e-Recruitment und die Akzeptanz am Markt
Gestaltungsmerkmale von Online-Bewerbungsvarianten aus Bewerbersicht
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marcus Türk
- Abgabedatum: Dezember 2003
- Umfang: 109 Seiten
- Dateigröße: 806,9 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7932-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7932-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7932-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Türk, Marcus Dezember 2003: e-Recruitment und die Akzeptanz am Markt, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Bewerbung, Homepage, Human Ressources, Jobbörse, Benutzerführung
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Diplomarbeit von Marcus Türk
Einleitung:
Das Personalmarketing qualifizierter Mitarbeiter steht derzeit vor einer großen Herausforderung: Der Arbeitsmarkt hat sich – wie zu Zeiten der Vollbeschäftigung in den 60er Jahren – bei Fach- und Führungskräften zu einem Bewerbermarkt entwickelt. Unternehmen befinden sich im so genannten „War of Talents“, der geprägt ist durch die Konkurrenz um Bewerber mit vielfach ähnlichen Qualifikationsprofilen. Neben einem deutlichen Anstieg der Fluktuation sowie dem Bildungsrückgang und der demografischen Entwicklung sind die Verschlankungstendenzen bei den Führungskräften Gründe, weshalb der „War of Talents“ sich in den nächsten Jahren noch ausweiten wird. „Das Werben um die High Potentials wird als Tribut an massiven Stellenabbau und demografische Entwicklung wieder wichtig. 43 Prozent der HR- (Human Resource) Verantwortlichen meinen, dass sich ihre Aufgaben bis 2005 verstärkt hier hin (zurück-)entwickeln werden.“ Potenzielle Bewerber müssen demnach heute auf vielfältige Weise angesprochen werden: Zu den Printmedien und dem direkten Bewerberkontakt auf Recruitment-Veranstaltungen gesellt sich das Internet, welches eine zunehmend wichtigere Rolle bei der erfolgreichen Bewerberansprache spielt. Ende 2002 hatten 44 Prozent der Menschen, also knapp die Hälfte aller Deutschen, Zugang zum Internet. Für Ende 2003 wird die 50 Prozent Grenze prognostiziert. Der Anteil bei den 20- bis 30-jährigen Studenten, den zukünftigen High Potentials, dürfte ungleich höher sein.
In vielen Unternehmen etabliert sich das Medium Internet inzwischen als ein neuer Ansatz mit wachsendem Potenzial für eine effektive Personalrekrutierung, da sich, wie die Arbeit noch zeigen wird, darüber Personalressourcen schneller, gezielter und vor allem kostengünstiger beschaffen lassen als auf den bisherigen klassischen Wegen.
„60 Prozent aller Firmen wünschen sich die erste Kontaktaufnahme online.“ Dies geht aus einer Studie, durchgeführt von Jobpilot und Personal-Magazin an 544 Unternehmen, hervor. Zu einer der wichtigsten Bewerberplattformen hat sich das Internet in den letzten Jahren gerade für qualifizierte Hochschulabsolventen und High Potentials entwickelt, um die es insbesondere bei dem Kampf um die Potenziale geht. Wollen die Unternehmen diesen Kampf um die besten Bewerber gewinnen, müssen sie neben den internen Überlegungen, ob z.B. die Personalbeschaffung im Internet (e-Recruitment) implementiert werden soll, ebenfalls beachten, welche Bewerbungsmöglichkeit die besonders relevanten Zielgruppen bevorzugen. Zudem stellt sich die Frage, wie diese Bewerbungsmöglichkeiten gestaltet sein sollten, um potenzielle Bewerber zu locken, oder zumindest nicht zu vergraulen.
Deshalb befasst sich die vorliegende Arbeit mit den Gestaltungsmöglichkeiten von Online-Bewerbungsvarianten aus Bewerbersicht. Sie untersucht, unterstützt von einer empirischen Umfrage, welche Bewerbungsvarianten von den zukünftigen Fach- und Führungskräften bevorzugt werden und welche Gestaltungsmerkmale diese aus Bewerbersicht aufweisen sollten.
Im Anhang der Arbeit befinden sich sämtlich Umfrageergebnisse (Rohdaten). Diese können auch als SPSS oder Excel-Dateien auf Anfrage angefordert werden.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | II | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| TABELLENVERZEICHNIS | IV | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | V | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 2. | BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN | 4 |
| 2.1 | Personalmarketing und Personalbeschaffung | 4 |
| 2.2 | Personalmarketing im Internet (e-Recruitment) | 6 |
| 2.3 | Online-Bewerbungsvarianten | 7 |
| 2.3.1 | Human Resource-Homepage | 8 |
| 2.3.2 | Jobbörse | 11 |
| 2.3.3 | Bewerberhomepage | 12 |
| 2.3.4 | Online-Bewerberspiel | 13 |
| 2.4 | Gestaltungsmerkmale | 14 |
| 3. | VORTEILE DES E-RECRUITMENTS GEGENÜBER DER TRADITIONELLEN PERSONALBESCHAFFUNG | 15 |
| 3.1 | Vorteile aus Unternehmenssicht | 15 |
| 3.2 | Vorteile aus Bewerbersicht | 20 |
| 4. | GESTALTUNGSMERKMALE AUSGEWÄHLTER ONLINE-BEWERBUNGSVARIANTEN | 23 |
| 4.1 | Human Resource-Homepage | 23 |
| 4.1.1 | Formale Anforderungen | 24 |
| 4.1.2 | Basiselemente | 25 |
| 4.1.3 | Zusatzelemente | 28 |
| 4.2 | Jobbörsen | 28 |
| 4.2.1 | Formale Anforderungen | 29 |
| 4.2.2 | Basiselemente | 30 |
| 4.2.3 | Zusatzelemente | 30 |
| 5. | EMPIRISCHE ERHEBUNG ZU DEN GESTALTUNGSMERKMALEN VON ONLINE-BEWERBUNGSVARIANTEN | 31 |
| 5.1 | Überlegungen zur Auswahl und Konstruktion des Erhebungsinstrumentes | 31 |
| 5.2 | Beschreibung der Teilnehmerstichprobe | 33 |
| 5.3 | Ergebnisse der Untersuchung | 34 |
| 5.3.1 | Frage 1 | 35 |
| 5.3.2 | Frage 2 | 36 |
| 5.3.3 | Frage 3 | 37 |
| 5.3.4 | Frage 4 | 38 |
| 5.3.5 | Frage 5 | 40 |
| 5.3.6 | Frage 6 | 42 |
| 5.3.7 | Frage 7 | 43 |
| 5.3.8 | Frage 8 | 44 |
| 5.3.9 | Frage 9 | 46 |
| 5.3.10 | Frage 10 | 47 |
| 5.3.11 | Frage 11 | 47 |
| 5.3.12 | Frage 12 | 49 |
| 5.3.13 | Frage 13 | 50 |
| 5.3.14 | Frage 14 | 50 |
| 5.3.15 | Frage 15 | 52 |
| 5.3.16 | Frage 16 | 53 |
| 5.3.17 | Frage 17 | 54 |
| 5.3.18 | Frage 18 | 55 |
| 5.3.19 | Frage 19 | 56 |
| 5.3.20 | Frage 20 | 58 |
| 5.3.21 | Frage 21 | 59 |
| 5.3.22 | Frage 22 | 59 |
| 5.3.23 | Weitere Erkenntnisse der Befragung | 59 |
| 6. | FAVORISIERTE (ONLINE-)BEWERBUNGSVARIANTEN UND DEREN GESTALTUNGSMERKMALE | 61 |
| 6.1 | Abschließende Ergebnisse der empirischen Untersuchung zur Akzeptanz des e-Recruitment am Bewerbermarkt | 61 |
| 6.2 | Abschließende Ergebnisse der empirischen Untersuchung zu den Gestaltungsmerkmalen der Online-Bewerbungsvarianten aus Bewerbersicht | 64 |
| 6.2.1 | Human Resource-Homepage | 64 |
| 6.2.1.1 | Online-Formular | 65 |
| 6.2.1.2 | e-Mail-Bewerbung | 66 |
| 6.2.2 | Jobbörsen | 66 |
| 6.2.3 | Online-Bewerberspiel | 68 |
| 6.3 | Fazit und Ausblick | 68 |
| 7. | ZUSAMMENFASSUNG | 70 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 71 | |
| ANHANG | 74 |
Für die Umfrage wurden ausschließlich Studenten im Alter von 20 bis 32 Jahren befragt, weil diese im Bereich Internet im Allgemeinen aber auch mit Online-Bewerbungsvarianten im Speziellen "firm" sind. Diese Annahme beruht darauf, dass Studenten höchstwahrscheinlich durch eine evt. dem Studium vor gelagerte Ausbildung und durch Bewerbungen für Praktika, Diplomantenstellen oder als Hochschulabgänger Erfahrungen mit dem Thema gesammelt haben könnten. Bei der Altersstruktur ergibt sich ein Mittelwert von 26,36 Jahren. 93,22 Prozent der Teilnehmer sind jünger als 30 Jahre. Der Interquartilsabstand 93 beträgt 4 Jahre. Die mittleren 50 Prozent der Teilnehmer befinden sich im Alter von 24 bis 28 Jahren. [...]
anderen Bewerbungswegen bewerten. Die Fragen 7 bis 22 untersuchten die verschiedenen Bewerbungsvarianten (Unternehmenshomepage, eMail und Online-Formular als Bestandteil dieser, Jobbörse und OnlineBewerberspiel). Die Blöcke Unternehmenshomepage und Jobbörse schließen jeweils mit einer allgemeinen Frage zur Akzeptanz dieses Bewerbungsweges, um eine Einschätzung der Bewertung im allgemeinen Teil vornehmen zu können. Der Fragebogen schließt mit der Frage nach den statistischen Daten Alter und Beruf oder Studiengang. Die Online-Befragung startete am 29.09.2003 und endete am 11.10.2003. In dieser Zeit haben 197 Besucher den Fragebogen angesehen und 118 ihn ausgefüllt, was eine Quote von 59,9 Prozent entspricht. Dies ist allerdings kein aussagekräftiger Wert für eine Rücklaufquote. [...]
anzupassen, indem auf offene Fragen weitestgehend verzichtet wurde (Ausnahmen: Fragen 1, 3, 18 und 21) und sta ttdessen Vorgaben zur Auswahl gestellt wurden. Dabei wurden bevorzugt Elemente wie ja/nein, Rangfolgen und Akzeptanzbewertungen eingesetzt. Diese boten sich zudem aus zeitlichen Gründen an, da das Ausfüllen des Fragebogens zehn Minuten nicht überschreiten sollte, um eine möglichst große Teilnehmerzahl zum Ausfüllen zu bewegen. Sofern die Bewerber einen Akzeptanz - oder Relevanzwert angeben sollten, wurde eine Skala von eins bis sechs eingesetzt, um den Teilnehmern keine Möglichkeit zur Indifferenz zu geben, sondern um sich für eine Position mehr oder weniger stark zu entscheiden. Dabei wurde unterstellt, dass die Befragten die Abstände zwischen den einzelnen Punktwerten als gleich empfinden. Im ersten Teil des Fragebogens (Fragen 1 bis 6) wurde die generelle Akzeptanz von Online-Bewerbungsvarianten ermittelt. Dabei sollten u.a. die Umfrageteilnehmer Online-Bewerbungsvarianten miteinander oder mit [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832479329
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Türk, Marcus Dezember 2003: e-Recruitment und die Akzeptanz am Markt, Hamburg: Diplomica Verlag
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