da dies nicht um jeden Preis geschehen kann, bleibt abzuwarten, wie sich der Wettbewerb zwischen den chinesischen und dem amerikanischen Kapitalismus, der auch in den Vereinigten Staaten selbst und in British Columbia in Kanada bereits begonnen hat, entwickeln wird.“ Kuhn spricht vom „chinesischen Kapitalismus und seinen Besonderheiten“. Die Grenzen der Demokratisierung, „bis zu denen sich der chinesische Kapitalismus auf den Kapitalismus des freien Marktes nach amerikanischem Modell politisch und wirtschaftlich einlassen kann“, liegen nach Kuhn wegen den demographischen Bedingungen in der begrenzten Demokratisierung Chinas und im traditionalistischen chinesischen „Netzwerk“, einer Art Wirtschaftsstruktur und –Kultur der „ethnischen Chinesen“ mit Bezug auf die zwischenmenschliche Beziehung und mit „Familienbetrieben“ als „Kern“. Hier ist eine starke kulturalistische Argumentationsweise zur Unterstützung der These der institutionellen Rahmenbedingung der Wirtschaft zu erkennen.
Verstärkt wird diese Argumentationsweise durch die Idee des chinesischen Sonderweges, der sich notwendigerweise aus kulturellen und gesellschaftlichen Gründen ergeben hat. Für das demographische Problem auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt, in der Verkehrspolitik und auch in der Sozialversicherung sieht Kuhn für den chinesischen Kapitalismus den Ausweg darin, Lösungen zu suchen, „die für China tauglich sind“:
„Die Regierung Chinas muss (...) eigene, auf China bezogene Strategien entwickeln, um das wirtschaftliche und demographische Problem des Landes zu lösen. (...) Es gibt bereits viele Indikatoren, die nahe legen, dass eine kapitalistische Struktur in der zukünftigen Wirtschaft in
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836626170
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China, Sinologie, Fremdheit, Kulturvergleich, Menschenrechte



