Bachelor + Master Publishing
875 Bachelorarbeiten, 0 Masterarbeiten, 10.108 Diplomarbeiten

Machbarkeitsstudie über den Betrieb eines Call Centers

Machbarkeitsstudie über den Betrieb eines Call Centers
Über dieses Buch
  • Art: Fachstudie
  • Autor: Martin Bichlmeier
  • Abgabedatum: November 2002
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 320,2 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Diplomica Verlag GmbH Deutschland
  • Originaltitel: Machbarkeitsstudie über den Betrieb eines Call Centers
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1904-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bichlmeier, Martin November 2002: Machbarkeitsstudie über den Betrieb eines Call Centers, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Call Center, Unternehmensprozesse, Investitionsrechnung, Marketing, Kundenbetreuung

Fachstudie von Martin Bichlmeier

Einleitung:

Die Firma CompuNet hat momentan keinen Direktverkauf an Kunden. Es sind 30 Mitarbeiter in der Firma von der Umstellung auf ein Call Center betroffen, 20 Mitarbeiter haben aber einen gleichwertigen oder höheren Einsatzbereich in dem Call Center angeboten bekommen, die restlichen 10 Mitarbeiter werden innerhalb der Firma CompuNet in die verschiedenen Bereiche aufgeteilt. Es werden insgesamt am Tag 2.000 Gespräche geführt. Der Hauptanteil der Anrufe wird momentan über die Telefonzentrale an eine zuständige Person oder Abteilung weiter verbunden.

Neben der Firma CompuNet, Standort Neufahrn bei Freising, ist ein Bürogebäude für 25 DM/qm zu mieten frei. Im Produktsortiment der Firma CompuNet befinden sich Computer, Peripheriegeräte und Netzwerkkomponenten, welche direkt von uns hergestellt werden. Wir haben eine zentrale Vertriebsorganisation, welche derzeit über ca. 8.000 Fachhändler betreut. Diese Fachhändler verkaufen europaweit unsere Produkte, welche der Kunde direkt von uns zugestellt bekommt. Die Kunden sind Privat- und Businesskunden. Unsere Firma verfügt über Faxgeräte, Internetanschluß, Internetauftritt und die gesamten Kunden- und Fachhändlerdaten sind in einer Access-Datenbank hinterlegt. Öfters kommt es vor, daß sich Fachhändler und Kunden beschweren, daß unsere Telefonleitungen immer belegt sind. Die Verkäufe der Fachhändler gehen stetig zurück und die von uns erzielten Margen liegen bei sechs Prozent.

Bisher werden die eingehenden Aufträge an die entsprechenden Abteilungen ungeprüft weitergeleitet, ohne dass ein Versuch eines Cross-Sellings unternommen wird.

Der Fachhändler hat somit drei verschiedene Kommunikationswege und weiß im Zweifel nicht, wo er direkt anrufen soll.

Das Problem dabei ist, daß der Fachhändler mit verschiedenen Sachbearbeitern verbunden wird und jedem einzelnen sein Problem mitteilen muß. Dabei gehen, beim Versuch es zu einem weiteren Gesprächspartner zu verbinden, einige Telefonate versehentlich verloren.

Das kostet sowohl Zeit als auch die Nerven der Fachhändler.

Einige langjährige Fachhändler haben wir aus oben genannten Gründen bereits verloren.

In jedem Kaufvertrag ist eineZustimmung unserer Kunden integriert, daß werbliche Telefonanrufe erlaubt sind.

Inhaltsverzeichnis:

1. Ist-Stand der Firma CompuNet 4
2. Anforderungen und Bedürfnisse an ein Call Center. 7
3. Was versteht man unter einem Call Center ? 10
3.1 Einsatzmöglichkeiten 12
3.1.1 Vorschlag für das Marketing 13
3.1.2 Vorschläge für die Akquisition 14
3.1.3 Vorschläge für die Kundenberatung 15
3.1.4 Vorschläge für den Service 16
3.1.5 Was bringt das Call Center als Ohr am Markt? 17
3.2 Vorteile für den Vertrieb 19
3.2.1 Wo und wie profitiert der Vertrieb? 19
3.3 Neue Möglichkeiten 20
3.3.1 Neukundengewinnung 20
3.3.2 Direktvertrieb am Telefon möglich? 20
3.4 Support Service mit einer Hotline-Lösung? 21
3.4.1 Vorteile 21
3.4.2 Nachteile 21
3.5 Unterstützungsmöglichkeiten für die Auftrags- und Bestellannahme 22
3.6 Verbesserungspotential im After-sale-Service 22
3.7 Wird ein Beschwerdemanagement benötigt ? 23
3.8 Notfall-Service 23
4. Ausstattung 24
4.1 Vorhandene technische Ausrüstung 24
4.2 Benötigte technische Ausrüstung 24
4.3 Wie kann der Telefax- und Internetbetrieb integriert werden? 26
4.4 Benötigte Büroausstattung 26
5. Welche Servicenummern sind auszuwählen und einzurichten? 28
5.1 Mögliche Telefonnummern 28
5.2 Vorschlag der Servicerufnummern 29
5.2.1 Vorschlag der nationalen Servicerufnummern 29
5.2.2 Vorschlag der internationalen Servicerufnummern 30
6. Welche Aufgaben sind im Call Center zu erledigen ? 31
6.1 Welche Spezialisten werden benötigt? 32
6.2 Einbindung des Call Centers in die Unternehmensprozesse 33
7. In welchen Schritten/ Phasen soll das Projektrealisiert werden? 34
7.1 Vorgehenskonzept 34
7.2 Ermittlung des Manpowerbedarfes 34
7.3 Grobterminplan, Meilensteine und Arbeitspakete 36
8. Investitionsrechnung 38
8.1 Wie hoch sind die Investitionen? 42
8.2 Welche Betriebskosten sind zu erwarten? 45
8.3 Wie wirtschaftlich ist die Lösung? 51
8.4 Welche Rendite für das einzusetzende Kapital ist zu erwarten? 55
8.5 Amortisationsdauer des Kapitals 56
9. Zusammenfassung der Chancen und Risiken 58
9.1 Nutzen und Chancen für das Unternehmen 58
9.2 Risiken für das Unternehmen 58
9.3 Beitrag der Call Center Lösung zur Kundenorientierung 59
10. Entscheidungsempfehlung 60
11. Anlagen 61
11.1 Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV 61
11.2 (Bildschirmarbeitsverordnung - BildscharbV) 90

Textprobe:

Kapitel 5.2, Vorschlag der Servicerufnummern:

Es ist empfehlenswert den Dienst der Deutschen Telekom ‘freecall online’ in Anspruch zu nehmen. Damit kann der Kunde sich weltweit ohne Telefongebühren entweder zurückrufen lassen oder online mit dem Call Center telefonieren. Zusätzlich ist zu empfehlen, unterschiedliche Servicenummern für Privat und Businesskunden zu vergeben. Vor allem für unsere Hauptvertriebsländer ist auch für die Hauptsprachen Englisch und Französisch verschiedene Nummern zu erteilen. Denn dann kann man mit der ACD Anlage das eingehende Gespräch in unterschiedlicher Priorität zu den unterschiedlichen Teams verteilen. Damit spart sich die Firma sehr viel Arbeitszeit und verärgert auch die Kunden nicht mit langer Wartezeit und die Gespräche werden nicht durch versehentlicher falschen Bedienung beim Verbinden beendet.

Vorschlag der nationalen Servicerufnummern:

Folgende Tarifvarianten bieten sich bei den unterschiedlichsten Inbound-Möglichkeiten an.

Für die Einsatzmöglichkeiten als Bestellhotline, Kundengewinnung und –bindung und für Inbound-Marketing-Aktionen eignet sich der Service ‘freecall 0800’ der Deutschen Telekom. Dieser ist für den Anrufer kostenlos. Damit zeigt die Firma CompuNet Ihren Kunden, dass sie Ihnen wirklich etwas wert sind. Das erhöht die Akzeptanz und verbessert das Image der Firma CompuNet: Hemmschwellen werden abgebaut, Wettbewerbsvorteile werden gesichert.

Für Produkt-, Preisinformationen und zum kostengünstigen Kunden-Service ist der Service ‘0180call’ der Deutschen Telekom gedacht. Bei den 0180-Service-Nummern handelt es sich um ‘Shared-Cost-Nummern’, d.h., Anrufer und Angerufener teilen sich die Kosten für das Gespräch. Wer wie viel der Kosten übernimmt, lässt sich über die erste Ziffer nach der 0180 steuern. Zu empfehlen ist die 0180-4, denn da weiß der Anrufer, ich zahle nur 48 Pfennig pro Minute, egal wie lange der Agent für die Erledigung des Gesprächs benötigt. Zusätzlich geht die Zahl der ‘lost calls’ verlorengegangenen Anrufe zurück, den der Kunde weiß auch wenn ich 3 Minuten warten muß es kostet mich nicht mehr. Die Kosten für die Firma CompuNet hält sich in Grenzen.

Support-Dienste sind von Kunden sehr gefragt und dadurch beteiligt er sich gerne an den Personalkosten. Der 0190-Service-Nummer ist für so einen Fall geeignet. Damit macht die Firma CompuNet den Support-Service zur Einnahmequelle. Zusätzlich ist der Kunde mit den hoch qualifizierten Beratungsleistungen zufrieden. Die erste Ziffer nach der 0190 legt fest, wie viel Umsatz man pro Gespräch macht. Hierzu stehen vier Tarifoptionen zur Auswahl. Zu empfehlen ist die Nummer 0190-7 oder 0190-9 den die ist für den Kunden noch tragbare 2,42 DM pro Minute und die Einnahmen von DM 1,76 pro Minute sind nicht zu verachten.

Vorschlag der internationalen Servicerufnummern:

Da nach Auskunft der Deutschen Telekom der Service ‘freecall 0800’ nicht erreichbar ist, und auch der Service ‘00800’ nicht aus jedem Land in dem unsere Firma Fachhändler hat erreichbar ist, ist es sinnvoll eine ‘0180-5’ Nummern nach Sprachen und Themenschwerpunkte getrennt aufzubauen. Diese Nummern sind natürlich den Kunden in einer übersichtlichen Form mitzuteilen. Zusätzliches Augenmerk bei der Kundeninformation ist auf die Funktion ‘freecall online’ zu geben.

Arbeit zitieren:
Bichlmeier, Martin November 2002: Machbarkeitsstudie über den Betrieb eines Call Centers, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Call Center, Unternehmensprozesse, Investitionsrechnung, Marketing, Kundenbetreuung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2013, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren